Abstillen, aber wie?
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Kate27
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Abstillen, aber wie?
Hallo,
ich würde meinen Sohn (10,5 Monate) gerne abstillen. Es muss nun wirklich nicht "von jetzt auf gleich gehen", aber ich muss sagen, dass meine Grenze leider wirklich erreicht, wenn nicht überschritten ist.
Nun weiß ich absolut nicht, wie ich das Abstillen angehen soll.
Der aktuelle Stand ist der, dass Hannes tagsüber gut isst (sowohl Brei, den wir ihm reinlöffeln, als auch schon feste Nahrung, die er selbst isst. Er hat schon 7 Zähne). Tagsüber das Stillen zu reduzieren war kein Problem, haben einfach immer mehr Beikost gegeben. Wenn er mal nicht gut drauf ist, lässt er sich auch super mit Tragen/Spielen trösten.
Ich stille nur noch nachts. Das leider unverändert DAUERhaft. Ich hatte dazu hier mehrere Fragen gestellt. Mittlerweile haben wir ein Familienbett, aber ich kann nach wie vor nicht im Liegen stillen, sondern hänge so halb schräg am Kopfteil angelehnt dabei. Würde das nun ein, zwei, drei mal pro Nacht der Fall sein, würde ich auch gerne weiterstillen.
Aber Hannes möchte (in "guten" Nächten) spätestens alle 1,5Stunden und dann für 20 Minuten trinken. Das heißt, ich kann dann immer mal so ne Stunde schlafen. Seit zwei Wochen ist es nun so, dass er gerne 30 min oder länger trinkt (auch beide Brüste, was früher nicht der Fall war, da war er nach einer "satt"). Dann schläft er max. 30 bis 60 min, bevor er wieder trinken möchte. So geht das die ganze Nacht, bis wir morgens mit dem Frühstücksbrei anfangen.
Er ist "Nimmersatt" und ich am Ende.
Nun mein Problem: Der Herr trinkt nicht aus Flaschen, nimmt keine PRE Milch, keine Folgemilch (was wir von der Kinderärztin verordnet bereits probiert haben). Er nimmt auch keinen Schnuller/Nuckel.
Das heißt, wenn die Mama nicht zum Stillen kommt, sondern der Papa ihn auf den Arm nimmt und trägt, schreit er herzzerreißend - bis er an die Brust gelegt wird.
Weitere "erschwerende Bedingungen": Er ist gluten-unverträglich, was wir erst seit einigen Wochen wissen. Er wird nun tagsüber natürlich glutenfrei ernährt, ich ernähre mich glutenfrei mit.
Mir kommt es jedoch vor, dass er seitdem nachts noch viel mehr gestillt werden möchte als vorher??
Danke für eure Hilfe.
ich würde meinen Sohn (10,5 Monate) gerne abstillen. Es muss nun wirklich nicht "von jetzt auf gleich gehen", aber ich muss sagen, dass meine Grenze leider wirklich erreicht, wenn nicht überschritten ist.
Nun weiß ich absolut nicht, wie ich das Abstillen angehen soll.
Der aktuelle Stand ist der, dass Hannes tagsüber gut isst (sowohl Brei, den wir ihm reinlöffeln, als auch schon feste Nahrung, die er selbst isst. Er hat schon 7 Zähne). Tagsüber das Stillen zu reduzieren war kein Problem, haben einfach immer mehr Beikost gegeben. Wenn er mal nicht gut drauf ist, lässt er sich auch super mit Tragen/Spielen trösten.
Ich stille nur noch nachts. Das leider unverändert DAUERhaft. Ich hatte dazu hier mehrere Fragen gestellt. Mittlerweile haben wir ein Familienbett, aber ich kann nach wie vor nicht im Liegen stillen, sondern hänge so halb schräg am Kopfteil angelehnt dabei. Würde das nun ein, zwei, drei mal pro Nacht der Fall sein, würde ich auch gerne weiterstillen.
Aber Hannes möchte (in "guten" Nächten) spätestens alle 1,5Stunden und dann für 20 Minuten trinken. Das heißt, ich kann dann immer mal so ne Stunde schlafen. Seit zwei Wochen ist es nun so, dass er gerne 30 min oder länger trinkt (auch beide Brüste, was früher nicht der Fall war, da war er nach einer "satt"). Dann schläft er max. 30 bis 60 min, bevor er wieder trinken möchte. So geht das die ganze Nacht, bis wir morgens mit dem Frühstücksbrei anfangen.
Er ist "Nimmersatt" und ich am Ende.
Nun mein Problem: Der Herr trinkt nicht aus Flaschen, nimmt keine PRE Milch, keine Folgemilch (was wir von der Kinderärztin verordnet bereits probiert haben). Er nimmt auch keinen Schnuller/Nuckel.
Das heißt, wenn die Mama nicht zum Stillen kommt, sondern der Papa ihn auf den Arm nimmt und trägt, schreit er herzzerreißend - bis er an die Brust gelegt wird.
Weitere "erschwerende Bedingungen": Er ist gluten-unverträglich, was wir erst seit einigen Wochen wissen. Er wird nun tagsüber natürlich glutenfrei ernährt, ich ernähre mich glutenfrei mit.
Mir kommt es jedoch vor, dass er seitdem nachts noch viel mehr gestillt werden möchte als vorher??
Danke für eure Hilfe.
- tania
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Re: Abstillen, aber wie?
es kann gut sein, dass er nachts so viel stillt, weil du ihn tagsueber nicht mehr stillst.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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EhMiKS
Re: Abstillen, aber wie?
oh das hört sich anstrengend an.... hast du schonmal nach "abstillen mit der gordon-methode" gegoogelt bzw. hier im forum gesucht? das ist eine abstill- bzw. wenigerstillmethode die wohl etwas sanfter ist.
ich habe "damals" abgestillt als mein kind 18 monate alt war und zwar von heut auf jetzt. das waren 3 echt nicht so gute nächte mit viel weinen, aber ich konnte einfach nicht mehr. und er braucht nachts gar keine milch oder ähnliches. wenn er durst hat bekommt er einfach einen schluck wasser. (wobei das bei uns so war, das ist ja von kind zu kind unterschiedlich.)
ich habe "damals" abgestillt als mein kind 18 monate alt war und zwar von heut auf jetzt. das waren 3 echt nicht so gute nächte mit viel weinen, aber ich konnte einfach nicht mehr. und er braucht nachts gar keine milch oder ähnliches. wenn er durst hat bekommt er einfach einen schluck wasser. (wobei das bei uns so war, das ist ja von kind zu kind unterschiedlich.)
- tania
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Re: Abstillen, aber wie?
gordon ist fuer kinder groesser als eins gedacht. bei unter einjaehrigen sollte man mit pre substituieren, weil kinder unter eins milch als hauptnahrung haben.
tania mit sohn *09 und sohn *12
- zwieback
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Re: Abstillen, aber wie?
ich glaube bei einem ja noch recht jungen baby würde ich versuchen das stillen einfacher angenehmer zu mache.
und das stillen im liegen üben. so das er nur andocken muss und ihr weiter schlafen könnt.
gerade auch wegen seiner unverträglichkeit
ansonsten wenn du echt abstillen willst
was ist wenn du woanders schläfst und er mit papa alleine?
stille ihn spät 22/23 uhr und dann würde ich ihn mit papa kuscheln lassen und woanders schlafen. vielleicht schläft er besser wenn er die milch nicht riecht.
und das stillen im liegen üben. so das er nur andocken muss und ihr weiter schlafen könnt.
gerade auch wegen seiner unverträglichkeit
ansonsten wenn du echt abstillen willst
was ist wenn du woanders schläfst und er mit papa alleine?
stille ihn spät 22/23 uhr und dann würde ich ihn mit papa kuscheln lassen und woanders schlafen. vielleicht schläft er besser wenn er die milch nicht riecht.
Trageberaterin Clauwi GK 80/09 und AK 05/10


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vitan
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Re: Abstillen, aber wie?
Hallo,
ich wollte ebenfalls gerade einen Thread aufmachen, da ich das gleiche Problem habe wie du.
Mein Sohn kommt nachts alle...ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht, ich hab aufgehört zu zählen. Mal nach ner Stunde, oft schläft er dann 10 Minunten, kommt dann wieder, dann schläft er mal ne halbe Stunde, kommt dann wieder usw.
Er will dann auch immer weiter nuckeln, sobald ich die Brust wegtue beschwert er sich.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich fang auch in 2 Wochen wieder das arbeiten an. Wie bei dir auch, schreit er bei seinem Papa ganz schrecklich. Wenn ich abends nur aus dem Schlafzimmer mal rausgehe und der Papa nimmt ihn mal, fängt er schon an zu weinen.
Wir haben es mal probiert, das sein Papa ihn allein ins Bett gebracht hat. Ich konnte es nicht mit anhören (war im Nebenzimmer) und bin dann irgendwann rein und habe ihn gestillt.
Ich stell mir halt auch die Frage ob ich nicht einfach durchhalten soll, irgendwann wird's bestimmt besser nachts??!!
Wie läuft es denn bei euch inzwischen? Gibt es was neues?
Lg
Anja
ich wollte ebenfalls gerade einen Thread aufmachen, da ich das gleiche Problem habe wie du.
Mein Sohn kommt nachts alle...ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht, ich hab aufgehört zu zählen. Mal nach ner Stunde, oft schläft er dann 10 Minunten, kommt dann wieder, dann schläft er mal ne halbe Stunde, kommt dann wieder usw.
Er will dann auch immer weiter nuckeln, sobald ich die Brust wegtue beschwert er sich.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich fang auch in 2 Wochen wieder das arbeiten an. Wie bei dir auch, schreit er bei seinem Papa ganz schrecklich. Wenn ich abends nur aus dem Schlafzimmer mal rausgehe und der Papa nimmt ihn mal, fängt er schon an zu weinen.
Wir haben es mal probiert, das sein Papa ihn allein ins Bett gebracht hat. Ich konnte es nicht mit anhören (war im Nebenzimmer) und bin dann irgendwann rein und habe ihn gestillt.
Ich stell mir halt auch die Frage ob ich nicht einfach durchhalten soll, irgendwann wird's bestimmt besser nachts??!!
Wie läuft es denn bei euch inzwischen? Gibt es was neues?
Lg
Anja
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Nike2602
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- Registriert: 01.01.2014, 01:47
Re: Abstillen, aber wie?
Ich wünsche euch ein frohes Neues Jahr!
Bin neu im Forum und habe exakt das selbe Problem mit meinem Sohn (9 Monate),wie du mit Hannes!
Luca wird nachts alle 1-2 Stunden wach und will in den Schlaf gestillt werden!Er lässt sich zwar im liegen stillen,aber ich kann so oft nicht schlafen...bin also auch einfach nur gerädert und ab Mai fängt mein Referendariat an,deshalb würd ich bis dahin gerne abstillen und besser schlafen!Der Herr verweigert aber jegliche Flaschen und Schnuller!
Meine Mutter riet mir,Daumexol auf die Brustwarzen zu schmieren (wird bei Daumenlutschern angewandt und ist bitter)...so hat sie damals meinen Bruder abgestillt!Er dachte dann,die Milch sei schlecht geworden!
Allerdings war er damals schon ca.20Monate alt...ich weiß nicht,ob es früher klappt!
Bei meinem Sohn Luca kann ich mir damit noch keinen Erfolg vorstellen...
Ich suche also auch noch nach Ideen!
Liebe Grüße
Nike
Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
Bin neu im Forum und habe exakt das selbe Problem mit meinem Sohn (9 Monate),wie du mit Hannes!
Luca wird nachts alle 1-2 Stunden wach und will in den Schlaf gestillt werden!Er lässt sich zwar im liegen stillen,aber ich kann so oft nicht schlafen...bin also auch einfach nur gerädert und ab Mai fängt mein Referendariat an,deshalb würd ich bis dahin gerne abstillen und besser schlafen!Der Herr verweigert aber jegliche Flaschen und Schnuller!
Meine Mutter riet mir,Daumexol auf die Brustwarzen zu schmieren (wird bei Daumenlutschern angewandt und ist bitter)...so hat sie damals meinen Bruder abgestillt!Er dachte dann,die Milch sei schlecht geworden!
Allerdings war er damals schon ca.20Monate alt...ich weiß nicht,ob es früher klappt!
Bei meinem Sohn Luca kann ich mir damit noch keinen Erfolg vorstellen...
Ich suche also auch noch nach Ideen!
Liebe Grüße
Nike
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- Carraluma
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2332
- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Abstillen, aber wie?
Ich möchte Euch zum Durchhalten ermutigen! Bei 9 Monaten ist grad eine anstrengende Zeit (war zumindest bei uns so). Und auch, wenn es nicht plötzlich viel besser wird, glaube ich an die Vorteile des Stillens. Die Fläschchenmamas in meiner Umgebung jammern zumindest viel mehr über den Schlaf ihrer Kinder. Ich glaube persönlich, dass es einem stillend leichter fällt gleichzeitig mit dem Kind zu schlafen. Außerdem gibt es noch so viele anstrengende Momente mit einem Kleinkind, da ist die Ruhe beim Stillen erholsam.
P.S. Ich stelle mir es für das Baby sehr erschreckend vor, wenn Mamas Brust plötzlich bitter schmeckt. Außerdem brauchen die meisten Babies doch noch bis mindestens zum ersten Geburtstag Milch.
P.S. Ich stelle mir es für das Baby sehr erschreckend vor, wenn Mamas Brust plötzlich bitter schmeckt. Außerdem brauchen die meisten Babies doch noch bis mindestens zum ersten Geburtstag Milch.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- tania
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 14983
- Registriert: 24.02.2009, 18:09
- Wohnort: Italien
Re: Abstillen, aber wie?
bitte bitte nicht wasauchimmer auf die brustwarze schmieren. das ist einfach nur fies. du hast natuerlich IMMER das recht dein kind abzustillen, aber versuche doch bitte einen friedlicheren weg zu finden.
tania mit sohn *09 und sohn *12
- julia1982
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 698
- Registriert: 14.03.2013, 21:17
Re: Abstillen, aber wie?
Ich unterschreibe mal bei tania. Du findest sicher einen gangbaren Weg, der anders aussieht. Das was Du beschreibst, liest sich sehr anstrengend. Gute Tips hab ich keine (Kind erst 9 Monate), aber ich drück Dich mal.
Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)