ich weiß, es sollte mir egal sein, aber irgendwie ist es mir das nicht. Meine Große war schon eine, die sehr spät Beikost mochte, ich wusste es damals nicht besser und habe ihr den Brei einfach "aufgezwungen", obwohl sie es offensichtlich nicht toll fand, aber ich dachte, der Brei muss ins Baby, egal wie! Bei Töchterchen Nr. 2 dachte ich, dass es dieses Mal ja vielleicht doch "klassisch" klappt, hab schön gekocht und pürriert, nein, auch sie mag keinen Brei, aber dieses Mal habe ich mich etwas informiert und habe ihr Fingerfood angeboten und voila das Kind isst
Nun muss ich mir ständig Sachen anhören, in der Krabbelgruppe war die Leiterin entsetzt, dass ich Fingerfood gebe (das geht nicht, das Kind wird ersticken! Ein Baby MUSS Brei bekommen) und meine Freundinnen sind auch nicht besser "Was, du hast mit 7 Monaten noch KEINE Mahlzeit ersetzt?" usw. Andere sind entsetzt, dass sie wirklich schon was vom Tisch bekommt ("Man muss das doch sanft einführen" oder "Oh Gott, da ist doch vielleicht SALZ dran") und natürlich das Übliche, sie wird irgendeinen Mangel bekommen, weil sie noch so viel gestillt wird blablabla. Ich weiß, dass es ok ist, wie wir es machen und dass sie bestimmt auch mehr essen wird, wenn sie will und soweit ist und ich will ihr auch die Zeit geben und ihr das Essen nicht so aufzwingen wie der Großen damals, aber ich bin es irgendwie müde die ständigen Kommentare und Tipps und und und
LG saguaro



