Hallo Ihr,
ich bin so glücklich, dass unser Sohn ganz freiwillig und ohne Tränen aus dem Familienbett ausgezogen ist, dass ich das zum Mutmachen mal berichten wollte:
Unser Sohn hat die ersten zwei Jahre mit uns im Bett geschlafen - Babybett ohne Gitter an meiner Seite. Er war schon immer ein guter Schläfer (Glück gehabt

) und hat durchgeschlafen. Trotzdem kamen immer mal wieder doofe Kommentare von anderen Leuten, dass er endlich ausziehen müsste. Das haben wir aber ignoriert. Als ich wieder schwanger geworden bin, haben wir uns vorgenommen, es mit den Ausquartieren mal zu versuchen. Also haben wir ihm ein großen Bett gekauft und sein Kinderzimmer noch einmal verschönert. Unser Sohn durfte mit aussuchen und helfen. Dann haben wir das Bett hingestellt, ihm gesagt, dass er jetzt auch ein großes Bett hat und ganz oft mit ihm darin gespielt. Zusätzlich durfte er immer wieder mit dem Babyphone spielen und Mama herbeizitieren. Ich habe mich dann immer hinter der Tür versteckt und bin angerannt wenn er gerufen hat. Das fand er total lustig und hat echte Ausdauer bei dem Spiel entwickelt. Geschlafen hat er aber weiterhin bei uns im Zimmer und ich habe auch gar nicht weiter versucht, ihm das neue Bett schmackhaft zu machen. Nach ein paar Wochen sagte er dann von sich aus, dass er in dem großen Bett schlafen will. Ich habe dann ein paar Wochen mit ihm dort geschlafen und wenn er nachts unsere Ehebett wollte, bin ich immer mit ihm rüber gegangen. Dann habe ich wieder ganz normal im Ehebett geschlafen und er schläft weiterhin super in seinem Zimmer. So gegen 6.00 Uhr ruft er und dann hole ich ihn zum Kuschlen rüber. Wenn er krank ist oder sagt, dass er lieber bei uns schlafen will, kann er das natürlich.
Mittlerweile schläft er schon seit ca. drei Monaten in seinem Zimmer und wir freuen uns. Von mir aus hätte er auch noch länger im Familienbett bleiben können, aber mit seinem kleinen Geschwisterchen, das bald kommt, ist es so bestimmt leichter. Wenn er nach der Geburt wieder bei uns Schlafen will, werden wir das natürlich auch irgendwie organisiert bekommen.
Meine Erfahrung ist, dass die Kleinen - anderes als von vielen prophezeit - auch ganz freiwillig ausziehen, und das nicht erst mit 18.
Liebe Grüße