Unser Zwerg ist jetzt 8 Monate alt. Vor seiner Geburt wollte ich alles probieren, um stillen zu können (es gab bei meinen Schwestern da Probleme), allerdings wollte ich nur ca 4 Monate voll stillen und nach 10 Monaten abstillen. Als dann alles so super problemlos lief, hab ich 5 Monate voll gestillt (da ich voll berufstätig bin, haben wir dann mit Brei angefangen statt abzupumpen - außerdem fraß unser Neugierbaby fast anderen Babys den Brei vom Löffel *lach*). Außerdem war ich der Überzeugung, mind stillen zu wollen, bis er seinen ersten Geburtstag hinter sich hat und laufen kann (dann soll ja die Darmreife abgeschlossen sein).
Im Moment wird der Kleine nachts gestillt, falls er noch kommt (wird seltener), morgens (beide Seiten), nachmittags und abends (je eine Seite) - ich würde also sagen ca zwei Stillmahlzeiten. Außerdem isst er vormittags zwei kleine Scheiben Brot, mittags 200g Kartoffel-Gemüse-Brei, nachmittags Obstbrei oder Brot und abends 250g Getreide-Obst-Brei mit Mandelmilch. (Kommt nur mir das so viel vor? Aber sonst quengelt er vor Hunger.) Außerdem trinkt er 100-150ml Wasser.
Seit kurzem empfinde ich das Stillen als Stress und nicht mehr als gemütliche Ruhephase. Gleichzeitig hab ich auch zum ersten Mal das Gefühl, dass die Milchmenge rapide abnimmt und nicht mehr reicht. (Durch das Stressgefühl? Oder wird es stressiger, weil weniger da ist? Oder ess ich was Falsches? Sonst hatte ich eher viel zu viel.) Bis zum 10. Lebensmonat will ich mindestens stillen - und er könnte ja ohne mich satt werden. Aber irgendwie will ich nicht aus negativen Gefühlen abstillen - das fühlt sich auch wieder nicht richtig/gut an.
Hat jemand Tipps, wie ich mit der Situation/meinen Gefühlen umgehen kann? Evtl auch was, um den Milchfluss wieder anzuregen? Dock ihn schon wieder einmal öfter zwischendurch nachmittags an, hat bisher nur leider nicht geholfen...