Hallo Mit-Mamas,
mein Sohnemann wird bald 10 Monate. Mit der Beikost hatten wir nie Probleme. Der Kleine isst gerne und fast alles.
Natürlich möchte er nun zusehends auch bei uns mitessen. Morgens ist das auch kein Problem: Nach der Flasche gebe ich eine Scheibe Brot, Brötchen oder Brezel (ohne Salz).
Mittags finde ich das schon schwieriger. Ich koche (fast) immer frisch.
Ich weiß, dass die Speisen für Babys gar kein Salz enthalten sollten und nur schwach gewürzt sein sollten.
Aber was mache ich z.B. wenn ich Gemüse in der Pfanne mache? Einfach die Portion vom Baby vor dem Würzen wegnehmen? Manche Gerichte würzt man ja auch nach und nach z.B. mein indisches Curry. Da wird anfangs gewürzt und später nochmal richtig abgeschmeckt.
Oder denke ich einfach nur zu kompliziert?
Mal ne andere Frage: Was darf ich überhaupt anbieten - klar, keine Milchprodukte und stark gewürzte Sachen - aber gibt's sonst noch Dinge?
Und wäre ein bisschen Sahnesoße zum Probieren doch okay? (Wie gesagt, ist alles frisch und ohne Zusatzstoffe.)
Im Moment ist so, dass ich ihm z.B. einfach ein paar Nudeln hinlege und er entscheiden kann ob er sie probieren oder zermatschen will. Je nach Tagesform isst er sie oder matscht damit rum.
Sorry, für den diffusen Post.
Liebe Grüße
Blümchen
von der Beikost zur Familienkost
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Blümchen84
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jusl
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Re: von der Beikost zur Familienkost
Hallo Blümchen84,
schön dass Dein Kind so viel Freude am Essen hat. Du kannst ALLES anbieten. Auch Milchprodukte, indisches Curry, Sahnesauce usw. - ganz normaler Familientisch.
("Speisen für Babys sollten gar kein Salz enthalten" ist nicht korrekt, sondern "Babykost sollte zum Beikoststart nicht extra gesalzen werden". Das ist nicht das Gleiche! Auch Babys benötigen (geringe) Mengen Kochsalz, und diese bekommen sie für gewöhnlich über Brot und Fleisch usw. Dein Baby hat seinen Beikoststart längst hinter sich - es kann ganz normal vom Familientisch mitessen.)
LG
Julia
schön dass Dein Kind so viel Freude am Essen hat. Du kannst ALLES anbieten. Auch Milchprodukte, indisches Curry, Sahnesauce usw. - ganz normaler Familientisch.
("Speisen für Babys sollten gar kein Salz enthalten" ist nicht korrekt, sondern "Babykost sollte zum Beikoststart nicht extra gesalzen werden". Das ist nicht das Gleiche! Auch Babys benötigen (geringe) Mengen Kochsalz, und diese bekommen sie für gewöhnlich über Brot und Fleisch usw. Dein Baby hat seinen Beikoststart längst hinter sich - es kann ganz normal vom Familientisch mitessen.)
LG
Julia
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Blümchen84
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Re: von der Beikost zur Familienkost
Hallo Jusl,
vielen Dank für deine Antwort!
Du meinst ich darf ihn also wirklich alles probieren lassen was er möchte mit seinen fast 10 Monaten.
Und er darf dann auch alles essen wenn er mag - und wenn's das Curry ist.
Super, dann kann's ja rund gehen!
Wir waren wirklich sehr früh dran mit der Beikost. Leider musste ich nach 8 Wochen Kampf das Stillen aufgeben
und auf die Flasche umsteigen.
Mit Beikost haben wir wirklich schon mit 4 Monaten angefangen. Ich dachte eigentlich immer, da wären die meisten Kinder noch nicht so weit, aber man merkte doch sehr deutlich sein Interesse. Also hab ich einen Test mit Karotten gemacht und konnte es kaum glauben: Mein Kleiner mochte es und hat sie super genommen. An nächsten Tag auch. Da war ich echt baff.
Liebe Grüße
vielen Dank für deine Antwort!
Du meinst ich darf ihn also wirklich alles probieren lassen was er möchte mit seinen fast 10 Monaten.
Und er darf dann auch alles essen wenn er mag - und wenn's das Curry ist.
Super, dann kann's ja rund gehen!
Wir waren wirklich sehr früh dran mit der Beikost. Leider musste ich nach 8 Wochen Kampf das Stillen aufgeben
Mit Beikost haben wir wirklich schon mit 4 Monaten angefangen. Ich dachte eigentlich immer, da wären die meisten Kinder noch nicht so weit, aber man merkte doch sehr deutlich sein Interesse. Also hab ich einen Test mit Karotten gemacht und konnte es kaum glauben: Mein Kleiner mochte es und hat sie super genommen. An nächsten Tag auch. Da war ich echt baff.
Liebe Grüße
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jusl
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Re: von der Beikost zur Familienkost
Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Meiner Beobachtung nach sind flaschenmilch-ernährte Babys durchschnittlich deutlich früher dabei mit Beikost, das hat sicherlich auch irgendwas mit Nährstoffversorgung usw. zu tun. Von daher war es völlig richtig, dass Ihr zu dem Zeitpunkt angefangen habt, als Dein Baby Interesse gezeigt hat.Wir waren wirklich sehr früh dran mit der Beikost. Leider musste ich nach 8 Wochen Kampf das Stillen aufgebenund auf die Flasche umsteigen.
Mit Beikost haben wir wirklich schon mit 4 Monaten angefangen. Ich dachte eigentlich immer, da wären die meisten Kinder noch nicht so weit, aber man merkte doch sehr deutlich sein Interesse. Also hab ich einen Test mit Karotten gemacht und konnte es kaum glauben: Mein Kleiner mochte es und hat sie super genommen. An nächsten Tag auch. Da war ich echt baff.
Ganz genau.Du meinst ich darf ihn also wirklich alles probieren lassen was er möchte mit seinen fast 10 Monaten.
Und er darf dann auch alles essen wenn er mag - und wenn's das Curry ist.
Ich wünsch Euch viel Spaß dabei!
LG
Julia
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Blümchen84
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Re: von der Beikost zur Familienkost
Vielen Dank!
Irgendwie finde ich deine Beobachtung einleuchtend. Denn so ein Baby registriert ganz genau ob es aus der Brust oder der Flasche gefüttert wird. Ein richtiges Stillbaby findet die Brust einfach toll, also wird es vermutlich eher später Interesse für Beikost haben.
Da ist bei einem Falschenkind die Hemmschwelle geringer, weil es "nur" die Flasche bekommt.
Und den Aspekt mit den Nährstoffen finde ich auch sehr interessant. Hast du dazu Quellen?
Es ist ja Fakt, dass ein Baby mit MuMi bestens versorgt ist. Flaschenmilch ist zwar nicht schlecht, reicht aber an die MuMi nicht ran. Also könnte es durchaus möglich sein, dass der Körper das durchaus spürt und durch das Essen ausgleichen will.
Aber KEINE AHNUNG ob das so stimmt.
Irgendwie finde ich deine Beobachtung einleuchtend. Denn so ein Baby registriert ganz genau ob es aus der Brust oder der Flasche gefüttert wird. Ein richtiges Stillbaby findet die Brust einfach toll, also wird es vermutlich eher später Interesse für Beikost haben.
Da ist bei einem Falschenkind die Hemmschwelle geringer, weil es "nur" die Flasche bekommt.
Und den Aspekt mit den Nährstoffen finde ich auch sehr interessant. Hast du dazu Quellen?
Es ist ja Fakt, dass ein Baby mit MuMi bestens versorgt ist. Flaschenmilch ist zwar nicht schlecht, reicht aber an die MuMi nicht ran. Also könnte es durchaus möglich sein, dass der Körper das durchaus spürt und durch das Essen ausgleichen will.
Aber KEINE AHNUNG ob das so stimmt.
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jusl
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Re: von der Beikost zur Familienkost
Das halte ich ebenfalls für eine plausible Theorie.Es ist ja Fakt, dass ein Baby mit MuMi bestens versorgt ist. Flaschenmilch ist zwar nicht schlecht, reicht aber an die MuMi nicht ran. Also könnte es durchaus möglich sein, dass der Körper das durchaus spürt und durch das Essen ausgleichen will.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Zeitpunkt des Beikoststart bei Still- und Flaschenkindern kenne ich leider nicht; über die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen findet sich eigentlich in allen guten Stillbüchern was.
LG
Julia