Stillen und Beikost -wie weiter?

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Katha79
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Stillen und Beikost -wie weiter?

Beitrag von Katha79 »

Hallo Ihr Lieben,

Meine Frage ist halb "Beikost" halb Stillen, aber weil mir der Stillpart mehr am Herzen liegt, poste ich hier.

Mein Sohn ist fast 7 Monate alt und wir hatten bis auf zwei Milchstaus und wunder Brustwarzen ganz am Anfang einen tollen Stillstart. Mit der Beikost habe ich mit 5 Monaten angefangen - er ist unser zweites Kind und als er mir beim Familienmittagessen Nudeln vom Teller geklaut und aufgegessen hat, dachte ich mir, dass wir es riskieren können. :)
Beikost ist auch wirklich kein Problem. Er mag alles mögliche, meistens gibt es selbst gekochtes, ca. 2 Mal die Woche ein Gläschen. Seit er 6 Monate ist, isst er abends einen Vollmilchbrei aus Getreideflocken, Vollmilch und Obstmus. Den liebt er. Weiche Obststückchen isst er schon selber mal zwischendurch und wenn wir Frühstücken bekommt er eine Mini Reiswaffel zum Kauen in die Hand. Soweit also alles gut.

Unser Tag sieht bezüglich des Essens so aus:

Zwischen 6 und 7 Uhr Stillen.
Gegen halb zehn stillen zum Vormittagsschlaf.
Zwischen halb eins und eins gemeinsames Mittagessen
Gegen 16 Uhr stillen
Zwischen 18 Uhr und 18 Uhr 30 Abendbrei
Danach Stillen zum Einschlafen.
Nachts 2-3 Mal stillen.

Irgendwie weiss ich nun echt nicht, wie ich weiter machen soll. Irgendwie kommt er mir noch so klein vor und ich weiss nicht, auf welche Stillmahlzeit ich verzichten soll.
Vormittags ist unsere schönste Stillzeit. Da ist die Grosse im Kindergarten und er trinkt gemütlich und ausdauernd zum Einschlafen. Nachmittags ist es oft hektisch und er ist zu abgelenkt, um lange zu trinken, aber wenn ich die Nachmittagsmahlzeit durch Beikost ersetze, habe ich Angst, dass mir abends der Busen platzt. Denn abends zum Einschlafen trinkt er natürlich nicht so wahnsinnig viel, kurz vorher gibt es ja Brei.
Ausserdem wird er ab Januar an 2 Vormittagen von der Oma betreut, weil ich wieder arbeiten werde und ich möchte dann eigentlich immer noch eine Stillmahlzeit tagsüber erhalten.

Am liebsten wäre es mit, wenn er nachts nur noch 1 Mal stillen würde, aber das ist wahrscheinlich nur Wunschdenken, denn er schläft quasi spätestens ab Mitternacht immer bei uns im Bett, weil er dann nicht mehr in seines zurück will. Und so nah an der Quelle wird halt öfter mal angedockt....

Welche Vorschläge habt ihr? Wieviel Stillmahlzeiten sind den optimal? Abstillen will ich frühestens mit 12 Monaten, eher später, da er mit 14 Monaten einen KiTa-Platz hat und das Stillen schon bei der Grossen das Eingewöhnen leichter gemacht hat....

Liebe Dank für eure Gedanken!
Katha
Hummel 11/09 und Brumm 04/13
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palme56
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Re: AW: Stillen und Beikost -wie weiter?

Beitrag von palme56 »

Hallo Katha,

schön, dass es mit dem stillen und Beikost so gut klappt.

Ich habe im ersten Lebensjahr keine Stillmahlzeiten ersetzt, sondern weiter nach Bedarf gestillt UND Beikost gegeben, das hat gut geklappt.



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Liebe Grüße von A. mit Sohn 6/12 und Sohn 3/15
Katha79
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Re: Stillen und Beikost -wie weiter?

Beitrag von Katha79 »

Lieben Dank für deine Antwort!

So ganz nach Bedarf stille ich nicht. Es kommt zwar immer wieder vor, dass es auch tagsüber die eine oder andere Stillmahlzeit mehr gibt, z.b. wenn er sehr aufgeregt ist, weint oder als es sehr heiss war. Aber irgendwie liegt mir das Ersetzen von Mahlzeiten für den Normalfall mehr. Ich brauche für mich diese gewisse Regelmässigkeit, das absehbare, wann ich mir wieder ein ruhiges Plätzchen zum Stillen suchen sollte...ich bin da leider nicht immer so entspannt, dass ich überall stillen könnte...

Und deshalb ist das nächste Ersetzen für mich auch so schwer. Ich will ihm nicht zu früh was wegnehmen, das er eigentlich noch braucht, versteht ihr, was ich meine?

Ich bin wirklich dankbar für unterschiedlichste Anregungen...
Hummel 11/09 und Brumm 04/13
Doro31
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Re: Stillen und Beikost -wie weiter?

Beitrag von Doro31 »

Hallo Katha,

bei meinem Sohn war es so wie bei Deinem zur Zeit - es lief einfach Stillen + Essen nebeneinander her. So mit 9 oder 10 Monaten war es dann aber unterwegs problemlos möglich, ihm was zu essen zu geben, um ihn bei Laune zu halten. Gestillt haben wir dann einfach etwas später, wenn es mir wieder gepasst hat, oder erst zu Hause. Und da war es egal, zu welcher Tageszeit. Der Fokus hat sich einfach unmerklich verschoben, weg vom Stillen hin zum Essen. Insofern würde ich es an Deiner Stelle ganz entspannt angehen lassen... Du hast ja auch noch ein größeres Kind, wie ich auch, und ich glaube, dessen "Essensbeispiel" hat durchaus auch dazu beigetragen.
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
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