Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

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Nanine80
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Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Nanine80 »

Hallo,
ich habe folgendes Problem: Ich möchte gerne Vollstillen, aber es klappt nicht, da entweder zu wenig Milch da ist oder aber mein Baby sich nicht genügend holt. Ich tippe eher auf letzteres, weil ich seit der Geburt beobachte, dass mein Baby die linke Brust fast ausschließlich zum Nuckeln verwendet und nur aus der rechten Brust trinkt. Und auch dort holt es sich offenbar nicht genug, da reines Stillen zur Gewichtsstagnierung geführt hat. Erst das Zufüttern hat mein Baby wieder zunehmen lassen. Sehr gerne möchte ich, dass mein Kind an beiden Brüsten trinkt. Im Folgenden versuche ich mal, alle relevanten Infos aufzulisten. Bei der Menge der Zufütterung und der vollen Windeln habe ich nicht genau Buch geführt und kann daher nur die Richtwerte angeben:


Vorgeschichte:
- 9.9.13: Kaiserschnittbaby, geboren mit 4180gr und 57cm; Erstes Anlegen hat gleich geklappt – Baby hat sich festgesaugt
- 12.9.13 – 14.9.13: In der Nacht zum 12.9. will Baby nicht von der Brust weg – auch schläft es nicht dauerhaft ein. Krankenschwester stellt eine Gelbfärbung fest. Die Waage zeigt 3765gr an. Wir machen die Wiegenprobe: Nach dem Stillen hat das Baby gerade mal 2gr zugenommen. Beginn der Zufütterung mit Fläschchen. Nach jedem Stillen verlangt das Baby mehr! Keine Saugverwirrung – Baby saugt sich jedes Mal gut fest.
- 14.9.13: Entlassungsgewicht.liegt bei 3945gr. Der Bilirubinwert sinkt. Auflage: Baby alle drei Stunden stillen; Versehentlich kaufen wir die falsche Ersatznahrung (keine Pre-Milch) und füttern damit nach jeder Mahlzeit zu – Das führt zu langen Schlafphasen und Schwierigkeiten, das Baby nach drei Stunden wach zu kriegen; Baby trinkt an linker Brust so gut wie gar nicht, an rechter besser, aber nicht genügend (feststellbar an hörbaren Schluckgeräuschen) – zu wenig Milch? Zumeist schläft es schnell beim Trinken ein.
- 16.9.13: Erster Hebammenbesuch: Umstieg auf Pre-Nahrung. Auf Rezept leihen wir uns eine elektrische Milchpumpe. Ich pumpe alle drei Stunden ab. Es zeigt sich, dass die rechte Brust deutlich mehr Milch produziert – zumeist das Doppelte, manchmal das Dreifache als die Linke (15-20ml)
- 18.9.13: Kind wiegt ca. 4400gr – starke Zunahme, was wohl an der falschen Anfangsnahrung liegt.
- 20.9.13: Seit 24 Stunden pumpe ich an der Problembrust deutlich mehr ab (40-50ml); Eigenmächtiges Umsteigen auf reines Stillen (ich weiß jetzt im Nachhinein, dass man das so nicht tun soll); Es zeigt sich aber, dass das Baby nachwievor links schlecht trinkt. Außerdem trinkt/nuckelt es sehr lange an der Brust (bis zu einer Stunde); selbstständiges Abdocken kommt kaum vor; Baby schläft mit Vorliebe an der Brust ein
- 23.9.13: Kind wiegt ca. 4500gr
- 27.9.13: Kind wiegt ca. 4500gr
- 7.10.13: Kind wiegt ca. 4600gr – ich soll zufüttern – 1 Flasche pro Tag á 90ml
- 8.10.13: Ziehe eine Stillberaterin zu Rate: Kind kann stillen – kann gut andocken, Zufütterung bei Bedarf; Im Schnitt 1-2 Fläschchen pro Tag pendeln sich ein – ca. 60-90ml pro Fläschchen
- 15.10.13: Kind hat zugenommen: 4900gr
- 21.10.13: Pumpe erneut ab: im Anschluss von einzelnen Stillmahlzeiten – ca. jede 2. Mahlzeit
- 22.10.13: U3: 5190gr (mit Windel)
- 28.10.13: Komplett angezogen: 5640gr

Aktuelles Trinkverhalten:

- Tagsüber ca. alle 2 Stunden, nachts alle 3 Stunden
- Gesamtdauer: ca. 40-45min
- Linke Brust (Problembrust): schlecht, eher nuckeln, wenig Schluckgeräusche
- Rechte Brust: sehr unterschiedlich, mal vorrangig nuckeln, dann wieder mit vielen kräftigen Zügen
- Wenn Baby munter, dann wird an Problembrust begonnen, Wechsel nach ca. 10-20min zur rechten Brust – im Anschluss Leerpumpen beider Seiten
- Ist Baby müde, gibt es gleich die „gute“ rechte Brust – paralleles Abpumpen der Problembrust, danach noch die rechte Brust leerpumpen
- Generell: Abpumpen ca. jede 2.Stillmahlzeit, nachts gar nicht, abgepumpte Menge variiert zwischen 20 und 60ml pro Pumpsitzung
- Baby schläft recht schnell beim Stillen ein, dockt selten von allein ab
- Nach ca. 20-30min wird es wach und verlangt 1-2mal nach mehr - Zusatzfläschchen bestehend aus abgepumpter Milch + Pre (insgesamt 100-150ml pro Zufütterung)

Gewichtsverlauf als Übersicht :
9.9.13 – Geburt: 4180gr
12.9.13 – KH: 3765gr – Beginn der Zufütterung
14.9.13 – Entlassung: 3945gr – versehentliche Zufütterung von Anfangsmilch 1
18.9.13 – Hebammenbesuch: 4400gr – Umstieg auf Pre-Milch, ca. 60ml
23.9.13 – Hebammenbesuch: 4500gr – seit 2 Tagen reines Stillen, kein Zufüttern
27.9.13 – Hebammenbesuch: 4500gr
7.10.13 – Hebammenbesuch: 4600gr – ab sofort erneute Zufütterung nach Bedarf – 1-2 Fläschchen (60-90ml pro Fläschchen)
15.10.13 – Hebammenbesuch: 4900gr
22.10.13 – Kinderarzt (U3): 5190gr (mit leerer Windel), Zufütterung weiterhin 1-2 Fläschchen (ca. 90-150ml pro Fläschchen)
28.10.13 – Hebammenbesuch: 5640gr (komplett angezogen)

Weitere Infos:
- Baby sehr vital, aufgeweckt und interessiert
- Mehrere Wachphasen von 1-2 Stunden am Tag, nachts nur sehr kurze Wachphasen (Stillen + Wickeln)
- 5-6 volle Windeln pro Tag: 2-3mal Stuhlgang, pullert viel

Ich hoffe, die Infos sind aussagekräftig. Mein Hauptwunsch ist, dass mein Baby sich an meinen Brüsten satttrinken kann. Am liebsten wäre es mir, wenn mein Baby auch an der linken Brust trinkt. Dazu habe ich bereits vieles ausprobiert: Wechsel der Stillpositionen, mehrfaches Wechseln der Brüste während einer Mahlzeit, Wärmen der Brust. Nichts brachte Erfolg. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Ich wäre euch da sehr dankbar.

Liebe Grüße

Nanine
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Carraluma
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Carraluma »

Hallo Nanine,

herzlich willkommen hier im Forum.

Du wirst bestimmt noch gute Tipps von den Expertinnen bekommen.

Das mit den Zufüttermengen ist, soviel ich weiß, gar nicht so einfach. Nur weil ein Baby nach dem Stillen noch x ml aus dem Fläschchen trinkt, heißt das nicht unbedingt, das es die nicht aus der Brust kriegen würde und auf Dauer besteht dann die Gefahr, dass es die Flasche bevorzugt..aber wie du da praktisch vorgehen solltest, z.B stillfreundlich zufüttern, raten dir am besten die Expertinnen, die konnten hier schon so vielen helfen!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
jusl
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von jusl »

Hallo und herzlich willkommen hier,

ich melde mich heute abend ausführlich bei Dir.

LG
Julia
jusl
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von jusl »

So, jetzt noch mal. Erstmal: Vielen Dank für Deine vorbildliche Datensammlung, ich geh einfach mal der Reihe nach:
20.9.13: Seit 24 Stunden pumpe ich an der Problembrust deutlich mehr ab (40-50ml);
Also 40-50 ml ist eine VÖLLIG NORMALE Pumpmenge. Die betreffende Brust hat den Titel "Problembrust" nicht verdient. ;-)
Eigenmächtiges Umsteigen auf reines Stillen (ich weiß jetzt im Nachhinein, dass man das so nicht tun soll);
[...]
- 7.10.13: Kind wiegt ca. 4600gr – ich soll zufüttern – 1 Flasche pro Tag á 90ml
Naja, also bis dahin hat Dein Baby durchschnittlich sagenhafte 240 g pro Woche zugenommen. Das ist EXTREM VIEL für ein Neugeborenes...
7.10.13: Kind wiegt ca. 4600gr – ich soll zufüttern – 1 Flasche pro Tag á 90ml
- 8.10.13: Ziehe eine Stillberaterin zu Rate: Kind kann stillen – kann gut andocken, Zufütterung bei Bedarf; Im Schnitt 1-2 Fläschchen pro Tag pendeln sich ein – ca. 60-90ml pro Fläschchen
- 15.10.13: Kind hat zugenommen: 4900gr
Weitere 300(!) g pro Woche...
- 15.10.13: Kind hat zugenommen: 4900gr
- 21.10.13: Pumpe erneut ab: im Anschluss von einzelnen Stillmahlzeiten – ca. jede 2. Mahlzeit
- 22.10.13: U3: 5190gr (mit Windel)
Wieder rund 250-300 g pro Woche. Wenn Ihr so weitermacht, wiegt Dein Kind an seinem ersten Geburtstag so viel wie meins bei seiner Einschulung. ;-)
22.10.13 – Kinderarzt (U3): 5190gr (mit leerer Windel), Zufütterung weiterhin 1-2 Fläschchen (ca. 90-150ml pro Fläschchen)
28.10.13 – Hebammenbesuch: 5640gr (komplett angezogen)
Weitere 450 g innerhalb 6 Tagen... (OK, Klamotten ziehen wir großzügig ab ;-)) Reden wir nicht drüber... :lol:
- Baby sehr vital, aufgeweckt und interessiert
- Mehrere Wachphasen von 1-2 Stunden am Tag, nachts nur sehr kurze Wachphasen (Stillen + Wickeln)
- 5-6 volle Windeln pro Tag: 2-3mal Stuhlgang, pullert viel
Perfekt.
Ein klarer Beleg dafür, dass Dein Baby allerbestens versorgt ist.
Mein Hauptwunsch ist, dass mein Baby sich an meinen Brüsten satttrinken kann. Am liebsten wäre es mir, wenn mein Baby auch an der linken Brust trinkt. Dazu habe ich bereits vieles ausprobiert: Wechsel der Stillpositionen, mehrfaches Wechseln der Brüste während einer Mahlzeit, Wärmen der Brust. Nichts brachte Erfolg. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Ich wäre euch da sehr dankbar.
OK, dann schauen wir mal, was wir da tun können.
Also Fakt ist: Ihr braucht die Zufüttermilch nicht, das geben die Gewichtzahlen EINDEUTIG her. 90-300 ml Zufüttermilch täglich ist zu viel.
Kannst Du noch mal schreiben, wie viel von der täglichen Zufüttermilch für gewöhnlich abgepumpte Muttermilch ist, und wie viel Pre?
Dann können wir gemeinsam ein Schema zur zügigen, sanften Reduktion der Zufüttermilch festlegen, in Richtung Vollstillen.

Grundsätzlich ist es so, dass die Verwendung künstlicher Sauger die Fähigkeit des Babys beeinträchtigen kann, mit guter Technik an der Brust zu saugen. Dies könnte bei Euch der Fall sein. Der Fachbegriff dazu lautet "Saugverwirrung" und bezeichnet sämtliche Probleme, die ein Baby bei einem Wechsel zwischen Brust und Flaschensauger zeigt. In unserer Linksammlung Stillwissen findest Du ausführlichere Info dazu, Stichworte "Saugverwirrung" und "Behandlungsmöglichkeiten von Saugverwirrung", stöbere mal.
Wenn Dein Baby mit der korrekten Stilltechnik derzeit noch Schwierigkeiten hat, dann wäre es unbedingt ratsam, auf eine stillfreundliche Zufüttermethode umzusteigen. Welche Methode für Euch geeignet sein könnte, sollten wir gemeinsam überlegen.
- Tagsüber ca. alle 2 Stunden, nachts alle 3 Stunden
- Gesamtdauer: ca. 40-45min
[...]
- Generell: Abpumpen ca. jede 2.Stillmahlzeit, nachts gar nicht, abgepumpte Menge variiert zwischen 20 und 60ml pro Pumpsitzung
Perfekte Stillhäufigkeit und Dauer, super Abpumpmenge.
- Nach ca. 20-30min wird es wach und verlangt 1-2mal nach mehr
Hast Du schon mal probiert, Dein Baby nach dem Stillen ANDERS zu beruhigen bzw. glücklich und zufrieden zu halten? Besitzt Du z.B. eine Tragehilfe und ein Tragetuch, das Du gerne benutzt?

LG
Julia
Nanine80
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Nanine80 »

Hallo!

Erst mal vielen Dank für die so ausführliche und schnelle Rückmeldung. Ich werde mal auf deine Fragen und Kommentare eingehen:
jusl hat geschrieben:
20.9.13: Seit 24 Stunden pumpe ich an der Problembrust deutlich mehr ab (40-50ml);
Also 40-50 ml ist eine VÖLLIG NORMALE Pumpmenge. Die betreffende Brust hat den Titel "Problembrust" nicht verdient. ;-)
Das ist schön, wenn die Menge normal ist. Allerdings habe ich sie nicht per se, sondern muss sie mir sozusagen "anpumpen". Nachdem ich die Produktion das erste Mal angekurbelt hatte und dann vollgestillt habe, ist die Menge wieder zurückgegangen, da unser Baby an dieser Brust so schlecht trinkt. Deshalb habe ich sie "Problembrust" getauft. In den zwei Wochen des Vollstillens ist die Milchmenge wieder zurückgegangen. Erst seit einer guten Woche pumpe ich wieder - so wie angegeben 3mal am Tag - und habe so die Menge wieder vergrößern können. Aufgefallen ist mir, dass die rechte Brust beim Pumpen zumeist in zwei bis drei Strahlen spritzt, die linke ("Problembrust") nur mit einem Strahl. Möglicherweise ist es dort schwerer für mein Baby. Neuerdings beginnt er auch hin und wieder das Meckern an dieser Brust - nicht jedes Mal und auch nicht sofort, aber nach einigen Minuten schon.
jusl hat geschrieben:
Eigenmächtiges Umsteigen auf reines Stillen (ich weiß jetzt im Nachhinein, dass man das so nicht tun soll);
- 7.10.13: Kind wiegt ca. 4600gr – ich soll zufüttern – 1 Flasche pro Tag á 90ml
Naja, also bis dahin hat Dein Baby durchschnittlich sagenhafte 240 g pro Woche zugenommen. Das ist EXTREM VIEL für ein Neugeborenes...
Laut Hebamme lag diese starke Zunahme an der stärkehaltigen Anfangsnahrung, die wir wenige Tage fälschlicherweise gefüttert hatten. In dem Moment, in dem ich auf reines Stillen umgestiegen bin, stagnierte die Gewichtszunahme für ca. 10 Tage, dann kam ein kleiner Schwung von 90gr, was der Hebamme noch etwas zu wenig war. Daraufhin sollten wir wieder zufüttern - nach Bedarf. Dies taten wir eine Woche lang mit Pre-Milch, dann habe ich das erneute Abpumpen begonnen, sodass sich der Pre-Milch-Anteil verringert hat. Der letzte Wert von 5600gr war übrigens nicht nur angezogen, sondern direkt nach einer Zufütterung von bis dahin einmaligen 170ml (hat mich sehr erschreckt, Baby hat aber auch nichts davon ausgespuckt)
jusl hat geschrieben:Also Fakt ist: Ihr braucht die Zufüttermilch nicht, das geben die Gewichtzahlen EINDEUTIG her. 90-300 ml Zufüttermilch täglich ist zu viel.
Kannst Du noch mal schreiben, wie viel von der täglichen Zufüttermilch für gewöhnlich abgepumpte Muttermilch ist, und wie viel Pre?
Dann können wir gemeinsam ein Schema zur zügigen, sanften Reduktion der Zufüttermilch festlegen, in Richtung Vollstillen.
Die zugefütterte Abpumpmilch variiert. Im Schnitt würde ich sagen, irgendwas zwischen einem Drittel und der Hälfte der gesamten Zufüttermilch (Stillmilch zähle ich nicht dazu, die gehört ja auch nicht zur Zufüttermilch)
Dass wir keine Zufüttermilch brauchen, irritiert und freut mich zugleich. Freuen, weil es ja meinem Wunsch entspricht. Irritieren, weil es zugleich auch etwas Sorgen bereitet, da wir ja die Erfahrung gemacht haben, dass eine Gewichtsstagnation eintritt, sobald ich nur stille. Letztlich hat mich wahrscheinlich der ganze Stillstart - beginnend im KH mit der Gelbsucht, die falsche Anfangsmilch und die verschiedenen "Auflagen" der Hebamme - sehr verunsichert. Wer weiß, vielleicht wäre die Gewichtsentwicklung unter anderen Umständen die gleiche gewesen. Unterm Strich fehlt mir ein wenig die Zuversicht, dass ich es mit meiner Milch allein schaffen kann, mein Kind satt zu kriegen.
jusl hat geschrieben:Grundsätzlich ist es so, dass die Verwendung künstlicher Sauger die Fähigkeit des Babys beeinträchtigen kann, mit guter Technik an der Brust zu saugen. Dies könnte bei Euch der Fall sein. Der Fachbegriff dazu lautet "Saugverwirrung" und bezeichnet sämtliche Probleme, die ein Baby bei einem Wechsel zwischen Brust und Flaschensauger zeigt. In unserer Linksammlung Stillwissen findest Du ausführlichere Info dazu, Stichworte "Saugverwirrung" und "Behandlungsmöglichkeiten von Saugverwirrung", stöbere mal.
Wenn Dein Baby mit der korrekten Stilltechnik derzeit noch Schwierigkeiten hat, dann wäre es unbedingt ratsam, auf eine stillfreundliche Zufüttermethode umzusteigen. Welche Methode für Euch geeignet sein könnte, sollten wir gemeinsam überlegen.
Subjektiv betrachtet und gefühlt, verfügt mein Baby über die richtige Saugtechnik. Ich habe auch keine Veränderung seit der Geburt feststellen können. Ich versuche auch immer, den Kleinen korrekt anzulegen. Dazu habe ich schon einiges gelesen bzw. mich von der Stillberaterin briefen lassen. Bei den Fläschchen verwenden wir die naturnah Sauger von Avent, momentan noch die mit einem Loch, um es dem Kleinen nicht ganz so einfach zu machen. Aus unserer Laiensicht, scheint es für den Kleinen kein Problem zu sein, zwischen Brust und Flasche zu switchen. Natürlich kann ich mich auch täuschen. Die verschiedenen Zufüttermethoden habe ich mir angesehen und teilweise schon vorher von der Stillberaterin vorgestellt bekommen. Ein wenig erschreckt mich der sehr hohe Zeitaufwand, der z.B. ein Zufüttern mit Löffel oder Pipette bei unserer Zufüttermenge bedeuten würde. Natürlich nehmen wir diesen auf uns, wenn dies das sinnvollste ist.
jusl hat geschrieben:
- Tagsüber ca. alle 2 Stunden, nachts alle 3 Stunden
- Gesamtdauer: ca. 40-45min
[...]
- Generell: Abpumpen ca. jede 2.Stillmahlzeit, nachts gar nicht, abgepumpte Menge variiert zwischen 20 und 60ml pro Pumpsitzung
Perfekte Stillhäufigkeit und Dauer, super Abpumpmenge.
Die zweite Hälfte der Nächte ist seit einigen Tagen aufgrund von Blähungen deutlich unruhiger geworden. Da kommt er deutlich häufiger als alle 2 Stunden.
jusl hat geschrieben:
- Nach ca. 20-30min wird es wach und verlangt 1-2mal nach mehr
Hast Du schon mal probiert, Dein Baby nach dem Stillen ANDERS zu beruhigen bzw. glücklich und zufrieden zu halten? Besitzt Du z.B. eine Tragehilfe und ein Tragetuch, das Du gerne benutzt?
Ja, wir probieren es erst anders. Herumtragen, spielen, wickeln. Erst, wenn er immer noch "sucht" und weint, machen wir ihm die Flasche. Nicht selten passiert dies dann, wenn ich kurz zuvor abgepumpt habe oder bereits sehr lange gestillt hab, in der Annahme, dass dann ja nicht genug in der Brust sein kann, um ihn satt zu kriegen. Dass er dann solche Mengen wegtrinkt, erschreckt mich manchmal. Diese größeren Mengen (über 100ml) sind aber erst in den letzten Tagen aufgetreten. Das Tragetuch nimmt er leider nur bedingt an.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. :-)

Ganz liebe Grüße

Nanine
Nanine80
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Nanine80 »

Ich will noch ergänzen, dass unser Kleiner auch recht schnell an der Brust einschläft, ohne gescheit getrunken zu haben. Beispiel: Ich stille, er wirkt zufrieden, spielt usw., wird müde, schläft eine Stunde, wird wach, weil er offenbar Hunger hat und es auch an der Zeit wäre. Ich lege ihn an und er schläft an der Brust sofort wieder ein. Das passiert auch ohne vorherige Wachphase, wenn das letzte Stillen erst 20-30min her ist - wie oben geschildert. Wenn ich da zuvor abgepumpt habe und/oder mir die Brust leer erscheint, bekommt er das Fläschchen.
Hin und wieder beginnt er auch dasTrinken erst nach 20minütigem Herumnuckeln.
jusl
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von jusl »

Aufgefallen ist mir, dass die rechte Brust beim Pumpen zumeist in zwei bis drei Strahlen spritzt, die linke ("Problembrust") nur mit einem Strahl. Möglicherweise ist es dort schwerer für mein Baby.
Das steht nicht fest. Viele Babys sind z.B. auch mit starkem Milchfluss überfordert und kommen mit weniger starkem Milchfluss besser klar. In jedem Fall kann man vom "Pumpeverhalten" der Brust nicht darauf schließen, wie diese Brust sich beim Stillen verhält.

In den zwei Wochen des Vollstillens ist die Milchmenge wieder zurückgegangen.
Das steht nicht fest. Die Gewichtsdaten geben das nicht her.
Laut Hebamme lag diese starke Zunahme an der stärkehaltigen Anfangsnahrung, die wir wenige Tage fälschlicherweise gefüttert hatten.
Das ist absolut ausgeschlossen. Der Kaloriengehalt von Pre-Nahrung und 1er-Nahrung ist praktisch identisch(!). 1er-Nahrung macht wegen des Stärkegehalts tendenziell länger satt, das heißt, Babys nehmen - weil schneller und länger satt - mit 1er durchschnittlich WENIGER Nahrung auf als mit Pre. 1er Nahrung wird dementsprechend für zugefütterte Babys empfohlen, die mit Pre zu viel(!) zunehmen, als sanfte Diät-Maßnahme sozusagen.
Das sollte Deiner Hebamme eigentlich auch klar sein. ;-)
Der letzte Wert von 5600gr war übrigens nicht nur angezogen, sondern direkt nach einer Zufütterung von bis dahin einmaligen 170ml (hat mich sehr erschreckt, Baby hat aber auch nichts davon ausgespuckt)
Ähm, ja OK. :lol:
Also, ich möchte zwei Dinge vorschlagen:
1. Zunächst lies bitte unsere Grundinfo Gewicht, Gedeihen und korrektes Wiegen. Alle künftigen Messwerte sollen bitte mit der dort vorgestellten guten Messmethodik gewonnen werden. Im wesentlichen heißt das:
* immer auf der gleichen (modernen, elektronischen) Babywaage (z.B. geliehen aus der Apotheke)
* immer unter gleichen Bedingungen (z.B. "nach dem morgens-Stillen", frische Windel, nackig) zur ungefähr gleichen Uhrzeit
2. Streich bitte mal alle bislang gemessenen Daten raus, die NICHT mit dieser Art Methodik gewonnen wurden. Denn diese Daten sind ohnehin nicht sauber auswertbar. Und dann schauen wir mal, was übrig bleibt.
Die zugefütterte Abpumpmilch variiert. Im Schnitt würde ich sagen, irgendwas zwischen einem Drittel und der Hälfte der gesamten Zufüttermilch (Stillmilch zähle ich nicht dazu, die gehört ja auch nicht zur Zufüttermilch)
OK, also Du fütterst täglich ingesamt 90 - 300 ml zu, und Muttermilchmenge variiert dabei zwischen 30 und 150 ml, und die Pre-Menge variiert zwischen 60 und 150 ml täglich?
Ist das so richtig?
Irritieren, weil es zugleich auch etwas Sorgen bereitet, da wir ja die Erfahrung gemacht haben, dass eine Gewichtsstagnation eintritt, sobald ich nur stille.
Wie gesagt, mir scheint die "tatsächliche" Gewichtsentwicklung gar nicht genau bekannt zu sein. ;-) Dementsprechend fehlen hier Daten, um zu beurteilen, wie sich diese während der Vollstillzeit entwickelt hat.
Das Tragetuch nimmt er leider nur bedingt an.
Kannst Du das genauer beschreiben? Wie läuft das für gewöhnlich ab?
Ich will noch ergänzen, dass unser Kleiner auch recht schnell an der Brust einschläft, ohne gescheit getrunken zu haben. Beispiel: Ich stille, er wirkt zufrieden, spielt usw., wird müde, schläft eine Stunde, wird wach, weil er offenbar Hunger hat und es auch an der Zeit wäre. Ich lege ihn an und er schläft an der Brust sofort wieder ein.
:lol: Oh, dann haben meine vier (super stillenden, super zunehmenden) Kinder wohl auch alle "nicht gescheit" getrunken. :lol:
Nee, im Ernst: Das, was Du da beschreibst, ist VÖLLIG NORMAL. Lehrbuchbaby! Muttermilch verlässt den Magen nach 60-90 Minuten. Das ist der Grund dafür, warum sehr viele Babys sehr gerne alle 1-2 Stunden stillen mögen - sie haben einfach gerne immer ein bissl was im Magen (genau wie viele Erwachsene auch!..). Und viele Babys fühlen sich sehr wohl, wenn sie die Brust als Ein- und Weiterschlafhilfe nutzen dürfen - aufwachen, andocken und direkt weiterpennen ist also genau richtig.

Unterm Strich fehlt mir ein wenig die Zuversicht, dass ich es mit meiner Milch allein schaffen kann, mein Kind satt zu kriegen.
Das kann ich gut verstehen - Verunsicherungen aus dem Zeitraum kurz nach der Geburt wirken erfahrungsgemäß lange nach; das geht vielen Müttern so. Zuversicht kann ich Dir nicht verordnen :wink: - aber ich kann Dir anbieten, dass wir in der nächsten Zeit GEMEINSAM sehr genau schauen, wie Dein Baby gedeiht, unter kontrollierter Zufütterung (bzw. unter kontrolliert verringerter Zufütterung; das sollten wir unbedingt angehen, da das Bestehen einer Zufütterindikation überhaupt fraglich erscheint!..). Während unserer Beobachtungen ist jederzeit sichergestellt, dass Dein Baby gut gedeiht. So können wir auch sehr genau abschätzen, ob und wieviel zugefüttert werden sollte.

Was meinst Du dazu?

LG
Julia
Nanine80
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Registriert: 28.10.2013, 17:11

Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Nanine80 »

Vielen Dank für die interessanten Infos!
jusl hat geschrieben:
Laut Hebamme lag diese starke Zunahme an der stärkehaltigen Anfangsnahrung, die wir wenige Tage fälschlicherweise gefüttert hatten.
Das ist absolut ausgeschlossen. Der Kaloriengehalt von Pre-Nahrung und 1er-Nahrung ist praktisch identisch(!). 1er-Nahrung macht wegen des Stärkegehalts tendenziell länger satt, das heißt, Babys nehmen - weil schneller und länger satt - mit 1er durchschnittlich WENIGER Nahrung auf als mit Pre. 1er Nahrung wird dementsprechend für zugefütterte Babys empfohlen, die mit Pre zu viel(!) zunehmen, als sanfte Diät-Maßnahme sozusagen.
Das sollte Deiner Hebamme eigentlich auch klar sein. ;-)
Wow, das war mir nicht klar. Aber gut zu wissen!!!
jusl hat geschrieben:Also, ich möchte zwei Dinge vorschlagen:
1. Zunächst lies bitte unsere Grundinfo Gewicht, Gedeihen und korrektes Wiegen. Alle künftigen Messwerte sollen bitte mit der dort vorgestellten guten Messmethodik gewonnen werden. Im wesentlichen heißt das:
* immer auf der gleichen (modernen, elektronischen) Babywaage (z.B. geliehen aus der Apotheke)
* immer unter gleichen Bedingungen (z.B. "nach dem morgens-Stillen", frische Windel, nackig) zur ungefähr gleichen Uhrzeit
2. Streich bitte mal alle bislang gemessenen Daten raus, die NICHT mit dieser Art Methodik gewonnen wurden. Denn diese Daten sind ohnehin nicht sauber auswertbar. Und dann schauen wir mal, was übrig bleibt.
Ja, gern. Ich werde schnellstmöglichst eine Waage besorgen und das Datensammeln entsprechend angehen. Wir beginnen sozusagen bei Null!
jusl hat geschrieben:
Die zugefütterte Abpumpmilch variiert. Im Schnitt würde ich sagen, irgendwas zwischen einem Drittel und der Hälfte der gesamten Zufüttermilch (Stillmilch zähle ich nicht dazu, die gehört ja auch nicht zur Zufüttermilch)
OK, also Du fütterst täglich ingesamt 90 - 300 ml zu, und Muttermilchmenge variiert dabei zwischen 30 und 150 ml, und die Pre-Menge variiert zwischen 60 und 150 ml täglich?
Ist das so richtig?
Ja, korrekt!
jusl hat geschrieben:
Das Tragetuch nimmt er leider nur bedingt an.
Kannst Du das genauer beschreiben? Wie läuft das für gewöhnlich ab?
Wir haben es bislang ein paar mal in der Wohnung zum Schlafen verwendet. Die ersten zwei Male verliefen problemlos. Inzwischen protestiert er sehr beim Binden. Sitzt er dann im Tuch, meckert er oft weiter und sträubt sich. Schreit er sich dabei in Rage, holen wir ihn wieder raus. Schläft er mit der Zeit ein, lassen wir ihn drin. Sehr lange hält er es aber nicht aus. Bestenfalls eine halbe Stunde. Danach ist er zumeist recht vollgeschwitzt. Hier sind wir noch am Ausprobieren, wie wir es für uns alle am angenehmsten hinkriegen.
jusl hat geschrieben:
Ich will noch ergänzen, dass unser Kleiner auch recht schnell an der Brust einschläft, ohne gescheit getrunken zu haben. Beispiel: Ich stille, er wirkt zufrieden, spielt usw., wird müde, schläft eine Stunde, wird wach, weil er offenbar Hunger hat und es auch an der Zeit wäre. Ich lege ihn an und er schläft an der Brust sofort wieder ein.
:lol: Oh, dann haben meine vier (super stillenden, super zunehmenden) Kinder wohl auch alle "nicht gescheit" getrunken. :lol:
Nee, im Ernst: Das, was Du da beschreibst, ist VÖLLIG NORMAL. Lehrbuchbaby! Muttermilch verlässt den Magen nach 60-90 Minuten. Das ist der Grund dafür, warum sehr viele Babys sehr gerne alle 1-2 Stunden stillen mögen - sie haben einfach gerne immer ein bissl was im Magen (genau wie viele Erwachsene auch!..). Und viele Babys fühlen sich sehr wohl, wenn sie die Brust als Ein- und Weiterschlafhilfe nutzen dürfen - aufwachen, andocken und direkt weiterpennen ist also genau richtig.
Ich frag mich dann nur immer, wie er denn hungrig schlafen kann. Aber du hast recht, vom Fleisch fällt er ja nicht gerade. ;-)

jusl hat geschrieben:
Unterm Strich fehlt mir ein wenig die Zuversicht, dass ich es mit meiner Milch allein schaffen kann, mein Kind satt zu kriegen.
Das kann ich gut verstehen - Verunsicherungen aus dem Zeitraum kurz nach der Geburt wirken erfahrungsgemäß lange nach; das geht vielen Müttern so. Zuversicht kann ich Dir nicht verordnen :wink: - aber ich kann Dir anbieten, dass wir in der nächsten Zeit GEMEINSAM sehr genau schauen, wie Dein Baby gedeiht, unter kontrollierter Zufütterung (bzw. unter kontrolliert verringerter Zufütterung; das sollten wir unbedingt angehen, da das Bestehen einer Zufütterindikation überhaupt fraglich erscheint!..). Während unserer Beobachtungen ist jederzeit sichergestellt, dass Dein Baby gut gedeiht. So können wir auch sehr genau abschätzen, ob und wieviel zugefüttert werden sollte.

Was meinst Du dazu?
Ich/Wir sind bereit! :-)

LG
Nanine
Mozartkugel
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Re: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Mozartkugel »

Hallo Nanine,
schön, dass du dich jetzt eingehender damit beschäftigst und hier so tolle Hilfe bekommst. Ich habe so ganz laienhaft ja immer das Gefühl gehabt, dass zufüttern gar nicht notwendig ist bei euch, aber wie jusl schön geschrieben hat: nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Stillen herrscht ja nachwirkende Unsicherheit.
Liebe Grüße, Mozartkugel
stillend und teilzeittragend mit kleiner Tochter im Familienbett (*09/2013)
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Ajailana
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Re: AW: Baby trinkt nur an einer Brust und wird nicht satt

Beitrag von Ajailana »

Nanine80 hat geschrieben:
Ich frag mich dann nur immer, wie er denn hungrig schlafen kann. Aber du hast recht, vom Fleisch fällt er ja nicht gerade. ;-)
Hallo, wenn dein baby im schlaf stillen will, muss das nicht immer Hunger sein. Ich habe bei meiner kleinen oft das Gefühl, dass sie sich einfach nur vergewissern muss, dass ich noch da bin und alles gut ist. Sie kommt jedes mal wenn sie schläft und oft nuckelt sie nur kurz und pennt dann weiter.
Stillen bedeutet ja nicht nur essen, gerade bei ganz kleinen babys ist stillen DAS Rezept für alle Probleme( Hunger, nähe, Bauchweh, Schluckauf. ..)
;-)

liebe Grüße von Ajailana mit kleiner Prinzessin (3/13)
gestillt, getragen und familiengebettet

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Liebe Grüße und Gottes Segen, Ajailana mit

Großer Schwester (März 2013),
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