So genau weiß ich gar nicht, in welches Forum ich mit unserem Problem wenden kann. Deswegen hier, wenn es falsch ist, bitte verschieben oder einen Tipp.
Also, meine große ist jetzt 5 Jahre alt geworden. Grundsätzlich ist sie ein temperamentvolles Kind, sie lachte viel und spielt gerne mit anderen Kindern oder uns
Seit einigen Wochen kommt es immer wieder dazu, dass sie oft zu uns sagt, sie wäre traurig. Auf Nachfrage kann sie uns nicht erklären, warum sie traurig ist. Sie scheint verunsichert und weiß manchmal nicht, ob sie lachen oder weinen soll. Wenn sie im Spiel mit ihren Mädels ist, merkt man nichts, meistens erst, wenn sie zur Ruhe kommt, ins Bett soll oder beim Abendbrot.
Sie ist seit 2 Jahren in einem eingrüppigen kiga. In diesem Jahr haben uns 10 Kinder vlassen, da sie allesamt zur Schule gehen nach den Ferien. Objektiv kann ich nicht sagen, dass sie zu einem dieser Kinder einen besonderen Draht hat, es sind eher die 4-jährigen, mit denen sie sich beschäftigt. Aber in so einer kleinen Gruppe hat man wahrscheinlich ein umso größeres verlustempfinden. Tja, ich versuche ihr gefühlschaos mit dieser Situation zu erklären, habe natürlich Angst, dass noch etwas anderes dahinter steckt.
Wir haben bereits mit der Kinderärztin drüber gesprochen, sie meinte, man könne erstmal nur abwarten und hat ihr homöopathisch Unterstützung gegeben.
Ich versuche, in den Situation herauszukitzeln, was los ist. Sie weiß es nicht, sagt sie. Frage ich sie, ob es an der neuen Situation im kiga liegt, also, ob ihr die "großen" fehlen, sagt sie ja. Aber es ist nicht so überzeugend, dass ich wirklich das Gefühl habe, dass sie das bejahen kann. Ich nehme sie in den Arm und tröste sie, versuche ihr zu zeigen, dass ich das ernst nehme. Häufig nennt sie Gründe, die überhaupt nicht passen. Wie, meine Freundin ist im Urlaub, dabei ist sie schon längst wieder da.
Tja, meine frage, da ich niemanden kenne, der ähnliches erlebt hat, kann es sein, dass sie wirklich gar nicht benennen kann, was sie traurig macht? Oder ist das in dem alter noch so, dass sie es nicht zuordnen kann?
Sie war immer ein fröhliches Mädchen, auch nach der Geburt ihrer Schwester. Vor knapp 1 1/2 Jahren war nach einer kurzen schwierigen Phase alles soweit im Lot. Ich bin so traurig, nichts tun zu können und hilflos daneben zu sitzen.
Kann mir jemand Tipps geben, was ich tun kann? Gespräche und Nähe gebe ich ihr bereits.
Wir haben keinen Todesfall, Trennung, Krankheit (Gott sei dank) in den letzten Monaten gehabt, was vielleicht ja ein Auslöser sein kann....
Wir haben bald die nächste u, da wird es wieder Thema sein.
Traurige und liebe Grüße,