Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Moderator: Giraeffchen
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Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Hallo zusammen!
Ich frage mich, bis zu welchem Alter ihr eure Kinder in den Schlaf gestillt habt? Und wie schlafen sie jetzt statt dessen ein? War der Übergang "erzwungen" oder ging es von ganz alleine?
Danke für die Antworten und viele Grüße!
Ich frage mich, bis zu welchem Alter ihr eure Kinder in den Schlaf gestillt habt? Und wie schlafen sie jetzt statt dessen ein? War der Übergang "erzwungen" oder ging es von ganz alleine?
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Schwedenmama mit dem jungen Schweden (07/12) und der kleinen Wölfin (04/15)
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
es ging von ganz alleine so mit einem knappen Jahr. Ich habe ihm die Brust nicht angeboten und er hat nicht gesucht, hätte er gesucht, hätte er sie natürlich bekommen. Ich habe ihn vorher schon oft im Tragetuch in den Schlaf getragen und dann abgelegt. Er schlief dann bis etwa 1,5 oder 1,75 Jahren auf meinem Arm ein und dann fing er an, sich hinzulegen. Erst kam er immer wieder auf meinen Arm und nach ein oder zwei Wochen hat es ihm dann gereicht, wenn ich daneben lag. Und das ist bis heute so, also ich liege daneben bis er schläft. Gerade ist er dabei, sich selbst den Schnuller abzugewöhnen 
LG
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
Anika
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- hexedoro
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Den Großen habe ich mit ungefähr zwei abgestillt (von mir erzwungenes Abstillen). Er hat das Einschlafstillen dann ersetzt, indem er mit dem Kopf auf meiner Brust eingeschlafen ist. Der Kleine und ich haben recht einvernehmlich jetzt um den dritten Geburtstag rum abgestillt, der schläft jetzt einfach in meinem Arm ein. Ach so, ich hab beide bis zum Abstillen zum Einschlafen gestillt und auch sonst eher nach Bedarf.
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- taschi
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Ich hab meine Große mit 2 Jahren erzwungenerweise abgestillt...bis dahin wurde sie in jeden Schlaf gestillt..stattdessen habe ich sie dann am Arm gekrault..das fand sie toll.
LG Taschi
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Sylka
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Den großen habe ich mit drei abgestillt und dann in den Schlaf gesungen oder den Rücken gekrault, die Kleine hat sich mit 1,5 von selbst abgestillt und sie habe ich danach abends oft getragen zum einschlafen, jetzt mit drei kuscheln wir abends eine Weile und sie schläft ein.
- Schwedenmama
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Vielen Dank für eure Antworten.
Mal schauen, wie es bei uns weitergeht. Wobei das Problem weniger das erste Einschlafen ist (das klappt immer öfter ohne stillen), sondern die gefühlten hundert Male abends und nachts, wo er wieder wach wird. Aber dafür mach ich vielleicht besser nen separaten Thread auf...
Mal schauen, wie es bei uns weitergeht. Wobei das Problem weniger das erste Einschlafen ist (das klappt immer öfter ohne stillen), sondern die gefühlten hundert Male abends und nachts, wo er wieder wach wird. Aber dafür mach ich vielleicht besser nen separaten Thread auf...
Schwedenmama mit dem jungen Schweden (07/12) und der kleinen Wölfin (04/15)
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Frankonia
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Re: AW: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
.... wir haben nun das Einschlafstillen mittags abgeschafft. Das Kind wird Ende September 2 und wird nur noch abends vor dem einschlafen gestillt. Ich möchte nicht mehr stillen und stille seit Mai sukzessive ab. Jeder weitere Schritt ist mit einem Riesen- Trara verbunden. Leider möchte mich mein Sohn alternativ zum Einschlafstillen blutig kratzen (das hat er auch beim stillen jedesmal gemacht), verweigere ich ihm das auch, brüllt er bis er vor Erschöpfung schläft. Ich überlege gerade ob es einfacher ist, wenn ich das abendliche Einschlafstillen auch abschaffe. Vielleicht ist es für meinen Sohn dann klarer. Ich würde definitiv kein Kind mehr einschlafstillen bzw das Abstillen deutlich früher vornehmen. Das ist mein trauriges Fazit zu diesem Thema.
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Viele Grüße,
Frankonia
Klein L, * Herbsttagundnachtgleiche 2011
Frankonia
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- dievier
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Mein Dritter brauchte kein neues Ritual. Er drehte sich um und schlief ein (mit zwei Jahren). Noch heute staune ich über dieses Kind, das problemlos ins Bett geht und nichts zum Einschlafen braucht. Kein Kuscheln, kein Dableiben, kein Singen, kein Licht, keine Musik - wie dankbar bin ich, um diese Erleichterung beim Abendlichen ins Bett bringen der Kinder.
Für meinen Vierten ist das völlig undenkbar (mit drei Jahren). Am einfachsten schläft er ein, wenn ich neben ihm liege und er mich streicheln kann. Manchmal akzeptiert er auch, wenn ich einfach nur auf seinem Bett sitze und im Notfall (wenn ich nicht zuhause bin) reicht auch der Bruder aus. Meinen Mann akzeptiert er im Zimmer nicht, aber er kann dann auch alleine einschlafen.
Die zwei Großen haben leider noch die "alte Schule" mitmachen müssen und schlafen bis heute beide recht schlecht ein. Der Große (mit einem Jahr) musste sich noch in den Schlaf weinen (klar war ich da und bin immer wieder zu ihm gegangen, aber ich dachte noch dass müssen die Kinder halt so lernen). Beim Zweiten (mit zwei Jahren) blieben wir immerhin schon im Zimmer und nahmen ihn auch wieder zum Trösten aus dem Bett raus.
Rückblickend würde ich vieles anders machen. Auch wenn es dann halt länger dauert bis sie nach dem Einschlafstillen von alleine einschlafen. Beim Dritten hatte ich einfach ein Riesenglück und so wie es jetzt noch mit dem Vierten läuft wäre mein Weg, wenn ich nochmal von vorne anfangen dürfte.
Für meinen Vierten ist das völlig undenkbar (mit drei Jahren). Am einfachsten schläft er ein, wenn ich neben ihm liege und er mich streicheln kann. Manchmal akzeptiert er auch, wenn ich einfach nur auf seinem Bett sitze und im Notfall (wenn ich nicht zuhause bin) reicht auch der Bruder aus. Meinen Mann akzeptiert er im Zimmer nicht, aber er kann dann auch alleine einschlafen.
Die zwei Großen haben leider noch die "alte Schule" mitmachen müssen und schlafen bis heute beide recht schlecht ein. Der Große (mit einem Jahr) musste sich noch in den Schlaf weinen (klar war ich da und bin immer wieder zu ihm gegangen, aber ich dachte noch dass müssen die Kinder halt so lernen). Beim Zweiten (mit zwei Jahren) blieben wir immerhin schon im Zimmer und nahmen ihn auch wieder zum Trösten aus dem Bett raus.
Rückblickend würde ich vieles anders machen. Auch wenn es dann halt länger dauert bis sie nach dem Einschlafstillen von alleine einschlafen. Beim Dritten hatte ich einfach ein Riesenglück und so wie es jetzt noch mit dem Vierten läuft wäre mein Weg, wenn ich nochmal von vorne anfangen dürfte.
- marykate
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Re: AW: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
Nuja, so pauschal würde ich das nicht sagen. Jedes Kind ist andersFrankonia hat geschrieben:.... wir haben nun das Einschlafstillen mittags abgeschafft. Das Kind wird Ende September 2 und wird nur noch abends vor dem einschlafen gestillt. Ich möchte nicht mehr stillen und stille seit Mai sukzessive ab. Jeder weitere Schritt ist mit einem Riesen- Trara verbunden. Leider möchte mich mein Sohn alternativ zum Einschlafstillen blutig kratzen (das hat er auch beim stillen jedesmal gemacht), verweigere ich ihm das auch, brüllt er bis er vor Erschöpfung schläft. Ich überlege gerade ob es einfacher ist, wenn ich das abendliche Einschlafstillen auch abschaffe. Vielleicht ist es für meinen Sohn dann klarer. Ich würde definitiv kein Kind mehr einschlafstillen bzw das Abstillen deutlich früher vornehmen. Das ist mein trauriges Fazit zu diesem Thema.
Und das Kratzen hätte er vielleicht auch gemacht, wenn er die Flasche bekommen hätte. Aber dass Du gerade diese Einstellung hast, kann ich durchaus nachvollziehen. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall sofort das Kratzen abschaffen und dazu schnellstens eine Alternative finden. Wenn Du aber wirklich nicht mehr stillen möchtest denke ich fast auch, dass es besser wäre, einen klaren Cut zu machen. Ich hab aber das Gefühl, dass es eher das Gekratze ist, was nervt, und das ist ja auch wenn er abgestillt ist noch da...
Und niemals einschlafstillen find ich schwierig. Bzw. ich wüsste gar nicht, wie ich das hätte machen sollen. Als meine Tochter klein war lief das so, dass ich irgendwann beim Stillen gesehen habe, dass sie plötzlich eingeschlafen ist. Nach (meinem) Plan hat sie nie geschlafen.
Bei uns hat das Einschlafstillen irgendwann abends gar nicht mehr funktioniert (ich glaube ca. seit sie ein Jahr alt ist). Sie liegt jetzt einfach neben mir (oder nehmen ihrem Papa), mal rangekuschelt oder weiter weg, je nachdem wie viel Nähe sie gerade will. Meistens will sie dann irgendwann, dass ich ihre Hand halte. Mittags wird immer noch einschlafgestillt. Oder anders formuliert: Wenn ich sie stille, nachdem ich sie von der Tagesmutter abgeholt habe weiß ich, ob sie einen Mittagsschlaf braucht.
Wenn ich sie stille schläft sie wenigstens manchmal. Ohne stillen mittags gar nicht.
Marykate mit Maienkind *11 und Augustbaby *14
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
Evelyn Beatrice Hall
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Juwel81
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Re: Einschlafstillen - wie lange und was dann?
L. hat sich mit 8 Monaten abgestillt, das Einschlafstillen hat dann quasi von einem auf den anderen Tag aufgehört.
Prinz 12/05/2011
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Erziehung ist Vorbild sein und sonst nichts als Liebe. M. Montessori
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