Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
- Hoppetosse
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Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Guten Morgen!
Ich weiß, wir hatten es schon xmal, ich lese es auch immer, aber wenn es einen nicht selbst betrifft, kann man es ja meist recht pragmatisch sehen. Wenn es um das eigene Kind, ist der Pragmatismus schnell dahin.
Habe gerade mein weinendes, kreischendes, klammerndes Kind bei der TaMu abgegeben und bin nun selbst das heulende Elend.
Ich weiß auch, dass er sich (wahrscheinlich) schnell wieder beruhigt, aber trotzdem fühl ich mich gerade wie eine Mutter, die ihr Kind schreien lässt, vor der Tür mitweint, aber nicht reingeht, weil es ja sein muss.... Gestern hat er beim Abgeben auch geweint, 5 Minuten später bekam ich ein Foto geschickt, auf dem er schon wieder fröhlich spielte.
Heute wollte er schon nicht aus dem Fahrradhänger aussteigen.
Ich fühl mich so schlecht dabei, brauche aber gleichzeitig so dringend die 3 Std für mich (wobei wir derzeit noch bei 2 Std sind), weil ich echt am Limit meiner Nerven bin! Puh!
Sagt bitte, dass es bei Euch genauso war und jetzt alles gut ist'
*Fehler macht das Apfeltelefon*
Ich weiß, wir hatten es schon xmal, ich lese es auch immer, aber wenn es einen nicht selbst betrifft, kann man es ja meist recht pragmatisch sehen. Wenn es um das eigene Kind, ist der Pragmatismus schnell dahin.
Habe gerade mein weinendes, kreischendes, klammerndes Kind bei der TaMu abgegeben und bin nun selbst das heulende Elend.
Ich weiß auch, dass er sich (wahrscheinlich) schnell wieder beruhigt, aber trotzdem fühl ich mich gerade wie eine Mutter, die ihr Kind schreien lässt, vor der Tür mitweint, aber nicht reingeht, weil es ja sein muss.... Gestern hat er beim Abgeben auch geweint, 5 Minuten später bekam ich ein Foto geschickt, auf dem er schon wieder fröhlich spielte.
Heute wollte er schon nicht aus dem Fahrradhänger aussteigen.
Ich fühl mich so schlecht dabei, brauche aber gleichzeitig so dringend die 3 Std für mich (wobei wir derzeit noch bei 2 Std sind), weil ich echt am Limit meiner Nerven bin! Puh!
Sagt bitte, dass es bei Euch genauso war und jetzt alles gut ist'
*Fehler macht das Apfeltelefon*
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*
- Sakura
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Re: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
((((()))))
Wie alt ist denn dein Kind und wie lang war die Eingewöhnung und wie lief sie???
Mein iPhone leistet sich eine eigene Meinung zur Rechtschreibung...
Wie alt ist denn dein Kind und wie lang war die Eingewöhnung und wie lief sie???
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Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- Hoppetosse
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Re: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Der Zwerg ist jetzt 19 Monate.
Wir sind in der dritten Woche der Eingewöhnung. In der ersten Woche war ich immer dabei. In der zweiten haben wir mit 15 Min angefangen, dann 30. Kein Problem. Dann kam das Abgeben quasi an der Tür dazu, also relativ zügiges Verabschieden. War die ersten zweimal auch okay. Zwar immer kurzes Zetern, aber sobald die Kinderwerkbank ins Sichtfeld kam, war alles wieder gut.
Gestern war das Abgeben schon blöd, aber wie gesagt, nach ein paar Minuten kam schon ein Foto, auf dem er fröhlich spielt. Er war 2 Std da.
Heute war großes Klammern, Weinen, Geschrei und gar nicht erst zur Tür gehen wollen.
Wobei die TaMu sagt, dass drinnen sofort wieder alles gut war, als er den Akkubohrer in der Hand hatte. Wird auch stimmen, sonst hätte ich ihn draußen noch gehört, mein Auto stand genau vor dem offenen Fenster.
Deswegen mache ich mir auch keine generellen Sorgen, ich weiß, dass sie sofort anrufen würde, wenn er nicht zu beruhigen wäre.
Ich finde nur einfach das Gefühl, das weinende Kind zurückzulassen schrecklich. Da ist man 19 Monate da, sobald etwas ist und nun lässt man ihn weinend zurück! Ganz schrecklich für das Mutterherz!
*Fehler macht das Apfeltelefon*
Wir sind in der dritten Woche der Eingewöhnung. In der ersten Woche war ich immer dabei. In der zweiten haben wir mit 15 Min angefangen, dann 30. Kein Problem. Dann kam das Abgeben quasi an der Tür dazu, also relativ zügiges Verabschieden. War die ersten zweimal auch okay. Zwar immer kurzes Zetern, aber sobald die Kinderwerkbank ins Sichtfeld kam, war alles wieder gut.
Gestern war das Abgeben schon blöd, aber wie gesagt, nach ein paar Minuten kam schon ein Foto, auf dem er fröhlich spielt. Er war 2 Std da.
Heute war großes Klammern, Weinen, Geschrei und gar nicht erst zur Tür gehen wollen.
Wobei die TaMu sagt, dass drinnen sofort wieder alles gut war, als er den Akkubohrer in der Hand hatte. Wird auch stimmen, sonst hätte ich ihn draußen noch gehört, mein Auto stand genau vor dem offenen Fenster.
Deswegen mache ich mir auch keine generellen Sorgen, ich weiß, dass sie sofort anrufen würde, wenn er nicht zu beruhigen wäre.
Ich finde nur einfach das Gefühl, das weinende Kind zurückzulassen schrecklich. Da ist man 19 Monate da, sobald etwas ist und nun lässt man ihn weinend zurück! Ganz schrecklich für das Mutterherz!
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- taschi
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Re: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Huhu,
Ich versteh das total.meine Große war damals 18 Monate alt und teilweise auch Rotz und Wasser geheult. Dabei ging die Eingewöhnung bestimmt 4 Wochen.aber nach wenigen Wochen war es auf einmal total easy...dann wurde geheult weil ich sie abholen kam
Wichtig ist das du der Tamu vertraust und weißt das sie sich meldet wenn was ist.Versuch dich in der Zeit mit was schönem abzulenken.
Meine Große ist auch heute noch mit ihren 6 Jahren, ein totales Mutterkind, aber in den Kinderladen ist sie nach der Eingewöhnung wirklich immer gern gegangen.
Ich versteh das total.meine Große war damals 18 Monate alt und teilweise auch Rotz und Wasser geheult. Dabei ging die Eingewöhnung bestimmt 4 Wochen.aber nach wenigen Wochen war es auf einmal total easy...dann wurde geheult weil ich sie abholen kam
Wichtig ist das du der Tamu vertraust und weißt das sie sich meldet wenn was ist.Versuch dich in der Zeit mit was schönem abzulenken.
Meine Große ist auch heute noch mit ihren 6 Jahren, ein totales Mutterkind, aber in den Kinderladen ist sie nach der Eingewöhnung wirklich immer gern gegangen.
LG Taschi
Große Maus *06/2007
Kleine Kämpfermaus *09/2009
Moppimaus *03/2013
bubimaus 06/2017
Meine KK Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=214949
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08u11
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Re: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Finde ich auch. Außerdem lässt Du ihn ja nicht einfach allein, sondern Du übergibst ihn an die Tagesmutter, der Du vertraust und die es offenbar auch schafft, ihn schnell zu beruhigentaschi hat geschrieben: Wichtig ist das du der Tamu vertraust und weißt das sie sich meldet wenn was ist.
Wir hatten bei J. eine Zeit (etwa in diesem Alter), da hat er geheult, egal wer gegangen ist, also nicht nur bei der TaMu, sondern auch zu Hause: Papa geht arbeiten, Kind heult - obwohl ich da war.
Wenn er sich schnell wieder beruhigen lässt, finde ich das nicht schlimm. Aber ich verstehe durchaus, dass das für Dich nicht so toll ist. Habt Ihr Alternativen ausprobiert? Bei unserem Großen hat es oft genutzt, wenn ich noch eine Weile dabei geblieben bin, bis er angekommen ist und gespielt hat. Beim Kleinen das Gegenteil: Je länger ich geblieben bin, desto trauriger und anhänglicher wurde das Kind. Bei Kind Nr. 2 war also tatsächlich das schnelle Abgeben besser. Aber das gilt nicht für alle Kinder.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
- Hoppetosse
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Re: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Danke schonmal.
Ja, Gott sei Dank kann ich der TaMu wirklich zu 100% Vertrauen. Das macht es schon einfacher für mich.
Ich schaue mal, wie die Abgabe morgen läuft. Falls es wieder so ist wie heute, werde ich beim Abholen vielleicht mal ansprechen, ob es ggf leichter wäre, wenn ich noch kurz (also wirklich kurz, 2-3 Minuten) da bleibe. Quasi bis mein Murkel sich an die Werkbank begeben hat und ohnehin spielt.
Andererseits...er beruhigt sich wirklich schnell. Da es also eher nur um mein blutendes Herz geht, sollte ich vielleicht eher gar nix ändern.... Ach, ich weiß es nicht!
*Fehler macht das Apfeltelefon*
Ja, Gott sei Dank kann ich der TaMu wirklich zu 100% Vertrauen. Das macht es schon einfacher für mich.
Ich schaue mal, wie die Abgabe morgen läuft. Falls es wieder so ist wie heute, werde ich beim Abholen vielleicht mal ansprechen, ob es ggf leichter wäre, wenn ich noch kurz (also wirklich kurz, 2-3 Minuten) da bleibe. Quasi bis mein Murkel sich an die Werkbank begeben hat und ohnehin spielt.
Andererseits...er beruhigt sich wirklich schnell. Da es also eher nur um mein blutendes Herz geht, sollte ich vielleicht eher gar nix ändern.... Ach, ich weiß es nicht!
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- MaareMum
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Re: AW: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Ich kenn das auch. Es ist echt ein dieses Gefühl, aber ich konnte immer direkt als die Tür zu und ich außer Sicht war hören, dass er sich schon wieder beruhigt. Und das Kind ist ja echt nicht allein mit seinem Kummer.
Bei uns hätten ein paar Minuten länger bleiben die Sache definitiv nicht besser gemacht. Je kürzer desto schmerzloser. Und dann wurde es auch immer besser.
Sowas kann auch immer wieder kommen. Wir haben jetzt auch grad wieder eine Weinen-beim-Abgeben-Phase, nachdem er monatelang noch nicht mal Zeit zum Tschüss sagen hatte.
Trau deinem Kind was zu und zeig ihm, dass du souverän mit der Situation umgehst. Je besser du dich mit dem Abgeben fühlst und dir diese freie Zeit eingestehst, desto mehr entspannt auch dein Kind.
Viel Erfolg!
***kurz und knapp vom Handy***
Bei uns hätten ein paar Minuten länger bleiben die Sache definitiv nicht besser gemacht. Je kürzer desto schmerzloser. Und dann wurde es auch immer besser.
Sowas kann auch immer wieder kommen. Wir haben jetzt auch grad wieder eine Weinen-beim-Abgeben-Phase, nachdem er monatelang noch nicht mal Zeit zum Tschüss sagen hatte.
Trau deinem Kind was zu und zeig ihm, dass du souverän mit der Situation umgehst. Je besser du dich mit dem Abgeben fühlst und dir diese freie Zeit eingestehst, desto mehr entspannt auch dein Kind.
Viel Erfolg!
***kurz und knapp vom Handy***
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
-
hausdrachin
- ist gern hier dabei
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- Registriert: 21.08.2012, 12:45
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Re: Eingewöhnung -Trost für Mama, bitte!
Das mit dem Weinen beim Abschied kenne ich auch. Mein Kleiner beruhigt sich auch sofort, wenn ich ausser Sicht bin. Die Erzieherin hat nimmt ihn immer auf den Arm und geht mit ihn was spielen, und schon auf dem Weg dahin (da bin ich meist noch im Flur) hört er auf (es sei denn, er sieht mir nach, hat mich also noch im Blick). Eine kurze Verabschiedung fällt ihm leichter, als wenn ich noch länger da bin, wobei ich es mir nicht nehmen lasse, ihn noch z.B. Jacke auszuziehen und evtl. von langer Hose (vom Fahrrad fahren) auf kurze Hose zu wechseln (ich denke, da haben es die Erzieherinen dann auch einfacher UND ich hab ihn noch kurz auf dem Schoß). Ich vertraue den Erzieherinnen auch, denn ich weiss, sie würden mich anrufen, wenn er sich nicht beruhigen lassen würde.
Natürlich mag man es nicht gerne, sein Kind weinend zurücklassen. Auch mir fällt das Auf Wiedersehen sagen ja schwer, in dem Sinne, dass es halt ein kleiner Abschied ist von jemanden, den man sehr lieb hat. Mir hat ein wenig etwas geholfen, dass die Leiterin der KiTa zu mir sagte, als ich nach einer Verabschiedung vor der KiTa-Tür noch mal tief durchgeatmet habe. Sie meinte, dass bei den Kindern, die kurz zum Abschied weinen bzw. traurig sind (und sich dann aber schnell beruhigen lassen) zu Hause mit Sicherheit alles in Ordnung ist, also die Eltern-Kind-Bindung gut sei. Wenn die Kinder (vor allem so kleine) sich gar nicht weiter darum kümmern würden, dass die Eltern weg gehen, dann könne es sein, dass bei der Beziehung was nicht stimmt. (Wobei das sicher auch Kinder-Typ Frage ist, ich möchte hier niemanden was unterstellen, wenn es bei seinen Kindern anders sein sollte.)
Also Hoppetosse: Du scheinst bei Deinem Kind alles richtig gemacht zu haben. Es hat eine intime Bindung zu Dir aufgebaut (deshalb darf es kurz traurig sein, wenn Du gehst), fühlt sich aber auch bei der TaMu wohl (lässt sich von ihr dann schnell beruhigen) und kann darauf vertrauen, dass Du wiederkommst.
Natürlich mag man es nicht gerne, sein Kind weinend zurücklassen. Auch mir fällt das Auf Wiedersehen sagen ja schwer, in dem Sinne, dass es halt ein kleiner Abschied ist von jemanden, den man sehr lieb hat. Mir hat ein wenig etwas geholfen, dass die Leiterin der KiTa zu mir sagte, als ich nach einer Verabschiedung vor der KiTa-Tür noch mal tief durchgeatmet habe. Sie meinte, dass bei den Kindern, die kurz zum Abschied weinen bzw. traurig sind (und sich dann aber schnell beruhigen lassen) zu Hause mit Sicherheit alles in Ordnung ist, also die Eltern-Kind-Bindung gut sei. Wenn die Kinder (vor allem so kleine) sich gar nicht weiter darum kümmern würden, dass die Eltern weg gehen, dann könne es sein, dass bei der Beziehung was nicht stimmt. (Wobei das sicher auch Kinder-Typ Frage ist, ich möchte hier niemanden was unterstellen, wenn es bei seinen Kindern anders sein sollte.)
Also Hoppetosse: Du scheinst bei Deinem Kind alles richtig gemacht zu haben. Es hat eine intime Bindung zu Dir aufgebaut (deshalb darf es kurz traurig sein, wenn Du gehst), fühlt sich aber auch bei der TaMu wohl (lässt sich von ihr dann schnell beruhigen) und kann darauf vertrauen, dass Du wiederkommst.
"Aus dem Bauch heraus, mitten ins Herz!" Kleiner Frühlingsbär 03/12