Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Katha
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Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von Katha »

Ihr Lieben,

die ersten paar Wochen blieb selbst Keramikgeschirr stehen, dann wechselten wir auf Plaste ;) weil dann Physik und sonstige Experimente kamen
Das Runterwerfen wurde weniger, ca. mit 1 Jahr wurde es deutlich besser.
Und jetzt seit ca. 2-3 Monaten fliegt dauernd der Teller runter. Gestern so mit Schmackes, dass die Tomaten so in die Luft geschleudert wurden, dass sie ca. 3 Meter weiter auf dem Sofa landeten.
Bei der Tagesmutter macht er das nicht. Habe ihr das gestern erzählt, als ich dort mit am Tisch saß - da machte kl. Hase dann in dem Moment auch.

Mich nervt es, weil ich dann einfach nicht weiß, wann er mit dem Essen fertig ist (wg. des Stillens bin ich ja so relaxt, dass ich manchmal Angst habe, ich könnte ihm essen vorenthalten)
Manchmal ist es nämlich ein Signal "bin fertig", manchmal isst er dann noch eine große Portion.
Manchmal ist es ein Signal für "Durst", manchmal wrackt er dann das Becherchen gleich hinterher.

Es nervt mich, weil ich erschrecke, weil es oft so kommt, wenn ich mich gerade diesbezüglich entspanne.

Was kann ich noch anders machen??? Mein "Lass die Sachen bitte auf dem Tisch, wenn Du sie nicht möchtest" wird immer genervter.

Meine Vermutungen (geht jetzt wild durcheinander)
- er findet lustig, dass ich das Essen aufheben / aufwische (letztens hat er mir dann was in den Nacken geschüttet(
- er macht es, wenn wir Erwachsenen uns unterhalten (aber auch nicht immer)
(da war noch mehr, aber das fällt mir jetzt alles nicht mehr ein, grrrr)

ach Mensch, es nervt
- er macht es, wenn ich ihm fasziniert beim Essen zugucke (aber auch nicht immer)
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
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Stina82
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von Stina82 »

Tut mir leid, von mir kommt jetzt kein aufbauender Beitrag :( Unser Kleiner ist jetzt über zwei und schmeisst noch immer gerne Sachen runter. Ganz "in" ist auch gerade den Inhalt des Bechers (zum Glück meist Wasser) auf dem Tisch zu verteilen und dann will er abwischen. Ansonsten fliegen aber auch regelmässig Besteck, Becher und Teller. Zur Zeit ist er wirklich ein ganz extremer Kaspar am Tisch. Ich versuche, das entweder zu ignorieren oder ich frage ihn ruhig, warum er das macht. Er wird dann nachdenklich, eine Antwort kommt aber nicht (was sicher aber auch am Sprachlichen liegt). Ich vermute ein bisschen, dass es an der KiTa liegt. Da haben sie natürlich einige mehr Tischregeln, wenn sich da alle aufführen würden wie unser Sohn, wäre es ja ein Riesenchaos. Ich denke, dass sie ihn da einige Male ermahnt haben und nun muss er zu Hause das ausleben, was er in der KiTa nicht darf. :wink:
Ist aber nur ne Theorie. Keine Ahnung ob das stimmt.
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von sternenweib »

den teller halte ich eigentlich immer schnell genug fest, wenn der kurz vorm runterwerfen ist. wenn sie dann versucht, ihn mir aus der hand zu nehmen und ihn runterzuschubsen, nehm ich ihn kurz weg, stell ihn außer reichweite, sag ihr, dass ich das nicht möchte und der weg kommt, wenn sie schmeißt und geb ihn ihr dann wieder. meistens läßt sie es dann, wenn nicht, mach ich halt dasselbe spielchen nochmal. bei essen runtterschmeißen reagier ich mittlerweile ähnlich. die hatte jetzt bald ein jahr zeit die schwerkraft kennen zu lernen und es geht ihr auch gar nicht mehr darum.
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sternenweib
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von sternenweib »

ich fände es übrigens keine schlechte idee, wieder keramik zu verwenden. meine ist, wenn ihr mal was runterfällt, immer so nachhaltig von dem ergebnis geschockt (schepper, klirr, hektik, essen weg, staubsauger, rumflucherei), dass sie danach für lange zeit alle versuche in die richtung einstellt. man muß dem kind ja nicht das gute goldrandgeschirr von der erbtante hinstellen. ist eine gute möglichkeit, teller los zu werden, die ein "irgendwie häßlich und verschrammt, aber zu schade zum wegwerfen"-dasein im schrank führen :wink:
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annikki
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von annikki »

sternenweib hat geschrieben:den teller halte ich eigentlich immer schnell genug fest, wenn der kurz vorm runterwerfen ist. wenn sie dann versucht, ihn mir aus der hand zu nehmen und ihn runterzuschubsen, nehm ich ihn kurz weg, stell ihn außer reichweite, sag ihr, dass ich das nicht möchte und der weg kommt, wenn sie schmeißt und geb ihn ihr dann wieder. meistens läßt sie es dann, wenn nicht, mach ich halt dasselbe spielchen nochmal. bei essen runtterschmeißen reagier ich mittlerweile ähnlich. die hatte jetzt bald ein jahr zeit die schwerkraft kennen zu lernen und es geht ihr auch gar nicht mehr darum.
oh, da hast du ja was zu erdulden, v.a. wenn er dann noch was hinterherschüttet. da würde es bei mir ärger geben.
wir haben das problem beim großen auch so gelöst, wie sternenweib es beschrieben hat. wenn dann doch der teller flog, war das essen zu ende für ihn. die kleine hat noch nie einen teller fliegen lassen.
versuch den teller doch mal fest zu machen. mit saugnäpfen? vielleicht nimmt ihm das den spass. ich habe bei beiden kindern übrigens gemerkt, dass zuviel interesse an ihrem tun am tisch blödeleien auslöst. wir erwachsenen unterhalten uns und die kinder essen "nebenbei". das funktioniert am besten. ist manchmal auch nicht so leicht, aber klappt meistens.
Liebe Grüße Anni

mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von Stina82 »

Bei und wird es schlimmer, wenn wir ihn nicht mit einbeziehen. Am meisten kaspert er, wenn Besuch mit am Tisch sitzt ;)
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Katha
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von Katha »

bei uns ist es mal so - und mal so.
manchmal, wenn wir uns unterhalten (haben uns umgesetzt, so dass kl. Hase jetzt am Tischkopf - und ich nicht mehr links von ihm weg mit seinem Papa rede)
manchmal, wenn ich ihn angucke

ich habe halt ein doofes Bauchgefühl, Teller und Essen wegzunehmen - das fühlt sich an, als würde ich ihn da bestrafen. Und das will ich nicht.

Prozellan springt einfach tw. höllisch weit. Bei den 2 Untertellerchen am Anfang haben wir jeweils 2 Tage nach der letzten Scherbe gesucht. Die eine ist aufs Fenserbrett geflogen :(
Und aktuell habe ich zumindest bei Glasflaschen keinen Lerneffekt. Kurz hintereinander hat er mir die (darfst damit spielen, sanft) mit Schmackes runtergepfeffert. Oder reicht 2 x einfach nur nicht aus???
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von sternenweib »

ich hab mal irgendwo gelesen, dass man kinder nienieniemals ans kopfende setzen soll. das fühlte sich für mich so dermaßen richtig an, dass ich das als absolute lebensregel übernommen habe.
und ich seh das nicht als bestrafen, wenn ich ihr den teller weg nehme und ich denke, dass kommt auch absolut nicht so rüber. wenn sie den hund hauen würde, dürfte sie den ja auch nicht mehr streicheln. wenn sie die blätter von der pflanze reißt, ist da auch schluß mit befühlen. das ist ja dann auch keine strafe, sondern einfach nur ende mit einer erlaubnis, die verhalten voraus setzt, dass dazu passt.
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von Katha »

das mit dem Kopfende irritiert mit jetzt.
Im Prinzip hat kl. Hase so den Platz des "Dazugekommen" bekommen, bei uns ist der Esstisch 1,20 auf knapp 1,0 Meter. Da ist das Kopfende nicht so exaltiert. Oder wie meinst Du das? (macht mich jetzt neugierig)
Ich finde außerdem praktisch, dass ich dann über die Ecke ihm nachreichen kann und ihn angucken bzw. mich unterhalten, gerade wenn wir nur zu 2t essen. Mir gegenüber wäre er viel zu weit weg. Neben mir finde ich immer komisch. Ginge vielleicht, wenn wir zu 3t essen aber so...?
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Re: Geschirr fliegt wieder - langsam soooo genervt

Beitrag von sternenweib »

am kopfende sitzt nunmal der chef, das ist der platz am tisch, der am ehesten einer bühne nahe kommt und auf dem die aufmerksamkeit der anderen zentriert ist.
wir sitzen daheim so, dass die kinder an den längeren seiten sitzen und ich am kopfende, also der schmaleren seite. wär hier noch ein mann würde der wohl am anderen kopfende sitzen.
ich denke, ihr solltet euch gedanken machen, wer von euch beim essen die rolle des gesprächführers, zeremonienmeisters, unterhalters, etc eher einnimmt und denjenigen ans kofende setzen - das sollte im idealfall nicht das kind sein. wenn du sagst, dass du diejenige bist, die am tisch mehr zu sagen hat, könnte dein mann sich an die andere breitseite setzen oder umgekehrt. ich fände halt eine art gegengewicht zum kind sinnvoll.
das ist echt alles rein gefühlsmäßig, aber ich finde, dass positionen von leuten im raum sehr stark die beziehungen untereinander beeinflussen.
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