Jaaaaaahrelang musste ich mit dem Großen zur Physiotherapie. Weil er ja motorisch sooo schlecht sich entwickelt. Laut Neurologin. Die kinderärztin fand ihn völlig im Rahmen. Die Physiotherapeutin fand auch immer ein graues Haar. Wenn er irgendwas neues konnte, hab ich ihr das erzählt und als antwort das nächste "AAaaaaber, das kann er ja trotzdem nicht" geerntet.
So. Mein motorisch also völlig "zurückgebliebenes" Kind (Ich benutz den Ausdruck mit Absicht, ich hoffe, ich trete damit niemandem auf die Füße!!), dass mir hier die Fensterscheiben mit dem Fußball einschießen würde, wenn er nicht so toll zielen könnte, und jetzt Fahrrad fahren kann und wie ein IRRER Laufrad, und überhaupt Ballspiele in jeder Form, ...
Kann jetzt mit seinen grade mal 4,5 Pfeifen. HAAA! DAS finde ich beeindruckend!!!! ICH konnte erst das deutlich später!
Sorry, für den sinnlosen Egopost.
Es hat mich wirklich die ersten zwei Jahre seines Lebens "konzentriert" gehalten, dass ständig jemand da war, der was zu mäkeln hatte. Was bei ihm noch nicht so weit fortgeschritten war, wie es EIGENTLICH sein sollte. IMMER hat noch irgendeine Entwicklung gefehlt. Als er Laufen konnte, war seine Gangart falsch, zum Beispiel. Immer irgendein Dämpfer, dass ich mich dann doch nicht RICHTIG freuen sollte...
Permanent war ich drauf fixiert, irgendwelche "Fehler" in seiner Entwicklung zu suchen...
Und jetzt kann er pfeifen. Einfach so. KOmmt nach Hause vom KiGa "Mama, Hör mal!" Und pfepft drauf los. Sogar schon mit Melodie!!!
Merkt man, dass ich ganz stolz auf ihn bin?
So, ich geh jetzt ... Ein Fass bei der Neurologin aufmachen.
Tschööö!