Beikost - ab wann Joghurt?
Moderatoren: klecksauge, Mondenkind
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katopua
Beikost - ab wann Joghurt?
Hallo zusammen,
ab wann kann ich meiner Kleinen Joghurt geben?
Sie ist jetzt 7,5 Monate alt und kriegt B(r)eikost seit 2 Monaten (hauptsächlich Obst-, Gemüse-, Reis-, Hirse-Breie). Fingerfood akzeptiert sie nur nachdem sie den ersten Hunger mit Brei gestillt hat.
Nun bin ich selbst ein totaler Joghurt-Junkie (2-3 Joghurts pro Tag) und es ist ein totaler Krampf sie vom Mitessen abzuhalten. Bisher kriegt sie noch gar keine Milchprodukte extra (außer dem Stillen natürlich).
Ich selbst vertrage Milch an sich nicht so gut. Joghurt geht, aber ansonsten nicht mehr als max. 1 Glas Milch pro Tag (Milch habe ich aber eher selten zuhause). Bei meinen Eltern kriege ich nicht homogenisierte Biomilch im Supermarkt um die Ecke. Die vertrage ich meines Erachtens besser. Aber da wo ich wohne, kriege ich solche Milch nicht (selbst in der Bioabteilung und im Reformhaus ist die Biomilch homogenisiert).
Zusätzlich ist Ihr Vater aus Asien und da wird i.R. auch kaum Milch getrunken ... von daher bin ich etwas vorsichtig mit Milch.
lg katopua
ab wann kann ich meiner Kleinen Joghurt geben?
Sie ist jetzt 7,5 Monate alt und kriegt B(r)eikost seit 2 Monaten (hauptsächlich Obst-, Gemüse-, Reis-, Hirse-Breie). Fingerfood akzeptiert sie nur nachdem sie den ersten Hunger mit Brei gestillt hat.
Nun bin ich selbst ein totaler Joghurt-Junkie (2-3 Joghurts pro Tag) und es ist ein totaler Krampf sie vom Mitessen abzuhalten. Bisher kriegt sie noch gar keine Milchprodukte extra (außer dem Stillen natürlich).
Ich selbst vertrage Milch an sich nicht so gut. Joghurt geht, aber ansonsten nicht mehr als max. 1 Glas Milch pro Tag (Milch habe ich aber eher selten zuhause). Bei meinen Eltern kriege ich nicht homogenisierte Biomilch im Supermarkt um die Ecke. Die vertrage ich meines Erachtens besser. Aber da wo ich wohne, kriege ich solche Milch nicht (selbst in der Bioabteilung und im Reformhaus ist die Biomilch homogenisiert).
Zusätzlich ist Ihr Vater aus Asien und da wird i.R. auch kaum Milch getrunken ... von daher bin ich etwas vorsichtig mit Milch.
lg katopua
- Momolina
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Re: Beikost - ab wann Joghurt?
Ich habe leider keine Fachantwort... ich gebe Milchprodukte ab einem Jahr erst (und auch da selten). Mein Großer ist 3,5 Jahre und bekommt etwa 2 Joghurt in der Woche und Milch auch nur direkt vom Bauern, Rohmilch.
Das mit der Rohmilch und besser vertragen kann ich bestätigen. Mit "normaler" Milch haben wir hier alle Probleme.
Gibt es bei Dir vielleicht einen Bauern, bei dem Du mit der Milchkanne vorbeikannst?
Das mit der Rohmilch und besser vertragen kann ich bestätigen. Mit "normaler" Milch haben wir hier alle Probleme.
Gibt es bei Dir vielleicht einen Bauern, bei dem Du mit der Milchkanne vorbeikannst?
Viele Grüße, Momolina
mit drei Kindern allein im Haus
"Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."
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aleandra
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Re: Beikost - ab wann Joghurt?
Interessant Frage, hab ich mich nämlich auch schon gefragt (wobei es jetzt ja noch kein Thema ist).
Bin gespannt auf die Antworten
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Trageberaterin Trageschule Didymos (02/16)
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Re: Beikost - ab wann Joghurt?
Rohmilch ist aber was anderes als (nicht-)homogenisierte Milch, und das hat wiederum nichts mit der Frage pasteurisiert oder nicht (und bei welcher Temperatur) zu tun.
Rohmilch ist (meistens) nicht homogenisiert, und eben auch nicht wärmebehandelt. Es gibt aber Milch, die pasteurisiert aber nicht homogenisiert ist, in der Regel die Milch aus dem Bioladen. Damit sind die Fettkügelchen noch im Urzustand und es setzt sich Rahm ab, aber durch das Pasteurisieren ist es trotzdem keine Rohmilch mehr. Rohmilch (und daraus hergestellte Milchprodukte) werden im Allgemeinen auf Grund einer möglichen Keimbelastung für Babys, Kleinkinder und Schwangere nicht empfohlen, was frau mit dieser Empfehlung macht, ist natürlich jeder selbst überlassen.
Pasteurisierte Milch steht auf einem ganz anderen Blatt, egal ob homogenisiert oder nicht. Selbst auf den Babyflocken-Packungen stehen Zubereitungsvarianten mit Kuhmilch. Kuhmilch gilt ab Beikostreife als unkritisch, wobei ich da die Frage nach der Menge stellen würde. Kuhmilch ist eben NICHT ideal für Menschenbabys zusammen gesetzt, zu viel Eiweiß, andere Fettarten, zu viele Mineralsalze... . UND: das Baby ernährt sich ja schon hauptsächlich von Milch, eben von Mamas Milch. Da ist Kuhmilch als Beikost nicht das idealste, besser wären andere Dinge. ABER: ich denke, gegen ab und zu Milch oder Milchprodukte gibt es ab Beikostreife nichts einzuwenden.
Problematisch könnte allerdings werden, wenn das Baby quasi schon ab jüngstem Alter auf gesüßten, künstlich aromatisieren Joghurt geprägt wird. Wenn ich nicht wöllte, dass mein Baby solchen Joghurt kriegt, würde ich den nur essen, wenn mein Baby schläft. Und/oder versuchen, auf andere Joghurtarten umzusteigen z.b. Naturjoghurt und da frisches Obst reinschnippeln, und das Baby davon probieren lassen. Ich denke, man kann ein Baby nicht ewig davon abhalten, das gleiche zu wollen wie die Erwachsenen.
Katopua, kannst Du in Deinem Bioladen nicht fragen, ob sie nicht-homogenisierte Milch ins Programm aufnehmen? Es überrascht mich, dass Dein Bioladen keine hat, in der Regel ist das doch eines der Argumente für Milch aus dem Bioladen. Die Milchunverträglichkeit der Asiaten, die Du ansprichst, ist Laktoseintoleranz. Diese entwickelt sich erst im Laufe des Kleinkindalters. Quasi alle Babys sind in der Lage, Laktose zu verstoffwechseln, Laktose ist einer der wichtigsten Bestandteile von Muttermilch. Babys, die mit Laktoseintoleranz geboren werden, hätten mindestens früher kaum Überlebenschancen gehabt. Da Dein Kind noch stillt, produziert sein Körper auch noch Laktase, das Enzym, das Laktose spaltet. D.h. im Augenblick wird es auch die Laktose aus der Kuhmilch verdauen können. Ihr müsstet dann in ein paar Jahren schauen, ob sie Milchprodukte weiterhin gut verträgt, oder irgendwann anfängt, über Bauchschmerzen oder Durchfall zu klagen, dann könnte es sein, dass ihr Körper keine Laktase mehr produziert und sie damit laktoseintloerant wird.
Rohmilch ist (meistens) nicht homogenisiert, und eben auch nicht wärmebehandelt. Es gibt aber Milch, die pasteurisiert aber nicht homogenisiert ist, in der Regel die Milch aus dem Bioladen. Damit sind die Fettkügelchen noch im Urzustand und es setzt sich Rahm ab, aber durch das Pasteurisieren ist es trotzdem keine Rohmilch mehr. Rohmilch (und daraus hergestellte Milchprodukte) werden im Allgemeinen auf Grund einer möglichen Keimbelastung für Babys, Kleinkinder und Schwangere nicht empfohlen, was frau mit dieser Empfehlung macht, ist natürlich jeder selbst überlassen.
Pasteurisierte Milch steht auf einem ganz anderen Blatt, egal ob homogenisiert oder nicht. Selbst auf den Babyflocken-Packungen stehen Zubereitungsvarianten mit Kuhmilch. Kuhmilch gilt ab Beikostreife als unkritisch, wobei ich da die Frage nach der Menge stellen würde. Kuhmilch ist eben NICHT ideal für Menschenbabys zusammen gesetzt, zu viel Eiweiß, andere Fettarten, zu viele Mineralsalze... . UND: das Baby ernährt sich ja schon hauptsächlich von Milch, eben von Mamas Milch. Da ist Kuhmilch als Beikost nicht das idealste, besser wären andere Dinge. ABER: ich denke, gegen ab und zu Milch oder Milchprodukte gibt es ab Beikostreife nichts einzuwenden.
Problematisch könnte allerdings werden, wenn das Baby quasi schon ab jüngstem Alter auf gesüßten, künstlich aromatisieren Joghurt geprägt wird. Wenn ich nicht wöllte, dass mein Baby solchen Joghurt kriegt, würde ich den nur essen, wenn mein Baby schläft. Und/oder versuchen, auf andere Joghurtarten umzusteigen z.b. Naturjoghurt und da frisches Obst reinschnippeln, und das Baby davon probieren lassen. Ich denke, man kann ein Baby nicht ewig davon abhalten, das gleiche zu wollen wie die Erwachsenen.
Katopua, kannst Du in Deinem Bioladen nicht fragen, ob sie nicht-homogenisierte Milch ins Programm aufnehmen? Es überrascht mich, dass Dein Bioladen keine hat, in der Regel ist das doch eines der Argumente für Milch aus dem Bioladen. Die Milchunverträglichkeit der Asiaten, die Du ansprichst, ist Laktoseintoleranz. Diese entwickelt sich erst im Laufe des Kleinkindalters. Quasi alle Babys sind in der Lage, Laktose zu verstoffwechseln, Laktose ist einer der wichtigsten Bestandteile von Muttermilch. Babys, die mit Laktoseintoleranz geboren werden, hätten mindestens früher kaum Überlebenschancen gehabt. Da Dein Kind noch stillt, produziert sein Körper auch noch Laktase, das Enzym, das Laktose spaltet. D.h. im Augenblick wird es auch die Laktose aus der Kuhmilch verdauen können. Ihr müsstet dann in ein paar Jahren schauen, ob sie Milchprodukte weiterhin gut verträgt, oder irgendwann anfängt, über Bauchschmerzen oder Durchfall zu klagen, dann könnte es sein, dass ihr Körper keine Laktase mehr produziert und sie damit laktoseintloerant wird.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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mirahh
- gehört zum Inventar
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Re: Beikost - ab wann Joghurt?
Nur kurz: hier gibt es schon seit einigen Monaten jeden morgen Naturjoghurt. Kalt und sauer direkt aus dem Kühlschrank und bloß nix drin! Deutlich am liebsten den bio vom großen A.
Ich denke auch,es kommt auf die Menge an. Ab beikostreife habe ich sehr auf Vielfalt geachtet. Ich sehe das wie Sakura: Kuhmilch ist kein Problem aber auch nicht als Hauptnahrungsmittel geachtet.
Ich denke auch,es kommt auf die Menge an. Ab beikostreife habe ich sehr auf Vielfalt geachtet. Ich sehe das wie Sakura: Kuhmilch ist kein Problem aber auch nicht als Hauptnahrungsmittel geachtet.
mirahh mit dem Kleinen (1/2012) und der Mini-Krabbe (3/2014) und dem Knöpfchen im Bauch (9/2016)
- Sakura
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 01.05.2011, 19:17
- Wohnort: MEI
Re: Beikost - ab wann Joghurt?
Yep, hier wird auch sehr sehr gern saurer Naturjoghurt pur verzehrt. Auch gern mit feinsten Bananenscheibchen drin als Bananenjoghurt, aber auch gern pur.mirahh hat geschrieben:Kalt und sauer direkt aus dem Kühlschrank und bloß nix drin!
Wir nehmen hier den griechischen Joghurt, der hat den Vorteil, dass er sehr "fest" ist und nicht so kleckert wie "normaler" Joghurt.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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katopua
Re: Beikost - ab wann Joghurt?
Leider haben die richtigen Naturkostläden hier in der Umgebung alle dicht gemacht, seitdem alle Supermärkte eine Bioecke haben. Leider gibt's da nur homogenisierte (+längerhaltbare) Tetrapack-Bio-Milch.Katopua, kannst Du in Deinem Bioladen nicht fragen, ob sie nicht-homogenisierte Milch ins Programm aufnehmen? Es überrascht mich, dass Dein Bioladen keine hat, in der Regel ist das doch eines der Argumente für Milch aus dem Bioladen.
Ganz am anderen Ende der Stadt gibt es noch zwei richtige Bioläden. Da werde ich bei Gelegenheit mal schauen. Aber da muss ich mit dem Bus hinfahren und das wird 1-2x die Woche zu teuer.
Naturjoghurt wird jetzt hier weggelöffelt wie nix.Yep, hier wird auch sehr sehr gern saurer Naturjoghurt pur verzehrt. Auch gern mit feinsten Bananenscheibchen drin als Bananenjoghurt, aber auch gern pur.
Vorgestern habe ich eine ganze Banane zermatscht und einen ganzen Joghurt reingerüht und mich drauf gefreut, dass ich mir in die zweite Hälfe mein Müsli reinrühren kann, wenn Madam fertig ist. Aber viel habe ich nicht mehr abgekriegt.
Heute hatte ich ihr gemischtes Gemüse püriert und mir aus der Hälfte davon mit gekörnter Brühe, Schmand und etwas Parmesan eine Cremesuppe draus gemacht. Nachdem sie gesehen hat, dass ich was weißes in meine Schüssel eingerührt habe, hat sie nicht aufgehört nach meiner Schüssel zu geiern, bis ich ihr auch was weißes in ihre Schüssel gerüht hatte (3 Löffel Joghurt). Dann erst hat sie anstandslos ihre Portion gegessen.