Ich hab schon vor ner Weile von dem skandinavischen Naschtag gelesen, hier im Forum auch und grad zwei Threats aus 2010 gefunden, in dem dieser vorkam.
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... t=Naschtag
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... t=Naschtag
Ich bin am Überlegen, den auch einzuführen und würde gerne von denen, die in den Threats gepostet haben, wissen, ob es nach wie vor gut läuft, was nicht mehr gut läuft, warum was geändert wurde (wenn).
Natürlich auch von anderen, die das praktizieren.
Alternativ erwähnte Das Muli dies im (glaube) zweiten Link, was ich auch als gute Alternative in Erwägung ziehe:
Hierbei hätte ich allerdings die Befürchtung, daß die Kinder fremd-naschenDas Muli hat geschrieben:Was die Süßigkeiten angeht, hatten wir das Ziel, es nicht völlig zu verbieten, aber irgendwie etwas zu regulieren - damit wir dem Gequengel (wenn die Süßigkeiten zuhause rumstehen: "darf ich noch was, darf ich noch was?" und wenn man nichts zuhause hat beim Einkaufen: "Kaufst du mir dies und das?") aus dem Weg gehen.
Wir sind, als er ungefähr vier war, zu der Regelung gekommen, dass er pro Woche eine Süßkramschüssel von uns gefüllt bekommt und daraus dann wann immer er mag und wieviel er will essen darf (gut, es gibt eine Regel: Nicht mehr abends nach dme Zähneputzen). Manchmal fragt er schon vor dem Essen, "Mama, darf ich naschen?" (lustig, dass er fragt, obwohl er ja per Vereinbarung immer darf) - und dann sage ich schon, dass ich es nicht toll finde, wenn ich hier koche und er dann zum Essen keinen Hunger mehr hat wegen dem Naschen - und biete dann irgendein Obst an, um den schlimmsten Hunger zu dämpfen. Ich sage aber auch, dass ich es nicht verbiete, weil es seine Sache ist, das mit dem Naschen. Oft klappt es, manchmal nascht er eben trotzdem.
Wir arbeiten jetzt an uns, dass es uns nicht ärgert, wennn unser Kind morgens noch vor dem Frühstück beide Backen voll mit Gummibärchen hat oder wenn er die Schüssel auf einmal leerisst, weil ihm das Abendessen nicht geschmeckt hat- Es hilft das Mantra: "Was weg ist, ist weg" - und morgen ist dann die Schüssel leer und er wird wieder mit uns am Abendessen teilnehmen
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Eigentlich klappt das gut, mittlerweile hat er gelernt, sich die Sachen etwas einzuteilen und meistens isst er wirklich nur abends ein bißchen was als Nachtisch. Ich sehe das ein bißchen als "Taschengeld zum üben" - er lernt, sich die Sachen einzuteilen, manchmal fragt er auch uns, wieviel er essen darf, damit es die ganze Woche reicht (nicht, dass er sich dann an die Vorschläge auch wirklich immer hält)
LG Muli
Was mich bei beiden Optionen beschäftigt: wie begrenze ich das?
Was wäre die "richtige" Menge für eine Wochen-Naschschüssel oder eine Naschtag?
Die Option, 1/2 Stunde naschen zu lassen, wie sie auch erwäht wurde, finde ich nicht so toll, da könnte ich mir vorstellen, daß hier ordentlich gestopft wird. Dann lieber Menge x über den ganzen Tag beliebig verteilt. Dann können sie beim Fernsehen was knuspern was mitnehmen, oder was sonst...
Also angekündigt hab ich das Vorhaben Naschtag schon mal, aber die Umsetzung.....
Ich bin für weiteren Input dankbar!