wir haben jetzt schon sehr lange Probleme mit unserer 12-Monate-jungen Tochter. Unsere Kinderaerzte konnten uns bis jetzt nicht wirklich helfen.
Sie leidet quasi seit 6 Monaten an Verstop[fung, manchmal geht es eine zeit lang ganz gut, aber immer wieder hat sie so festen Stuhlgang, dass sie sich heftig quaelt und einmal hat sie sogar schon Blut mit in der Windel gehabt. Diese negativen Erfahrungen haben sie auch schon soweit gebracht, dass sie Angst hat vor dem Kackern hat. Da steht ihr die Panik im Gesicht und selbst wenn was weiches kommt, weint sie. Sie sagt jetzt sogar bescheid, wenn sie Pipi macht, wahrscheinlich, weil sie sofort merkt, wenn da unten was vor sich geht. ABer das ist ja nicht wirklich toll, wir denken auch nicht, dass es jetzt bedeutet, dass sie jetzt schon trocken wird oder so. Wir faenden es schoen wenn sie einfach bis sie ca 2 ist einfach nebenbei in die Windel macht ohne drueber nachzudenken.
Wir haben mit Beikost angefangen als sie fast 6 Monate war und schon sehr interessiert an unserem Essen. Wir haben es dann wieder sein gelassen wegen der Probleme, aber sie wollte so gerne essen, wir probierten verschiedene Nahrungsmittel aus. EIne zeit lang haben wir ihr nur Obstbreichen gegeben. Wir haben auch Ueberall Beikostoel rangemacht. Viele Breichen mochte sie auch nicht, sie mag von Anfang an sehr gerne Brot. Sogar das haben wir in Oel getunkt.
Irgendwann meinte der Kinderarzt wir sollen ihr Plaumensaft geben. Das hilft etwas. Inzwischen trinkt sie jeden Tag so 40 bis 70 ml Pflaumensaft und , wenn es hochkommt, nochmal genauso viel Wasser. Wir muessen uns echt Muehe geben, damit sie 100ml zusaetzlich trinkt. SIe trinkt aber auch noch viel Milch. Ich stille ca. 2-3 Mal nachts (wenn es ihr mal nicht gut geht auch stuendlich) und 5mal Tags, davon sind 4 noch als Mahlzeiten anzusehen. Wir bieten ihr Morgens Milchbrei mit Griess an, vormittags Obst, Mittags Nudeln, Gemuese, abnds auch Nudeln , Brot , Gemuese, Kaese. Sie darf auch immer mal etwas von uns abbekommen. Sie bekommt nicht nur spezielles Babyessen. Kartoffeln lassen wir ganz weg.
Leider hat sich auch noch etwas anderes bei uns eingschlichen, was uns verunsichert: Manchmal ist sie nur weiter, wenn sie Spielzeug in der Hand hat. Wir fuehlen uns beide nicht wohl dabei, ihr so essen reinzuschummeln. Aber es ist klar dass sie hungrig ist.
Seit sie 8,5Monate war, ist mein Mann vormittags mit der Kleinen zu Hause ohne mich, also ohne Stillen. Die erste Zeit kam er 1 mal zum Stilen und hat zu Hause noch eine Flasche mit aufgetauter MM angeboten. Das fand sie aber nicht so doll und nach den Ferien hat sie gar nicht mehr die Flasche genommen.Manchmal je nach Lage kommt er immer noch mit der Kleinen zu meiner Schule zum Stillen oder ich fahr kurz nach Hause, es ist nur 1 Km.
WIr haben gestern bei der U6 konkret gefragt, ob wir sie mit Spielzeug in der Hand fuettern sollen oder ob dass die Verstopfung schlimmer macht. oder sollen wir ihr nur geben, was sie am liebsten isstt, aber leider total stopfend ist, Banane, Brot und Nudeln? WIr wollen wirkich dass sie vergisst, dass Kackern wehtut.
Die ANtwort war etwas enttaeuschend (und deswegen habe ich jetzt diesen ewig langen Text geschrieben, Danke, dass Du bis hier gelesen hast!): Wir sollen so weiter machen mit dem taeglichen "KAmpf" um weiche Kacka und das mit dem Spielzeug sei eher eine Erziehungssache. ( Wir wissen echt nicht mehr, wie das angefangen hat.) Ansonsten meinte sie zum haeufigen Stillen, dass die Kleine halt ihre Mami vermisst nd sich nachts holt was sie braucht. Glaub ich sofort. Sie fand es nicht schlimm und ich auch nicht.
(Nebenbei:Die Helferin meinte, dass ich ihr das mit 3 nicht mehr abgewoehnen koenne. Ich meinte nur, jetzt ist sie aber noch ein ganz schoenes Baby.
Weiss irgendjemand was wir noch tun koennen?
Danke fuers lesen und liebe Gruesse,
Leela und Minini