Heute Morgen war die Große im Kindergarten und die Kleine schlief auf meinem Rücken. Ich saß an der Nähmaschine und grübelte darüber nach warum ich mich jetzt gerade so wohl und sonst im Alltag ganz oft einfach nur genervt fühle. Ich dachte an meine bedürfnisstarke große Tochter und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich bin ebenfalls bedürfnisstark!
Mich erfüllt es nicht, den ganzen Tag die Spülmaschine ein und auszuräumen, zu kochen, zu putzen, Bilderbücher vorzulesen, Playmobil zu spielen, Windeln zu wechseln,...
Wenn ich das den halben Tag über gemacht habe werde ich langsam immer übellauniger und muss irgendwann mal zumindest in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken sonst könnte es passieren dass das Faß überläuft.
Ich glaube es liegt mir einfach nicht, mich aufzuopfern. Man könnte es egoistisch nennen; oder ist es vielleicht eine Art von Selbsterhaltungsrtrieb?
Bin gespannt ob es von euch auch noch jemandem so geht und vor allem: Wie ihr damit umgeht.