Übelkeit beim Autofahren

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felifela
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Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von felifela »

Sohni ist noch nie gerne Auto gefahren. Bisher dachte ich immer es wäre ihm zu langweilig und dass er es nicht mag angeschnallt zu sein. Seit kurzem ist es so, dass er entweder innerhalb weniger Minuten eingeschlafen ist oder dass er sich nach einiger Zeit übergeben muss. Wir fahren eh schon so wenig Auto wie möglich. Wir haben gar kein eigenes Auto. Aber manches geht eben nur mit dem Auto. Hat jemand hier ein ähnliches Problem? Wie macht ihr das bei längeren Autofahrten? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen.

Ach ja, Sohni fährt rückwärts, da man unseren australischen Autositz erst ab einer bestimmten Schulterhöhe vorwärts benutzen darf. Bisher war ich sehr froh darum, den Sitz noch rückwärts nutzen zu können. Eigentlich wollten wir uns, wenn wir zurück in Deutschland sind, einen Reboarder kaufen, aber nun überlegen wir, ob die Übelkeit auch durch das Rückwärtsfahren verursacht werden könnte. Wie ist das bei euren Kindern, ist das besser mit der Übelkeit, wenn sie vorwärts fahren?
LG felifela mit Sohnemann (07/11)
Susanna
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von Susanna »

ich kann nur von mir sprechen - mir war und wird nach wie vor immer schlecht beim autofahren :roll: :( außer ich fahre selber :wink: rückwärts find ich persönlich noch schlimmer. am besten für mich ist, wenn ich vorne sitze - wobei wenn viele kurven sind bringt das auch nicht wirklich viel :( tipp hab ich leider keinen für dich - aber vollstes mitgefühl für deinen kleinen.
lg Susanna Bild Erik 08/01 + Cedrik 07/05
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Lösche Benutzer 1828

Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Das mit dem Rückwärtsfahren kann ich mir gut vorstellen- das ist ja entgegen der normalen menschen Fortbewegung und ganz vielen wird ja rückwärts schnell übel.
Meinem Großen wird auch oft übel- er sitzt bei längeren Fahrten immer vorne, dann geht es.
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4tiere
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von 4tiere »

Ist bestimmt ein Versuch wert, einen vorwärts gerichteten Sitz auszuprobieren. Aber mir selbst wird auch vorwärts sitzend übel und bei meinen beiden Grossen ist es auch so. Letztendlich sass wie bei Sandküstes Kindern unsere Tochter immer vorne und bei sehr langen Fahrten als sie so 4/5 Jahre alt war haben wir Kaugummis aus der Apotheke gegen die Übelkeit gegeben. Vorher haben wir längere Fahrten auf denen sie wach war gemieden.
Bild-liche Grüße

Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße! Bild
Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ... ;-)
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
sinira
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von sinira »

Denke auch beim vorwaertsfahren und schauen koennte es besser werden.bei meiner grossen tochter war/ist es auch so extrem sowie kurvenfahrten kommen muss sie sich uebergeben. Hilft nur immer tuete und wechselsachen dabei haben
Gruß von Sinira mit Salome (11/06) und Samira ( 2/09)
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von frostpfoetchen »

meine kinder sind ungern rückwärts gefahren, ich kann das auch nicht, schon wenn ich mich zu den kindern umdrehe wird mir schlecht. könnte also durchaus daran liegen.
grüßle
frostpfötchen

mit großem (02/06) und kleinem (07/09)

jetzt gibt es Fingerlose Handschuhe in allen Größen
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love123
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von love123 »

ich hab das auch und hatte es immer schon. mir wird auch schlecht beim bus fahren, zug fahren, fliegen, boot/ schiff fahren :? . also eigentlich generell sehr schnell, sobald ich die fortbewegung nicht selbst bestimmen kann, sondern sie mir "passiert".
verkehrt sitzen geht GAR NICHT, das macht es vielfach so schlimm.
am besten ist es, wenn ich mit den augen IMMER dem straßenverlauf folge. dann komm ich einigermaßen zurecht. es macht die bewegung vorhersagbarer und berechenbarer, da kann ich mich zumindest bissi drauf einstellen, was kommt.
vorne sitzen macht es dementsprechend auch besser. hinten geht gar nicht.
(am besten ists beim selbstfahren, aber da hat dein kind noch ein paar jahre hin. wobei ich sagen muss, bei sehr kurvigen strecken wird mir sogar beim selbst fahren schlecht.)

aus sorge, meine tochter könnte das auch haben, haben wir damals einen reboarder besorgt, den man auch umdrehen kann. aber gsd hat sie es nicht, kann lesen und spielen (wie mein freund auch).
in meiner familie haben das ein paar leute :?
große piratin mit großer-kleiner piratin (12/10), kleinem pirat (6/13) und baby piratin (5/17)
felifela
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von felifela »

Oh, da haben ja einige Probleme mit dem Autofahren. Danke für die vielen Antworten! Ich selber kann es auch nachvollziehen, denn mir wird übel wenn ich beim Autofahren lese. Übergeben muss ich mich aber zum Glück nie dabei. Sohni kann ja leider noch nicht sagen, ob ihm langweilig oder schlecht ist, sodass ich im Moment bei jedem Husten nervös die Tüte hervor hole. Dann werden wir wohl in Deutschland mal testen, ob es vorwärts besser geht, auch wenn mir lieber wäre er könnte noch weiter rückwärts fahren. Und eine Bahncard werden wir uns dann wohl auch wieder zulegen ;)
LG felifela mit Sohnemann (07/11)
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fragaria
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von fragaria »

Bei uns war das auch ziemlich heftig, mein Vater hat schon im Auto immer gek***, meine beiden Brüder ebenfalls.
Ich war einigermaßen verschont, hätte aber nie rückwärts fahren können. In sofern würde ich das vorwärts-fahren
auch ausprobieren, wobei das nicht zwangsläufig hilft. Unserer Tochter macht das Fahren zum Glück bisher nichts.

Längere Autofahrten kann man mit einigen Frischluftpausen ziemlich gut hinkriegen. Aber dann nicht nur zwei Minuten
Autobahnraststätte, sondern wirklich eine Viertelstunde raus, bis das flaue Gefühl weg ist.
mit Sommermädchen 6/09, Frühlingsmädchen 03/13 und Winterbub 01/17

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yeshira
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Re: Übelkeit beim Autofahren

Beitrag von yeshira »

Übelkeit bei der Autofahrt hängt oft mit dem Gleichgewichtsorgan zusammen, das nicht gut ausgebildet ist oder eventuell mal beschädigt wurde, bei Erwachsenen hilft da in erster Linie das Gleichgewicht zu trainieren und sich permanent auf weite Punkte konzentrieren, was aber auf Dauer sehr anstrengend sein kann.

Bei unserem Kleinen haben sehr gut die Bachblüten geholfen (extra für ihn zusammengestellt), zusätzlich bekommt er noch in jede Hand eine Kastanie die er festhalten kann, durch den Druck stimuliert er automatisch Akapunkturpunkte in der Hand. Seit wir das machen musste er sich nur noch einmal bei einer wirklich sehr langen Autofahrt übergeben (Urlaub, wir konnten niergends anhalten um mal Pause zu machen), ansonsten wäre er seit über 1 Jahr "Erbrech-Frei" :wink:

Um bei kleineren Kindern oder Säuglingen das Gleichgewicht zu trainieren kann man Sensorische Integration im Dialog machen.

LG
mit Krümelmonster (06.06.2011)


ClauWi Trageberaterin GK 11/12, MK 03/13
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