Herbstmami hat geschrieben:Ohne jetzt die vorher geschilderten Lebensumstände zu beachten:
Meine Größe und ihre Freundinnen sind im Moment in einer Phase, in der sie hier ständig Zicken, je nach dem wer da ist mehr oder weniger und wie oft da schon gefallen ist:
Wenn du nicht der Ritter und ich die Prinzessin bin, dann bist du nicht mehr meine freuuuuundiiiin..
Alternativ: wenn nicht... , lade ich dich nicht zu meinem Geburtstag ein, spiele ich nicht mehr, sag ich es......
Oder aber ich habe auch schon mitbekommen: nein bitte, sag das nicht, sonst.... Usw..
DAS machen meine auch - ich werde auch hin und wieder vom Geburtstag ausgeladen oder soll keinen Kuchen bekommen.

Und auch das "dann sag ichs!" haben wir hier auch - ich hab ja zwei Jungs in kurzem Abstand, die das untereinander durchaus auch erproben. Die Situation dort war aber anders - das war richtig gemein, nicht wegen der Aussage, sondern weil vorher offenbar auch noch etwas passiert war (ich meine, er hat ihn gehauen) und er ihn dann mit Drohung und der verschlossenen Tür hindern wollte, zu mir zu kommen. Mein Sohn ist echt nicht auf den Mund gefallen, aber so hab ich ihn noch nie gesehen.
Herbstmami hat geschrieben:Ich finde, dass gehört irgendwo dazu, und ich finde auch, dass es durchaus dazu gehört, dass die Kinder mit solchen Situationen umgehen können!
Ich bin mir ziemlich sicher mich erinnern zu können, dass wir das auch gemacht haben früher..
Ja, grundsätzlich denke ich das auch. Aber wie schon gesagt, die Situation hatte für mich etwas richtig bedrohliches, ich kann es nicht so recht beschreiben. Es war nicht einfach so eine Phrasendrescherei unter Jungs, sondern es wirkte so erwachsen und irgendwie bösartig.
Herbstmami hat geschrieben:Und an der Aussage des Jungen finde jetzt nichts unbedingt so schlimm, denn das mit dem Gewehr wird ja vermutlich eher so daher gesagt worden sein, weil es eben für ihn gerade interessant ist und nicht weil er vor hat deinem Sohn ein echtes Gewehr zu schenken!
Nein, das ist mir vollkommen egal, deswegen schrieb ich das ja oben auch. Hab es auch nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Herbstmami hat geschrieben:Ich thematisiere das hier mittlerweile schon gar nicht mehr, lasse die das unter sich regeln!
Ich mische mich auch nicht ein, mit wem meine Tochter spielen möchte, denn sie wird schon für sich entscheiden, ob sie mit dem Kind dann noch einmal spielen möchte oder nicht.
Bei uns ist aber auch nur entweder die Mama des anderen Kindes ODER eben ich anwesend, maximal ne halbe Stunde zum Kaffe trinken eben beide.
Und die Kinder spielen meist im Zimmer oder im großen Flur, wollen meist gar nicht gestört werden. Selten kommen sie um mal ein Gesellschaftsspiel zu spielen, oder weil sie etwas essen oder trinken wollen..
Den Kontakt zu einem der Mädels einzuschränken, weil ICH mich unwohl fühle käme mir gar nicht in den Sinn, denn meine Tochter entscheidet dann meist selber, mit wem sie sich verabreden möchte und wird das eher weniger mit jemandem machen, vor dem sie Angst hat.
Liebe Grüße..
Grundsätzlich mische ich mich auch nicht ein und lasse meinen Sohn auch allein mit anderen Kindern spielen. Bei diesem haben wir es inzwischen mehrfach versucht, aber mein Sohn ist trotz des Willens, sich mit dem Jungen zu treffen, danach oft noch den nächsten Tag durch den Wind.
Zusammen getroffen haben wir uns immer, weil ich ja nun auch noch zwei kleine habe, sie auch noch eines und auch die zusammen spielen. Zudem ist mein "Großer" auch grad erst 4 geworden und der andere schon "Ende 5".
Ich habe halt üerhaupt kein gutes Gefühl, weil die Mutter dort eben auch nichts macht. Wir haben es auch hier schon erlebt, dass der Junge auch permanent über MEINE Grenzen ging. Es gibt hier nicht viele Regeln, aber er schafft es immer, hier großen Mist zu bauen. Seine Mama kümmert sich nicht drum und ich bin nur noch am Rennen - das so als Hintergrund. Ich hab hier schon drei kleine Kinder, wenn ich dann durch ein Besuchskind noch mehr Rennerei habe, dann ist das für mich schon ein Grund, das einzuschränken, denn das betrifft ja auch MICH.
Das Problem ist, das mein Sohn eben von ihm zum einen fasziniert ist, ihm das ganze dann aber schnell zu viel wird. Er dreht oft auch total am Rad, wenn die beiden sich sehen. Das führte schon dazu, dass eine andere sehr langjährige Freundin meinen Sohn nicht mehr treffen mag, weil SIE nun Angst vor IHM hat, weil er so wild war, als der andere dabei war (war wirklich nicht schön - ich kenne mein Kind dann kaum wieder). An seinem Geburtstag (meines Sohnes) war der Junge der einzige, der STÄNDIG aus der Rolle fiel, der sich ausklinkte, Mist machte und meinen Sohn andauernd von seiner so langersehnten Schatzsuche abhalten wollte. Es war echt ätzend (die Eltern waren sogar mit, haben sich aber auch nach Aufforderung kaum gekümmert...

), mein Großer war hin und hergerissen, weil er seinen Geburtstag mit Schatzsuche wollte und gleichzeitig aber seinen Freund.
Es ist leider nicht so ganz einfach.

Ich will ihm das auch nicht nehmen, aber das Prolem wird sich ja durch deren Wegzug nun bald erledigen...
@KiGa und Erzieherinnen: die wissen das längst. Sie sind dort sehr aufmerksam und gerade dieser Junge macht halt immer wieder "Probleme", weil er ach da andauernd Grenzen überschreitet, Kinder schlägt und schubst usw. Eigentlich ist er ein sensibler und lieber Junge, er tut mir schon sehr leid. Aber auch die Elterngespräche scheinen seit Jahren nichts zu bringen... Und die sind dort in unserem KiGa wirklich SEHR bemüht.
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)