Tragestreik + Buggystreik und jetzt

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avoila
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Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von avoila »

Die Zaubermaus war ja schon immer Volltragling, und erst seit der Hund da ist auch hin und wieder (vielleicht 5 mal in 6 Minaten) Schiebling. Aber derzeit geht gar nix. Nur tragen auf dem Arm, 5m laufen, Trag auf dem Arm...
Sobald sie TT oder TH sieht, gibt es Gebrüll. Versuche ich sie doch einzubinden, überstreckt sie sich so sehr, dass ich sie kaum halten kann. :-(
Im Buggy gibt es Gebrüll sobald sie drin sitzt, wenn sie sich reinsetzen lässt.
Ohne Hund wäre es mir ja egal, da würden wir halt nur die paar Schritte gehen / watscheln. Aber für den Hund genügt das nicht. Mein Mann kann die große Hunderunde auch nicht täglich leisten.
Was nun?
Wie lang dauert so ein Tragestreik?

---
Für alle Fehler haftet mein IPhone.
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annanna
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von annanna »

bei uns ging in solchen situationen meist sling, bzw. hüftkänguruh. aber das hast du sicher auch schon probiert, oder?
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avoila
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von avoila »

hüftkänguru kannst du vergessen... gleiches Geschrei und nach hinten Gekrümme, da bekomme ich nichts fest. Sling ist mir für die Hunderunde eigentlich zu einseitig, aber einen letzten Versuch ist es noch wert.
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fragaria
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von fragaria »

Sling wäre auch mein Vorschlag gewesen ... Eine pauschale Antwort auf das wie-lang-dauert-das bekommst du wahrscheinlich nicht ^^
Es ging/geht aber glaube ich den meisten hier so: Sobald das Kind sicher laufen kann, will es das auch tun. Mit dem Hund ist das natürlich nicht so praktisch ...

Was ist, wenn die Kleine müde ist? Also erstmal eine Stunde watscheln und dann das Kind einpacken und noch ne Stunde für den Hund dranhängen?
Das ist natürlich für dich echt das übervolle Programm ...
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dievier
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von dievier »

Ist zwar vielleicht nicht das einzig Wahre, aber was bei uns immer noch hilft: Dem Kind etwas zu Essen in die Hand zu geben (ein Stück Brot, Breze, Apfel...) Dann kann ich schnell binden und wenn ich erstmal losgegangen bin ist er meistens eine ganze Zeit zufrieden und beschäftigt.
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avoila
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Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von avoila »

Sling = Katastrophe
Buggy ging heute für eine halbe kurze Runde, danach hatte ich einen Armtragling, denn laufen wollte sie nicht. Um sie in buggy oder sling zu bekommen, hätte es körperliche Gewalt gebraucht. Sanfter Druck brachte gar nichts, außer im Schnee wälzen und kreischen. Danach sah ich Nachbarn, die sich hinter ihren Gardinen zu verstecken versuchten.
Bleibt noch essen.

Wenn sie müde ist, richtig zum umfallen todhundemüde und ich nicht greifbar bin, dann darf der Papa tragen. Bei mir will sie stillen, nicht getragen werden.

Ich geb mir die Kugel im Schneematsch mit Buggy, Hund und Armtragling.

Wenn sie wenigstens selbst laufen würde.
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von NadjaX »

avoila hat geschrieben: Danach sah ich Nachbarn, die sich hinter ihren Gardinen zu verstecken versuchten.
Wahrscheinlich wars ihnen peinlich, dass sie fade Fenstergucker sind ;) Nein ehrlich, mach ganz schnell Augen und Ohren zu was Blicke und Bemerkungen Deiner Umgebung zu allfälligen Willensbekundungsaktionen Deines Kindes anbelangt. Du bist die Mama und erziehst, nicht die Nachbarn, nicht irgendwelche Fahrgäste in Öffis und nicht Leute an der Supermarktkasse. Die lass schauen und reden.

Die Situation kenne ich auch, wobei ich immer von Anfang an schaue, dass es sich nicht hochschaukelt, dh ich bin bestimmt. Wenn es geht, lass ich Raffael rumzwozeln (genauso wie ich es auch bei seinen großen Brüdern gemacht hab). Wenn ich aber einen Termin habe oder mir schlichtweg schon kalt ist und ICH nicht mehr will, insbesondere will ich keine längeren Strecken am Arm tragen, weil Zwerge dieses Alters meist schon ordentliche Bröckerl sind und MIR tut dann alles weh.

Also mach ich einen klaren Schritt: Entweder rein in die Tragehilfe (der Protest währt meist nur kurz) oder in den KiWa, aber mit Gurt, weil sonst der KiWa-Limbo beginnt (sprich rauswurschteln und dann halb auf der Straße hängen) und ich mitten auf der Straße womöglich ein Kind zur Hälfte rumschleife, und darauf hab ich auch keine Lust.

Ich finde es sehr wichtig, auf die Bedürfnisse meiner Kinder einzugehen. Aber es gibt Situationen (zB Straßenverkehr) wo das nicht geht und Situationen, wo es mir zu anstrengend wird. In dem Fall bespreche ich das kurz mit meinen Kindern (kurze Sätze, eindeutige Botschaft, keine "willst Du"-Fragen, denn eigentlich will ich ihnen in der Situation dann ja keine Auswahl mehr geben) und dann muss ich ihren Protest einfach aushalten (inkl. mögliche Blicke aus der Umgebung).

Klingt jetzt so nach Supermama, also geb ich auch gleich zu, dass mir das nicht immer gelingt und manchmal ertapp ich mich dabei, dass ich ganz schrecklich kindisch werde :roll:
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fragaria
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von fragaria »

Nadja, das denke ich aber schon auch ... Man kann nicht auf alles immer optimal eingehen, irgendwo ist man ja auch nicht der Dienstbote ;-)

Bei uns war es mit etwas über einem Jahr völlig klar, dass Kind alles versteht, was ich sage. In sofern gab es dann manchmal auch eine Ansage und fertig.
Und eine halbe Stunde Protestgeheul hat sie nie durchgehalten ;-)
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von waldelfchen »

Unser Tragestreik fing mit dem Laufen an und dauert immernoch. Ich hab mir dafür einen easy rider angeschafft. Das war genau das Richtige für uns. So kann ich sie immernoch hoch nehmen und tragen und es ist einfacher als auf dem ARm. Anders geht es bei uns momentan gar nicht. Ich darf sie noch nich mal auf die andere Seite schieben. Nein, nur auf einer Seite wird getragen, dafür liebt sie den Rider sehr. Der ist schon fast an mir festgewachsen.
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avoila
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Re: Tragestreik + Buggystreik und jetzt

Beitrag von avoila »

update:
Ach, sollen sie schauen. Die hatten nie brüllende Kinder und ich bin die einzige, die es nicht gewuppt kriegt, dass das Kind anstandlos macht, was sie sagt :lol: Insofern halte ich die Nachbarn gut aus. Aber während eines Tobsuchtanfalls im Tiefschnee, möchte ich den auch nur ungern 30 Minuten aussitzen. Klare Ansagen versteht sie und normalerweise macht sie nach Protest auch irgendwie mit, aber die letzten 1,5 Wochen war da nichts zu wollen.

Ich denke bei uns kam viel zusammen. Wir hatten in der Zeit davor viiiiiel viel viel Kooperation von ihr verlangt, dass sie dann irgendwann sagt: "Jetzt könnt ihr mich mal kreuzweise." verstehe ich gut. Wir haben die letzten 2 Wochen gebraucht, um wieder auf Normalmaß runter zukommen, will heißen: wickeln ohne hysterisches schreien, um sich schlagen, treten etc. oder auch ein seltenes "nein" ohne viertelstündiges hysterisches schreien und am Boden wälzen akzeptieren... Dazu kam Krankheit bei ihr und mir, kurz wir waren nach 2 Wochen Seminar alle am Limit. Da war / ist das tragen ein Teil davon.
Inzwischen gehen 15-20 Minuten im Buggy, so dass der Hund damit leben muss häppchenweise raus zukommen, abgesehen von einer Runde, die mein Mann jetzt geht. Tragehilfe geht bei mir im Moment gar nicht, da windet sie sich nach wie vor wie ein glitschiger 8-armiger Aal. Sie auf den Rücken zu bekommen ist unmöglich.
Aber wir finden unsere Wege, es wird alles wieder.

Danke für euren Rat.

PS. Den EasyRider... ich weiß nicht, da kann ich sie gleich auf der Hüfte tragen *find
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