was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lösche Benutzer 6191

was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

ich weiß gar nciht, ob das hierher oder ins schlafforum gehört, aber da stillen für arnau grade mal wieder ÜBERlebensnotwendig ist, poste ich hier

mein problem ist, dass arnau, wenn ich ihn, nachdem wir im wohnzimmer einschlafgestillt haben (denn ich leg mich nciht mit ins gitterbett) in sein bett legen will, er sehr oft wieder aufwacht. beim ersten einschlafen abends ist das nciht so oft, da ist er wahrscheinlich einfach zu müde, aber beim wieder einschlafen geht es eigentlich nie, dass ich ihn zurück lege.
heute nervt es mcih besonders, denn arnau schläft seit fast zwei stunden auf dem sofa und ich habe zwei versuche hinter mir (hinter uns), die gescheitert sind. damit er dann aufhört zu heulen hilft NICHTS anderes, als stillen, wenn ich zu ihm kuscheln will, oder ihn wiegen oder so, dann drückt er mich weg - ich komme mir da so runterreduziert vor, das macht mich echt aggressiv (und ich denke in den momenten darüber nach, ihn einfach schreien zu lassen :oops: , aber bringe es zum glück eh nciht übers herz)
das geht (ok, bisher nur heute) schon soweit, dass ich vorhin echt gedacht habe- ok, dann stillen wir halt nciht mehr, dann lernst du, dass es auch anders geht - aber das will ich ja eigentlich gar nciht.

ich weiß, es gibt immer mal wieder phasen, wo man weniger gerne stillt, aber in letzter zeit wird es bei mir echt mehr...aber ich hab auch echt schiss vor dem abstillen, denn das schreiende kind hab dann ich...bei papa schreit er ja eh wie am spieß, der ist also zum beruhigen ungeeignet...

ach ich weiß auch nciht, bin gerade nur tierisch genervt und vielleicht hat ja jemand ne idee...danke fürs zulesen
Lösche Benutzer 2872

Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

Ich fühle mit dir. Bei meiner Tochter hatte ich das auch sehr lange. Ich habe ewig die Abende mit Lesen im Familienbett verbracht, weil sie so viel gestillt hat und ganz schnell wieder aufgewacht ist sobald ich weg war. Ein Lösung habe ich keine. Ich glaube manche Kinder sind halt einfach so. Mein Sohn ist da pflegeleichter. Aber irgendwann geht es vorbei und wird einfacher. Ganz bestimmt. Hilft dir nur aktuell nicht viel. Ich weiß :oops:
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Hexe Verstexe
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Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Hexe Verstexe »

Keine Idee, aber ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Mir gehts gerade ähnlich und ich bin dabei, mich zum endgültigen Abstillen durchzuringen
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tania
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Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von tania »

ich stille ihn im FB, kann also wieder aufstehen. umbetten geht bei ihm auch gar nicht. diese phantasien "mein kind soll ma dankbar und kooperativ sein, sonst zeig ich ihm, wie doof das leben sein kann", die hab ich auch. halte ich für ziemlich normal. fühlt sich aber trotzdem sch.. an..
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Urania
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Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Urania »

erstens lass dich drücken((((((((())))))))). Wie du dein Knirps umdisponierst hab ich auch keine Idee,wir haben in KiZi ein großes Bett aufgestellt und O. schläft halt gleich dort.Ich komme immer zu ihm und stille,dabei muss ich O. nicht heben oder umlegen.
Wegen abstillen ,meistens läuft es anderes als man denkt.Ich bin mir sicher wenn du abstillst,dann lässt er sich auch von Papa beruhigen.Dieser "Ohwiemach ichdaswennichmeinebrustnichtmehrzuberuhigungeinsetzenkann" Angst ist meistens umsonst. Und wenn bei euch es nicht mehr so gut funktioniert wie früher,dann ist das ein Zeichen das ihr was ändern müsst :wink: Ob das abstillen ist weiß ich natürlich nicht.
Alles gute urania
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Lösche Benutzer 6191

Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

danke für eure antworten
ich bin froh das zu lesen, aber leider denke ich auch "na toll, als ob ich das nciht alles schon wüsste" :roll: :(
öfters mal stille ich arnau auch im doppelstockbett unten drin, wo donni oben schläft, aber eigentlich ist mir lieber, er liegt im gitterbett
den ganzen abend im bett zu verbringen hab ich nicht so wirklich lust drauf, da muss der "leidensdruck" noch dutlich mehr werden, denn ich brauch das abends echt für mcih zum regenerieren...in ruhe nen film gucken, wenn die kinder im bett sind oder lange duschen, ohne die sorge, dass gleich jemand aufwacht...naja, das wird schon irgendwann

wobei im bett liegen und lesen, oder mit schlafen, vermutlich gar nicht so ne schlechte option :wink:

was ich halt wirklich gerne wüsste, ist, wie ich arnau ein bisschen von der brust ent-fixieren kann...geht das überhaut von außen, also von mir aus?
seelenkind
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Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von seelenkind »

Hallo,

wir hatten zwischen dem 14. und 16. Lebensmonat auch so eine Phase. Die Kleine war extrem anhänglich, wollte plötzlich wieder ständig gestillt werden, kam weder mittags noch abends zur Ruhe und hat in dieser Zeit 6 Zähnchen bekommen. Die einzige Lösung war, sie durch den Mittagsschlaf und abends zum Einschlafen zu tragen. So müde wie in diesen Wochen war ich lange nicht mehr, drei bis vier Stunden am Tag knapp 11kg Kind auf dem Rücken zu haben ist soooooo anstrengend :? Nach einer Weile hat sich das von selbst wieder gelegt, dann wurde Mausekind krank, war danach eine ganze Woche gesund und fröhlich und hat jetzt irgendeine sonderbare Magen-Darm-Geschichte und ist wieder furchtbar schlecht gelaunt.

Ein Patentrezept hab ich also auch nicht. Mir würden bei euch vielleicht folgende Sachen einfallen: Wie weit ist der Weg vom Wohnzimmer zum Gitterbett? Meine Tochter würde sich nach dem Stillen nicht durch die halbe Wohnung schleppen lassen, ich bin schon froh, wenn ich sie von unserem Bett über's Gitter in ihr Bettchen manövriert krieg, ohne dass sie aufwacht. Wie legst du ihn hin? Meine Maus ist eine Seitenschläferin und wenn ich sie direkt auf die Seite lege, schnauft sie nur kurz und pennt weiter. Landet sie auf dem Rücken, gehen die Äuglein dagegen sofort auf. Hat das Bettchen Schlupfsprossen? Wir haben bei unserem diese Sprossen rausgenommen. Durch die entstandene Lücke kann ich mich zur Kleinen reinlehnen, falls sie doch noch was möchte, das ist einfacher als Baby raus- stillen- Baby wieder rein. Bei einem freistehenden Bett kann man die Sprossen ja wieder reinmachen, sobald das Kind schläft.

Ansonsten hilft nur das Lieblingsmantra der übermüdeten Kleinkindmama: esistnureinephaseesistnureinephaseesistnureinephaseesistnureinephaseesistnureinephase
seelenkind mit chaosproduzentin (10/2009) und chaoskeks (10/2016)
Lösche Benutzer 2872

Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

actionzwerg hat geschrieben: was ich halt wirklich gerne wüsste, ist, wie ich arnau ein bisschen von der brust ent-fixieren kann...geht das überhaut von außen, also von mir aus?

Ich habe das ja gleich zwei Mal gemacht. :oops:
Einmal während der Schwangerschaft, weil das Stillen für mich zu unangenehm war. Da hat sie sich dann wegen der starken Einschränkung vorläufig ganz abgestillt und dann später nach der Geburt auf einmal täglich reduziert weil Tandemstillen nach Bedarf einfach zu viel für mich wahr.
Beide Male hat sie mir echt leid getan. Sie hatte dann viel mehr Wutanfälle und teils echt heftige und mittlerweile nimmt sie fast ununterbrochen einen Schnuller, dafür ist sie wieder etwas ausgeglichener. Allerdings hat sie die ersten zwei Jahre gar keinen Schnuller gehabt *seufz* Ich glaube für meine Maus war es allem in allem nicht so eine gute Entscheidung. Sie hat das Stillen doch noch sehr gebraucht.
Aber da sind die Kinder auch arg unterschiedlich, oder?
Lösche Benutzer 2872

Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

Noch ein Nachtrag: Bei meiner Tochter hätte ein vorsichtiges ausschleichen, sanftes abstillen irgendwie nie geklappt. Das wäre mir bedeutend lieber gewesen.
Mascha80
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Re: was mach ich nur - ich bin sooo genervt :-(

Beitrag von Mascha80 »

Lieber Actionzwerg,

ich habe auch einen November-09-Sohn - und ich kenne das, was Du beschreibst, nur zu gut. Der einzige (aber natürlich relevante) Unterschied ist, dass wir Mini nicht umbetten müssen, da er ebenerdig auf einer 1,40m-Matratze schläft und wir uns einfach dazulegen bzw. wegschleichen können. ;-) Darf ich fragen, weshalb Dir das Gitterbett so wichtig ist? Könntet ihr es Euch nicht etwas einfacher machen, indem ihr das anders löst (siehe oben oder Familienbett oder so)?

Ansonsten lief es bei uns bis vor zwei Wochen ebenso: Papa wurde zum Beruhigen nicht akzeptiert, es half nur BrustBrustBrust. Gerade abends und nachts wachte er ständig auf und musste unbedingt stillen. Ich war dann ziemlich am Limit. Da ich wieder arbeite und einfach keine Kraftreserven mehr hatte, wusste ich, dass wir was ändern müssen. Und entschieden uns, Mini nachts abzustillen.

Nun läuft es so: Ich einschlafstille. Und ab dann übernimmt mein Mann komplett. Er geht zu dem Kleinen, wenn er abends aufwacht. Er schläft bei ihm (und ich allein im großen Schlafzimmerbett :-)). Meine "Schicht" beginnt dann wieder ab ca. fünf Uhr. Dann gehe ich rüber, wir tauschen und ich stille, quasi zum "Frühstück". An sich hat diese Umstellung viel besser geklappt als gedacht. Langes Geschrei gab es kaum. Zu unserer riesigen Verblüffung gab es mittlerweile schon mehrere im Prinzip durchgeschlafene Nächte!!! Ich hätte das nie für möglich gehalten (vorher musste ich teilweise stündlich oder noch öfter "herhalten"). Wenn er doch wach wird, lässt er sich prima durch meinen Mann wieder beruhigen. Erst ab gegen fünf, halb sechs fordert er vehement sein Frühstück ein. Bis dahin habe ich dann bereits sechs, sieben Stunden durchgeschlafen - ein Traum!!!

Allerdings gibt es auch Nebenwirkungen. Meine Nacht ist um fünf dann vorbei. Denn Mini lässt dann einfach die Brust nicht mehr los. Wenn überhaupt, nickt er gegen halb, um sieben nochmal ein - die Zeit, zu der ich aufstehen muss, um zur Arbeit zu gehen... Er ist wirklich dann schwer von der Brust loszubekommen. Überhaupt ist er seitdem wieder viel brustfixierter tagsüber. Wenn ich von der Arbeit komme, ist sein erstes Wort "Tinken" (trinken), mit vehementem Klopfen auf meine Brust verbunden. Und ab da kommt er dann ständig angelaufen und hängt mir am Busen. Ich genieße es - und habe aber auch ein schlechtes Gewissen. Er ist auch wieder insgesamt mama-anhänglicher geworden. Ich frage mich schon, ob wir ihm mit der Umstellung vielleicht zuviel zugemutet haben. Andererseits klappt es ja nachts gut. Und auch mein Mann ist gewissermaßen freudig und stolz darüber, nun einen "wichtigeren" Part einnehmen zu können, was für die Papa-Sohn-Beziehung ja sicher auch gut ist...

Hm. Ihr seht, es gibt wohl mehrere Wege, die alle ihr Für und Wider haben. Grundsätzlich tendiere ich aber mittlerweile zu der Einstellung, dass man seinem Kind vielleicht manchmal mehr zutrauen kann als man fürchtet. Wisst ihr, was ich meine?

Liebe Grüße,
Mascha.
Mascha mit Novembersöhnchen 2009
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