Hallo,
mein Großer ist 15 Tage vor ET auf die Welt gekommen und ich habe eben hier gelesen, dass der Eisenspeicher gerade in der letzten SWS-Woche nochmal ordentlich aufgefüllt wird. Da Eisen ja auch sowieso so ein heißes Thema ist und man viel drüber hört mache ich mich in der Kombination mit dem Wissen jetzt so meine Gedanken.
Wir stillen noch ziemlich viel, er isst aber auch Fingerfood und hin und wieder Brei.
Was biete ich im am besten an, um einen Eisenmangel vorzubeugen?
Er isst gern Brokkoli, das ist ein guter Eisenlieferant, oder?
Hirse ist auch ein guter Eisenlieferant, das werde ich jetzt erstmal öfter in Breiform anbieten, hab hier irgendwo mal einen Thread mit fingerfoodtauglichen Hirserezepten gelesen, mal sehen, ob ich den wiederfinde.
Was für Eisenlieferanten gibt es noch für Fingerfood-und-ab-und-zu-mal-Brei-Babys?
Muss ich dazu Vitamin C anbieten, damit es ordentlich aufgenommen werden kann oder wird es durch's Stillen vor/nach der Fingerfood-Mahlzeit gut verwertet? Wenn ja, Vitamin C, dann wie? Er ist 9 Monate alt, da geb ich ihm doch nicht Traubensaft oder Organgensaft, oder etwa doch? Würde auch ein bisschen Apfel helfen?
Kann ich ihm zuviel eisenhaltiges anbieten, so dass er Verstopfungen u. ä. erleidet oder kann ich bei einem BLW-Kind auch in dieser Hinsicht davon ausgehen, dass es sich nur nimmt, was es braucht?
Gibt es noch andere Nährstoffe / Vitamine etc., auf die ich bei einem Fingerfood-viel-Still-Kind besonders achten sollte? Man liest ständig "ausgewogen" und das klingt ja auch immer toll, aber was ist bei einem unter einjährigen Menschen ausgewogen (denke hier z. B. an die Getreide-Diskussion, für uns Erwachsene gehört das ja schon zu ausgewogenen Ernährung ...).
VIele Grüße
Kate
Wie bekommt mein Fingerfood-Still-Baby genügend Eisen?
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- Kate
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Wie bekommt mein Fingerfood-Still-Baby genügend Eisen?
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jusl
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Re: Wie bekommt mein Fingerfood-Still-Baby genügend Eisen?
Hallo Kate,
schau mal in der Linksammlung Stillwissen bei den Stichworten "Eisenwerte, eisenhaltige Beikost" und "Symptome und Risiken kindlichen Eisenmangels", da findest Du ausführlichere Info dazu.

Kurz: bei einem gesunden Fingerfood-viel-Stillkind ist es eh wurscht, bei Nährstoffmangel (oder Verdacht darauf) muss der Kinderarzt ran. Aus diesem Grund empfielt z.B. die AFS, dass Stillkinder, die deutlich nach 6 Monaten noch keinerlei Interesse an fester Nahrung zeigen, zur Sicherheit irgendwann zwischen U5 und U6 beim Kinderarzt vorgestellt werden sollten, um weiterhin gute Nährstoffversorgung und Gedeihen bestätigen zu lassen.
LG,
Julia
schau mal in der Linksammlung Stillwissen bei den Stichworten "Eisenwerte, eisenhaltige Beikost" und "Symptome und Risiken kindlichen Eisenmangels", da findest Du ausführlichere Info dazu.
Beschwerden durch hohe Eisenzufuhr können eigentlich nur bei Supplementierung auftreten; die Eisengehalte natürlicher Lebensmittel sind so gering, dass das praktisch ausgeschlossen ist, sogar wenn's jeden Tag ein halbes Kilo Rindfleisch mit Hirse und Brokkoli gäbe.Kann ich ihm zuviel eisenhaltiges anbieten, so dass er Verstopfungen u. ä. erleidet oder kann ich bei einem BLW-Kind auch in dieser Hinsicht davon ausgehen, dass es sich nur nimmt, was es braucht?
Der Punkt ist im Grunde der: ein GESUNDES Kind kann aus dem gängigen, möglichst breitgefächerten Angebot möglichst naturbelassener Lebensmittel FREI auswählen. Bei einem Kind hingegen, welches bereits einen Nährstoffmangel hat oder kurz davor ist, einen zu entwickeln, ist es doch praktisch unmöglich zu sagen: "So, damit Du mehr Zink aufnimmst, gibt es heute Kartoffeln statt Möhren, denn da ist mehr Zink drin." Das ist kaum praxistauglich - vielleicht abgesehen von so ganz prominenten Vertretern wie Eisen oder Vitamin D, bei denen Mangelerscheinungen vergleichsweise häufig auftreten, und die - evtl zusätzlich zu einer vorübergehenden Supplementierung - durchaus "bewusst" über die Ernährung (vermehrt) zugeführt werden können.Gibt es noch andere Nährstoffe / Vitamine etc., auf die ich bei einem Fingerfood-viel-Still-Kind besonders achten sollte?
Kurz: bei einem gesunden Fingerfood-viel-Stillkind ist es eh wurscht, bei Nährstoffmangel (oder Verdacht darauf) muss der Kinderarzt ran. Aus diesem Grund empfielt z.B. die AFS, dass Stillkinder, die deutlich nach 6 Monaten noch keinerlei Interesse an fester Nahrung zeigen, zur Sicherheit irgendwann zwischen U5 und U6 beim Kinderarzt vorgestellt werden sollten, um weiterhin gute Nährstoffversorgung und Gedeihen bestätigen zu lassen.
"Ausgewogen" spielt v.a. in Kleinkind- und Kindesalter eine große Rolle. Im ersten Lebensjahr dient das Essen hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) dazu, feste Nahrung kennenzulernen. Deshalb sollte von Anfang an aus einer BREIT GEFÄCHERTEN Palette immer wieder angeboten werden (d.h. Obst, Gemüse, Getreide, Fleisch, Fisch, Eier). Mit der Zeit wird das Kind dann aller Wahrscheinlichkeit nach ebenso abwechslungsreich essen wie die restliche Familie.Man liest ständig "ausgewogen" und das klingt ja auch immer toll, aber was ist bei einem unter einjährigen Menschen ausgewogen
LG,
Julia
- Kate
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Re: Wie bekommt mein Fingerfood-Still-Baby genügend Eisen?
Danke, Julia, für Deine ausführliche Antwort
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EULiS
Re: Wie bekommt mein Fingerfood-Still-Baby genügend Eisen?
Ah das ist ja interessant! Genau dieselbe Frage geisterte mir auch im Kopf herum.
Mein kleiner kam 11 Tage zu früh und war noch überhaupt nicht "fertig"
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