zum Brotbacken braucht man nur Mehl, Hefe,Salz, wasser und nen Backofen.und nach Möglichkeit ne Küchenmaschine-ab ner gewissen Menge fallen einem sonst die Arme ab...
Automaten können nicht besonders hoch heizen,daher wird das brot da drin eher weich und farblos.
für Anfänger empfiehlt sich Backformen zu nehmen bzw Gärkörbchen .letztere aber nicht in den Ofen geben!
eine lohnenswertere Anschaffung ist ein Brotbackstein-muß ja nicht gleich der Lavaton sein...
Schamottstein aus dem Bauhaus bzw vom Kaminofenbauer des Vertrauens tut es auch.
ein oder zwei Dauerbackfolien dazu, das wärs erst mal.
Teigrezepte gibts massenhaft im Netz, ich bevorzuge Wunderkessel oder Chefkochforum.
da muß man sich durchprobieren was einem schmeckt.
wichtig: jeder Teig braucht Zeit zum gehen-mit 30 Minuten wie oft angegeben ist es selten getan.je nach Wetter und Zimmertemperatur sind die Gehzeiten unterschiedlich.
ich backe amliebsten mit fallender Temperatur, sprich mit 250° anfangen und kontinuierlich runterschalten.
Wasser gibt man in die fettpfanne , gleich nachdem man das Brot in den Ofen geschoben hat.die oft zitierte Tasse wasser ist viel zu wenig zur Dampferzeugung( die hält nämlich die Kruste davon ab hart zu werden).
ein halber Würfel Hefe genügt völlig für ein Brot um die 1000gr Mehl plus Zutaten( ich mag es nicht wenn das Brot arg nach Hefe schmeckt)-dafür braucht der Teig etwas länger zum Gehen.
nach einiger Zeit Üben kann man sich dann an freigeschobenes Brot wagen-ohne Backform.
ein interessantes Buch darüber wäre von Richard Bertinet ( gibts bei Amazon).
ansonsten sei auch Pöts Sauerteigseite im Netz erwähnt, wobei der als gelernter Bäcker viele Fachbegriffe verwendet die für Anfänger nicht so einach zu verstehen sind.
welche Mehlsorten in welchem Verhältnis man nimmt, on man lieber Joghurt ,Buttermilchbrot oder Kartoffelbrot macht , Körner jeglicher Art dazugibt ist dem Geschmack überlassen.
Sauerteig ist nicht so schwierig wie es sich zunächst anhört.
wobei ich Bertinets Version bevorzuge-jedesmal vorm Backen einen kleinen Teil des Teigs aufheben( imKühlschrank) und beim nächsten Mal als Starter verwenden.
Hefe läßt sich prima einfrieren ( am besten in Hälften schneiden und das Papier nicht mit einfrieren) und bei Bedarf in lauwarmem Wasser auftauen.
für Laugengebäck nehme ich lieber Bäckerlauge als Natron( gibts als Perlen in diversen Onlineshops).
hab ich was vergessen?
irgendwo gabs mal ein Video wie man Brot rundwirkt (= formt), da suche ich noch...
ach ja: silikon ist meist zu labberig für Brotteig-ich würde besser Metall nehmen( Kastenform vom Kuchenbacken z.B.).
ob Weißblech, Emaille, Aluguss oder was es sonst so gibt besser ist darüber gehen die Meinungen auseinander.
die Tupper-ultras sind nicht unproblematisch-mal geht das Brot aus der Form, oft aber auch nicht...
nur Mut , brotbacken ist gar nicht so schwer wie es sich anhört.
ich backe jetzt schon vieleJahre , und selbst heute mißlingt mir ab und an mal ein Brot.
