Voll gestillt hab ich ja eh nie, sondern seit mein Kleiner ca 3 Wochen alt ist mit BES zugefüttert.
Dann kamen vor ein paar Wochen die Zähnchen, da hat er oft verweigert und gebissen. Dann war er krank, da hat er noch öfter verweigert. Und je öfter er die Flasche bekommen hat umso schwieriger wurde das Stillen. In letzter Zeit klappte es wieder ganz gut - nur daß er nicht genug trinkt wenn ich ihn mit BES stille. Nach einer Weile ist das Nuckelbedürfnis erfüllt und er mag nicht mehr. Mit Flasche trinkt er deutlich mehr. Das merkt man an der Pipimenge wirklich extrem.
Durch das häufige Verweigern ist meine Milch logischerweise auch nicht mehr geworden.
Ich kann nichts mehr tun um noch was zu retten. Domperidon habe ich schon vor einiger Zeit abgesetzt. Scheinbar erst mal ohne negative Effekte. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Aber ich hab keine Energie mehr das Zittern und Bangen und Grübeln und Verleichen oder sogar Wiegen und Messen noch mal von vorn anzufangen.
Jetzt ist mein Kleiner schon 7 Monate alt. Er wird langsam mobil und wirkt schon wie ein Kleinkind. Mich jetzt von meinem Baby auch stilltechnisch trennen zu müssen fällt mir nicht leicht. Aber das ist wohl nur die erste Trennung von vielen die noch kommen werden. Ich habe lange mit mir gehadert, kaue auf der Entscheidung schon seit zwei Wochen rum. Irgendwie wollte ich nicht so leicht aufgeben. Ich habe jetzt schon 30 Stunden nicht gestillt und merke nicht sehr viel davon. Scheinbar ist da echt nichts mehr zu holen ...
Das Stillen wird mir sehr fehlen - vermutlich wird es mir mehr fehlen als ihm ... zum Glück habe ich ein paar schöne Still-Fotos gemacht von ihm. Leider habe ich kein Stillfoto wo wir beide drauf sind. Heute hab ich ihn viel getragen. Wahrscheinlich eher um mich zu trösten und nicht ihn. *seuftz*

