Stillabstände und Spucken
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- Philippa
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Stillabstände und Spucken
Hallo zusammen,
jetzt brauche ich auch mal Rat. Meine Tochter wurde am 9. Januar mit 52 cm und 3600 g geboren und wird voll gestillt. Mitterweile hat sie auf über 4000 g zugenommen, die Hebamme und der Kinderarzt sind mit der Gewichtsentwicklung auf jeden Fall zufrieden.
Seit sie da ist, spuckt sie nach jeder Mahlzeit. Sofort nach dem Trinken meistens einen oder mehrer Riesenschwälle, nach einiger Zeit manchmal noch bereits verdaute Milch. Der Kinderarzt hat einen leichen Reflux diagnostiziert und uns ein Mittel gegen Sodbrennen verschrieben, aber das ist eine andere Geschichte.
Manchmal, wenn wir unterwegs sind, "schafft"unsere Tochter Stillabstände von 4 Stunden und mehr, zu Hause weint sie oft schon wieder nach zwei Stunden. Da ich nach Bedarf und nicht nach Uhr stille, finde ich das nicht schlimm. ABER ich mache mir Gedanken, ob sie denn wirklich schon nach zwei Stunden Hunger hat oder "nur" weint, weil sie nicht in den Schlaf kommt, Langeweile hat oder sonst etwas ist. Ich habe ein wenig Angst, ihr zu oft meine Brust anzubieten und dadurch das Spucken zu forcieren. Denn wenn sie keinen Hunger hat, aber trotzdem trinkt, ist ja zu viel im Bauch, was raus muss, oder? Sie nimmt auch nur sehr ungerne einen Schnuller und braucht immer mich, um sich zu beruhigen. Das ist an sich auch kein Problem, nur sie bekommt ja dabei auch immer Milch, die sie vielleicht ja nicht braucht.
Leider ist sie momentan auch sehr unruhig, weint viel, eigentlich fast immer, wenn sie nicht schläft oder trinkt und ich bekomme sie nur mit meiner Brust ruhig. Ich habe es jetzt auch mal mit pucken versucht, das scheint auch gut zu funktionieren. Durch das Sodbrennenmittel ist sie auch schon ruhiger geworden, man merkt, dass sie mit den "späten Aufstoßern", bei denen saure Milch mitkam, nicht mehr so kämpft.
Aber das Problem mit dem Spucken von Riesenschwällen ist immer noch da. Was also tun? Wenige pro Mahlzeit stillen, dafür öfter? Oder lieber seltener stillen (aber was tue ich mit dem schreienden Kind)?
Danke für's Lesen bis hierhin, ist ein bisschen konfus, aber ich bin auch ziemlich fertig und durcheinander. Vielleicht hat ja jemand eine helfende Idee...
jetzt brauche ich auch mal Rat. Meine Tochter wurde am 9. Januar mit 52 cm und 3600 g geboren und wird voll gestillt. Mitterweile hat sie auf über 4000 g zugenommen, die Hebamme und der Kinderarzt sind mit der Gewichtsentwicklung auf jeden Fall zufrieden.
Seit sie da ist, spuckt sie nach jeder Mahlzeit. Sofort nach dem Trinken meistens einen oder mehrer Riesenschwälle, nach einiger Zeit manchmal noch bereits verdaute Milch. Der Kinderarzt hat einen leichen Reflux diagnostiziert und uns ein Mittel gegen Sodbrennen verschrieben, aber das ist eine andere Geschichte.
Manchmal, wenn wir unterwegs sind, "schafft"unsere Tochter Stillabstände von 4 Stunden und mehr, zu Hause weint sie oft schon wieder nach zwei Stunden. Da ich nach Bedarf und nicht nach Uhr stille, finde ich das nicht schlimm. ABER ich mache mir Gedanken, ob sie denn wirklich schon nach zwei Stunden Hunger hat oder "nur" weint, weil sie nicht in den Schlaf kommt, Langeweile hat oder sonst etwas ist. Ich habe ein wenig Angst, ihr zu oft meine Brust anzubieten und dadurch das Spucken zu forcieren. Denn wenn sie keinen Hunger hat, aber trotzdem trinkt, ist ja zu viel im Bauch, was raus muss, oder? Sie nimmt auch nur sehr ungerne einen Schnuller und braucht immer mich, um sich zu beruhigen. Das ist an sich auch kein Problem, nur sie bekommt ja dabei auch immer Milch, die sie vielleicht ja nicht braucht.
Leider ist sie momentan auch sehr unruhig, weint viel, eigentlich fast immer, wenn sie nicht schläft oder trinkt und ich bekomme sie nur mit meiner Brust ruhig. Ich habe es jetzt auch mal mit pucken versucht, das scheint auch gut zu funktionieren. Durch das Sodbrennenmittel ist sie auch schon ruhiger geworden, man merkt, dass sie mit den "späten Aufstoßern", bei denen saure Milch mitkam, nicht mehr so kämpft.
Aber das Problem mit dem Spucken von Riesenschwällen ist immer noch da. Was also tun? Wenige pro Mahlzeit stillen, dafür öfter? Oder lieber seltener stillen (aber was tue ich mit dem schreienden Kind)?
Danke für's Lesen bis hierhin, ist ein bisschen konfus, aber ich bin auch ziemlich fertig und durcheinander. Vielleicht hat ja jemand eine helfende Idee...
Eure Philippa mit dem kleinen Mann 3/2008 und der kleinen Miss 1/2011
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schokoliebe
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Re: Stillabstände und Spucken
Hallo, herzlichen Glückwunsch zu Deiner Tochter!
Meine beiden Kinder waren/ sind leider auch Spuckkinder, allerdings wurde bei ihnen nichts weiter untersucht da sie gut zugenommen haben.
Bei meinem Sohn hat es bis zum 4. oder 5. Monat gedauert bis die Spuckerei aufhörte. Bis dahin kamen auch mindestens einmal am Tag Riesenmengen Milch in mehreren Schwällen raus, nach ganz unterschiedlicher Verdauungszeit und unabhängig davon ob er mal viel oder wenig getrunken hatte.
Bei meiner kleinen Tochter war es von Anfang an auch so. Sie hat allerdings vorzugsweise abends sehr sehr viel gespuckt nachdem sie mehrere Mahlzeiten kurz hintereinander eingefordert hatte. Einen Schnuller hat sie nicht, und ab dem Nachmittag war sie in den ersten 6 Wochen recht unruhig und wollte immer an die Brust. Ich hab sie dann gelassen obwohl ich dachte dass sie eher nicht hungrig ist. Stillen nach Bedarf eben.
Und diesmal hat sie inzwischen mit dem abendlichen Clustertrinken aufgehört, sie ist zwar noch unruhig läßt sich aber durch Tragen und Schunkeln gut beruhigen. Und das Spuckproblem ist seither auch weitgehend behoben. Klar kommt oft Milch wieder hoch, aber diese Riesenmilchseen haben wir nicht mehr.
Dein Baby ist ja noch so klein, sie muss sich erst noch zurechtfinden und bis dahin würde ich sie trinken lassen wann und soviel sie will- durch das Spucken reguliert sie ja dass sie nicht zuviel Milch abkriegt. Ist zwar ärgerlich wenn man dauernd aufputzen und Wäsche waschen muss, aber vielleicht ist der Spu(c)k bald vorbei.
Meine beiden Kinder waren/ sind leider auch Spuckkinder, allerdings wurde bei ihnen nichts weiter untersucht da sie gut zugenommen haben.
Bei meinem Sohn hat es bis zum 4. oder 5. Monat gedauert bis die Spuckerei aufhörte. Bis dahin kamen auch mindestens einmal am Tag Riesenmengen Milch in mehreren Schwällen raus, nach ganz unterschiedlicher Verdauungszeit und unabhängig davon ob er mal viel oder wenig getrunken hatte.
Bei meiner kleinen Tochter war es von Anfang an auch so. Sie hat allerdings vorzugsweise abends sehr sehr viel gespuckt nachdem sie mehrere Mahlzeiten kurz hintereinander eingefordert hatte. Einen Schnuller hat sie nicht, und ab dem Nachmittag war sie in den ersten 6 Wochen recht unruhig und wollte immer an die Brust. Ich hab sie dann gelassen obwohl ich dachte dass sie eher nicht hungrig ist. Stillen nach Bedarf eben.
Und diesmal hat sie inzwischen mit dem abendlichen Clustertrinken aufgehört, sie ist zwar noch unruhig läßt sich aber durch Tragen und Schunkeln gut beruhigen. Und das Spuckproblem ist seither auch weitgehend behoben. Klar kommt oft Milch wieder hoch, aber diese Riesenmilchseen haben wir nicht mehr.
Dein Baby ist ja noch so klein, sie muss sich erst noch zurechtfinden und bis dahin würde ich sie trinken lassen wann und soviel sie will- durch das Spucken reguliert sie ja dass sie nicht zuviel Milch abkriegt. Ist zwar ärgerlich wenn man dauernd aufputzen und Wäsche waschen muss, aber vielleicht ist der Spu(c)k bald vorbei.
Söhnchen 10/2008
Töchterchen 12/2010
Töchterchen 12/2010
- Muschelsucherin
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Re: Stillabstände und Spucken
Hallo!
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deine Kindes!
Ohje, ich weiß wovon du sprichst.
Meine Kinder waren beide auch solche extremen Spucker.
Meine Tochter noch mehr als mein Sohn.
Ich war schon richtig verzweifelt. Sie hat lange Zeit bis zu 50 mal am Tag gespuckt.
Sie hat aber gut zugenommen.
Ich habe auch versucht, am Stillrhythmus zu drehen. Aber das hat gar nichts verändert. Sie hat einfach immer gespuckt. Immer, immer, immer. Man musste sie nur ein kleines bisschen bewegen.
Sie hat auch immer gespuckt, wenn ich sie eingebunden habe. Ich habe dann immer ein Spucktuch mit eingarbeitet, damit ic nicht ganz voll wurde.
Nachts habe ich sie auf ein Handtuch gelegt und das immer gewechselt.
Mir hat geholfen einfach anzunehmen, dass sie so viel spuckt und versucht davon weniger genervt zu sein.
Ich weiß, wenn man mitten in der Situation steckt, kommt sie einem selbst so auswegslos vor.
Das Spucken hat irgendwann einfach von selbst aufgehört. Ich glaube, das war so um den 6. Monat herum.
Ich schätze, dass dann ihr Mageneingang gereift oder gewachsen ist.
Ich wünsche dir gute Nerven.
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deine Kindes!
Ohje, ich weiß wovon du sprichst.
Meine Kinder waren beide auch solche extremen Spucker.
Meine Tochter noch mehr als mein Sohn.
Ich war schon richtig verzweifelt. Sie hat lange Zeit bis zu 50 mal am Tag gespuckt.
Sie hat aber gut zugenommen.
Ich habe auch versucht, am Stillrhythmus zu drehen. Aber das hat gar nichts verändert. Sie hat einfach immer gespuckt. Immer, immer, immer. Man musste sie nur ein kleines bisschen bewegen.
Sie hat auch immer gespuckt, wenn ich sie eingebunden habe. Ich habe dann immer ein Spucktuch mit eingarbeitet, damit ic nicht ganz voll wurde.
Nachts habe ich sie auf ein Handtuch gelegt und das immer gewechselt.
Mir hat geholfen einfach anzunehmen, dass sie so viel spuckt und versucht davon weniger genervt zu sein.
Ich weiß, wenn man mitten in der Situation steckt, kommt sie einem selbst so auswegslos vor.
Das Spucken hat irgendwann einfach von selbst aufgehört. Ich glaube, das war so um den 6. Monat herum.
Ich schätze, dass dann ihr Mageneingang gereift oder gewachsen ist.
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carrymeclose
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Stillabstände und Spucken
Zu dem Reflux Problem kann ich nicht so viel sagen, da meine 2 das nicht hatten (außer eben so ein bischen MIlch hochspucken und rülpsen nach jedem stillen)
Nur zu den Stillabständen. Man sagt ja, dass BAbys schon 8-12 mal stillen sollten pro Tag. Da die meisten Babys, wie auch Deins mal einen Stillabstand von 4 Stunden hat, da kann man ja dann rechnerisch draus schließen dass es auch TAgeszeiten gibt, wo die Babys 'schon' nach 1-2 Stunden wollen. Es ist also völlig ok, dass Du nach 2 Stunden schon wieder stillst. Viele BAbys machen auch zu manchen TAgeszeiten 'clusterfeeding', zb. immer Abends. Da wollen die BAbys dann alle halbe Stunde oder öfter an die Brust. Auch das ist normal.
Ich drück Dir die DAumen, dass das mit dem Reflux bald besser wird
Nur zu den Stillabständen. Man sagt ja, dass BAbys schon 8-12 mal stillen sollten pro Tag. Da die meisten Babys, wie auch Deins mal einen Stillabstand von 4 Stunden hat, da kann man ja dann rechnerisch draus schließen dass es auch TAgeszeiten gibt, wo die Babys 'schon' nach 1-2 Stunden wollen. Es ist also völlig ok, dass Du nach 2 Stunden schon wieder stillst. Viele BAbys machen auch zu manchen TAgeszeiten 'clusterfeeding', zb. immer Abends. Da wollen die BAbys dann alle halbe Stunde oder öfter an die Brust. Auch das ist normal.
Ich drück Dir die DAumen, dass das mit dem Reflux bald besser wird
leben in UK mit Tochter (Jan '09) und Sohn (Nov '10)
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emima
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Re: Stillabstände und Spucken
Das kenne ich leider auch zu gut. Ich dachte schon beim großen dass er viel spuckt aber der kleine hat das mehr als getoppt. Jetzt wird es langsam immer besser ohne irgendein zutun von aussen. Anfangs hat er ständig gespuckt, vollkommen unabhängig zu den mahlzeiten, einfach immer. Egal ob er jede halbe stunde getrunken hat oder mal vier stunden nichts. Nachts haben wir auch auf mehreren dicken handtüchern geschlafen, die morgens dann klitschnass waren. Diagnostik wurde bei uns nicht gemacht, da er ja gut zunimmt. Ich denke nicht, dass es erfolg bringt an den stillabständen zu drehen. Wahrscheinlich wird deine kleine weiter spucken und dazu noch schlecht drauf sein. An deiner stelle würde ich weiter nach bedarf stillen und abwarten bis die zeit es von selbst richtet. Als ich den kinderarzt auf das spucken angesprochen habe, meinte er solange es nur mich stört und nicht den kleinen und er gut zunimmt, sollte man gar nichts machen. Die hebamme hat übrigens auch abstände von drei stunden zwischen den mahlzeiten empfohlen..
Ich drücke dir und deiner kleinen die daumen dass das spucken schnell besser wird!
Ich drücke dir und deiner kleinen die daumen dass das spucken schnell besser wird!
Andrea, mit Groß *2008 und Klein *2010
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mauerblumi
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- Registriert: 22.08.2010, 00:38
Re: Stillabstände und Spucken
hi,
ich habe ein legendäres spuckkind. bis heute wird in JEDER spielgruppe über das kotzverhalten meiner großen gesprochen. das ganze nur, weil sie leider bereits mit 5 monaten robbend die gegend erkundete und dabei im kreis auf jede einzelne decke der nderen gekotzt hat... mit 10 monaten war es fast vorbei, mit 12 ganz. einach so. gestillt haben wir da noch nicht weniger! nimm es hin, nimm es mit humor und deck dich mit spucktüchern ein!
jeannine
ich habe ein legendäres spuckkind. bis heute wird in JEDER spielgruppe über das kotzverhalten meiner großen gesprochen. das ganze nur, weil sie leider bereits mit 5 monaten robbend die gegend erkundete und dabei im kreis auf jede einzelne decke der nderen gekotzt hat... mit 10 monaten war es fast vorbei, mit 12 ganz. einach so. gestillt haben wir da noch nicht weniger! nimm es hin, nimm es mit humor und deck dich mit spucktüchern ein!
jeannine
Mami (Jg.81) mit Tochter (6/05), Sohn (9/08) und Söhnchen (1/14)
- Philippa
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Re: Stillabstände und Spucken
Vielen Dank für eure Antworten, das macht mir wirklich Mut! Ihr bestätigt mir auf jeden Fall, dass mein Bauchgefühl richtig war und ich weiter so stille wie bisher. Heute war im beim Kinderarzt zur U3, sie hat auf 4500 g zugenommen, das ist also super! Allerdings meinter der KiA jetzt, dass 8 bis 9 Mahlzeiten am Tag schon viel wäre und ich mal wiegen sollte, wieviel sie pro Mahlzeit trinkt. Also Waage aus der Apotheke holen und jedesmal vor und nach dem Stillen wiegen. Er meinte, je nachdem wie die Trinkmengen wären, könnte man versuchen, weniger Mahlzeiten zu machen, also die Abstände etwas zu "ziehen". Auf meine Frage, wie das gehen solle, ob ich mein Kind brüllen lassen sollte, meinte er dann, ich sollte es mit Wasser versuchen
Bitte? Eigentlich mag ich unseren KiA gerne, aber da sperrt sich alles in mir. Gar nichts werde ich ziehen. Wenn meine Maus möchte, darf sie trinken oder nuckeln.
Ich bin mir nur nach wie vor unsicher, ob sie manchmal nicht nur meckert, weil sie nicht schlafen kann, oder ob sie wirklich Hunger hat. Sie ist nämlich vorhin im Kinderwagen eingeschlafen und steht nun im Flur und das letzte Trinken ist fast vier Stunden her. Nur wenn wir viel drinnen sind und sie nicht zur Ruhe kommt, will sie immer an die Brust...
Ich bin mir nur nach wie vor unsicher, ob sie manchmal nicht nur meckert, weil sie nicht schlafen kann, oder ob sie wirklich Hunger hat. Sie ist nämlich vorhin im Kinderwagen eingeschlafen und steht nun im Flur und das letzte Trinken ist fast vier Stunden her. Nur wenn wir viel drinnen sind und sie nicht zur Ruhe kommt, will sie immer an die Brust...
Eure Philippa mit dem kleinen Mann 3/2008 und der kleinen Miss 1/2011
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jusl
- Jusl Almighty
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Stillabstände und Spucken
8-9 Mahlzeiten sind nicht "viel", sondern ganz normaler Durchschnitt. Die meisten jungen Babys trinken 8-12 Mal in 24 Stunden.
Generell gilt bei Refluxkindern (im Sinne von: die jenigen, die "deutlich mehr als üblich" spucken), dass man individuell schauen muss, womit das Kind am besten zurecht kommt. In der Regel ist dies: SEHR HÄUFIGE Mahlzeiten.
Begründung: große Portionen drücken extra gegen den unreifen Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen. Dadurch wird Spucken begünstigt. Lange Abstände lassen die (womöglich angedickte) Milch länger im Magen, d.h. kommt sie doch wieder raus, ist sie unnötig sauer und reizt die Speiseröhre noch mehr.
Deshalb meist am besten: häufig stillen, keine langen Pausen (damit das Baby danach nicht hastig trinkt und unnötig viel Luft schluckt), aufrecht stillen, aufrecht tragen, evtl. gar nicht ablegen (bzw. nur erhöht), mit Beikost warten (in Absprache mit dem KiA) bis das Spucken deutlich weniger geworden ist.
LG;
Julia
Generell gilt bei Refluxkindern (im Sinne von: die jenigen, die "deutlich mehr als üblich" spucken), dass man individuell schauen muss, womit das Kind am besten zurecht kommt. In der Regel ist dies: SEHR HÄUFIGE Mahlzeiten.
Begründung: große Portionen drücken extra gegen den unreifen Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen. Dadurch wird Spucken begünstigt. Lange Abstände lassen die (womöglich angedickte) Milch länger im Magen, d.h. kommt sie doch wieder raus, ist sie unnötig sauer und reizt die Speiseröhre noch mehr.
Deshalb meist am besten: häufig stillen, keine langen Pausen (damit das Baby danach nicht hastig trinkt und unnötig viel Luft schluckt), aufrecht stillen, aufrecht tragen, evtl. gar nicht ablegen (bzw. nur erhöht), mit Beikost warten (in Absprache mit dem KiA) bis das Spucken deutlich weniger geworden ist.
LG;
Julia
