Abstillen echter Horror
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Reni_81
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Abstillen echter Horror
Ich weiß grad nicht mehr so recht weiter. Mein Sohn ist 26 Monate alt und ich hab ihn seit ca. 3 Monaten "nur" noch mittags und abends gestillt zum schlafen. Eingeschlafen ist er schon lang nicht mehr dabei. Aber er wollte dennoch jedes mal. Hat dann selbst aufgehört und sich irgendwann hin gelegt und ist so eingeschlafen.
Nun bin ich in der 20.ten Woche schwanger und das stillen wird immer unangenehmer. Hatte gedacht ich hör mittags auf zu stillen und mach nur noch abends ein wenig in der Hoffnung, dass er sich irgendwann selber abstillt. Ende letzter Woche hat das echt gut geklappt. Er hat gefragt. Ich hab gesagt nein nur noch abends. Und er ist eingeschlafen. Dann ist er ein paar Tage mit Papa mittags ins Bett.
Heute wieder. Er hat gefragt. Ich hab gesagt nein nur noch abends. Und Terror. Ich hab mein Kind noch nie so lange und so laut weinen, schreien, toben gehört. Es war einfach nur schrecklich. Nach 10 min sind mir selber die Tränen gekommen. Er hat mich sogar gehauen. Da hab ich ihn geschimpft und er hat noch mehr geschrieen. Nach ner guten viertel Stunde hab ich einfach nicht mehr gekonnt. Hab ihn kurz trinken lassen. Hab dann gesagt so jetzt ist aber Schluß. Das hab ich mittags schon öfter gemacht. Da hat er wieder zum toben angefangen. Da hab ich dann nur gesagt. Hey das haben wir aber schon lange so gemacht. Dann hat er sich in meinen Arm gekuschelt und ist letztlich eingeschlafen.
So und nu weiß ich nicht mehr weiter. Ansich würde das stillen mich ja nicht stören, wenn es nicht so fürchterlich unangenehm wäre.
Und immer der Gedanke im Hinterkopf wäre. Was ist, wenn im Juni das zweite Kind auf die Welt kommt??
Hat jemand ähnliches erlebt??
Nun bin ich in der 20.ten Woche schwanger und das stillen wird immer unangenehmer. Hatte gedacht ich hör mittags auf zu stillen und mach nur noch abends ein wenig in der Hoffnung, dass er sich irgendwann selber abstillt. Ende letzter Woche hat das echt gut geklappt. Er hat gefragt. Ich hab gesagt nein nur noch abends. Und er ist eingeschlafen. Dann ist er ein paar Tage mit Papa mittags ins Bett.
Heute wieder. Er hat gefragt. Ich hab gesagt nein nur noch abends. Und Terror. Ich hab mein Kind noch nie so lange und so laut weinen, schreien, toben gehört. Es war einfach nur schrecklich. Nach 10 min sind mir selber die Tränen gekommen. Er hat mich sogar gehauen. Da hab ich ihn geschimpft und er hat noch mehr geschrieen. Nach ner guten viertel Stunde hab ich einfach nicht mehr gekonnt. Hab ihn kurz trinken lassen. Hab dann gesagt so jetzt ist aber Schluß. Das hab ich mittags schon öfter gemacht. Da hat er wieder zum toben angefangen. Da hab ich dann nur gesagt. Hey das haben wir aber schon lange so gemacht. Dann hat er sich in meinen Arm gekuschelt und ist letztlich eingeschlafen.
So und nu weiß ich nicht mehr weiter. Ansich würde das stillen mich ja nicht stören, wenn es nicht so fürchterlich unangenehm wäre.
Und immer der Gedanke im Hinterkopf wäre. Was ist, wenn im Juni das zweite Kind auf die Welt kommt??
Hat jemand ähnliches erlebt??
- blueberry
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Re: Abstillen echter Horror
Dazu, ob Du das Stillen in der Schwangerschaft (das ja sehr unangenehm sein kann - weiß ich aber nur vom Hörensagen) irgendwie erträglich für Euch/Dich wirst einrichten können, kann ich nichts sagen. Aber ich wollte Dir sagen, dass (falls Deine letzte Frage darauf abzielte) es durchaus hier einige Mütter gibt, die das ältere Kind und das neue Baby dann nach der Geburt einfach BEIDE gestillt haben - mehr oder minder problemlos (so "mehr oder minder problemlos" es eben ist, wenn ein neues Kind da ist und sich Eltern und älteres Geschwister darauf einstellen müssen
). Das heißt dann "Tandemstillen" und kann recht gut funktionieren. Die Milch stellt sich dabei aufs neue Baby ein und es gibt ein paar Dinge dabei zu beachten, wenn ich richtig informiert bin (also z.B. in den ersten Stunden und TAgen das neue Baby zuerst trinken zu lassen, damit es das Kolostrum bekommt - lasse mich da aber auch eines besseren belehren
), aber da wirst Du hier im Forum genügend Informationen und erfahrene Mütter dazu finden.
Alles Gute weiter für die Schwangerschaft und Deinen kleinen Großen!
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blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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carrymeclose
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Re: Abstillen echter Horror
Hallo Reni
Nur kurz von mir. Ich sag einfach ganz ehrlich wies bei uns war. Ich habe die ganze Schwangerschaft hindurch gestillt und fand es auch sehr sehr unangenehm. Einerseits hatte ich teilweise richtige Schmerzen und fand das trocken nuckeln auch einfach nur unangenehm. Andererseits bekam ich auch richtige Aggressionsgefühle. Ich habe dennoch weitergestillt weil wir erstens noch extrem abhängig waren vom Einschlafstillen, aber eben auch, weil meine Kleine auch so extrem verzeifelt und wütend geweint hat, dass ich es nicht übers Herz bringen konnte. Die Verzweiflung wenn ich mal nicht wollte war wirklich so schlimm, ein richtiger Schockzustand mit wild auf dem Boden rumrollen, durchbiegen, Atemaussetzern. Das konnte ich nicht durchsetzen.
Nun stillen wir Tandem. Die Schmerzen sind weg aber angenehm ist es auch nicht gerade. Aggressionsgefühle hab ich manchmal immer noch. Jedoch nun das positive: Dadurch das wieder viel Milch da ist, nuckelt sie nicht mehr ewig. Und ich schaffe es jetzt das Stillen zeitich zu begrenzen. Wenn ich genug hab, zähl ich bis 10 und dann ist Schluss. Und das ist meistens auch ok. Dadurch das das Baby stillt ist das Stillen aber wieder sehr präsent und sie will auch oft tagsüber.
Also ganz ehrlich, wenn ich nicht selbst eingreifen würde bald, dann stillen wir sicherlich noch sehr lange.
Im Langzeitstillformum gibts mehr Beiträge zum Thema Tandemstillen. Das machen hier viele. Wie es bei Dir verlaufen wird falls Du weiterstillst, kann niemand vorhersagen. Wenn es ihm aber noch so viel bedeutet, dann must Du dich drauf einstellen, dass er falls du tandem stillen wirst wieder das Stillen viel mehr einfordert nach der GEburt. Oder es kommt die totale Überraschung und er stillt sich ab. Denk ich wohl aber eher nicht. Aber wer weiß.
Nur kurz von mir. Ich sag einfach ganz ehrlich wies bei uns war. Ich habe die ganze Schwangerschaft hindurch gestillt und fand es auch sehr sehr unangenehm. Einerseits hatte ich teilweise richtige Schmerzen und fand das trocken nuckeln auch einfach nur unangenehm. Andererseits bekam ich auch richtige Aggressionsgefühle. Ich habe dennoch weitergestillt weil wir erstens noch extrem abhängig waren vom Einschlafstillen, aber eben auch, weil meine Kleine auch so extrem verzeifelt und wütend geweint hat, dass ich es nicht übers Herz bringen konnte. Die Verzweiflung wenn ich mal nicht wollte war wirklich so schlimm, ein richtiger Schockzustand mit wild auf dem Boden rumrollen, durchbiegen, Atemaussetzern. Das konnte ich nicht durchsetzen.
Nun stillen wir Tandem. Die Schmerzen sind weg aber angenehm ist es auch nicht gerade. Aggressionsgefühle hab ich manchmal immer noch. Jedoch nun das positive: Dadurch das wieder viel Milch da ist, nuckelt sie nicht mehr ewig. Und ich schaffe es jetzt das Stillen zeitich zu begrenzen. Wenn ich genug hab, zähl ich bis 10 und dann ist Schluss. Und das ist meistens auch ok. Dadurch das das Baby stillt ist das Stillen aber wieder sehr präsent und sie will auch oft tagsüber.
Also ganz ehrlich, wenn ich nicht selbst eingreifen würde bald, dann stillen wir sicherlich noch sehr lange.
Im Langzeitstillformum gibts mehr Beiträge zum Thema Tandemstillen. Das machen hier viele. Wie es bei Dir verlaufen wird falls Du weiterstillst, kann niemand vorhersagen. Wenn es ihm aber noch so viel bedeutet, dann must Du dich drauf einstellen, dass er falls du tandem stillen wirst wieder das Stillen viel mehr einfordert nach der GEburt. Oder es kommt die totale Überraschung und er stillt sich ab. Denk ich wohl aber eher nicht. Aber wer weiß.
leben in UK mit Tochter (Jan '09) und Sohn (Nov '10)
- mellmull
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Re: Abstillen echter Horror
Ich blase mal in ein anderes Horn:
Ich finde eben nicht, dass man unbedingt tandemstillen MUSS.
Wenn es unangenehm für Dich ist, dann erkläre es Deinem Sohn.
Na klar ist er dann enttäuscht und drückt seine Gefühle dann lautstark aus.
Aber Du darfst auch auf Dich schauen und wenn Du nicht magst, MUSST Du nicht.
Er ist alt genug, seine BEdürfnisse hast Du immer gestillt, aber Dich aufopfern musst Du nicht.
Solltest Du tandemstillen wollen, dann ist das allerdings ein anderes Thema.
Ich finde eben nicht, dass man unbedingt tandemstillen MUSS.
Wenn es unangenehm für Dich ist, dann erkläre es Deinem Sohn.
Na klar ist er dann enttäuscht und drückt seine Gefühle dann lautstark aus.
Aber Du darfst auch auf Dich schauen und wenn Du nicht magst, MUSST Du nicht.
Er ist alt genug, seine BEdürfnisse hast Du immer gestillt, aber Dich aufopfern musst Du nicht.
Solltest Du tandemstillen wollen, dann ist das allerdings ein anderes Thema.
Liebe Grüße von Melli
Verplüscht und zugenäht
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- tania
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Re: Abstillen echter Horror
in das langzeitstillforum kommt du ab 100 beiträgen automatisch. bitte doch einfach glühsternchen oder anne, dass sie dich jetzt schon freischalten.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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carrymeclose
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Re: Abstillen echter Horror
Ich geb Dir da vollkommen Recht. Wenn eine Mutter das absolut nicht will, dann muss sie das natürlich nicht. Stillen ist ja in dem Alter auch nicht die einzige Art von Zuwendung. Ich konnte das wohl meiner Tochter nur wahrscheinlich nicht bestimmt genug rüberbringen, evlt. hat sie auch Unsicherheit gespürt. Bei ihr war die Wut und Verzeiflung eben einfach so groß, dass ich dann schnell große Zweifel hatte und es dann eben erst recht nicht ging mit ABstillen. Ich bin was das Thema angeht auch ständig hin- und hergerissen. Das geb ich zu. Und solange ich mir nicht klar bin, stille ich weiter. Aber eben mit Einschränkungenmellmull hat geschrieben:Ich blase mal in ein anderes Horn:
Ich finde eben nicht, dass man unbedingt tandemstillen MUSS.
Wenn es unangenehm für Dich ist, dann erkläre es Deinem Sohn.
Na klar ist er dann enttäuscht und drückt seine Gefühle dann lautstark aus.
Aber Du darfst auch auf Dich schauen und wenn Du nicht magst, MUSST Du nicht.
Er ist alt genug, seine BEdürfnisse hast Du immer gestillt, aber Dich aufopfern musst Du nicht.
Solltest Du tandemstillen wollen, dann ist das allerdings ein anderes Thema.
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- mellmull
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Re: Abstillen echter Horror
so meinte ich das.
Bei mir wird es eben evtl ein Thema und habe schon für mich beschlossen, dass ich das nicht möchte...aber ich mag auch nicht von jetzt auf hier abstillen. Das fänd ich auch nicht gut.
Ich denke, Du sagst es sehr konkret:

Bei mir wird es eben evtl ein Thema und habe schon für mich beschlossen, dass ich das nicht möchte...aber ich mag auch nicht von jetzt auf hier abstillen. Das fänd ich auch nicht gut.
Ich denke, Du sagst es sehr konkret:
Wenn Du es weisst, kannst Du immer noch probieren und wenns nicht geht zurückcarrymeclose hat geschrieben:Ich bin was das Thema angeht auch ständig hin- und hergerissen. Das geb ich zu. Und solange ich mir nicht klar bin, stille ich weiter. Aber eben mit Einschränkungen
Liebe Grüße von Melli
Verplüscht und zugenäht
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- Sabsi
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- Registriert: 19.09.2007, 00:29
Re: Abstillen echter Horror
Natürlich MUSS niemand tandemstillen - wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umschaue, dann wissen die wenigstens, dass das überhaupt geht 
Aber mir stellt sich ganz ketzerisch die Frage; Warum muss das "große" Kind, das ja selbst noch klein ist, darunter leiden - und das tut es, wenn man ihm das Stillen verweigert und es dann so extrem reagiert! - dass sich die Eltern für ein weiteres Kind entschieden haben? Das war so ein bisschen mein Anker, als es mir in der Schwangeschaft unangenehm war. Meine Kleine WAR ja noch klein, und nur dadurch, dass ich wieder schwanger geworden bin, ist sie nicht auf einmal groß geworden und hat das Stillen nicht mehr gebraucht. SIE hat sich nicht verändert! Ich bin sehr froh darüber, dass wir durchgehalten haben in der Schwangerschaft, denn das Tandemstillen ist für mich eine interessante Erfahrung. Es ist für mich gleichermaßen besonders wie auch ganz normal. Besonders, dass ich diese Nähe noch immer mit meiner Tochter teilen kann, ihr das noch immer geben kann. Und normal, weil es mir nicht in den Sinn käme, sie abzustillen, weil es einfach zu uns gehört, weil es sich normal anfühlt. Ich hatte mir irgendwann im Laufe des Hineinwachsens ins länger-als-üblich-stillen mal vorgenommen, sie selbst entscheiden zu lassen, wann sie das Stillen nicht mehr braucht, und ich hätte mich damit nicht gut gefühlt, ihr dieses "Recht" abzusprechen, nur weil ich ein neues Baby bekommen habe. Am Mittwoch stille ich 9 Monate Tandem. Ich hab es nie bereut.
ICH hätte es nicht gekonnt, mein Kind abzustillen, wenn es so heftig auf Versuche des Einschränkens reagiert. Offenbar hätte da das Gleichgewicht nicht gestimmt, ich hätte nicht genauso entschieden abstillen mögen, wie mein Kind das Weiterstillen gebraucht hätte... Sein Bedürfnis, zu stillen, wäre größer gewesen als meines, nicht zu stillen. Wie dieses Gleichgewicht bei Euch ausschaut, kannst nur Du allein einschätzen. Vorm Tandemstillen brauchst Du aber, finde ich, keine Angst zu haben, das pendelt sich alles ein...
Liebe Grüße,
Sabsi
Aber mir stellt sich ganz ketzerisch die Frage; Warum muss das "große" Kind, das ja selbst noch klein ist, darunter leiden - und das tut es, wenn man ihm das Stillen verweigert und es dann so extrem reagiert! - dass sich die Eltern für ein weiteres Kind entschieden haben? Das war so ein bisschen mein Anker, als es mir in der Schwangeschaft unangenehm war. Meine Kleine WAR ja noch klein, und nur dadurch, dass ich wieder schwanger geworden bin, ist sie nicht auf einmal groß geworden und hat das Stillen nicht mehr gebraucht. SIE hat sich nicht verändert! Ich bin sehr froh darüber, dass wir durchgehalten haben in der Schwangerschaft, denn das Tandemstillen ist für mich eine interessante Erfahrung. Es ist für mich gleichermaßen besonders wie auch ganz normal. Besonders, dass ich diese Nähe noch immer mit meiner Tochter teilen kann, ihr das noch immer geben kann. Und normal, weil es mir nicht in den Sinn käme, sie abzustillen, weil es einfach zu uns gehört, weil es sich normal anfühlt. Ich hatte mir irgendwann im Laufe des Hineinwachsens ins länger-als-üblich-stillen mal vorgenommen, sie selbst entscheiden zu lassen, wann sie das Stillen nicht mehr braucht, und ich hätte mich damit nicht gut gefühlt, ihr dieses "Recht" abzusprechen, nur weil ich ein neues Baby bekommen habe. Am Mittwoch stille ich 9 Monate Tandem. Ich hab es nie bereut.
ICH hätte es nicht gekonnt, mein Kind abzustillen, wenn es so heftig auf Versuche des Einschränkens reagiert. Offenbar hätte da das Gleichgewicht nicht gestimmt, ich hätte nicht genauso entschieden abstillen mögen, wie mein Kind das Weiterstillen gebraucht hätte... Sein Bedürfnis, zu stillen, wäre größer gewesen als meines, nicht zu stillen. Wie dieses Gleichgewicht bei Euch ausschaut, kannst nur Du allein einschätzen. Vorm Tandemstillen brauchst Du aber, finde ich, keine Angst zu haben, das pendelt sich alles ein...
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... das Leben geht weiter weil es muss ... es hält nicht an ... nur weil Du stehen bleibst ...
Tochter 3/07 und Sohn 4/10
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- blueberry
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Re: Abstillen echter Horror
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz - es hat doch gar niemand behauptet, dass man unbedingt Tandemstillen müsse? Oder klang das so?mellmull hat geschrieben:Ich blase mal in ein anderes Horn:
Ich finde eben nicht, dass man unbedingt tandemstillen MUSS.
Ich hatte nur aus diesem Teil des Ausgangspostings
und mit Blick auf die Beitragszahl (vielleicht fälschlicherweise) geschlossen, dass Reni_81 die MÖGLICHKEIT Tandem zu stillen vielleicht einfach noch gar nicht bekannt ist und sie sich deshalb unter Druck gesetzt sieht, jetzt auf jeden Fall noch vor Juni abstillen zu müssen. Deshalb wollte ich auf diese (oft ja unbekannte) Version des Umgangs mit großem Stillkind und zu erwartendem Mini-Baby hinweisen. Nicht mehr und nicht wenigerReni_81 hat geschrieben:So und nu weiß ich nicht mehr weiter. Ansich würde das stillen mich ja nicht stören, wenn es nicht so fürchterlich unangenehm wäre.
Und immer der Gedanke im Hinterkopf wäre. Was ist, wenn im Juni das zweite Kind auf die Welt kommt??
Hat jemand ähnliches erlebt??
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Reni_81
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Re: Abstillen echter Horror
Hallo Ihr lieben,
vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.
Ich denke mein Problem ist, dass ich selbst nicht so recht weiß, was ich will. Am Anfang der SS wollte ich alles auf mich zukommen lassen. Von Tandem Stillen hab ich gehört, allerdings so richtig vorstellen konnt ich mir das nicht so recht. Dachte mir aber damals, wenn es so ist, dann ist es halt so und auch in Ordnung.
Dass aber das stillen derart unangenehm wird. Teilweise wie carrymeclose schreibt auch Aggressionsgefühle da sind.
Da hab ich dann gedacht. Jetzt muss Schluss sein mit stillen. Richtig dahinter steh ich aber nicht, vielleicht merkt mein Sohn das auch, weil naja wir hatten einen schweren Start. Er kam sehr viel zu früh. Ich durfte vom Krankenhaus aus erst stillen, als er ca. 3,5 Wochen alt war.
Und dann das schlechte Gewissen ihm gegenüber, weil ich weiß, wieviel ihm das stillen scheinbar bedeutet.
Als wir dann gestern abend im Bett lagen und er meinte "Mama daaaa nicht aua" und er so vorsichtig wie nie gestillt hat. Oh jeee so herzerweichend.
...
vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.
Ich denke mein Problem ist, dass ich selbst nicht so recht weiß, was ich will. Am Anfang der SS wollte ich alles auf mich zukommen lassen. Von Tandem Stillen hab ich gehört, allerdings so richtig vorstellen konnt ich mir das nicht so recht. Dachte mir aber damals, wenn es so ist, dann ist es halt so und auch in Ordnung.
Dass aber das stillen derart unangenehm wird. Teilweise wie carrymeclose schreibt auch Aggressionsgefühle da sind.
Da hab ich dann gedacht. Jetzt muss Schluss sein mit stillen. Richtig dahinter steh ich aber nicht, vielleicht merkt mein Sohn das auch, weil naja wir hatten einen schweren Start. Er kam sehr viel zu früh. Ich durfte vom Krankenhaus aus erst stillen, als er ca. 3,5 Wochen alt war.
Und dann das schlechte Gewissen ihm gegenüber, weil ich weiß, wieviel ihm das stillen scheinbar bedeutet.
Als wir dann gestern abend im Bett lagen und er meinte "Mama daaaa nicht aua" und er so vorsichtig wie nie gestillt hat. Oh jeee so herzerweichend.
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