probleme beim stillen - Hilfe
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brina1986
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- Registriert: 17.01.2011, 21:04
probleme beim stillen - Hilfe
Hallo ihr Lieben
Ich bin neu hier in dem Forum weil es mir empfohlen wurde.
Ich habe am 15.01 entbunden und versuche unseren Felix zu stillen. Jetzt hat er aber schon knapp 250 Gramm abgenommen. Das macht mir schon wieder sorgen,(schlechte Erfahrung mit meiner Tochter gemacht). Nun ja jetzt schläft der kleine aber immer sehr schnell beim stillen ein und ich bekomme ihn dann auch nicht wirklich wach.
Meine Hebamme kommt morgen das erste mal alleine um das Gewicht von dem kleinen zu kontrollieren.
Im KH wurde mir empfohlen mit dem stillen aufzuhören und lieber zu füttern oder nach dem stillen nach füttern mit der Flasche bin etwas verunsichert vor allem weil er nur 10 Minuten eine Brust schafft und dann einschläft?
Habt ihr Tipps???
LG BRina
Ich bin neu hier in dem Forum weil es mir empfohlen wurde.
Ich habe am 15.01 entbunden und versuche unseren Felix zu stillen. Jetzt hat er aber schon knapp 250 Gramm abgenommen. Das macht mir schon wieder sorgen,(schlechte Erfahrung mit meiner Tochter gemacht). Nun ja jetzt schläft der kleine aber immer sehr schnell beim stillen ein und ich bekomme ihn dann auch nicht wirklich wach.
Meine Hebamme kommt morgen das erste mal alleine um das Gewicht von dem kleinen zu kontrollieren.
Im KH wurde mir empfohlen mit dem stillen aufzuhören und lieber zu füttern oder nach dem stillen nach füttern mit der Flasche bin etwas verunsichert vor allem weil er nur 10 Minuten eine Brust schafft und dann einschläft?
Habt ihr Tipps???
LG BRina
- cher123blau
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1908
- Registriert: 16.04.2009, 17:39
Re: probleme beim stillen - Hilfe
leider kann ich dir nicht wirklich helfen, kann dir aber sagen das es bei uns auch so war. Er schlief die erste Zeit auch immer gleich an der Brust ein und nahm erstmal ne zeitlang ab anstatt zu dann aufeinmal wurden seine Nuckelzeiten immer länger und intensiver und er nahm zu
!
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AigU42
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Hallo 
Bei uns war es ähnlich ( wobei zum Glück das Gewicht trotzdem gestimmt hat ) - der Kleine hat immer sofort wieder geschlafen. Meine Hebamme hat mir geraten, es dem Kleinen beim Stillen etwas "ungemütlich" zu machen, also bißchen ausziehen. Nebenher Füßchen massieren.
Und zwischendurch aufwecken zum Stillen
Mir hat auch der Kontakt zu einer Stillberaterin sehr geholfen, die hatte auch ganz tolle Tipps
Bei uns war es ähnlich ( wobei zum Glück das Gewicht trotzdem gestimmt hat ) - der Kleine hat immer sofort wieder geschlafen. Meine Hebamme hat mir geraten, es dem Kleinen beim Stillen etwas "ungemütlich" zu machen, also bißchen ausziehen. Nebenher Füßchen massieren.
Und zwischendurch aufwecken zum Stillen
Mir hat auch der Kontakt zu einer Stillberaterin sehr geholfen, die hatte auch ganz tolle Tipps
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Solenne
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 658
- Registriert: 02.01.2011, 18:35
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Mir wurde damals auch geraten, meinen Sohn im Gesicht zu streicheln, damit er nicht einschläft, bevor er 20 minuten getrunken hat. Wer sich jetzt nun genau die 20 Minuten ausgedacht hat, weiss ich aber nicht..
Mama vom Großen [12/08], der Mittleren [07/11] und der Kleinen [04/14]..
- lunchen78
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 11776
- Registriert: 18.06.2007, 12:52
- Wohnort: Nähe von München
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Erstmal willkommen hier und herzlichen Glückwunsch zum Sohn!
Wenn ich jetzt richtig gelesen habe, ist er 2 Tage alt.
Ein paar Sachen sind vielleicht noch wichtig, um die gewichtsabnahme besser beurteilen zu können.
Wie war denn das Geburtsgewicht? Hattest du schon einen Milcheinschuss? Wie oft stillst du?
Wenn ich jetzt richtig gelesen habe, ist er 2 Tage alt.
Ein paar Sachen sind vielleicht noch wichtig, um die gewichtsabnahme besser beurteilen zu können.
Wie war denn das Geburtsgewicht? Hattest du schon einen Milcheinschuss? Wie oft stillst du?
O. 18.Mai 2006
M. 26.Februar 2008
Was tu ich hier eigentlich noch?
M. 26.Februar 2008
Was tu ich hier eigentlich noch?
- Imkerin
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 670
- Registriert: 29.03.2010, 10:05
- Wohnort: OWL
Re: probleme beim stillen - Hilfe
brina1986 hat geschrieben: Ich habe am 15.01 entbunden und versuche unseren Felix zu stillen. Jetzt hat er aber schon knapp 250 Gramm abgenommen.
Nun ja jetzt schläft der kleine aber immer sehr schnell beim stillen ein und ich bekomme ihn dann auch nicht wirklich wach.
Hallo und willkommen
250 Gramm, von welchen Geburtsgewicht aus denn?
10 Prozent des Geburtsgewicht dürfen die kleinen gern abnehmen, das macht gar nichts sondern ist völlig normal.
Das schnell wieder einschlafen kenne ich auch.
Über das Gesicht streicheln, am besten entlang des Kiefers in Richtung Ohr hilft manchmal.
Außerdem beim stillen nicht zu warm anziehen, wenn es so schön muckelig war ist, dann schläft es sich so schön.
Die Füße sanft kitzeln hilft manchmal auch.
Und ansonsten einfach immer wieder anbieten und anlegen.
Und im Zweifelsfall eine Stillberaterin um Rat bitten
(Nicht nur die Hebamme, die wissen leider zu oft nicht gut genug bescheid)
LG von der Imkerin
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Hallo Brina!
Erst einmal Herzlichen Glückwunsch und herzlich Willkommen hier im Forum!
Ich schließe mich Lunchen an, wir brauchen ein paar Fakten um die Situation beurteilen zu können.
ABER: Während der ersten drei Tage verliert ein Baby bis zu 10% seines Geburtsgewichtes. Das ist ein natürlicher Vorgang und das Baby nimmt i.d.R. schnell wieder zu, wenn es nach Bedarf gestillt wird.
Dass Dein Mäuschen müde ist, ist nach eine Geburt nicht unbedingt ungewöhnlich. Ist schließlich nicht nur für die Mama anstrengend.
Dein Kind muss das Stillen erst lernen. Ich hoffe, dass Euch die Hebamme gut unterstützt!
Erst einmal Herzlichen Glückwunsch und herzlich Willkommen hier im Forum!
Ich schließe mich Lunchen an, wir brauchen ein paar Fakten um die Situation beurteilen zu können.
ABER: Während der ersten drei Tage verliert ein Baby bis zu 10% seines Geburtsgewichtes. Das ist ein natürlicher Vorgang und das Baby nimmt i.d.R. schnell wieder zu, wenn es nach Bedarf gestillt wird.
Dass Dein Mäuschen müde ist, ist nach eine Geburt nicht unbedingt ungewöhnlich. Ist schließlich nicht nur für die Mama anstrengend.
Es erschüttert mich immer wieder, dass Frauen im KH nahezu zum Zufüttern und Abstillen gedrängt werden.brina1986 hat geschrieben:Im KH wurde mir empfohlen mit dem stillen aufzuhören und lieber zu füttern oder nach dem stillen nach füttern mit der Flasche
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Buckelchen
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 162
- Registriert: 08.03.2010, 21:26
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Hallo und herzlichen Glückwunsch zur Geburt!
Dein Beitrag liest sich ein bischen wie meine eigene Still-Geschichte und wir haben die Kurve auch ohne Fläschen bekommen
Ich gebe mal zwei Tipps meiner Stillberaterin weiter:
1. anlegen, anlegen, anlegen
(Meine Tochter, 16 Monate, macht sich bis heute nicht wirklich bemerkar wenn sie Hunger hat. Ich glaube sie würde den ganzen Tag ohne Essen auskommen, wenn ich ihr nichts anbieten würde.)
2. Wechsel-Stillen (wenn Dein Kleiner müde wird und sich an der Brust einnuckelt, "abdocken" und die andere Brust anbieten und hin und her und hin und her.)
Ihr schafft das!!!
lg
Dein Beitrag liest sich ein bischen wie meine eigene Still-Geschichte und wir haben die Kurve auch ohne Fläschen bekommen
Ich gebe mal zwei Tipps meiner Stillberaterin weiter:
1. anlegen, anlegen, anlegen
(Meine Tochter, 16 Monate, macht sich bis heute nicht wirklich bemerkar wenn sie Hunger hat. Ich glaube sie würde den ganzen Tag ohne Essen auskommen, wenn ich ihr nichts anbieten würde.)
2. Wechsel-Stillen (wenn Dein Kleiner müde wird und sich an der Brust einnuckelt, "abdocken" und die andere Brust anbieten und hin und her und hin und her.)
Ihr schafft das!!!
lg
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Lösche Benutzer 6804
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Ersteinmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt! 
Mein Zwerg hat in den ersten Tagen sogar mehr als die "erlaubten" 10% abgenommen, wir hatten den Dreh mit dem Stillen einfach noch nicht ganz raus... Eine Schwester im KH sagte zu mir "Machen Sie sich keine Sorgen, das klappt schon noch. Meine Kinder haben auch alle ein bisschen länger gebraucht, aber dann ging's gut." So war es dann auch.
Wichtigster Tipp ist wohl: Anlegen, anlegen, anlegen!

Mein Zwerg hat in den ersten Tagen sogar mehr als die "erlaubten" 10% abgenommen, wir hatten den Dreh mit dem Stillen einfach noch nicht ganz raus... Eine Schwester im KH sagte zu mir "Machen Sie sich keine Sorgen, das klappt schon noch. Meine Kinder haben auch alle ein bisschen länger gebraucht, aber dann ging's gut." So war es dann auch.
Wichtigster Tipp ist wohl: Anlegen, anlegen, anlegen!
Das haben wir auch lange Zeit gemacht. Wir saßen teilweise Stunden, immer von einer Brust zur anderen... Und ich hab mich von meinem Freund und meiner Mama mit Essen und Trinken bedienen lassen...Buckelchen hat geschrieben:2. Wechsel-Stillen (wenn Dein Kleiner müde wird und sich an der Brust einnuckelt, "abdocken" und die andere Brust anbieten und hin und her und hin und her.)
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jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: probleme beim stillen - Hilfe
Hallo brina1986,
herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Ganz wichtig nach der Geburt sind die drei Dinge: "bald stillen - oft stillen - ausschließlich stillen". Dies stellt sicher, dass Dein Baby genug bekommt und Deine Milchproduktion gut anläuft.
"Bald stillen" bedeutet, dass z.B. keine Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt stattfindet, ehe das Baby nicht gut getrunken hat.
"Oft stillen" bedeutet, dass nach den ersten 1-2 Tagen (die viele Babys weitgehend verschlafen) mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden gestillt wird. Der Magen eines Babys ist winzig (zunächst wenige Milliliter, dann ungefähr so groß wie sein Fäustchen), deshalb sind viele Mahlzeiten am besten.
"Ausschließlich stillen" bedeutet, dass NICHTS zugefüttert werden sollte, wenn es nicht medizinisch zwingend notwendig ist, also kein (Zucker-)Wasser, kein Tee, keine künstliche Säuglingsmilch. Ist der Magen mit etwas anderem gefüllt als Muttermilch, meldet sich das Baby seltener zum Stillen, was sich ganz klar nachteilig auf die Milchproduktion auswirkt. Auf die Verwendung von künstlichen Saugern (Nuckelflaschen und mitunter auch Schnuller) reagieren sehr viele Neugeborene mit Saug- und Stillschwierigkeiten (weil Trinken an Brust und Trinken an Flasche unterschiedliche(!) Techniken erfordert; die meisten sehr jungen Babys haben mit dem Wechsel technische Schwierigkeiten). Deshalb sollte - FALLS Zufüttern tatsächlich medizinisch zwingend notwendig sein sollte - eine saugfreie Methode dazu gewählt werden, z.B. ein kleiner Löffel oder Becher.
Die Gewichtsabnahme ist nur zu beurteilen, wenn das Geburtsgewicht bekannt ist, wie meine Vorschreiberinnen schon schrieben. 250 g Abnahme für ein 1000g-Frühchen wäre echt übel, für ein 4,5 kg Baby völlig im Rahmen.
Ab 10 % Gewichtsverlust sind i.A. Änderungen(!) im Stillmanagement erforderlich, oft muss vorübergehend zugefüttert werden.
Es ist also NICHT so, dass 10% "gern abgenommen werden dürfen".
Beobachtungen an Hausgeburten übrigens weisen darauf hin, dass bei diesen Babys der Gewichtsverlust meist noch erheblich geringer als die 7 % ausfällt, oft sogar augenscheinlich gar kein Gewichtsverlust auftritt, sondern die Babys nach der Mekoniumausscheidung praktisch von Tag 2 an zunehmen. Der Grund hierfür liegt sicherlich in der unterschiedlichen Gestaltung der Neugeborenenzeit: Zuhause ist es oft ruhiger, Bedding-In (nicht nur Rooming-In!) ist der Normalfall, das Baby schreit weniger, es wird weniger an- und ausgezogen, es laufen weniger Leute herum. Sprich: das Stillen läuft besser an, und der Energieverlust des Babys (über Auskühlen, Schreien, Aufregung) wird minimiert.
Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann man versuchen, das Wochenbett ebenfalls in dieser Art und Weise zu gestalten; dies führt meist zu einer besseren Gewichtsentwicklung.
LG;
Julia
herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Ganz wichtig nach der Geburt sind die drei Dinge: "bald stillen - oft stillen - ausschließlich stillen". Dies stellt sicher, dass Dein Baby genug bekommt und Deine Milchproduktion gut anläuft.
"Bald stillen" bedeutet, dass z.B. keine Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt stattfindet, ehe das Baby nicht gut getrunken hat.
"Oft stillen" bedeutet, dass nach den ersten 1-2 Tagen (die viele Babys weitgehend verschlafen) mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden gestillt wird. Der Magen eines Babys ist winzig (zunächst wenige Milliliter, dann ungefähr so groß wie sein Fäustchen), deshalb sind viele Mahlzeiten am besten.
"Ausschließlich stillen" bedeutet, dass NICHTS zugefüttert werden sollte, wenn es nicht medizinisch zwingend notwendig ist, also kein (Zucker-)Wasser, kein Tee, keine künstliche Säuglingsmilch. Ist der Magen mit etwas anderem gefüllt als Muttermilch, meldet sich das Baby seltener zum Stillen, was sich ganz klar nachteilig auf die Milchproduktion auswirkt. Auf die Verwendung von künstlichen Saugern (Nuckelflaschen und mitunter auch Schnuller) reagieren sehr viele Neugeborene mit Saug- und Stillschwierigkeiten (weil Trinken an Brust und Trinken an Flasche unterschiedliche(!) Techniken erfordert; die meisten sehr jungen Babys haben mit dem Wechsel technische Schwierigkeiten). Deshalb sollte - FALLS Zufüttern tatsächlich medizinisch zwingend notwendig sein sollte - eine saugfreie Methode dazu gewählt werden, z.B. ein kleiner Löffel oder Becher.
Die Gewichtsabnahme ist nur zu beurteilen, wenn das Geburtsgewicht bekannt ist, wie meine Vorschreiberinnen schon schrieben. 250 g Abnahme für ein 1000g-Frühchen wäre echt übel, für ein 4,5 kg Baby völlig im Rahmen.
Das kann ich SO nicht stehen lassen. Stillexperten sind sich einig, dass alles bis 7 % im Rahmen ist, dieser Gewichtsverlust also i.d.R. der physiologischen Umstellung vom Leben im Mutterleib zum Leben draußen geschuldet ist. Ist der Gewichtsverlust höher als diese 7 %, sollte bereits dann stillberaterisch geschaut werden, wieso. Zufall, oder kann man was am Stillmanagement verbessern? Med. Auffälligkeiten wie z.B. starke Gelbsucht oder gab's Schwangerschaftsprobleme? Das sollte geklärt werden.10 Prozent des Geburtsgewicht dürfen die kleinen gern abnehmen, das macht gar nichts sondern ist völlig normal.
Ab 10 % Gewichtsverlust sind i.A. Änderungen(!) im Stillmanagement erforderlich, oft muss vorübergehend zugefüttert werden.
Es ist also NICHT so, dass 10% "gern abgenommen werden dürfen".
Beobachtungen an Hausgeburten übrigens weisen darauf hin, dass bei diesen Babys der Gewichtsverlust meist noch erheblich geringer als die 7 % ausfällt, oft sogar augenscheinlich gar kein Gewichtsverlust auftritt, sondern die Babys nach der Mekoniumausscheidung praktisch von Tag 2 an zunehmen. Der Grund hierfür liegt sicherlich in der unterschiedlichen Gestaltung der Neugeborenenzeit: Zuhause ist es oft ruhiger, Bedding-In (nicht nur Rooming-In!) ist der Normalfall, das Baby schreit weniger, es wird weniger an- und ausgezogen, es laufen weniger Leute herum. Sprich: das Stillen läuft besser an, und der Energieverlust des Babys (über Auskühlen, Schreien, Aufregung) wird minimiert.
Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann man versuchen, das Wochenbett ebenfalls in dieser Art und Weise zu gestalten; dies führt meist zu einer besseren Gewichtsentwicklung.
LG;
Julia

