gisasz hat geschrieben:
Ein Glück hatte ich eh keine Ente geplant - obwohl ich die schon mal gerne wieder essen würde (wo wohnst du???

)
Ich hab sooo viel übrig und hätte gerne in Gesellschaft gegessen.

(Wir wohnen in München

)
Sandküste hat geschrieben:Tja....ich selber habe 10 Jahre vegetarisch gelebt und irgendwann mit Baby überkam es mich vor 5 Jahren und seitdem esse ich wieder Fleisch (also, eher mehr Wurst, Fleisch gibt es selten, heute mal Rouladen)
MEine Tochter ist das viel sicherer als ich - ich schaffe es leider nicvht, würde aber so gerne wieder........*seufz*
Also Fleisch kaufen tu ich nie, außer mal wenn wir richtig krank sind, dann gibt's ne Hühnerbrühe. Und Wurst mag/mochte meine Tochter gerne auf Brot. Auch hin und wieder ne Putenwiener. Aber es ist wahnsinnig teuer, da ich wenn nur echte Bioware kaufe, also Bioland usw.
Ich bin bei mir selbst noch nicht überzeugt ob ich wirklich vegetarisch leben will, wenn ja, wär ich ziemlich radikal wie in allen meinen Entscheidungen.

Ich brauch weder Fleisch noch Wurst, interessiert mich nicht, aber ich möchte momentan nicht ohne Sushi leben.
Lila hat geschrieben:hab gerade 2x dein posting gelesen ... muss aber gestehen, dass ich die intention und deine eigene haltung dem thema "fleichkonsum" gegenüber nicht so klar bekommen habe.
Ach, eigentlich wollt ich nur berichten, daß meine Tochter wiedermal so entsetzt war über die tote Ente, daß sie sich nun (auch wiedermal) große Gedanken über ihr Eßverhalten macht.
ich persönlich habe nichts gegen fleischverzehr von artgerecht gehaltenen tieren - abgesehen davon steht es mir sowieso nicht zu konsumverhalten anderer (übermässig

) zu bewerten - ich denke, dass der konsum von tierischen produkten durchaus zur ernährungsgewohnheit des menschen gehört (evolutionär betrachtet), gewiss nicht in dem ausmaß wie es heute geschieht.
Das sehe ich anders, aber macht ja nix.

Ich bin fest davon überzeugt, daß es weniger Hunger auf der Welt gäbe, wenn die Menschheit sich vegetarisch ernähren würde. Und ja, ich kritisiere gerne das Konsumverhalten anderer, auch mein eigenes.

Ich glaub an ganz, ganz viele positive Aspekte des Vegetarismus und die beinhalten durchaus mehr als nur gesünderes Eßverhalten. Aber es ist schon wie ich oben schrieb, ich liebe Sushi über alles und bin im Moment nicht bereit darauf zu verzichten.
unsere katze ist nicht schlecht oder schlimm, weil sie eine "arme maus" tötet. die maus ist auch nicht "arm" sondern es gehört zum leben der tiere dazu gefressen zu werden,
Das ist ja auch o. K., es handelt sich um Tiere, während wir Menschen ja durchaus reflektieren können, was wir tun.
ich finde daher, dass eine krise wegen eines hasens nicht notwendig ist, sollte der hase bio gewesen sein, kann man diesen sogar ohne schlechtes gewissen verzehren ...
Na ja, also abgesehen davon daß der Hase ne Ente war, hatte ja meine Tochter die Krise bekommen und die war zwar nicht notwendig, aber durchaus berechtigt. Ich selbst fühlte mich ja schon absolut unwohl als ich das Viech mit Salz und Pfeffer einreiben mußte. Ich fand dieses tote Tier in den Händen zu halten und dann eßtechnisch vorzubereiten absolut barbarisch. (Übrigens kamen mir im gleichen Moment auch Gedanken warum Männer so am Fleischkonsum hängen, ja, ich verstehe durchaus daß Fleisch essen was sehr, sehr männliches ist - ohne Wertung was "männlich" ist oder nicht...

)
Und nein, die Ente war nicht bio, aber das will ich hier gar nicht diskutieren. Hier hab ich eigentlich eine sehr radikale Meinung, und zwar daß es überhaupt nicht geht heutzutage KEIN echtes Biofleisch zu kaufen. Wenn man unbedingt Fleisch und Wurst essen möchte, dann sollte man gefälligst wenigstens dieses "echt bio" verzehren. Ich kann zwar jetzt schreiben, daß ich mir ne Bioente nie und nimmer leisten könnte, aber selbst die nichtbio Ente hätte ich eigentlich nicht kaufen dürfen. Aber mit dem Problem muß ICH nun leben und es hat ja keinen Sinn dies im Nachhinein zu diskutieren.
Wallhalla hat geschrieben:
Ich würde offen für ihre Fragen sein, aber nicht versuchen, ihr eine bestimmte Meinung zu vermitteln.
Vielleicht isst sie ja bald wieder Lachs...
Also sie beschäftigt sich seit über 2 Jahren immer wieder mit dem Thema. Ich könnte gut damit leben, daß sie Wurst mag und ißt, ABER ich bin durchaus überzeugt, daß ich ihr Tatsachen vermitteln sollte. Und diese sind durchaus nicht meine Meinung, sondern eben Tatsachen. Was die Welternährung betrifft, die Gesundheit, das Eßverhalten der Menschen überhaupt etc. Aber was das Essen selbst betrifft soll sie selbst entscheiden was sie ißt - so sollte es ja auch mit der Religion sein.
[quote="Mami22As"
Mein Vater war Schlaechter und hat immer bei uns daheim geschlachtet, ich bin also von kleinauf auch damit aufgewachsen, dass man Tiere zum essen toetet. Ich wollte nie Vegetarier/Veganer werden aber wenn das die Wahl von anderen ist, dann ist das halt so.[/quote]

Ich glaub, das ist dann ganz anders wenn man damit aufgewachsen ist und es so von kleinauf eben kennt.