Hier mal ein kleiner Still-Bericht aus meinen ersten knapp 3 Wochen mit dem Sohnemann. Für mich war von Anfang an klar, dass ich auf jeden Fall stillen will und ich war super erleichtert, dass es auch klappt. Bei meiner Schwester ging es bei ihrem ersten Kind leider so gar nicht und ich hatte echt Angst, dass wir auch solche Probleme haben könnten. Aber im Krankenhaus waren alle super förderlich, was das Stillen anging und uns wollte keiner die Flasche aufzwängen, auch wenn es nicht auf Anhieb so toll klappte. Die ersten 2-3 Tage waren für uns beide wirklich schlimm und es gab viele Tränen auf beiden Seiten, aber dann kam endlich der Durchbruch und es fühlte sich so an als hätten wir uns endlich auf einander eingespielt und von einander gelernt, was wir tun müssen, damit es klappt. Aber irgendwie war die bisherige Zeit dennoch ein Auf und Ab und es gibt Tage, an denen es super klappt und dann gibt es Tage, da ist es einfach nur ein Kampf. Momentan sind besonders die Nächte schlimm, aber ich weiss, dass sich alles einpegeln wird und wir sicherlich schon bald ein super Team sein werden, was das Stillen betrifft. Es ist nur fast schon ärgerlich, wenn es nicht klappt und man nicht so recht weiss, woran es liegt.
Vom Rhythmus her können es zwei identische Tage sein, aber an einem davon läuft es bestens und am anderen nicht so gut. Liegt es einfach an meinem Kleinen, der nach wie vor einfach lernen muss, richtig zu trinken, auch wenn er die Technik an sich soweit beherrscht? Hattet ihr auch solche Schwankungen oder ging es bei euch nach ersten Startschwierigkeiten dann beständig besser?
(Sorry, wenn das eventuell eine echt doofe Frage ist, aber als Mutterneuling mach ich mir gerade tausend Gedanken pro Tag und alles ist so schrecklich neu, dass man es teilweise gar nicht konkret erfassen kann...oder wie auch immer man das korrekt ausdrückt, die Müdigkeit lässt mich gerade nich so sonderlich gut denken

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