Abstillen....wenigstens fast

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Schneekugel
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Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Schneekugel »

Guten Morgen

Das Thema beschäftigt mich gerade ziemlich!
Ja ich will bewusst abstillen da meine Tochter nicht den Anschein macht, wie wen das von selbst ginge.

Erst wollte ich gar nicht stillen, fand dann versuchen kann ichs ja. Gut 6 Monate halt ich durch. Okeee mein Kind isst nicht, bis jährig gehts ja. Kind ist 12 Monate alt, isst aber immer noch nicht, ja dann halt bis 18 Monate.
Tja die hätten wir nun voll und die endgültige Deadline ist nun 2 Jahre
ABER ich will das nicht mehr so permanent. Ich hab die Wuntanfälle satt weil sie nicht darf. Ich habe das am Busen rum gezuppel satt, ich habe es satt mich bei einigen (wenigen) Leuten zu rechtfertigen, ich will endlich mein Smirnoff wo ich mich seit der Schwangerschaft drauf freue, ich will einfach mal wieder mein Körper für mich

Vielleicht kann das jemand nachvollziehen? Ja ich weiss ist eigentlich egoistisch und ich dachte auch sie stillt sich schon selber ab.
Tagsüber ohne mich gehts inzwischen sehr gut (seit dem ich ja reichlich plötzlich keine Milch mehr pumpen konnte). Aber wen ich zu Hause bin, dann wirds schon schwieriger. Ich versuche sie schon fast jedes Mal abzulenken/ihr was anders anzubieten, aber das zieht oft nicht, auch kann ich sie nicht abkoppeln bevor sie will, dass geht mit so einem Gebrüll einher.
Genauso nachts. Das sanfte Abstillen wäre ja zB das Kind einfach immer kürzer trinken lassen, keine Chance ich kann dann 1h ein heulends Kind rum tragen und es wird nicht besser, also doch Busen. Weil ich habe keine Kraft mehr um das nächte lange zu machen. Genauso nicht mein Mann,er stand nun schon oft auf und schlief dann erst mal mit ihr auf einem Stuhl ein nach langer Zeit rumlaufen. Aber er arbeitet 100% und studiert neben bei und ist gerade in den Prüfungen.
Jetzt ists ja so, vor 2 Wochenede hatte ich Magendarm und das Weekend Kieferhöhlenvereiterung mit Fieber und dann noch laufends Stillen geht einfach super an die Substanz, also mir jedenfalls, denke andere halten das besser aus .

So nun bitte um Tipps wie habt ihr das gemacht?

Ach ja den Grosseltern geben über Nacht ist keine Alternative sie nehmen sie erst wen sie durchschläft und am Freitag war mal der erste Versuch, ging nicht sie weigerte sich zu schlafen. (wir hatten Weihnachtsessen, deswegen kams mal zu einem Versuch)

Das Kapitel der LLL las ich schon sicher 4x zum Thema, das klappt nicht.

Ach ja will ich kuscheln statt stillen, dann schlägt, beisst und kneift sie gerne mal, und das brauch ich also auch nicht, schliesslich mache ich das nicht. *seufz*

so nun danke.
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jusl
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von jusl »

Hallo Schneekugel,

Du hast bereits viel Flexibilität bewiesen (erst das Stillen überhaupt zu versuchen, dann 6 Monate, dann 1 Jahr, dann 18 Monate....) - das ist klasse! Du hast Deine Reaktionen vom Verhalten Deines Babys abhängig gemacht und immer wieder geschaut, was JETZT am besten für Euch passt, egal wie Deine ursprünglichen Pläne ausgesehen haben.

Mit 18 Monaten ist Dein Kind, wenn man mal rein von seinen biologischen Anlagen ausgeht, definitv noch MITTEN in seiner Stillzeit. Es hat keinerlei Verständnis dafür, dass Du jetzt/demnächst abstillen willst - genauso wenig wie es dieses Verständnis mit 8 Wochen oder 8 Monaten hatte. Selbstverständlich ist abstillen unterm Strich ausschließlich DEINE Entscheidung - Du sitzt zweifellos am längeren Hebel ;-)) - aber es ist wichtig, dass Dir bewusst ist, dass es jetzt ein VORZEITIGES Abstillen wäre, das erstmal gegen die Natur Deines Kindes läuft (was Dir Dein Kind offenbar ja auch deutlich zeigt).
Dein Kind spürt Deine Zweifel und Widerwillen sicher gut, man sagt ja, kleine Kinder hätten sehr feine Antennen für sowas. Ich kenne sehr viele Berichte, laut denen das Verhalten des Kindes unmittelbar von der HALTUNG der Mutter abhing - wenn die Mutter sich verweigert und distanziert, zerrt und klammert das Kind umso mehr. Wird die Mutter wieder "freigiebig", ist's dem Kind gar nicht mehr so wichtig, es fühlt sich wieder sicher. Vielleicht ist dies bei Euch auch so?

Jedenfalls: wenn Du das vorzeitige Abstillen tatsächlich durchziehen willst, braucht Dein Kind dabei DEINE HILFE. Du solltest Dir sicher sein, was das beste für Euch beide ist, und diese Sicherheit kannst Du dann an Dein Kind weitergeben. Mit Deiner Flexibilität wirst Du neue Möglichkeiten zum Trösten und Beruhigen finden, und ich kann Dir nur empfehlen: akzeptiere und respektiere die Gefühle Deines Kindes (Wut, Aggression, Unruhe,...). Signalisiere ihm: "ich vestehe Dich, jetzt ist es gerade schlimm für Dich, aber ich helfe Dir da durch, wir schaffen das zusammen. Ich helfe Dir, Ersatz zu finden, bis es Dir besser geht."

Einige allgemeine Tipps zum vorzeitigen Abstillen findest Du hier - da geht's zwar ursprünglich um ein Untereinjähriges, aber das meiste davon passt auch auf Unterzweijährige.

LG,
Julia
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Schneekugel
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Schneekugel »

Hallo Julia, danke dir vielmals auf dich habe ich gehofft :mrgreen:

hmmm...solange entspricht das wirklich der Natur *nachdenkenmussundinmichgehe*

also eben bis 2 Jahre ist oke, aber nicht mehr sooo viel und in allen Situationen. Glaube das ists vorallem. Ich fühle mich auch nicht als Schnullerersatz, den Nuggi hat und liebt sie. Sie kommt schon meistens wirklich zum trinken. Wir kuscheln und schmusen aber auch ohne das sie ein Vampierchen ist :wink:

Mir gehts vorallem darum, dass ich mich nicht mehr so erpresst fühle und sie unterwegs mal ein Nein akzeptieren kann. Oder in der Nacht dann mal nach dem trinken ohne Brust weiterschläft, also ohne noch alle paar Min einen Schluck. Ja sie schluckt dann noch richtig zwischendurch. und das kann gut 1.5h gehen.

Ich dachte immer sie isst dann und das ist fertig. und ja wen ich nicht dabin klappt das so wunderbar, allerdings wen ich sie abhole dann kommt zu Hause erstmal schön lange Stillen dran, was ich oke finde.

Aber ich finde auch mit 17 Monaten sollte es auch möglichsein, dass sie mit mir unterwegs ist und es mal 4-5h ohne geht. Vorallem hat sie seit ca einer Woche den Knall, dass sie 3 Schlucke links, 3 rechts, 3 links und sie lässt fast nicht zu das ich ihr nicht die andere noch hinhalte :?

Allerdings will ich sie auch nicht zu was zwingen was nicht rudementär wichtig ist, wie zB das Handgeben an der Strasse. Von daher lasse ich mir das nochmals duch den Kopf gehen.

Ich habe halt auch Angst, dass ich die Beziehung die wir haben runiere wen ich sie zwinge und brüllen lasse. Versteht mich da wer? Und ja es stimmt je genervter ich bin, je mehr will sie. Mir gelingt es dann oft wieder die Ruhe reinzubringen und dann gehts auch wieder besser. Aber kanns ja nicht sein, dasss sie sich mir nur sicher ist wen ich stille? Im Moment will sie auch wieder vermehrt getragen werden wen ich haushalte....also glaube gerade braucht sie eh viel Mami, aber ich bin kein Schmusemensch mir ists teilweise einfach viel zuviel!
Ach ja schlafen, sie schläft auf mir ein, nach ca 1h lege ich sie in ihr Bett und ca um halb 4 wechselt sie zu uns. Und das auch erst seit dies so für sie oke ist, vorher schlief sei bei uns....also was zum Geier mache ich den sooo falsch, das sie sich meiner nicht sicher ist?

Danke
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jusl
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von jusl »

also was zum Geier mache ich den sooo falsch, das sie sich meiner nicht sicher ist?
:mrgreen: Da tappst Du gerade in die klassischste aller Mütterfallen... und v.a. in die klassische "Einzelkind-Mütterfalle" ;-) - nämlich die Annahme, dass für das Verhalten des Kindes allein die Mutter verantwortlich ist. Dass wenn das Kind mit irgendetwas ein Problem hat, DU daran schuld bist. So naheliegend, so einfach... und so falsch!

Ich fang mal vorne an:
hmmm...solange entspricht das wirklich der Natur *nachdenkenmussundinmichgehe*
Die harten Fakten: das natürliche Abstillalter des Menschen liegt höchstwahrscheinlich irgendwo zwischen 2 und 7 Jahren. In unseren Breiten stillen sich Kinder meist irgendwann zwischen dem 1. und 4. Geburtstag von selbst ab (vorausgesetzt man stillt nicht vorzeitig ab, logo), sehr viele zwischen dem 2. und 3. Geburtstag.
Mit 18 Monaten zeigen sehr viele Kleinkinder noch ganz eindeutige "Baby-Verhaltensweisen", etwa ein deutlich ausgeprägtes Saugbedürfnis, Muttermilch als bevorzugtes Hauptnahrungsmittel, kurze Schlafphasen, hohes Bedürfnis nach Körperkontakt, z.B. häufiger Tragewunsch oder nicht-allein-einschlafen können.
Mir gehts vorallem darum, dass ich mich nicht mehr so erpresst fühle und sie unterwegs mal ein Nein akzeptieren kann.
Nimm ihr mal ihren Lieblingsteddy aus der Hand, erklär ihr ganz vernünftig wieso ("muss in die Waschmaschine" oder so), und beobachte dann, wenn sie ihn vermutlich sofort wiederhaben will bzw. nicht mal freiwillig herausrückt, wie gut sie Dein "Nein akzeptieren kann". :mrgreen: Viel Spaß! :lol:
Nee, im Ernst: Das ist zu viel verlangt. Damit haben ja Kindergartenkinder noch genug Probleme! Klar, es gibt Kinder, die sind so pflegeleicht/phlegmatisch, die rücken fröhlich alles heraus... aber normaleweise ist der Impuls es lieber zu behalten viel größer. Und das ist in dem Alter eine reine Charaktersache des Kindes (siehe oben) - hat NICHTS mit der Mutter, Erziehung oder sonstwas zu tun.

.also glaube gerade braucht sie eh viel Mami, aber ich bin kein Schmusemensch mir ists teilweise einfach viel zuviel!
Ich habe den Eindruck, dass Du die Gefühle und Bedürfnisse Deines Kindes sehr gut wahrnehmen kannst - und genauso Deine eigenen auch. BEIDES ist wichtig, und richtig klasse! Zur Zeit stehen Euer beider Bedürfnisse offenbar etwas im Konflikt: Dein Kind braucht besonders viel Mama momentan, Du wünschst Dir aber mehr Freiraum. Das ist so nicht lösbar (manchmal hilft schon, sich dessen bewusst zu werden, dass man nicht immer alles lösen kann und zu lösen braucht!..). Bedenke dabei: Du kannst für Deine Bedürfnisse schlussendlich alles durchsetzen was Du willst (denn Du bist die Erwachsene), Dein Kind kann das aber noch nicht, es braucht sozusagen Dich als Anwalt dazu. Damit hast Du zwei Rollen. Welcher Rolle Du (vorerst) den Vorrang gibst, musst Du selbst entscheiden, auf Basis Deiner Möglichkeiten, Kräfte und Geduld.

LG,
Julia
Spatz
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Spatz »

Hey Schneekugel,
ich kann so richtig mit dir fühlen! Mir geht es genauso.
Erst war mein Ziel 6 Monate. Hab verbissen darum gekämpft, war in der Anfangszeit sehr schwer. Dann hat sie nichts gegessen und es wurde ein Jahr darüber. Jetzt ist sie gut, verlangt aber nach wie vor sehr oft die Brust. Seit Monaten Nachts alle 40 Minuten Stillen (bis auf wenige Nächte die besser waren).

Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, das Stillen zu reduzieren. Jeder Versuch schlug fehlt. Es wurde sogar noch mehr.
Ich bin total übermüdet, bin die blöden Kommentare von anderen leid und mag mich nicht mehr rechtfertigen.

Tja, meine Maus ist erst 16 Monate. Sie bekommt ihre Eckzähne und es geht ihr nicht gut zur Zeit. Also komme ich jederzeit (außer unterwegs) ihr Bedürfnis nach. Immer öfter mag ich aber nicht mehr und stille nur wiederwillig.


@Julia: Toller Beitrag!
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Schneekugel
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Schneekugel »

danke Julia

musste bei einigem schmuzeln und zugeben:stimmt. Allerdings hängt sie an nichts so wie am Busen, der Rest ist nicht so ein Thema mal zugeben.
Habe das jetzt auch mal mit meinem Mann angeschaut.

Wir lassens nun wie es ist, ich werde ihr einfach weiterhin was anders anbieten oder erst versuchen mit ihr ein Buch anzuschauen oder so. Allerdings wird unterwegs nach Möglichkeit einfach nicht mehr gestillt. Das funktioniert ja jenachdem. Allerdings wen ich sie im TT habe dann meistens besser. Somit werde ich wieder bewusst mehr tragen wie zB heute für den Haushalt. Da war sie mir lange eigentlich immer auf dem Rücken in letzter Zeit weniger... werde diese Zeit einfach auch wieder aufstocken und schauen wie es so geht.

Gibt genug andere Dinge wo es wichtig ist, dass sie hört und ich dort die Stärkere bin, sie brechen muss nicht sein. Mir hat es eigentlich sogar schon geholfen durfte ich auch mal jammern :oops: gerade ist alles einfach super viel und das zerrt irgendwie zusätzlich. Bei ihr habe ich nämlich in der Regel keine Probleme mit der Nähe.....aber ja mit allem zusammen ists mir dann manchmal zuviel :oops:

Das Problem das ich einfach noch sehe ist, dass ich im Sommer mein Knie operieren lassen muss, sie wollten es schon diesen und das wollte ich wegen dem stillen und tragen nicht. Ich darf sie dann 6 Wochen nicht aufheben, deswegen wird sie wohl sicher eine Woche mit meinen Eltern in die Berge mit.....nur wen sie dann noch soviel stillt geht das ja nicht. Aber ich muss die OP auch für sie machen, damit isch Schmerzfrei und richtig mit ihr Radfahren kann, rumrennen usw....
Aber bis dann geht noch viel Wasser den Rhein ab und ich warte mal ab.

@spatzel....die zeiten wo sie so oft kommen sind super stressig, hast du die Möglichkeit die Tagsüber mit hinzulegen? wen ja mach das...oder dein Mann soll wens geht später ins Bett kommen und sie vorher im TT haben. Das war bei uns in den Phasen die Rettung er kam später ins Bett und übernahm die erste Schicht bei ihr sammt tragen :wink: Drück dir die Daumen das es bald besser wird
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Schneekugel »

so ich wollte mal kurz berichten. Wisst ihr das jammern manchmal hilft?

Sie stillt immer noch viel und gerne, aber doch auch merklich weniger in den letzten Tagen. Oft passts nun auch ihr Wasser anzubieten und mit ihr zuspielen. Und Nachts geht mein Mann nun nach Möglichkeit die ersten zweimal, also ca von 23 - 4 Uhr. Sie lässt sich nun gut so beruhigen. Auch von mir wen ichs früh genug merke. Ich bin gerade richtig stolz auf mein Mädchen. Auch geniesse ich das Stillen wieder viel eher :oops:
jaja ich bin kompliziert, aber wens nicht so ein Zwang ist, dann gehts mir auch viel besser mit.

Nun hoffe ich einfach, sie kann ohne Stillen leben bis ich operiert werde im Sommer. Sind noch 7 Monate und ich denke in der Zeit wird wieder viel passieren.


Danke euch vielmals für euer Unterstüzung und euren Zuspruch!!! das tat echt gut (vorallem weil ich sonst eher belächelt werde)

Ach meine Mutter fand überigens sogar selber, sie sehe nun es sei für Fröschl noch wichtig diesen Fluchtpunkt zuhaben. (waren mit meinen Eltern in den Bergen)
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Urania »

ich habe zwar keine Erfahrung damit,aber möchte dir doch was mit geben.Zuerst unterschreibe ich voll und ganz bei Julia.Ich möchte dir auch noch dein Angst nehmen das es bis OP nicht klappt.Meistens läuft das aber problemloser als man befürchtet.Es gibt immer passende Momente.Ich z.B hatte immer Angst bei Großen das er nicht alleine einschlafen kann,weil er immer ins Schlaf geschaukelt worden.So viele blöde Kommentare hatte ich gehört! :roll: Das ich mein Kind verwöhne,das er Mamasöhnchen wird u.s.w. Und eines Tages mit 8 Monaten wurde er zu groß für seine Wiege und ich müsste K. ins Bettchen legen.Ich machte alles wie früher nur legte ich ihn jetzt ins Bettchen.Ich ging aus dem Zimmer raus,setzte mich auf den Boden hin und wartete bis er anfängt zu weinen :( ich wartete und wartete......und wartete.... und dachte mir was ich wohl machen würde....ob ich für Bettchen auch so schaukeldinger kaufen muss(gibts glaub ich bei BabyWalz)......und schaute auf die Uhr....halbe Stunde war vorüber :shock: Baby weinte aber immer noch nicht :?: und es kam kein Mucks raus :lol: er schief! :mrgreen:
Warum ich die Geschichte erzähle? Für alles gibts ein passender Moment und wenn du immer für dein Kind da warst,dann hat es auch Vertrauen und wird es verstehen das Mama nicht mehr kann.Hab bitte Vertrauen,es wird alles gut :wink:
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von Schneekugel »

oh danke *umdenHalsfall*

Deine Geschichte tut gerade super gut. Ich überlege ja nämlich schon hin und her, merke aber auch, das ich immer mehr vertrauen darin habe, das es schon gut kommt und so wie es kommen muss.
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Re: Abstillen....wenigstens fast

Beitrag von tania »

ich habe das gefühl, dass mein kind gerade anfängt, die ersten schritte richtung abstillen zu machen. ich gehe davon aus, dass das noch ne weile dauert (vielleicht nochmal so lange wie er jetzt schon stillt), aber jetzt zeigt er erste zeichen, dass er eines tages ohne stillen leben will. er stillt nachts nur noch drei bis viermal und nur kurz (erst seit ein paar tagen, aber es fühlt sich wie ein wechsel an, da gibt es bestimmt wieder rückfälle, aber ich bin erstmal optimistisch) und wenn ich ihm tagsüber sage, dass ich gerade nicht stillen kann/will UND ihm 100% aufmerksamkeit schenke, ist es völlig ok, wenn er dann nicht stillt. er stillt insgesamt immer noch sehr viel, deutlich über zehnmal, aber verglichen mit noch vor einem monat ist es ein himmelweiter unterschied.

also, auch wenn es noch jahre dauert, ich habe die völlige gewissheit, dass sich mein kind eines tages abstillen wird. :mrgreen:
tania mit sohn *09 und sohn *12
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