Wir waren heute zur U3 beim Kinderarzt und selbiger hat mich jetzt sehr verunsichert (um es charmant zu sagen).
Nach schwierigem Stillstart stillen wir nach Bedarf und der sieht derzeit regelmäßig etwa so aus: tagsüber ca. 2 Stunden Rhythmus, ab spätem Nachmittag bis zum einschlafen (22 Uhr) auch mal nur 1 Stunde, nachts kommt sie nach 4, dann jeweils nach ca. 2 Stunden.
Als ich das dem KiA ohne jammern sondern ganz zufrieden sagte, klappte ihm die Kinnlade runter. Ich müsse doch auch mal meinen Haushalt machen und auch noch ein wenig Leben und die Kleine sollte einen Rhythmus von 3-4 Stunden haben... Ich meinte nur, dass ich zwar nicht unbedingt ewig so beibehalten will, aber es halt bisher nicht wirklich schlimm finde. Dann wurde er massiver.
Mein Mann werde dieses Dauerstillen nicht ewig mitmachen, ich würde ihn und all meine Freunde verlieren
Sie solle von mir lernen und nicht nur die Brust bekommen. Idealerweise soll es so aussehen: stillen, spielen bis sie nörglig wird, schlafen, wenn sie unruhig wird, solle sie den Schnuller bekommen. Im Moment schläft sie meist nach dem stillen an der Brust ein. Auch nuckelt sie gern zur Beruhigung an der Brust, da wir bewusst auf den Schnuller verzichten (sie drückt ihn eh immer wieder raus). Generell hatte ich das Gefühl, dass ich sie aus seiner Sicht zu wenig fördere, da sie ja so häufig gestillt wird. Klar spielen wir mit ihr, gern vor dem stillen, oder zwischen Seiten...
Ich weiß, dass die Kleinen in dem Alter kaum einen festen Rhythmus haben und doch zweifle ich nach dem Treffen mal wieder an mir. Klar würde ich mich über einen 3-4 Stunden Rhythmus freuen, denn so wie es jetzt ist, sind Unternehmungen jeder Art tatsächlich schwierig. Aber ich fühle mich nicht total unwohl damit, wir arrangieren uns halt.
Ich musste das jetzt einfach mal los werden...


