Meine Tochter ist jetzt 15 Monate und wird noch immer mehrmals täglich gestillt, und die Nächte schauen natürlich auch nicht besser aus (4 Stunden Schlaf am Stück maximal, dann schau ich gar nicht auf die Uhr, wie oft sie munter wird).
Grundsätzlich habe ich ja nix gegen das Stillen, oder sagen wir so, ich halte es derzeit noch irgendwie aus. Was mich am Stillen stört, ist die Tatsache, dass ich von meiner Kleinen praktisch nur als Milchlieferant gesehen werde, gibts die Brust, ist die Welt in Ordnung, aber wehe, ich möchte mal nicht stillen (was unterwegs jetzt immer öfter der Fall ist). Ich trau mich sie oft gar nicht mehr in den Arm zu nehmen, weil ich richtig Angst davor habe, dass sie einfach nur wieder ein, zwei Schlucke trinken will oder so nuckeln (Schnuller verwenden wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr). Beziehungsweise hol ich sie dann zu mir und möchte sie nur so im Arm halten, protestiert sie sofort und lässt sich kaum ablenken. Gestern hatte sie sogar schon ihren ersten richtigen Trotzanfall, und das alles nur, weil sie sofort und auf der Stelle gestillt werden wollte.
Beim Einschlafstillen denk ich mir halt, dass sie so zumindest innerhalb weniger Minuten schläft (abends sinds zwar 15-20 min, aber ich denke, mit dem kann ich schon zufrieden sein). Und in der Nacht bin ich mir unschlüssig, ob ich abstillen soll oder nicht. Interessanterweise wird sie anscheinend gar nicht richtig munter, sie macht gar nicht die Augen auf, wenn sie weint, aber beruhigen lässt sie sich dann nur mit Stillen.
@ alle LZS-Mütter... wie geht ihr damit um? Oder ist meine Tochter die einzige, die untertags noch so viel einfordert? In meinem Bekannten- und Freundeskreis bin ich die einzige, die ihr Kind in dem Alter noch stillt, alle anderen sind natürlich längst abgestillt
Ich würde sie halt einfach gerne mal so in den Arm nehmen, ohne gleich die "Milchbar", wie wir es nennen, auszupacken...