in der Wochenendausgabe ist ein interessantes Interview mit der französischen Frauenrechtlerin Elisabeth Badinter über das Thema "Mütter". Sie spricht in diesem Interview auch dezidiert über das Stillen. Und nennt das Stillen, vorallem die Forderung an Mütter, mindestens 6 Monate zu stillen, antifeministisch und nennt die Flasche ein "Symbol des Feminismus". Ich kann ihr natürlich inhaltlich überhaupt nicht zustimmen, fand es aber interessant zu lesen. Ich denke, dass diese Sichtweise auch evtl. eine Generationenfrage ist, wie das auch die Umfrage, wie lange wir Stillmütter gestillt wurden, deutlich macht.
In diesem Zusammenhang nennt setzt sie sich auch kritisch mit der "Zurück-zur-Natur-Mentalität vieler junger Frauen auseinander, die diese Frauen wieder unterdrücke, weil sie sie in ihrer Freiheit und Unabhängigkeit beschneide: Hebammenbetreuung, Verzicht auf die Pille, Verzicht auf eine PDA unter der Geburt.
Sehr provozierend, zum Teil auch sehr schwache Argumente (der Hausfrauen/Mutter-Job ist für sie pauschal versus Gleichberechtigung der Geschlechter. Das ignoriert natürlich völlig die Tatsache, dass ich als Frau auch das Recht habe - wenn mir die Wahlfreiheit gegeben ist - mich für das Leben als Hausfrau und Mutter zu entscheiden), aber allemal interessant zum Lesen.
Liebe Grüße und viel Freude beim Stillen






