Wahrscheinlich ist das für einige hier ein Thema. Ich eröffne trotzdem ein Neues, weil ich mir Rat in meiner momentanen Situation erhoffe.
Mein zweites Kind, eine Tochter, ist morgen 12 Wochen alt. Sie kam als Frühchen bei 35+0 auf die Welt wegen eingeschränkter plazenztarer Versorgung und in der ersten Schwangerschaft stattgehabter vorzeitiger Plazentalösung. Sie wird voll gestillt und ich trage sie viel im Tragetuch. Ihr großer Bruder ist zweieinhalb und kommt recht gut mit der neuen Situation zuhause zurecht. Er wurde aufgrund einer Saugverwirrung, die er auf der Neo bekam,
Meine Eltern haben zu meinem Sohn ein sehr enges Verhältnis, was ich sehr schön finde. Bei meiner Tochter sieht es jetzt so aus, dass sie sie kaum hochnehmen, schon gar nicht, wenn der Große in der Nähe ist, aus lauter Angst, dass er eifersüchtig sein könnte (was er fast gar nicht ist, er macht das wirklich prima, nur wenn er müde ist, findet er es auch mal nicht toll, wenn die Kleine im Arm von mama/papa/oma/opa ist) Mir gegenüber begründen sie es aber damit, dass ich sie "stille und ansonsten ständig an mich gebunden" habe - sobald "sie sie mal endlich füttern können, nehmen sie sie auch".
Wie kann man solchen Großeltern nahebringen, dass sie auch für einen gestillten und getragenen Säugling Großeltern sein können, auch BEVOR sie sie selbst füttern können? Ich werde sie kaum davon überzeugen können, dass Stillen und Tragen das Allerbeste für die Kleine ist (schliesslich "seid ihr auch mit Flasche und in der Wiege großgeworden", ihr kennt die Sprüche sicher zur Genüge
