Hallo,
ich habe nun unser Einschlafritual verändert. Mein Sohn wurde sehr oft nachts wach und wollte dann dauerstillen. Ohne Brust im Mund ging es nur noch wenige Stunden in der Nacht, so dass ich einfach nicht mehr so weitermachen wollte und konnte. Abstillen kommt für mich aber (noch) nicht in Frage, so dass ich es mit einer Umgewöhung der Einschlafsituation versucht habe. Nun wird erst gestillt und danach wird er bettfertig gemacht. Am ersten Abend brauchte er dann 20 Min zum Einschlafen, aber ohne Weinen. Danach bis jetzt (Tag 5) jeden Tag nur 5 Min zum Einschlafen. Es ist die ersten 2 Nächte auch nur noch 2x nachts wach geworden. Ich habe ihn in einem Nebenraum gestillt und dann wach zurück ins FB getragen, wo er dann weitergeschlafen hat. Ich war sehr überrascht, dass die Methode derart erfolgreich ist.
Die 3. Nacht war jedoch nicht ganz so gut. Mein Kleiner war 2,5 Stunden wach und konnte nicht einschlafen. Ich habe ihn dann letztlich in den Schlaf getragen. Nacht 4 war wieder gut, nur 2x wachgeworden und kurz gestillt. Die letzte Nacht war jedoch einer der schlimmsten seit langem. Ab 22.30 Uhr ist er mind. stündlich wach geworden, hat viel geweint und war kaum zu beruhigen. Mir kam es so vor, als käme er gar nicht richtig in den Schlaf. Er lag dann friedlich neben uns und plötzlich ist er schreiend wieder hochgeschreckt. Ich habe ihm schließlich sogar was gegen Schmerzen gegeben, weil ich unsicher war, ob es vielleicht daran liegen könnte, aber das hatte keinerlei Wirkung. Gegen Morgen habe ich ihn dann in den Schlaf tragen können. So eine schlimme Nacht hatten wir noch nie.
Kann das noch von der Umstellung des Einschlafens kommen? Oder ist das wohl unabhängig davon? Habt Ihr Erfahrungen damit?
Ich stille jetzt noch 2x nachts. Da er die ersten beiden Nächten so gut geschlafen hat, isst er seitdem tagsüber deutlich mehr. Ich denke also nicht, dass er noch wirklich Hunger hat. An die Brust habe ich in zwar auch kurz gelassen, aber da er direkt dauergenuckelt hat, habe ich ihn wieder abgedockt. Genau davon wollte ich ja weg. Und er hat sich ja bisher auch meist ohne Brust beruhigen lassen.
Ich bin jetzt unsicher, ob ich weitermachen soll oder nicht. Was würdet ihr tun?
Mein Sohn muss auf keinen Fall durchschlafen und 2-3x nachts Stillen finde ich durchaus ok. Ich kann aber nicht mehr länger das Dauerstillen ertragen, da es echt zu große Ausmaße angenommen hat. Ich weiß, dass er noch klein ist, aber ich will ihn ja nicht abstillen. Und es hat ja auch schon 3 von 5 Nächten gut geklappt. Nur die letzte Nacht hat mir Sorgen gemacht. Aber ich weiß nicht, ob ich jetzt alles aufgeben soll und wieder so weitermachen soll wie vorher (zumindest so lange, bis er älter ist) oder ob die Nacht nur ein Ausrutscher war. Bräuchte da mal Eure Einschätzung. Danke.
LG kruemelkekschen
Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
Moderator: Giraeffchen
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Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
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Doro31
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Re: Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
Also an Deiner Stelle würde ich es noch weiter mit der neuen Methode probieren, es klingt doch schon gar nicht so schlecht! Ich weiß ja nicht, wie Deiner so drauf ist, aber mein Sohn hat auch ohne irgendwelche Änderungen am Schlafritual immer mal wieder schlechte Nächte. Normalerweise wacht er so 3-4x pro Nacht auf, hin und wieder legt er aber Nächte ein, in denen er jede Stunde wach wird *ächz*.
Wie hast Du es eigentlich geschafft, ihn ohne Weinen zum Schlafen zu bringen? Ist jetzt eine ganz neugierige Frage von mir - bin da für jeden Tip dankbar, weil bei uns das Einschlafstillen immer öfter mal nicht klappt.
Wie hast Du es eigentlich geschafft, ihn ohne Weinen zum Schlafen zu bringen? Ist jetzt eine ganz neugierige Frage von mir - bin da für jeden Tip dankbar, weil bei uns das Einschlafstillen immer öfter mal nicht klappt.
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
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Re: Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
Ich habe eigentlich gar nichts gemacht. Sonst war es immer so, dass ich ihn gewaschen habe, Schlafanzug an, dann sind wir ins dunkle Schlafzimmer, dort hab ihn dann gestillt und schlafend ins Bett gelegt. Jetzt stillt ich ihn vorher im hellen Raum und der Rest ist wie sonst auch. Am ersten Abend habe ich ihm als Ersatz einen nassen Waschlappen zum Lutschen gegeben. Einen Schnuller nimmt er nämlich nicht. Er hat dann kurz am Waschlappen geluscht, während ich ihn auf dem Arm hatte. Als er sich dann an mich gekuschelt hatte, hab ich ihn ins Bett gelegt und noch so lange gekrault, bis er eingeschlafen ist.
Ich hätte es auch nie gedacht, dass es so einfach geht. Bei uns hat Einschlafstillen auch manchmal nicht geklappt und dann hat er auch geweint. Jetzt ist es sogar einfacher. Ich lege ihn direkt ins Bett, kraule ihn noch ein paar Minuten und er schläft (ganz ohne Waschlappen). Ich hoffe, dass das so bleibt.
Ich hätte es auch nie gedacht, dass es so einfach geht. Bei uns hat Einschlafstillen auch manchmal nicht geklappt und dann hat er auch geweint. Jetzt ist es sogar einfacher. Ich lege ihn direkt ins Bett, kraule ihn noch ein paar Minuten und er schläft (ganz ohne Waschlappen). Ich hoffe, dass das so bleibt.
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Doro31
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Re: Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
Oh, klingt ja schön! Ich drücke Dir die Daumen, dass es so weitergeht mit dem Einschlafen!
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ampamakia
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Re: Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
Ich würde es auch weiter probieren. Ich versuche seit 2 Wochen auch, meinen Kleinen noch wach ins Bett zu legen, und er schläft immer besser ein. Auch nachts ist es dann besser. Trotzdem hat er Nächte, in denen er öfter aufwacht und dann in Mamas Arm einschlafen muss.
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen. (Oscar Wilde)
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