Stillkinder und Eisenmangel?
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sternchen84
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Stillkinder und Eisenmangel?
Schaut mal den Bericht hab ich grad gefunden. Was sagt ihr dazu bzw. die Stillberaterinnen? Ich glaube nicht dass es stimmt, zumindest war es bei uns so nicht....emily wurde 6 Monate voll gestillt und hatte aber im ersten Lebensjahr absolut gar kein Fleisch bekommen....mit 10 Monaten war sie im krankenhaus, wo diverse Untersuchungen gemacht wurden, u. a. auch Eisenwert und das war alles bestens
http://eltern.t-online.de/stillkindern- ... 7200/index
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Rechtschreibfehler dürfen aufs iPad geschoben werden;-)
Liebe Grüße
Jessi mit der Mausi (02/2008), dem Bärchen(10/2011), dem Käferchen (08/2019)an der Hand und unser geliebtes Sternenkind (01/2011) fest im Herzen
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Annabanana
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
*Pruuuust* Sorry, da steht soviel Nonsens drin, weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Blöd von der Natur was? Da gibt sie uns schon Milch in die Brüste und macht zuwenig Eisen rein. Ts,ts.
LG, Silke
LG, Silke
- lunchen78
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
lies mal hier unter "Finanzierung" : http://www.fke-do.de/content.php?seite= ... s=856#DINO
O. 18.Mai 2006
M. 26.Februar 2008
Was tu ich hier eigentlich noch?
M. 26.Februar 2008
Was tu ich hier eigentlich noch?
- blueberry
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
Schon wenn ich diese Einführung lese
mit 76 Säuglingen (die auch noch aus zwei verschiedenen Gruppen - gestillt und ab dem dritten Monat künstlich ernährt - bestehen), ist kaum eine aussagekäftige Studie zu machen. Zudem wird nciht gesagt, WIE gestillt wurde: wie ist "voll gestillt" im Rahmen der Studie definiert - gab es lediglich keine feste Beikost? Oder gab es auch keine Schnuller, kein Wasser etc. und wurde nach Bedarf statt nach Zeitplan gestillt?
So, aber nun zum Ergebnis des Vergleichs:
Also, wir erfahren folgendes: von den zwei Dritteln der 76 Kinder, die "voll gestillt" wurden, hatten nach sieben Monaten zehn (also ein Fünftel der Stillkinder) ein Eisendefizit. Beide Gruppen erhielten die gleiche eisenhaltigen Fleischbreie, einige der Kinder (zufällig aus der Stillgruppe? Die Fertigmilchgruppe war ja auch winzig - und by the way - welcher Gruppe gehörten denn die drei Kinder an, die schon nach vier Monaten Eisenmangel hatten??) haben bei gleicher Beikost Eisenmangel, andere nicht. Dennoch ist die Schlussfolgerung, dass man eben besonders auf den Brei achten solle. Seltsam
Aus der Tatsache, dass unter 50 Stillkindern 10 ein Eisendefizit hatten (und ich vermute: von den 26 Flaschenkindern nach vier Monaten drei), kann man zudem ganz sicher nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass Stillkinder (ganz allgemein formuliert! Nichtmal "einige" Stillkinder!) offenbar ein Defizit gegenüber Flaschenkindern haben
Wir erfahren zudem leider nichts darüber, welche Ausgangslage die Kinder hatten: waren es reif geborene, gesunde Babies? Wenn nicht, kann ein Eisenmangel u.a. daran liegen, dass zu früh geborene Babies eben noch keinen ausreichenden Eisenspeicher haben - wie groß der dann ist und wann dann ein Defizit bemerkt wird (ob im vierten oder 7. Monat nach Geburt), hängt ja an vielen anderne Faktoren (Schwangerschaftswoche etc.)...
Über solche "Studienergebnisse" und die Art der Ergebnisvermarktung könnte ich mich sowas von Aufregen
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Davon abgesehen: im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass ein voll nach Bedarf gestilltes Kind, das gesund ist und reif geboren wurde, die ersten sechs Monate sehr gut mit den optimal für Menschen aufschließbaren Eisenmengen in der Muttermilch plus seinem Eisenspeicher aus den letzten Schwangerschaftswochen auskommt. Danach sollte man aber durchaus eisenhaltige Beikost anbieten, da dann zusätzlicher Eisenbedarf aus Beikost bestehen kann.
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Muttermilch ist für den Säugling am gesündesten! Für viele Eltern eine nahezu unumstößliche Wahrheit. [impliziert, dass die damit falsch liegen, sind ja auch nur Eltern - in ihrer Meinung festgelegt dazu...] Doch wie Forscher nun herausfanden [Juhu, die Forschung weiß es Gott sei Dank besser! *ironieoff*]bedarf die gesunde Muttermilch einer Ergänzung. Sonst droht dem Baby Eisenmangel [ja, es kann nicht nur zu Eisenmangel kommen - dieser "droht"! - klingt schon sehr bedrohlich!]. Die Wissenschaftler geben Tipps, wie Sie das vermeiden können.
mit 76 Säuglingen (die auch noch aus zwei verschiedenen Gruppen - gestillt und ab dem dritten Monat künstlich ernährt - bestehen), ist kaum eine aussagekäftige Studie zu machen. Zudem wird nciht gesagt, WIE gestillt wurde: wie ist "voll gestillt" im Rahmen der Studie definiert - gab es lediglich keine feste Beikost? Oder gab es auch keine Schnuller, kein Wasser etc. und wurde nach Bedarf statt nach Zeitplan gestillt?
Ähm, ja, das muss sie auch, da das Eisen aus Muttermilch optimal bioverfügbar ist, aus Kunstmilch aber sehr schlecht aufgenommen wird. Um auf ähnliche Eisenaufnahme zu kommen, muss halt in letzterer wesentlich mehr enthalten sein. Die absolute enthaltene Menge eines Nährstoffes in einem gegebenen Lebensmittel sagt leider nur sehr wenig darüber aus, wieviel dann letztlich beim Konsumenten davon ankommt.Fertigmilch aus Milchpulver [...]. Diese enthält mehr als zehnmal so viel Eisen wie Muttermilch.
So, aber nun zum Ergebnis des Vergleichs:
Zunächst zeigten sich kaum Unterschiede. Nach vier Monaten bestand nur bei drei Kindern ein leichter Eisenmangel. Dies hängt laut der Studie mit dem natürlichen Eisenspeicher zusammen, den Neugeborene anfangs haben.
Stillkinder können Eisendefizit nicht ausgleichen
Im Alter von sieben Monaten ergab sich ein anderes Bild: Obwohl die Kinder beider Gruppen fleischhaltige Breie aßen, zeigten zehn Stillkinder ein Eisendefizit. In der Flaschenmilch-Gruppe gab es dagegen keine Mängel. "Die Kinder haben durch die eisenhaltige Fertigmilch schon früher Eisenreserven anlegen können. Die Stillkinder können dieses Defizit nicht so schnell ausgleichen", erklärt die Studienleiterin Professor Mathilde Kersting. Umso wichtiger sei es, auf eisenhaltige Zusatzkost zu achten.
Aus der Tatsache, dass unter 50 Stillkindern 10 ein Eisendefizit hatten (und ich vermute: von den 26 Flaschenkindern nach vier Monaten drei), kann man zudem ganz sicher nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass Stillkinder (ganz allgemein formuliert! Nichtmal "einige" Stillkinder!) offenbar ein Defizit gegenüber Flaschenkindern haben
Wir erfahren zudem leider nichts darüber, welche Ausgangslage die Kinder hatten: waren es reif geborene, gesunde Babies? Wenn nicht, kann ein Eisenmangel u.a. daran liegen, dass zu früh geborene Babies eben noch keinen ausreichenden Eisenspeicher haben - wie groß der dann ist und wann dann ein Defizit bemerkt wird (ob im vierten oder 7. Monat nach Geburt), hängt ja an vielen anderne Faktoren (Schwangerschaftswoche etc.)...
Über solche "Studienergebnisse" und die Art der Ergebnisvermarktung könnte ich mich sowas von Aufregen
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Davon abgesehen: im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass ein voll nach Bedarf gestilltes Kind, das gesund ist und reif geboren wurde, die ersten sechs Monate sehr gut mit den optimal für Menschen aufschließbaren Eisenmengen in der Muttermilch plus seinem Eisenspeicher aus den letzten Schwangerschaftswochen auskommt. Danach sollte man aber durchaus eisenhaltige Beikost anbieten, da dann zusätzlicher Eisenbedarf aus Beikost bestehen kann.
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blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
uns beschäftig das Thema gerade zimlich, da bei ihr letzte vor 1.5 Wochen einen leichten Eisenmangel festgestellt wurde. Sie untersuchten das Blut aus einem anderen Grund. Jedenfalls wir das diese Woche nochmals angschaut, ob das mit der Grippe zuwenig anzeigte oder obs immer noch so ist und wen ja bekommt sie Eisen.
Der KiA erklärte mir das so: das im 3 Schwangerschaftsdrittel die Eisenvorräte gefüllt werden beim Kind, hat die Mutter dazuwenig, gibt sie nur das nötigste dem Kind. Ich hab ja immer zuwenig, resp. hatte in der Schwangerschaft immer knapp genug, aber halt nichts in den Depot, also hab ich eigentlich selten weil sie die einfach nicht füllen trotz Tabletten.
Somit steht nun leider im Raum das sie auch schon Eisen braucht, und ganz ehrlich das beschäftigt mich schon, vorallem da ich meine Tabletten erst wieder weg liess weil ich sie einfach nicht so super vertrage
und ich mach mir nun schon Vorwürfe ob das anderst wäre ohne Mumi oder wen ich die Tabletten durchgenommen hätte?!?
Allerdings finde ich für eine Studie müssten viel mehr Kinder untersucht werden und ich glaube soooo mega häufig ist das nicht umbedingt.
Der KiA erklärte mir das so: das im 3 Schwangerschaftsdrittel die Eisenvorräte gefüllt werden beim Kind, hat die Mutter dazuwenig, gibt sie nur das nötigste dem Kind. Ich hab ja immer zuwenig, resp. hatte in der Schwangerschaft immer knapp genug, aber halt nichts in den Depot, also hab ich eigentlich selten weil sie die einfach nicht füllen trotz Tabletten.
Somit steht nun leider im Raum das sie auch schon Eisen braucht, und ganz ehrlich das beschäftigt mich schon, vorallem da ich meine Tabletten erst wieder weg liess weil ich sie einfach nicht so super vertrage
Allerdings finde ich für eine Studie müssten viel mehr Kinder untersucht werden und ich glaube soooo mega häufig ist das nicht umbedingt.
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2-fachMama
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
Dem ist doch eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, oder? Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast!lunchen78 hat geschrieben:lies mal hier unter "Finanzierung" : http://www.fke-do.de/content.php?seite= ... s=856#DINO
Nestlé ist ja nachwievor dick im Geschäft, erinnert ihr euch an die Anfänge von Nestlé mit Milupa, als plötzlich propagiert wurde, Mumi sei mit Schadstoffen "vergiftet" und sei für Gedeihstörungen verantwortlich und überhaupt wäre Stillen ja nicht gut für die Psyche etc. pp.
Heute muss eine subtilere Form her, die Mütter davon zu überzeugen, dass ihre Babys Fertigmilch brauchen, sprich: eine Studie, die scheinbar rein klinisch und objektiv ist. Von wegen! Die Ergebnisse sind vorhersehbar.
Und das habe ich schon so oft bemerkt, du musst dir nur anschauen, wer die Studie (egal auf welchem Gebiet) in Auftrag gegeben hat, bzw. finanziert.
Mama mit Mausi (* Jan 05) und Wurschtl (* Jun 09)
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
"Wes Brot ich fress..."2-fachMama hat geschrieben:lunchen78 hat geschrieben: Und das habe ich schon so oft bemerkt, du musst dir nur anschauen, wer die Studie (egal auf welchem Gebiet) in Auftrag gegeben hat, bzw. finanziert.
tschuldigung, kann ich mir nicht verkneifen!
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
Da kannst Du erstmal ganz beruhigt sein: OHNE Muttermilch ist Dein Kind gewiss nicht besser versorgt als mit! Was sonstige (Bei-)Kost und evtl. Eisentabletten anbelangt weiß ich natürlich nciht, was Ihr füttert und kenn mich damit auch nicht aus. Aber Dein Kind ist ganz gewiss nicht schlecht mit Eisen versorgt, weil Du stilst!!!Schneekugel hat geschrieben:...und ich mach mir nun schon Vorwürfe ob das anderst wäre ohne Mumi...?!?
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
wir füttern (das hört sich so süss an) dem Kind eigentlich alles was das Kind will. Nur findet Fröschli essen einfach mässig cool und schon gar nicht in Breiform
Da bleibt bei Fleisch halt nicht sooo viel übrig das sie noch essen kann. Gemüse isst sie eigentlich nicht schlecht. Auch Früchte wen sie gerade will. Aber alles zusammen gerechnet, kommt sie halt immer noch auf eine Miniportion. Was ansich aber auch oke ist.
Sie bekommt nun halt einfach alles was wir essen, also auch mal Kuchen, aber auch dort isst sie dann nicht viel davon, man merkt sie liebts aber nach ein paar Bissen reichts auch hier.
Mal schauen was der KiA morgen sagt zu ihrem Blut.
Da bleibt bei Fleisch halt nicht sooo viel übrig das sie noch essen kann. Gemüse isst sie eigentlich nicht schlecht. Auch Früchte wen sie gerade will. Aber alles zusammen gerechnet, kommt sie halt immer noch auf eine Miniportion. Was ansich aber auch oke ist.
Sie bekommt nun halt einfach alles was wir essen, also auch mal Kuchen, aber auch dort isst sie dann nicht viel davon, man merkt sie liebts aber nach ein paar Bissen reichts auch hier.
Mal schauen was der KiA morgen sagt zu ihrem Blut.
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Re: Stillkinder und Eisenmangel?
die beiden grossen brauchten nie eisen
tom muss allerdings auf unbestimmte zeit 2x täglich eisentropfen bekommen (die übrigens richtig miese flecken machen)
der arzt im krankenhaus sagte bei frühchen haut das mit der blutbildung noch nicht so gut hin
hm würd mich ja mal interessen obs allen frühgeborenen so geht ?
tom muss allerdings auf unbestimmte zeit 2x täglich eisentropfen bekommen (die übrigens richtig miese flecken machen)
der arzt im krankenhaus sagte bei frühchen haut das mit der blutbildung noch nicht so gut hin
hm würd mich ja mal interessen obs allen frühgeborenen so geht ?