Spucken und Einschlafstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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EhMiws

Spucken und Einschlafstillen

Beitrag von EhMiws »

Hallo Ihr Lieben,

unser Sohn ist nun fast 7 Monate alt und wird noch mehr oder weniger vollgestillt. Manchmal isst er mehr mal weniger Brei. Das je nach "Wetterlage" unterschiedlich :)


Meine Frage ist ob man auch "zuviel" Einschlafstillen kann?
Wenn er müde ist und es mit dem Tuch nicht klappt setzte ich mit ihm auf den Pezzi Ball, stille ihn und nach 10 Min schläft er tief und fest in meinem Arm.
Meistens trinkt er richtig etwas. Meiner Meinung trinkt er dann imer zuviel und muss das zuviel aufgenommene wieder loswerden indem er alles wieder ausspuckt.
Wieviel Spucken ist denn "normal" ?

Und wenn es vom zuviel Stillen kommt sollte ich dann besser nach einer anderen " Beruhigungsmöglichkeit" suchen? Er bekommt den Schnuller auch nur zum Autofahren. Sonst gebe ich ihm halt die Brust wenn er ein Saugbedürfnis hat. Aber eigentlich ist dass doch das "normale" , dass ich ihm die Brust anbiete anstatt ihm den Schnuller zu geben oder?

Und kann das zuviel Einschlafstillen ihm Bauchmerzen machen?

Sollte ich das Einschlafstillen dann lieber reduzieren wenn er zuviel spuckt? Ich finde es nicht sehr angenehm wenn er so oft spuckt. Oder ist das dem Kind gleich?

Er wurde schon 2mal KiSS behandelt.
Kann es immernoch damit zusammenhängen?


Ich bin da irgendwie ratlos.



Lieben Dank für eure Antworten.


lg

fra
EhMiws

Re: Spucken und Einschlafstillen

Beitrag von EhMiws »

Seid ihr auch so ratlos wie ich ?
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Iris
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Re: Spucken und Einschlafstillen

Beitrag von Iris »

Tja, schwer zu sagen. Spucken ist ja recht häufig und insofern auch normal. Spuckt er denn sonst auch? Wenn nicht, dann könnte es tatsächlich sein, dass Einschlafstillen derzeit keine gute Option ist und der Schnuller hier hilfreich ist. Ich würde allerdings versuchen, ihn dann irgendwann zu "klauen", damit er nicht die ganze Nacht dran nuckelt (Zähne!!!).
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
anoukh
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Re: Spucken und Einschlafstillen

Beitrag von anoukh »

Hallo!

Zunaechst wuerde ich mal abklaeren, ob das Spucken wirklich bedingt ist durch das Einschlafstillen.
Wenn nicht, gibt es diverse Moeglichkeiten, die als Ursache in Frage kommen.
(Eine davon versucht ihr ja schon auszuloten-KISS-, dann gaebe es noch einen starken Milchreflex...)
Allerdings ist Spucken, wie Iris sagt, in gewissem Rahmen ja "normal" und nicht behandlungsbeduerftig.


Genau die gleiche Frage habe ich mir jedenfalls auch vor kurzem gestellt.
Meine Tochter nuckelt bisweilen bis zu einer Stunde und auch mal laenger an der Brust, wobei immer wieder der MSR ausgeloest wird und sie dementsprechend auch mehr oder weniger trinkt.

Bei genauer Beobachtung habe ich dann keinen Zusammenhang feststellen koennen zwischen Einschlafstillen und Spucken.
Es gibt Tage, da spuckt sie viel und dann andere, an denen gar nicht.

Eine Stillberaterin hat mich einmal darauf hingewiesen, dass ein starker Milchspendereflex mit eher spritzender Milch zu vermehrtem Spucken fuehren kann.
Kommt das bei euch als Ursache in Frage?
anoukh mit großer Wunderblume *2010 und kleinem Sommerjungen *2019

Trageberatung in Nordspanien: Clauwi Gk 08/2010 Mk 2013
EhMiws

Re: Spucken und Einschlafstillen

Beitrag von EhMiws »

anoukh hat geschrieben:Hallo!

Zunaechst wuerde ich mal abklaeren, ob das Spucken wirklich bedingt ist durch das Einschlafstillen.
Wenn nicht, gibt es diverse Moeglichkeiten, die als Ursache in Frage kommen.
(Eine davon versucht ihr ja schon auszuloten-KISS-, dann gaebe es noch einen starken Milchreflex...)
Allerdings ist Spucken, wie Iris sagt, in gewissem Rahmen ja "normal" und nicht behandlungsbeduerftig.


Genau die gleiche Frage habe ich mir jedenfalls auch vor kurzem gestellt.
Meine Tochter nuckelt bisweilen bis zu einer Stunde und auch mal laenger an der Brust, wobei immer wieder der MSR ausgeloest wird und sie dementsprechend auch mehr oder weniger trinkt.

Bei genauer Beobachtung habe ich dann keinen Zusammenhang feststellen koennen zwischen Einschlafstillen und Spucken.
Es gibt Tage, da spuckt sie viel und dann andere, an denen gar nicht.

Eine Stillberaterin hat mich einmal darauf hingewiesen, dass ein starker Milchspendereflex mit eher spritzender Milch zu vermehrtem Spucken fuehren kann.
Kommt das bei euch als Ursache in Frage?

Hm, ja einen starken MSR habe ich schon. Vielleicht liegt es ja daran.

Ich bin / war halt interessiert ob es ein zu viel ausspucken gibt.. So a la: 1 mal in 3 stunden ist normal, alles andere nicht oder so. :)

Und den schnuller mag ich ihm nicht geben..


lg
fra
anoukh
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Re: Spucken und Einschlafstillen

Beitrag von anoukh »

Soweit ich informiert bin, unterscheidet man unter anderem die Art des Spuckens:

Es ist z.B. in Ordnung, wenn mit der Luft nach dem Trinken ein bisschen Milch mitkommt.
Zu beobachten und ggfl. zu behandeln ist ein Spucken im Schwall, ganz besonders natuerlich wenn dazu noch Veraenderungen beim Baby auftreten, z.B. im Verhalten oder in der Optik.

Was mir sonst noch einfaellt, ist, dass nach dem Einschlafstillen zumeist ja kein Baeuerchen gemacht wird, weil das Baby schon schlaeft. Dementsprechend bleibt ja evtl. verschluckte Luft im Bauch und muss sich spaeter durch Aufstoßen (mitunter mit Milch) oder Pupse den Weg nach draußen bahnen.
Das koennte deinem Kleinen schon Bauchschmerzen bereiten.
anoukh mit großer Wunderblume *2010 und kleinem Sommerjungen *2019

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