Angst, dass es wieder nicht klappt

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Tallis
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 30.06.2010, 10:59

Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Tallis »

Hallo,

lese schon einige Zeit in diesem Forum mit und habe mich nun endlich angemeldet, um mit "Experten" über meine Sorgen sprechen zu können. Ich bin momentan mit meinem 2. Baby schwanger, noch ganz am Anfang (Mitte 11. Woche), aber schon jetzt kreisen meine Gedanken häufig ums Stillen.

Ich bin eine von diesen Mamas, bei denen das Stillen nicht "geklappt" hat. Schon im KH fingen die Probleme an, mein Sohn (jetzt 17 Monate alt), saugte wie ein Weltmeister an mir und war doch selbst nach Stunden noch immer hungrig. Wiegeproben brachten niederschmetternde Ergebnisse, also gab es die ersten Fläschchen. Dazu noch Stillhütchen für meine blutigen Brustwarzen, denn die waren schon nach 2 Tagen völlig eingerissen und verkrustet. Zuhause ging es genauso problematisch weiter, meine Hebamme hatte leider nicht die Zeit, mir richtig zu helfen, außerdem hatte sie wie ich inzwischen weiß veraltete Informationen (mindestens 2 Stunden Stillabstand etc.). Als ich vor Schmerzen nicht mehr stillen konnte, pumpte ich ab, doch es brauchte ewiglich, um genug Mumi für eine Mahlzeit zusammenzubekommen. Diesen Terror hielt ich 2 Wochen durch, dann war ich körperlich und seelisch so kaputt, dass mein Hausarzt mich am liebsten sofort stationär eingewiesen hätte. Als dann noch eine Blasenentzündung dazu kam und mein Sohn durch die Mumi von meinen Antiobiotika Ausschlag bekam, reichte es mir und ich stillte ab. Erst dann konnte ich mich endlich erholen und richtig für meinen Sohn da sein, ohne Angst vor der nächsten Stillmahlzeit und ohne Abscheu gegenüber der Pumpe.

Tja, ich schätze, meine Geschichte ist der Klassiker für "alles schief gelaufen, alles falsch gemacht". Wie auch immer, nun bin ich wie gesagt wieder schwanger. Und immer wieder frage ich mich, ob es diesmal besser klappen wird!?

Ein Hauptproblem das letzte Mal war auch, dass ich massive Probleme hatte, eine bequeme Stillposition zu finden. Trotz Stillkissen. Saß ich bequem, konnte ich das Baby nicht richtig anlegen und lag das Kind richtig, saß ich völlig verkrampft da. Das ganze wurde noch erschwert, weil meine Brüste unterschiedlich groß sind und die Brustwarzen daher auch auf unterschiedlicher Höhe sind. Sprich, lag das Kind für die eine Brust ideal, passte es auf der anderen Seite überhaupt nicht und umgekehrt. Stillen im Liegen war ebenfalls völlig unmöglich, fand da überhaupt keine Position, hatte auch Mühe, meine Brustwarze im Liegen dem Baby anzubieten. Entspanntes nächtliches Stillen war daher Fehlanzeige.

Am meisten habe ich aber Sorge, dass mit meinen Brüsten irgendetwas nicht stimmt. Es kommt mir so vor, als ob die Milch irgendwie nicht richtig aus meinen Brüsten rauskommt. Dieses Ausstreichen hat bei mir nie funktioniert, da kam gar nix. Und beim Pumpen kam die Milch immer nur aus einem mikroskopisch dünnen Strahl, manchmal auch zwei, aber meistens nur einer. So war es natürlich kein Wunder, dass es ewig dauerte, bis auch nur ein Fingerhut voll Milch zusammen gekommen war. Ist das normal so? Habe nirgendwo Informationen dazu gefunden.

Was kann ich tun, wenn ich wieder wunde Brustwarzen bekomme? Oder noch besser, wie kann ich es vermeiden? Ich weiß, dass ich nicht der Typ bin, der trotz Schmerzen wochenlang stillt in der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird, das packe ich einfach nicht. Stillhütchen machen das ganze wohl eher schlimmer als besser, fand die Dinger auch ziemlich eklig. Und Abpumpen werde ich nie wieder im Leben, das tue ich mir nicht noch mal an.

So, viel Text, viel Wirrwarr. Ich hoffe, es ist irgendwie rübergekommen, was mir Sorgen macht. Was kann ich also tun? Wie kann ich mich vorbereiten? Ich möchte es wirklich gerne noch mal mit dem Stillen probieren, aber ich habe echt Angst, dass sich dieser Horror wiederholt.

Lg,
Tallis
Benutzeravatar
Nimue1212
alter SuT-Hase
Beiträge: 2786
Registriert: 21.02.2007, 12:03
Wohnort: Wiswedel

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Nimue1212 »

Sehr wichtig für dich ich meiner Meinung nach, eine kompetente Ansprechpartnerin nach der Geburt! Also entweder eine Stillberaterin oder eine Hebamme, die sich gut mit dem Stillen auskennt (viele haben leider nur "Basiswissen" oder oft auch falsche Infos). Da kannst du dich schon in der Schwangerschaft drum kümmern!

Ansonsten hat es mir geholfen, relativ bald nach der Geburt nach Hause zu gehen, um sich keiner Klinikroutine unterwerfen zu müssen. Oftmals hat man im Krankenhaus ja auch viele Schwestern und Hebammen, die einem alle etwas anderes erzählen. Dann lieber zuhause im Bett liegen (sich rechtzeitig um eine Haushaltshilfe bemühen) und sich nur aufs Kind konzentrieren...

Und natürlich sind auch fundierte Informationen wichtig, also ruhig ein Stillbuch anschaffen.

Mit dem Mumi-Strahl ist übrigens ganz normal :wink: . Bei mir kommt aus einer Seite auch nur aus zwei Ausgängen Milch heraus (und mein Kind ist immer satt geworden).

Was eine gute Stillposition angeht: auch da ist es gut, wenn jemand wirklich Kompetentes dir dabei behilflich ist! Legt man das Kind richtig an, gibts auch kaum bzw keine wunden Brustwarzen!
Liebe Grüße
Anika mit Lisa (03/95), Livie (07/06), Nottie (03/08 ) und

Bild

Tagsüber Zirkus, Abends Theater
Benutzeravatar
Jasi
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1482
Registriert: 07.09.2009, 14:15
Wohnort: Mönchengladbach

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Jasi »

Hallo und Willkommen :)

Bei mir lief es beim Großen leider auch so gar nicht.
Auch KH, völlig alles falsch gemacht und gelaufen.... :evil:

Bei der Fee hat alles unglaublich gut geklappt sofort, und von ganz alleine.
Und ich denke das lag wirklich daran das ich diesesmal ganz meinen Weg gegangen bin, ohne großes Vorplanen. Und ich EINE EINZIGE Person hatte die mich gleitet hat...eine ganz ganz wundervolle Hebamme deren Selbstverständlichkeit in sämtlichen Dingen sofort auf mich über geganen ist.

Dazu würde ich einfach raten...such dir eine Hebame mit der die Chemie gut stimmt, die dazu noch Stillerfahren ist falls irgendwas nicht so funktioniert am Anfang... das wird ganz sicher die einzigste "Hilfe" sein die du nötig hast.
Und mach die auf keinen Fall zu viele Gedanken vorher!
Es ist super das du dir so früh Gedanken zu machst, so hast du noch aller Zeit die für dich/euch passende Hebi zu finden!

Alles Liebe.
keine Signatur ... keine Werbung
Benutzeravatar
Sarafina
alter SuT-Hase
Beiträge: 2734
Registriert: 22.05.2010, 20:34
Wohnort: REK

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Sarafina »

Willkommen hier!
MEine Große ist nie gestillt worden, im KH sagte man mir, ich dürfe nicht. Als ich dann nach einem Jahr erfahren habe, daß es dennoch möglich gewesen wäre, brach eine Welt zusammen. Ich schwor mir, beim 2.Kind um jeden Preis zu stillen! Und weißt du was? Obwohl ich die Große nie gestillt habe, wusste ich dennoch, was zu tun ist! Im KH habe ich 3 Tage nur mit Kolostrum gestillt, hatte dann Milcheinschuss und schmerzende, wunde Brustwarzen - Sohnemann hat ein verkürztes Zungenbändchen und kam mit der Brust kaum klar. Dennoch habe ich es fast ganz alleine geschafft, mich da durchzubeissen. Ich habe Stillhütchen abgelehnt! Ich habe nur auf mein Gefühl gehört und alles instinktiv gemacht. Damit bin ich so gut gefahren, daß ich nach den anfänglichen Schmerzen keine Stillprobleme kenne. Ich hatte mir zwar für alle Fälle dir Nummer einer Stillberaterin (Altraia) im Handy abgespeichert, aber nie gebraucht.

Ich will sagen: Du weißt, wo die Probleme lagen! Ich kann mir nicht vorstellen, daß du im KH in die gleichen Fallen tappst! Kümmere dich schon vorher um eine Stillberaterin und führe schon mal ein zwei Gespräche mit ihr, damit du deine Ängste los wirst! Vergiss nicht, du bist jetzt nicht mehr die gleiche Person wie damals beim ersten Kind. Du bist viel sicherer und selbstbewusster und handelst auch entsprechend.

Alles wird gut :D
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)

Es ist nur eine Phase..........*omm*
Benutzeravatar
Sarafina
alter SuT-Hase
Beiträge: 2734
Registriert: 22.05.2010, 20:34
Wohnort: REK

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Sarafina »

Ich Idiot - zum Stillen mit Kolostrum: Natürlich ist es nichts Besonderes, mir ging es hier darum, daß ich das selbstbewusst genommen habe, wie es ist! Ich hatte nie Angst, daß Junior nicht satt wird. Ich habe darauf vertraut, daß der Milcheinschuss kommt. Das machte mir das Stillen leicht...
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)

Es ist nur eine Phase..........*omm*
Benutzeravatar
alexvw
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 289
Registriert: 09.01.2006, 14:12
Wohnort: Kairo

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von alexvw »

Herzlich willkommen auch von mir!

Ich finde es toll, dass Du Dir jetzt schon Gedanken machst!! Aber mach Dich nicht verrückt. Es gibt wirklich nur ganz, ganz wenige Frauen, bei denen das Stillen physiologisch nicht klappen kann. Mit guter Unterstützung klappt das bestimmt! Obwohl ich meinen großen Sohn lange gestillt habe, klappte es beim Kleinen auch nicht auf Anhieb, aber mit Hilfe von zwei wunderbaren Stillberaterinnen ist Jacob nun zum Stillweltmeister mutiert :-). 3 lange Wochen, die kein Ende zu nehmen schienen, liegen für mich nun ganz weit in der Vergangenheit.

Ich kann Dir auch nur empfehlen, entspannt an die Sache ranzugehen und vielleicht schon vor der Geburt Kontakt zu einer lieben Stillberaterin in Deiner Nähe aufzubauen. Die Ratschläge von inkompetenten Tanten aus dem Krankenhaus kannst Du Dir dann sparen. Komm Dir nicht albern dabei vor! Du tust nur das Beste für Dich und Dein Baby!!!

Ich wünsche Dir alles Gute und noch eine wunderbare Schwangerschaft!
Alex
Bild

Bild
Tallis
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 30.06.2010, 10:59

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Tallis »

Nimue1212 hat geschrieben:Sehr wichtig für dich ich meiner Meinung nach, eine kompetente Ansprechpartnerin nach der Geburt! Also entweder eine Stillberaterin oder eine Hebamme, die sich gut mit dem Stillen auskennt (viele haben leider nur "Basiswissen" oder oft auch falsche Infos). Da kannst du dich schon in der Schwangerschaft drum kümmern!

Ansonsten hat es mir geholfen, relativ bald nach der Geburt nach Hause zu gehen, um sich keiner Klinikroutine unterwerfen zu müssen. Oftmals hat man im Krankenhaus ja auch viele Schwestern und Hebammen, die einem alle etwas anderes erzählen. Dann lieber zuhause im Bett liegen (sich rechtzeitig um eine Haushaltshilfe bemühen) und sich nur aufs Kind konzentrieren...

Und natürlich sind auch fundierte Informationen wichtig, also ruhig ein Stillbuch anschaffen.

Mit dem Mumi-Strahl ist übrigens ganz normal :wink: . Bei mir kommt aus einer Seite auch nur aus zwei Ausgängen Milch heraus (und mein Kind ist immer satt geworden).

Was eine gute Stillposition angeht: auch da ist es gut, wenn jemand wirklich Kompetentes dir dabei behilflich ist! Legt man das Kind richtig an, gibts auch kaum bzw keine wunden Brustwarzen!
Das mit dem Mumi-Strahl ist echt normal? Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin, endlich mal von jemandem zu hören, dass es bei ihm auch so war. Dachte echt, ich wär brustmäßig irgendwie mutiert und ungeeignet.

Stillberaterin, ja, da werde ich mich wohl drum kümmern müssen. Leider ist in meiner Gegend die Auswahl an Hebammen sehr gering, insofern hab ich nicht unbedingt eine Wahl. Wegen der Sache mit dem Stillen werde ich auch nicht wieder zum meiner vorherigen Hebamme gehen. Ich werde schauen, dass diesmal die Hebamme etwas kompetenter in Sachen Stillen ist bzw. wenn ich merke, dass auch diese wieder mit Fehlinformationen um sich wirft, werde ich garantiert nicht noch einmal auf sie hören.

Tja, schnelle Klinikentlassung. Ich "musste" 5 Tage bleiben, einmal weil es mir körperlich so schlecht ging und außerdem kam in der Klinik nur 2x die Woche der Kinderarzt zur U2. Mein Sohn ist Anfang Februar 2009 geboren, damals hatte es -20 Grad, Schnee und glatte Straßen. Da wollten wir nicht einen Tag vorher die Klinik verlassen, um dann tags darauf nochmal bei Eis und Schnee den weiten Weg wieder hin- und zurück fahren zu müssen. Die einzige andere Klinik hier bei uns hat zwar einen festen Kinderarzt, dafür ist der Ruf dieser Klinik derart mies, dass dort nur wenige freiwillig entbinden wollen. Und ja, genau wie du geschrieben hast, ist es mir ergangen. Jeder erzählte mir etwas anderes, mal sollte ich es so machen, mal so. Das hat mich natürlich sehr verwirrt.
Tallis
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 30.06.2010, 10:59

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Tallis »

Jasi hat geschrieben:Hallo und Willkommen :)

Bei mir lief es beim Großen leider auch so gar nicht.
Auch KH, völlig alles falsch gemacht und gelaufen.... :evil:

Bei der Fee hat alles unglaublich gut geklappt sofort, und von ganz alleine.
Und ich denke das lag wirklich daran das ich diesesmal ganz meinen Weg gegangen bin, ohne großes Vorplanen. Und ich EINE EINZIGE Person hatte die mich gleitet hat...eine ganz ganz wundervolle Hebamme deren Selbstverständlichkeit in sämtlichen Dingen sofort auf mich über geganen ist.

Dazu würde ich einfach raten...such dir eine Hebame mit der die Chemie gut stimmt, die dazu noch Stillerfahren ist falls irgendwas nicht so funktioniert am Anfang... das wird ganz sicher die einzigste "Hilfe" sein die du nötig hast.
Und mach die auf keinen Fall zu viele Gedanken vorher!
Es ist super das du dir so früh Gedanken zu machst, so hast du noch aller Zeit die für dich/euch passende Hebi zu finden!

Alles Liebe.
Hebamme suchen klingt gut. Ist nur leider hier in unserer Gegend kaum möglich. Da kann ich froh sein, wenn ich überhaupt eine finde. Großer Landkreis, wenig Hebammen... Und welche Hebamme sagt schon beim Erstgespräch, dass sie keine Ahnung vom Stillen hat. :wink: Dachte ja auch, meine erste Hebamme wäre kompetent. Tja, Pech gehabt, als es bei mir dann so gar nicht klappen wollte, war sie schnell am Ende ihres Lateins und gab mir zum Teil ja auch falsche Ratschläge. Ich kann nur hoffen, dass ich diesmal mit der Hebamme mehr Glück habe.
Tallis
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 30.06.2010, 10:59

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Tallis »

Sarafina hat geschrieben:Ich habe nur auf mein Gefühl gehört und alles instinktiv gemacht. Damit bin ich so gut gefahren, daß ich nach den anfänglichen Schmerzen keine Stillprobleme kenne. Ich hatte mir zwar für alle Fälle dir Nummer einer Stillberaterin (Altraia) im Handy abgespeichert, aber nie gebraucht.

Ich will sagen: Du weißt, wo die Probleme lagen! Ich kann mir nicht vorstellen, daß du im KH in die gleichen Fallen tappst! Kümmere dich schon vorher um eine Stillberaterin und führe schon mal ein zwei Gespräche mit ihr, damit du deine Ängste los wirst! Vergiss nicht, du bist jetzt nicht mehr die gleiche Person wie damals beim ersten Kind. Du bist viel sicherer und selbstbewusster und handelst auch entsprechend.

Alles wird gut :D
Ich habe keinen Instinkt. Mein Bauchgefühl ist eine Katastrophe. Ich bin ein 150% Kopfmensch. Ideale Voraussetzungen also für eine natürliche, entspannte Stillbeziehung... :wink: Ne, im Ernst, wenn ich so sicher und selbstbewusst wäre, wie du schreibst, hätte ich mich nicht hier angemeldet und mein Leid geklagt. Natürlich hoffe ich, dass ich durch meine Erfahrung vom letzten Mal es diesmal besser mache. Aber selbst wenn ich nicht die alten Fehler wiederhole, so kann ich doch neue Fehler machen. Und ehe ich es mich versehe, ist wieder alles schief gegangen. Für mich ist Stillen nicht "einfach, natürlich und praktisch", sondern erst mal furchtbar kompliziert, verunsichernd und anstrengend. Dagegen anzugehen ist schwer.

Ich werde mich auf jeden Fall um eine Stillberaterin kümmern. Hab mir auch schon jemanden von der AFS rausgesucht, der in meiner Nähe ist. Hoffe, diejenige kann mir dann auch helfen, wenn es so weit ist.
Tallis
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 30.06.2010, 10:59

Re: Angst, dass es wieder nicht klappt

Beitrag von Tallis »

alexvw hat geschrieben:Herzlich willkommen auch von mir!

Ich finde es toll, dass Du Dir jetzt schon Gedanken machst!! Aber mach Dich nicht verrückt. Es gibt wirklich nur ganz, ganz wenige Frauen, bei denen das Stillen physiologisch nicht klappen kann. Mit guter Unterstützung klappt das bestimmt!

Ich kann Dir auch nur empfehlen, entspannt an die Sache ranzugehen und vielleicht schon vor der Geburt Kontakt zu einer lieben Stillberaterin in Deiner Nähe aufzubauen. Die Ratschläge von inkompetenten Tanten aus dem Krankenhaus kannst Du Dir dann sparen. Komm Dir nicht albern dabei vor! Du tust nur das Beste für Dich und Dein Baby!!!

Ich wünsche Dir alles Gute und noch eine wunderbare Schwangerschaft!
Alex
Oh, ich bin Meister im Verrücktmachen. :wink: Ich werde versuchen, entspannt ranzugehen, aber durch den Misserfolg vom letzten Mal hab ich natürlich eine gewisse negative Erwartungshaltung. Ich weiß, damit mach ich es mir erst recht schwer. Aber beim ersten Mal war ich noch naiv und dachte, das mit Stillen klappt schon. Und dann klappte nix, aber auch gar nix, und ich stand da und war völlig überfordert. Diesmal will ich vorbereitet sein, deshalb rechne ich lieber wieder mit Problemen und freue mich dann, wenn es doch klappt, als dass ich wieder denke ach wird schon und es geht genauso schief wie beim ersten Mal.
Antworten

Zurück zu „Stillforum“