Ich kann (so) nicht mehr

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

NicksMum
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Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von NicksMum »

Hallo,
Ich möchte uns auch kurz vorstellen, bitte entschuldigt falls das der falsche Thread dafür ist, aber ich hatte nicht genug Zeit, um mich überall durchzulesen und ich brauch dringend Hilfe.
Ich bin 3O Jahre alt und habe Gymnasiallehramt studiert. Mein Sohn ist 15 Monate alt und schläft furchtbar schlecht. Tagsüber ist er auch ein sehr forderndes Kind. Ich stille ihn abends und nachts. Einschlafstillen braucht er nicht mehr, schläft aber mit Schnuller ein. Nachts will er aber absolut keinen Schnuller. Er wacht sehr oft auf, ich kann nicht zählen wie oft und macht es sehr häufig so, dass er abdockt, für ein paar Sekunden schläft und dann wieder zu schimpfen anfängt. Das geht oft 6-7 Mal so, dann schläft er wieder für eine halbe Stunde, selten länger. Mir wurde nun sowohl von der Kinderärztin als auch im Sozialpädiatrischen Zentrum geraten knallhart abzustillen. Die sagen er lebt so seine Autonomie aus und ich ließe mich dominieren. Ich möchte das vom Gefühl her aber nicht, es war immer mein Ziel ihn selbstbestimmt abzustillen und ich habe auch Angst ihn zu traumatisieren. Vom Kopf her weiß ich aber, dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe Burnout-Symptome und hatte auch schon öfter Suizidgedanken. Wer von euch hat denn nachts abgestillt weil er in einer ähnlichen situation war? Fällt euch ein Tipp ein, um es erträglicher zu gestalten? Wie haben eure Kinder darauf reagiert?
Für ein paar schnelle Antworten wäre ich sehr dankbar, momentan ist es nämlich schwer erträglich. Vielen Dank euch,
Es grüßt,
NicksMum
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Kathymami
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von Kathymami »

hm, schwer....

ich sollte damals laut Krankenhaus abstillen weil Josy nix festes essen wollte....da war sie auch 15 Monate alt...
ich habe es aber nicht gemacht- und siehe an der Grund war doch was anderes!- sie hat eine Kuhmilch und Soja unverträglichkeit!

bei mir hieß es,dass ich klammere- und deswegen will mein Kind nix essen :roll:

wie ist es denn bei euch? - schläft der Kleine bei euch mit im Bett?
Das hat mir damals SEHR VIEL geholen- ich konnte einfach weiterschlafen und Josy hatte immer die Bar neben ihr :mrgreen:

ich kann verstehen,dass es dir an die Nerven geht!
Ich habe noch 2 Kinder mehr und da war nicht mal ne Mittagsstunde drin wenn ich total müde war....

am besten hörst du auf dein Mutterherz- und lass sie Leute reden! Tue das was EUCH gut tut!
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Fidelma
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von Fidelma »

Ich wollte jetzt nicht einfach so weiterklicken und schicke dir einen dicken Inarmnehmer von mir.

Mein Kleiner ist ja noch nicht so alt, deswegen kann ich nicht soviel zu dem Thema schreiben und hoffe du bekommst noch viele Antworten mit nützlichen Tipps.
Bei uns kommt es aber auch schon mal vor, dass ich einfach mit ausgepackter Brust einschlafe und der Kleine dann einfach nuckelt, wenn er es braucht, ohne das ich etwas mitbekomme.
Er trinkt oder nuckelt nachts auch definitiv mehr, wenn wir tagsüber wenig Ruhepausen hatten, in denen er an die Brust kann.
Mehr kann ich leider nicht schreiben.
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von 2-fachMama »

Hallo!

Um dir erstmal Kraft zu schicken: Du bist nicht allein! Ich bin auch so ein lebender Schnulli für meinen 12 Monate alten Zwerg. Er kommt auch unzählbare Male in der Nacht, will die Ganze Zeit fest umarmt mit der Brust im Mund schlafen, sobald die Brust raus ist wacht er wieder auf und das ganze geht von Vorne los. ich bin vor allem Vormittags sehr gereizt und einfach viel zu Müde! Schnuller nimmt er gar nicht. Ich habe mich jetzt entschieden, Nachts abzustillen. Bzw. erstmal zumindest das Stillen auf Max. 2-3 Mal zu reduzieren. Am Wochenende ist mein Mann weg, ich werde also eher nächste Woche damit beginnen, wenn er mich unterstützen kann. Selbstbestimmtes Abstillen ist alles schön und gut, aber es bringt weder dir noch dem Kind etwas, wenn du dich aufreibst. Du bist trotzdem eine gute Mutter. Man muss mancheml einfach akzeptieren, dass es nicht bei allen Kindern so einfach geht, manche fordern eben besondere Maßnahmen.

Liebe Grüße
Mama mit Mausi (* Jan 05) und Wurschtl (* Jun 09)
NicksMum
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von NicksMum »

DANKE für eure lieben Worte! Natürlich schläft er bei uns- könnte ich mir gar nicht anders vorstellen- er hat sein Bettchen an unserem dran, so wie vorher der Babybalkon angebaut war. In der Mitte ist es bei uns einfach zu eg und er mochte das auch nie. Außerdem hab ich vergessen zu erwähnen, dass wir Gordon und Pantley schon erfolglos ausprobiert haben. Er ist eben wirklich sehr willensstark... Ich bin immer noch dankbar für Tipps und Erfahrungsberichte!
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cocotte
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von cocotte »

Oh je, du hörst dich wirklich ganz schön gestresst an! Und Burnout-Symptome und Suizidgedanken klingen nun nicht gerade harmlos. Da kann ich schon verstehen, dass dich diverse Fachleute zum abrupten Abstillen bringen möchten (die sind halt meist doch ziemilich "mainstreamig" eingestellt und können dem stillen eines so "großen" Kindes nichts mehr positives abgewinnen, und wenn man als Mutter auch noch "zugibt", k.o. zu sein, ist natürlich das STillen schuld, dass das Kind so anstrengend ist).

Ein sofortiges Abstillen würde ich an deiner Stelle auch nicht wollen und für deinen Kleinen wäre das sicherlich auch ein ziemilicher Schock. Aber wenn du schon so übermüdet und erschöpft bist, dass es zu den o.g. Symptomen kommt, ist sicherlich ein Punkt erreicht, an dem sich etwas ändern muss. Stillen soll ja für Kind UND Mutter etwas schönes sein, und allein das Kind die Stillhäufigkeit/-dauer etc. bestimmen zu lassen, ist ab einem gewissen Alter sicher nicht unbedingt immer der richtige Weg. Ich finde, auch zu einer Stillbeziehung (wie eben zu jeder zwischenmenschlichen Beziehung) gehören eben ZWEI, und für beide sollte es etwas Schönes, Positives und Bereicherndes sein.

Mir war mein Mann eine große Hilfe, als ich versuchen wollte, die Stillabstände in den Nächten zu verlängern (meine Tochter war damals etwas über ein Jahr alt). Wenn schon die Gordon-Methode nichts gebracht hat, würde ich es einfach mal versuchen, dass der Papa mal die Nächte übernimmt und du für die Nacht bzw. fürs Einschlafen und die ersten paar Stunden zumindest, nicht zuhause bist (natürlich aber greifbar in der Nähe, falls das total daneben gehen sollte). Das klappt oft besser als erwartet

Als meine Große 13 Monate alt war, wollte ich unbedingt wieder mit meinem liebsten Hobby beginnen, dem Theaterspielen, was nun aber mit abendlichen Proben verbunden ist. Mein Wunsch war sooo groß, endlich mal wieder was für MICH machen zu können, dass ich die Rolle zugesagt habe. Vor der ersten Probe war ich super aufgeregt, weil meine Tochter noch nie ohne mich einschlafen musste - als ich heimkam, schlief sie friedlich. Ich war total erstaunt. Natürlich hatte sie auch etwas geweint, als sie merkte, dass ich tatsächlich nicht da bin zum Einschlafen, aber sie hat sich durch rumtragen und singen von meinem Mann super beruhigen lassen, und ist schließlich in seinen Armen eingekuschelt im Bett bei ihm eingeschlafen. von da an haben wir versucht, dass mein Mann auch nachts mal übernehmen kann, anstatt dass ich immer sofort stille. Ich bin dann auch mal aufs Sofa ausgewandert, so lange, bis sie wirklich unbedingt stillen wollte. Mit der Zeit hat sie auch bei mir nachts öfter mal ohne Stillen weitergeschlafen. Durch diese "Maßnahmen" hat es sich irgendwann auf 1-2 x Stillen pro Nacht eingependelt, mittlerweile nur noch 1x, oft schläft sie auch durch.
Durchschlafen kann sie aber erst seit ein paar Monaten, also von 20 Uhr/21 Uhr abends bis 5/6 Uhr morgens, das kam eben nach und nach mehr oder weniger ganz von selbst - ich hatte das Gefühl, das ist einfach ein Entwicklungsschritt, den sie in den vergangenen Monaten gemacht hat. Vorher wäre das nicht möglich gewesen, scheint es mir, da eben dieser entscheidende "Schub" noch nicht vollzogen war.

Noch was: Vielleicht schläft dein Kleiner aber auch etwas zuviel bzw. ist er abends vielleicht noch nicht ausreichend müde? Natürlich ist man froh, wenn das Kind einen so sehr fordert, wenn es dann endlcih mal eingeschlafen ist, aber evtl. würde es ja was bringen, wenn er etwas später ins Bett geht.
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen

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Hilde Domin
NicksMum
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von NicksMum »

Danke Cocotte für deine ausführliche Antwort! Das mit den Papa-Nächten haben wir leider auch schon probiert und es hat gar nicht geklappt :cry: Er hat sich so sehr in Rage geweint, dass er ganz heiß wurde und einen hochroten Kopf hatte. Nach 1,5 Stunden erfolglosem Trösten hat mein Mann mich geholt und mein Kleiner hat danach noch die ganze Nacht im Schlaf geschluchzt weil er so sehr weinen musste. Das war so schlimm, dass ich das lieber nicht mehr probieren mag. Mein Sohn ist sowieso sehr auf Mama gepolt momentan, was die Psychologin im Sozialpädiatrischen Zentrum dann unmöglich fand und meinte, das dürfe nicht sein und er könne nicht entscheiden dürfen, dass er lieber bei der Mama sein mag bzw. Mama mit ihm spielen oder vorlesen soll. Dabei kommt mir das ganz normal vor, da er ja die Mama rund um die Uhr um sich hat und den Papa eben nicht. Außerdem lässt er sich nachts nicht auf den Arm nehmen oder sonstwie beruhigen. Er drückt sich dann weg und weint und tobt in seinem Bett, wenn ich nicht stille, dass es mir total das Herz bricht und das Einzige was dann hilft ist eben zu stillen. Deswegen klappt das mit dem Rumtragen leider auch nicht, da er sich total wegdrückt und windet und nur noch wütender wird.
Zu früh ins Bett geht er glaube ich nicht. Er ist immer sehr sehr müde abends und wir könnten ihn nicht noch länger wachhalten, da er sonst nur noch weinen würde, haben wir auch schon probiert. Trotzdem vielen lieben Dank für deine Ideen und dein Verständnis!
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kruemelkekschen
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von kruemelkekschen »

Ich kenne solche Nächte auch. Vor allem, wenn er zahnt oder einen Entwicklungsschub hat. Ich habe angefangen, ihm beim (Einschlaf-)Stillen den Rücken zu kraulen und ihm leise was vorzusummen. Das habe ich wirklich immer gemacht, bis er geschlafen hat. Und wenn er nachts wach geworden ist auch. Inzwischen hilft es, wenn ich ihn kraule und leise summe. Er muss aber (noch) an der Brust liegen. Also er stillt nicht und ich habe das Stillhemd auch noch an, er liegt dann quasi mit der Nase auf Brusthöhe. Der Geruch allein scheint ihn zu beruhigen. Leider funktioniert das nicht immer, aber doch oft genug.
Das ist zwar jetzt noch keine große Erleichterung, weil ich doch auch wach werde, um ihn in Position zu bringen und zu kraulen, aber zum Glück schläft er dann schnell wieder ein. Und ich mag es nicht so gerne, wenn er wirklich die ganze Nacht an der Brust nuckelt, das haben wir jetzt nicht mehr.
Vielleicht funktioniert das bei Euch ja auch, dass er quasi nur vor der Brust liegt ohne zu Stillen. Vielleicht kann man die Kleinen dann nach und nach weiter von der Brust wegelegen?
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Inspirati
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von Inspirati »

hallo hallo!!

ich kanns kaum glauben nur kann sagen, ich bin in haargenau der gleichen situation wie du! wollte gerade dieselbe frage stellen!
meine kleine ist jetzt 16 monate und wenn ich sie lassen würde, würde sie die ganze nacht an der brust nuckeln. mittlerweile ist es aber schon so weit gekommen das ich sie schon mit ca. einem halben jahr an ihr eigenes bett und zimmer gewöhnt hab- obwohl das auch gegen mein herz geht. aber ich kann einfach nicht anders. ich liebe meine tochter über alles auf der welt aber jeder mensch braucht einfach eine gewisse zeit für sich allein und es muss einfach für beide passen. ich glaub ihr wäre es sogar egal wenn überhaupt keine milch mehr käme, sie nuckelt untertags totaaal viel. was aber noch "okay" ist. zum trösten, beim zahnen, einfach so, neue situationen, ach in voll vielen situationen weil sie einfach grad unbedingt will. ich verstehs, es ist einfach ein ankommen, sie weiss das ich da bin. aber wie auch dein kind kann sie ab und zu sehr, wie sagt man da? dominant? klingt jetzt etwas komisch aber es trifft irgendwie zu. wie abstillen? keine ahnung ehrlich, es wär wohl der totale entzug und ich frag mich wie sie das verkraften könnte. klar, abstillen dauert ja anscheinend 1-2wochen oder so, sprich sie könnten sich langsam daran "gewöhnen" aber ehrlich ich müsste es regelrecht verbieten? das ist doch auch voll krass? das schafft doch keiner?
wie sehr würd ich mir wünschen das sie nur bei uns schlafen würde! doch ich kann einfach nicht um 7 (da ist sie schon total reif für die heia) ins bett u nicht mehr von ihrer seite weichen, das ist doch auch nicht richtig? denn wenn ich denk sie ist schon im tiefschlaf und ich zieh die brust weg, das kriegt sie sofort mit- einfach unglaublich! hab immer gedacht ich still solang SIE mag aber plötzlich fühl ich mich nicht mehr wohl dabei. grad vom in der nacht stillen bekomm ich totale rückenschmerzen- muss mich mit meiner mini brust immer so seitlich "rüberbeugen"..:/ und wenn sie wirklich nur so zutzelt das ist einfach irgendwie nicht mehr angenehm und ich spühr irgendwie das bedürfniss aufzuhören obwohls doch so schön ist..
tut mir leid ich bin wahrscheinlich keine große hilfe aber es tut immer gut wenn man sieht das andere in der gleichen lage sind und ich war auch "verwundert" sowas zu lesen. wie ein spiegel, nur das ich zum glück keine burnout symptome u so hab, aber ´man geht natürlich an seine grenzen- vorallem nachts..
was tun wenn man nicht mehr busen gibt? ich kann mir gar nicht vorstellen sie anders zu beruhigen. und glaub mir, ich rede echt viel mit meiner tochter. ich glaub ich mach das eigentlich schon ganz gut.. jedenfalls hab ich bis jetzt immer gespürt das es richtig ist..
abstillen muss irgendwann kommen. am schönsten wärs sie würden einfach selber aufhörn.. träum träum..
werd bald wieder hier reinschaun u würd mich intressiern wies bei euch nun weitergeht..
alles gute und liebe und KOPF HOCH!
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Andrea
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Re: Ich kann (so) nicht mehr

Beitrag von Andrea »

Hallo :)
ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, also verzeih falls ich nur sinnlos wiederhole :wink:
Ich erkenne mich in deinem Ausgangsposting durchaus wieder. Hier war es sehr sehr ähnlich. Mittlerweile ist der Große 2 Jahre geworden, Nr. 2 unterwegs (wobei ich in den schlimmsten SChlafenzugphasen geschworen habe, dass es Nr 2 nicht geben wird :lol: ).
Es haben andere vor mir gesagt, ich habs nicht glauben wollen/können: es wird besser. Ganz sicher.
Du wirst hier alles finden an Einstellungen, die Mütter sind sehr verschieden, ebenso die Wege. Letztlich muss es für die betroffene Mutter und ihr Kind passen, egal was andere sagen :)

Deswegen eben in Kurzfassung was bei uns geholfen hat..
J. ist ein sehr quirliges empfindsames/sensibles Kind, störanfällig und sehr kuschelig, immer gewesen und immer noch :D
Nachdem ich kurz vorm Zusammenklapen war haben wir versucht mit 13 Monaten nachts abzustillen nach Gordon, wohlgemerkt nur nachts.
Es war eine Katastrophe und ging voll in die Hose.
Erneuter Versuch mit 14 Monaten. Da klappte es sehr schnell und ohne Traumatisierung, er hat das klasse gemacht. Es war eine gewisse Zeit nachts sehr turbulent, aber danach verlängerten sich die Schlafphasen ganz ganz schnell.
Ich wurde wieder Mensch, und mein Kind hatte wieder was von seiner Mutter.

Ich halte nichts davon solche Tortouren auszuhalten, zu leiden, letztlich leidet das Kind mit da die Mutter genervt und aggressiv ist, nur um eine vermeintliche Traumatisierung zu vermeiden. Das hat bei uns geklappt und wir haben noch bis 19 Monate weitergestillt und geniessen immernoch das Familienbett.

Allerdings hab ich sehr stark bemerkt, dass Kinder haargenua merken wenn du nicht 100% entschlossen bist, und dann klappt das mit Sicherheit nicht. Egal worum es geht.

Ich wünsche dir alles gute! Lass den Kopf nicht hängen!!
Liebe Grüsse, Andrea
Antworten

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