Hallo,
ich stille mein Kind (14. Wochen), aber in letzter zeit schläft sie nachts nicht mehr durch.
Trinkt komisch wenn ich sie füttere (pumpe ab, da probleme mit Trinken an der Brust). Sie albert rum, dreht sich weg, schaut in der Gegend rum, spruckt Flasche aus, trinkt mal wieder... das geht so vll 15-20min lang.
Ist meine Muttermilch vll zu dünn geworden?
Auch die Milchmenge ist nicht grad viel was sie trinkt in den letzten Tagen. Sonst trinkt sie ca 120-140ml und jetzt meist 80-110ml und dann kommt sie aller 1-2 Std.
Es setzt sich beim Kühlschrank lagern die Fettschicht ab, welche vll 2-4mm dick ist.
Sie ist auserdem ein Spei-Kind... und da kommt so gut wie immer mal mehr mal weniger Milch wieder raus.
Was kann ich nun tun? Soll ich abstillen und Pulver nehmen?
Wir haben dies zur Not da und schon mal Probiert da trinkt sich Ihre 120-140ml aus und trinkt als ob sie sonst nix bekommen würde.
Bin eigentlich froh gewesen das ich stillen konnte, musste dafür viel kämpfen, da Milch produktion wenig war und ich nun viel Malzkaffee, Malzbier sowie Krätertee trinke. Und ich pumpe ca aller 4-5 Std. ab denn nur da bekomme ich die Menge von ca 120-150ml zusammen.
Bei aller 6-7 Stunden auch mal 200ml.
Eigentlich sollte ich ja aller 3 Std. nur davon wird das Kind nicht satt da komme ich meist nur auf 90-110ml.
Kann mir jemand helfen?
Stillen - nicht ausreichend - milch zu dünn ?
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19michi81
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Twinmom
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Re: Stillen - nicht ausreichend - milch zu dünn ?
Guten Morgen
Es ist toll, dass du stillst!
Das dein Baby überhaupt schon einmal durchgeschlafen hat ist bewundernswert. Ein so kleines Baby kann noch garnicht so viel trinken, um viele Stunden ohne Nahrung auszukommen. Aber es gibt ja auch Ausnahmen
Daher ist es jetzt nicht schlimm, wenn dein Baby wieder wach wird. Der Rhythmus von deinem Kleinen wird sich noch oft umstellen und auch der Nahrungsbedarf.
Was genau sind denn die Probleme beim Trinken an der Brust? Mein Sohn hat anfänglich auch nicht an der Brust getrunken und ich habe für ihn gepumpt, aber auch immer und immer wieder angelegt bis es irgendwann ging.
Wenn sich dein Baby jetzt während dem Trinken umdreht kann es sein, dass es einfach mehr entdeckt und sieht, also bewusst. Seine Welt um es herum wird größer und interessanter..und Trinken damit natürlich viel langweiliger, weil es ja die neue Welt entdecken will. Damit muss es natürlich öfter trinken (und eben auch nachts) um auf seine Trinkmenge zu kommen.
Auch in Wachstumsphasen fordern die Kinder wieder mehr Milch.
Meine neueste Info ist die: das Einzige, was WIRKLICH Milchbildend ist, ist anlegen, anlegen und nochmal anlegen. Stilltee oder ähnliches hat bei mir auch nie wirklich Wirkung gezeigt.
Wieviel nasse Windeln hat denn dein Baby? Ist sie wach und aktiv? Solange sie genug ausscheidet würde ich nicht vorschnell zu Pulvermilch greifen. Meine Tochter war auch fast 6 Monate lang ein Speikind, irgendwann wars auf einmal vorbei. Dringeblieben ist immer genug. Meine Hebamme sagte, es sieht immer nur viel aus. Wenn man ein Schnapsglas mit 2 cl auskippt auf den Boden sieht es auch viel aus, ist aber nur eine (meist) geringe Menge.
Lieben Gruß
Es ist toll, dass du stillst!
Das dein Baby überhaupt schon einmal durchgeschlafen hat ist bewundernswert. Ein so kleines Baby kann noch garnicht so viel trinken, um viele Stunden ohne Nahrung auszukommen. Aber es gibt ja auch Ausnahmen
Was genau sind denn die Probleme beim Trinken an der Brust? Mein Sohn hat anfänglich auch nicht an der Brust getrunken und ich habe für ihn gepumpt, aber auch immer und immer wieder angelegt bis es irgendwann ging.
Wenn sich dein Baby jetzt während dem Trinken umdreht kann es sein, dass es einfach mehr entdeckt und sieht, also bewusst. Seine Welt um es herum wird größer und interessanter..und Trinken damit natürlich viel langweiliger, weil es ja die neue Welt entdecken will. Damit muss es natürlich öfter trinken (und eben auch nachts) um auf seine Trinkmenge zu kommen.
Auch in Wachstumsphasen fordern die Kinder wieder mehr Milch.
Meine neueste Info ist die: das Einzige, was WIRKLICH Milchbildend ist, ist anlegen, anlegen und nochmal anlegen. Stilltee oder ähnliches hat bei mir auch nie wirklich Wirkung gezeigt.
Wieviel nasse Windeln hat denn dein Baby? Ist sie wach und aktiv? Solange sie genug ausscheidet würde ich nicht vorschnell zu Pulvermilch greifen. Meine Tochter war auch fast 6 Monate lang ein Speikind, irgendwann wars auf einmal vorbei. Dringeblieben ist immer genug. Meine Hebamme sagte, es sieht immer nur viel aus. Wenn man ein Schnapsglas mit 2 cl auskippt auf den Boden sieht es auch viel aus, ist aber nur eine (meist) geringe Menge.
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Wir haben unser Glück verdoppelt 17. Sepetember 2009
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jusl
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Re: Stillen - nicht ausreichend - milch zu dünn ?
Hallo und herzlich willkommen hier!
Du stellst gute Fragen, die sicher viele Mütter beschäftigen. Ich geh mal der Reihe nach:
Ich hoffe Du ordnest das angemessen ein: Das sind RIESEN-Pumpmengen. Eine durchschnittliche "Pump-Portion" ist bei vielen Frauen, die gut mit dem Abpumpen zurecht kommen, so etwa 50-80 ml. Einen Tipp aber dennoch: vergrößere NICHT die Abstände, um dann nach längerer Pause MEHR Milch abpumpen zu können! So verlockend dies scheint ("warten, bis die Brüste wieder richtig voll sind und viel kommt": dieses Vorgehen verringert sehr sicher auf Dauer die Milchbildung. Grundprinzip der Milchbildung ist ja: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Deshalb ganz wichtig: weiterhin OFT nachfragen und die Abstände NICHT verlängern.
Pumpst Du ausschließlich, oder macht Ihr manchmal noch Stillversuche?
LG;
Julia
Du stellst gute Fragen, die sicher viele Mütter beschäftigen. Ich geh mal der Reihe nach:
Die allermeisten Babys schlafen mind. im ersten Lebensjahr nicht durch. Manche Babys schlafen in den ersten 3 Monaten schon viele Stunden am Stück, hören danach damit aber wieder auf (ist entwicklungsbedingt und gar nicht selten). Und ganz ganz selten gibt es Kinder, die tatsächlich über viele Monate hinweg durchschlafen. Zahlenmäßig ist das aber ganz klar die Minderheit.ich stille mein Kind (14. Wochen), aber in letzter zeit schläft sie nachts nicht mehr durch.
Dafür gibt es mehrere mögliche Ursachen. Vielleicht ist Dein Baby eher satt als Du vielleicht denkst, oder es ist besonders neugierig und aufgeweckt? Wobei eine Flaschenmahlzeit ruhig auch 15-20 Minuten dauern "darf" - das ist an sich nicht ungewöhnlich.Trinkt komisch wenn ich sie füttere (pumpe ab, da probleme mit Trinken an der Brust). Sie albert rum, dreht sich weg, schaut in der Gegend rum, spruckt Flasche aus, trinkt mal wieder... das geht so vll 15-20min lang.
Genausowenig wie Deine Schweißdrüsen "zu dünnen Schweiß" oder Deine Bauchspeicheldrüse "zu dünnen Bauchspeichel" produzieren kann, können Deine Brustdrüsen "zu dünne Milch" produzieren. Das geht nicht.Ist meine Muttermilch vll zu dünn geworden?
Alle 1-2 Stunden 80 ml ist eine absolut durchschnittliche Trinkmenge und überhaupt nicht auffällig. Während Wachstumsschüben trinken manche Kinder merklich mehr, aber danach auch wieder merklich weniger. Der Milchbedarf ist keine Konstante und er wächst auch nicht stetig, sondern da gibt es immer wieder "Schlenker". U.a. deshalb ist Stillen/Füttern nach Bedarf (anstatt nach Plan) so sinnvoll.Auch die Milchmenge ist nicht grad viel was sie trinkt in den letzten Tagen. Sonst trinkt sie ca 120-140ml und jetzt meist 80-110ml und dann kommt sie aller 1-2 Std.
Viele Babys speien. Speien ist normalerweise ein Überlaufmechanismus: was zuviel drin ist und drückt, kommt oben wieder raus.Sie ist auserdem ein Spei-Kind... und da kommt so gut wie immer mal mehr mal weniger Milch wieder raus.
Dass die meisten Babys trotz an sich guter Ernährungslage ein "Probefläschchen" ohne mit der Wimper zu zucken austrinken, erstaunt viele Eltern. Die Erklärung ist: der Saugreflex ist bei vielen Babys stärker als das Sättigungsgefühl, also eifnach der stärkere Reiz. Sie saugen weiter, auch wenn die Milch eigentlich schon zu den Ohren herauskommen müsste.Wir haben dies zur Not da und schon mal Probiert da trinkt sich Ihre 120-140ml aus und trinkt als ob sie sonst nix bekommen würde.
Und ich pumpe ca aller 4-5 Std. ab denn nur da bekomme ich die Menge von ca 120-150ml zusammen. Bei aller 6-7 Stunden auch mal 200ml.
Pumpst Du ausschließlich, oder macht Ihr manchmal noch Stillversuche?
LG;
Julia
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19michi81
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Re: Stillen - nicht ausreichend - milch zu dünn ?
[/color]ote="Twinmom"]Guten Morgen
Es ist toll, dass du stillst!
Das dein Baby überhaupt schon einmal durchgeschlafen hat ist bewundernswert. Ein so kleines Baby kann noch garnicht so viel trinken, um viele Stunden ohne Nahrung auszukommen. Aber es gibt ja auch Ausnahmen
Daher ist es jetzt nicht schlimm, wenn dein Baby wieder wach wird. Der Rhythmus von deinem Kleinen wird sich noch oft umstellen und auch der Nahrungsbedarf. ja bewunderswert, hat zum ersten mal am 05.04.2010 von 19-04:30 Uhr durchgeschlafen und sonat auch schläft sie ca 18/19uhr bis 3/4/5 Uhr nur die letzten paar tage nicht mehr.
Was genau sind denn die Probleme beim Trinken an der Brust? Mein Sohn hat anfänglich auch nicht an der Brust getrunken und ich habe für ihn gepumpt, aber auch immer und immer wieder angelegt bis es irgendwann ging. sie schreit nur wenn ich sie an der brust habe... trinkt komisch und schreit wieder... oder nimmt gar nicht... und nach 10min schreien und quälerei hört man dann auch und gibt abgepumpte Mamamilch...
Wenn sich dein Baby jetzt während dem Trinken umdreht kann es sein, dass es einfach mehr entdeckt und sieht, also bewusst. Seine Welt um es herum wird größer und interessanter..und Trinken damit natürlich viel langweiliger, weil es ja die neue Welt entdecken will. Damit muss es natürlich öfter trinken (und eben auch nachts) um auf seine Trinkmenge zu kommen. siehs , so einfache logische erklärung... und man is selber immer so in ängste man mache was falsch
Auch in Wachstumsphasen fordern die Kinder wieder mehr Milch.
Meine neueste Info ist die: das Einzige, was WIRKLICH Milchbildend ist, ist anlegen, anlegen und nochmal anlegen. Stilltee oder ähnliches hat bei mir auch nie wirklich Wirkung gezeigt. hab auch das gefühl das Malzbier, Malzkafee und Stilltees keine wirkung bei mir haben...
Wieviel nasse Windeln hat denn dein Baby? Ist sie wach und aktiv? Solange sie genug ausscheidet würde ich nicht vorschnell zu Pulvermilch greifen. Meine Tochter war auch fast 6 Monate lang ein Speikind, irgendwann wars auf einmal vorbei. Dringeblieben ist immer genug. Meine Hebamme sagte, es sieht immer nur viel aus. Wenn man ein Schnapsglas mit 2 cl auskippt auf den Boden sieht es auch viel aus, ist aber nur eine (meist) geringe Menge. unterschiedlich nasse windeln hat sie manchmal 3-4 und dann mal wieder 6-8 wieder. Hoffe ja auch das das speien schnell vorbei geht... das gequäle bei ihr, sieht immer so schlimm an... wenns durch die Nase mit durchkommt. Manchmal ist schon mehr als nen Schnappsglas mit Speien... also so vll 10-20ml sinds auf jeden Fall... da hilf meist nicht mehr ein Tuch zum drunder legen... was ich mich schon umziehen musste weil ich nass bis auf die Unterwäsche war.... oh je...
Lieben Gruß[/quote]
Es ist toll, dass du stillst!
Das dein Baby überhaupt schon einmal durchgeschlafen hat ist bewundernswert. Ein so kleines Baby kann noch garnicht so viel trinken, um viele Stunden ohne Nahrung auszukommen. Aber es gibt ja auch Ausnahmen
Was genau sind denn die Probleme beim Trinken an der Brust? Mein Sohn hat anfänglich auch nicht an der Brust getrunken und ich habe für ihn gepumpt, aber auch immer und immer wieder angelegt bis es irgendwann ging. sie schreit nur wenn ich sie an der brust habe... trinkt komisch und schreit wieder... oder nimmt gar nicht... und nach 10min schreien und quälerei hört man dann auch und gibt abgepumpte Mamamilch...
Wenn sich dein Baby jetzt während dem Trinken umdreht kann es sein, dass es einfach mehr entdeckt und sieht, also bewusst. Seine Welt um es herum wird größer und interessanter..und Trinken damit natürlich viel langweiliger, weil es ja die neue Welt entdecken will. Damit muss es natürlich öfter trinken (und eben auch nachts) um auf seine Trinkmenge zu kommen. siehs , so einfache logische erklärung... und man is selber immer so in ängste man mache was falsch
Auch in Wachstumsphasen fordern die Kinder wieder mehr Milch.
Meine neueste Info ist die: das Einzige, was WIRKLICH Milchbildend ist, ist anlegen, anlegen und nochmal anlegen. Stilltee oder ähnliches hat bei mir auch nie wirklich Wirkung gezeigt. hab auch das gefühl das Malzbier, Malzkafee und Stilltees keine wirkung bei mir haben...
Wieviel nasse Windeln hat denn dein Baby? Ist sie wach und aktiv? Solange sie genug ausscheidet würde ich nicht vorschnell zu Pulvermilch greifen. Meine Tochter war auch fast 6 Monate lang ein Speikind, irgendwann wars auf einmal vorbei. Dringeblieben ist immer genug. Meine Hebamme sagte, es sieht immer nur viel aus. Wenn man ein Schnapsglas mit 2 cl auskippt auf den Boden sieht es auch viel aus, ist aber nur eine (meist) geringe Menge. unterschiedlich nasse windeln hat sie manchmal 3-4 und dann mal wieder 6-8 wieder. Hoffe ja auch das das speien schnell vorbei geht... das gequäle bei ihr, sieht immer so schlimm an... wenns durch die Nase mit durchkommt. Manchmal ist schon mehr als nen Schnappsglas mit Speien... also so vll 10-20ml sinds auf jeden Fall... da hilf meist nicht mehr ein Tuch zum drunder legen... was ich mich schon umziehen musste weil ich nass bis auf die Unterwäsche war.... oh je...
Lieben Gruß[/quote]
-
Fliederbusch
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- Beiträge: 79
- Registriert: 14.05.2010, 17:53
Re: Stillen - nicht ausreichend - milch zu dünn ?
Wollte noch was zum Speien schreiben: mein Baby spuckt auch und manchmal solche Mengen, dass es eigentlich nicht sein koennte, dass da ueberhaupt noch was drin bleibt. ABER es bleibt was drin, denn er nimmt gut zu.
Die restlichen Fragen wurden Dir schon sehr gut beantwortet.
Leider gibt es oft noch Menschen( die ja auch meist nur helfen wollen) und einen fragen oder sagen, dass die Milch fuer das Baby nicht ( mehr) reicht.
Sie stellt sich den Beduerfnissen Deines Babys nach.
Ich wuerde Dir raten, dein Problem mit dem Anlegen einer Hebamme oder Stillberaterin zu zeigen. Meist gibt es Stillcafes, in denen Dir das auch gezeigt werden kann. Es ist naemlich viel schoener und effektiver als Abpumpen.
LG
Die restlichen Fragen wurden Dir schon sehr gut beantwortet.
Leider gibt es oft noch Menschen( die ja auch meist nur helfen wollen) und einen fragen oder sagen, dass die Milch fuer das Baby nicht ( mehr) reicht.
Sie stellt sich den Beduerfnissen Deines Babys nach.
Ich wuerde Dir raten, dein Problem mit dem Anlegen einer Hebamme oder Stillberaterin zu zeigen. Meist gibt es Stillcafes, in denen Dir das auch gezeigt werden kann. Es ist naemlich viel schoener und effektiver als Abpumpen.
LG
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Fliederbusch ist Mami von 2 Kindern
Clauwi-Trageberaterin GK 10/10
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