Nachts abstillen?! (Leider lang...)
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- Elbenmama
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Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Hallo Ihr Lieben,
ich habe noch mal eine Frage bzw. könnte dringend Euren guten Rat gebrauchen. Karla ist jetzt 13 Monate und ich würde gerne nachts abstillen. Das hat zwei Gründe, der Hauptgrund ist, dass sie seit einiger Zeit nachts nach dem Stillen furchtbar hustet und nicht wieder einschlafen kann, vor allem, wenn ich sie in der Zeit zwischen Mitternacht und ca. 3 Uhr stille. Meine Kinderärztin sagt, das liegt am Schnupfen (sie hat mehr oder weniger Dauerschnupfen, soll aber angeblich normal sein in dem Alter, wenn sie viel Kontakt zu anderen Kindern haben...), und tatsächlich merkt man auch, dass es nicht von den Bronchien kommt, es ist einfach so, dass sich im Liegen der Schleim/Rotz sammelt und wenn ich sie stille, löst sich alles & läuft ihr in den Rachen. Letzte Nacht hat sie nach dem Stillen um halb zwei bis drei Uhr, also 1,5 Stunden, gehustet und am Ende auch nur noch geweint, weil sie eigentlich schlafen wollte. Das kann es ja nicht sein. Dazu kommt, dass ich ab Juni wieder arbeiten muss und es schön fände, wenn sie langsam lernen würde, durchzuschlafen.
Allerdings will ich wirklich noch nicht komplett abstillen. :0((( Ich genieße die abendliche Stillmahlzeit viel zu sehr und stille sie wirklich gerne. Auch morgens als „Frühstück“ und Ankomm-Ritual in den Tag würde ich eigentlich gern weiterstillen.
Habe aber die dumme Befürchtung, dass das nicht so klappt, wie wir uns das vorstellen... wir haben jetzt mal eine Woche versucht, sie nachts nicht zu stillen, sprich: Papa bleibt nachts bei ihr und Mama zieht ins Gästezimmer. Das hat ganz gut geklappt, die erste Nacht hat sie viel geweint, die zweite und dritte schon weniger, danach nur noch ein bisschen beschwert. Problem: Spätestens um halb sechs „muss“ ich rüber ins Schlafzimmer, weil man Freund dann aufstehen muss. Oft ist sie dann wach geworden und wollte dann natürlich trinken, und ich dachte, naja, das fällt ja quasi dann schon unter Frühstück, hab sie gestillt und danach hat sie meist noch mal 2 bis 3 Stunden geschlafen.
Nach einer Woche bin ich dann wieder mit ins Schlafzimmer, auch wieder auf ihre Seite (wir haben ihre Matratze ohne Gitter seitlich an unser Bett „angebaut“, sie schläft also mit mir auf einer Höhe bzw. im Familienbett), und dann wurde es natürlich wieder früher, erst war sie um halb fünf wach, dann mal wieder um vier... und dann wieder zwei Nächte um halb zwei, und als ich versucht habe, sie zu trösten (ohne Stillen), war natürlich Holland in Not. Mit dem Ergebnis, dass sie eben dann auch wieder mitten in der Nacht trank, um danach bis zu anderthalb Stunden zu husten.
Das ist doch alles Sch.... :0( Sie ist doch auch noch zu klein, um zu raffen, ob es jetzt halb zwei nachts oder halb sechs morgens ist! Aber wenn ich rübergehe und „übernehme“, kriegt sie das denn gepeilt, dass es jetzt von mir auch nix mehr gibt?! Muss ich die Frühstücksmahlzeit unter Umständen auch ganz sein lassen, um es ihr nicht unnötig schwer und kompliziert zu machen? Und wirklich nur noch abends stillen? Klappt das, dass sie das vom Kopf her schon hinkriegt, dass sie nur abends trinken darf, nachts und morgens aber nicht mehr? Morgens verlangt sie übrigens nicht danach (das geht dann von mir aus), wie auch tagsüber nicht, sie isst gerne und gut und holt sich ihr Kuschelpensum tagsüber auch einfach so, ohne Stillen.
Wie habt Ihr das gemacht mit dem nächtlichen Abstillen, ohne schon komplett abzustillen? Würdet Ihr mir empfehlen, das mit Papa weiter durchzuziehen, oder ist es wichtig, dass ich sie auch nachts tröste und halte, ohne zu stillen? Mir bricht es nur echt das Herz, wenn sie dann auf meinem Arm so schreit und jammert und einfach partout nicht versteht, warum sie jetzt nicht trinken darf. :0( Aber wie gesagt, um halb sechs muss ich ablösen, das geht leider nicht anders.
Was anderes trinken funktioniert übrigens leider null. Wasser nimmt sie nicht nachts. Und Pulle kriegt sie auch nicht, es gab zwischendurch mal einen Versuch, hat sie aber nicht vertragen und wir haben auch nie wieder was anderes ausprobiert aus der Flasche, weder Folgemilch noch normale Milch oder Brei o.ä., wie gesagt, sie isst ja tagsüber auch normal und meist schon vom Familientisch, da will ich nicht mehr anfangen, irgendwelche Fläschchen zu machen... oder könnte es sein, dass sie nachts doch noch Hunger hat?? Aber dann würde sie ja nicht, wie am Ende des ersten Versuchs mit Papa, nach ein bisschen Nölen nachts noch mal 6 Stunden schlafen, sondern wäre öfter wieder wach?
Sorry für den langen Roman, aber ich bin echt grad etwas durch, weil ich nicht weiß, wie wir das am besten und am schonendsten für sie anstellen. Ich höre sie jetzt seit ner Stunde immer mal wieder weinen beim Papa, der muss in einer Viertelstunde raus und ich frage mich, ob ich sie dann jetzt gleich stille oder sie auch nur im Arm halte und konsequent bleiben muss. *seufz*
Wäre sehr dankbar für Rat und Erfahrungsberichte...
ich habe noch mal eine Frage bzw. könnte dringend Euren guten Rat gebrauchen. Karla ist jetzt 13 Monate und ich würde gerne nachts abstillen. Das hat zwei Gründe, der Hauptgrund ist, dass sie seit einiger Zeit nachts nach dem Stillen furchtbar hustet und nicht wieder einschlafen kann, vor allem, wenn ich sie in der Zeit zwischen Mitternacht und ca. 3 Uhr stille. Meine Kinderärztin sagt, das liegt am Schnupfen (sie hat mehr oder weniger Dauerschnupfen, soll aber angeblich normal sein in dem Alter, wenn sie viel Kontakt zu anderen Kindern haben...), und tatsächlich merkt man auch, dass es nicht von den Bronchien kommt, es ist einfach so, dass sich im Liegen der Schleim/Rotz sammelt und wenn ich sie stille, löst sich alles & läuft ihr in den Rachen. Letzte Nacht hat sie nach dem Stillen um halb zwei bis drei Uhr, also 1,5 Stunden, gehustet und am Ende auch nur noch geweint, weil sie eigentlich schlafen wollte. Das kann es ja nicht sein. Dazu kommt, dass ich ab Juni wieder arbeiten muss und es schön fände, wenn sie langsam lernen würde, durchzuschlafen.
Allerdings will ich wirklich noch nicht komplett abstillen. :0((( Ich genieße die abendliche Stillmahlzeit viel zu sehr und stille sie wirklich gerne. Auch morgens als „Frühstück“ und Ankomm-Ritual in den Tag würde ich eigentlich gern weiterstillen.
Habe aber die dumme Befürchtung, dass das nicht so klappt, wie wir uns das vorstellen... wir haben jetzt mal eine Woche versucht, sie nachts nicht zu stillen, sprich: Papa bleibt nachts bei ihr und Mama zieht ins Gästezimmer. Das hat ganz gut geklappt, die erste Nacht hat sie viel geweint, die zweite und dritte schon weniger, danach nur noch ein bisschen beschwert. Problem: Spätestens um halb sechs „muss“ ich rüber ins Schlafzimmer, weil man Freund dann aufstehen muss. Oft ist sie dann wach geworden und wollte dann natürlich trinken, und ich dachte, naja, das fällt ja quasi dann schon unter Frühstück, hab sie gestillt und danach hat sie meist noch mal 2 bis 3 Stunden geschlafen.
Nach einer Woche bin ich dann wieder mit ins Schlafzimmer, auch wieder auf ihre Seite (wir haben ihre Matratze ohne Gitter seitlich an unser Bett „angebaut“, sie schläft also mit mir auf einer Höhe bzw. im Familienbett), und dann wurde es natürlich wieder früher, erst war sie um halb fünf wach, dann mal wieder um vier... und dann wieder zwei Nächte um halb zwei, und als ich versucht habe, sie zu trösten (ohne Stillen), war natürlich Holland in Not. Mit dem Ergebnis, dass sie eben dann auch wieder mitten in der Nacht trank, um danach bis zu anderthalb Stunden zu husten.
Das ist doch alles Sch.... :0( Sie ist doch auch noch zu klein, um zu raffen, ob es jetzt halb zwei nachts oder halb sechs morgens ist! Aber wenn ich rübergehe und „übernehme“, kriegt sie das denn gepeilt, dass es jetzt von mir auch nix mehr gibt?! Muss ich die Frühstücksmahlzeit unter Umständen auch ganz sein lassen, um es ihr nicht unnötig schwer und kompliziert zu machen? Und wirklich nur noch abends stillen? Klappt das, dass sie das vom Kopf her schon hinkriegt, dass sie nur abends trinken darf, nachts und morgens aber nicht mehr? Morgens verlangt sie übrigens nicht danach (das geht dann von mir aus), wie auch tagsüber nicht, sie isst gerne und gut und holt sich ihr Kuschelpensum tagsüber auch einfach so, ohne Stillen.
Wie habt Ihr das gemacht mit dem nächtlichen Abstillen, ohne schon komplett abzustillen? Würdet Ihr mir empfehlen, das mit Papa weiter durchzuziehen, oder ist es wichtig, dass ich sie auch nachts tröste und halte, ohne zu stillen? Mir bricht es nur echt das Herz, wenn sie dann auf meinem Arm so schreit und jammert und einfach partout nicht versteht, warum sie jetzt nicht trinken darf. :0( Aber wie gesagt, um halb sechs muss ich ablösen, das geht leider nicht anders.
Was anderes trinken funktioniert übrigens leider null. Wasser nimmt sie nicht nachts. Und Pulle kriegt sie auch nicht, es gab zwischendurch mal einen Versuch, hat sie aber nicht vertragen und wir haben auch nie wieder was anderes ausprobiert aus der Flasche, weder Folgemilch noch normale Milch oder Brei o.ä., wie gesagt, sie isst ja tagsüber auch normal und meist schon vom Familientisch, da will ich nicht mehr anfangen, irgendwelche Fläschchen zu machen... oder könnte es sein, dass sie nachts doch noch Hunger hat?? Aber dann würde sie ja nicht, wie am Ende des ersten Versuchs mit Papa, nach ein bisschen Nölen nachts noch mal 6 Stunden schlafen, sondern wäre öfter wieder wach?
Sorry für den langen Roman, aber ich bin echt grad etwas durch, weil ich nicht weiß, wie wir das am besten und am schonendsten für sie anstellen. Ich höre sie jetzt seit ner Stunde immer mal wieder weinen beim Papa, der muss in einer Viertelstunde raus und ich frage mich, ob ich sie dann jetzt gleich stille oder sie auch nur im Arm halte und konsequent bleiben muss. *seufz*
Wäre sehr dankbar für Rat und Erfahrungsberichte...
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rocking mammal
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Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
ich hab leider gerade keine zeit für eine ausführliche antwort und habe auch deinen bericht erst mal nur überflogen. daher nur kurz:
ich hatte selbst schon -zig mal vor, nachts abzustillen. das gehuste nach dem stillen kenne ich auch sehr gut. wir haben trotzdem nicht abgestillt, auch nicht nachts.
meine gründe:
*wegen einer "phase" stille ich ihn nicht ab, auch nicht nur zum teil. in der regel schläft er nachts dann doch nach ein paar tagen wieder ganz gut.
*gegen den husten: er schläft jetzt mit einem kleinen kissen, und zwar einem dinkelkissen, da liegt der kopf *etwas* erhöht und gleichzeitig stabil. er seitdem hustet er deutlich weniger
*plus, wenn er krank ist, bin ich für das stillen doch wieder sehr dankbar, da er dann die milch besonders braucht. und während tagsüber die welt so spannend ist, dass er nicht in ruhe trinkt, stillt er nachts lang und gründlich.
wir machen erst mal so weiter. auch, wenn ich zweimal die woche um 5.30 raus muss
...
evt. komme ich nochmal zu mehr...
lg
rm
ich hatte selbst schon -zig mal vor, nachts abzustillen. das gehuste nach dem stillen kenne ich auch sehr gut. wir haben trotzdem nicht abgestillt, auch nicht nachts.
meine gründe:
*wegen einer "phase" stille ich ihn nicht ab, auch nicht nur zum teil. in der regel schläft er nachts dann doch nach ein paar tagen wieder ganz gut.
*gegen den husten: er schläft jetzt mit einem kleinen kissen, und zwar einem dinkelkissen, da liegt der kopf *etwas* erhöht und gleichzeitig stabil. er seitdem hustet er deutlich weniger
*plus, wenn er krank ist, bin ich für das stillen doch wieder sehr dankbar, da er dann die milch besonders braucht. und während tagsüber die welt so spannend ist, dass er nicht in ruhe trinkt, stillt er nachts lang und gründlich.
wir machen erst mal so weiter. auch, wenn ich zweimal die woche um 5.30 raus muss
evt. komme ich nochmal zu mehr...
lg
rm
--- viele Grüße! ---
- Minchen
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Ich hab erst mit 22 Monaten nachts abgestillt, da hat er auch verstanden, worum es ging. Und ich hab es nicht ausschließlich für mich und meinen Schlaf getan, sondern weil er regelmäßig uns alle (auch den Kleinen) geweckt hat, wenns nicht schnell genug ging. Und das alle 1,5 Stunden.
DAs mit dem Husten kenne ich auch, das geht wieder vorbei und ist bestimmt kein Grund zum Abstillen. Eher im Gegenteil, sie ist ja krank! Und ja, es ist vollkommen normal in dem Alter.
Ich finde 13 Monate zu jung - zudem war es mir auch immer sehr wichtig, dass ICH ihn dann nachts tröste und ihn nicht "allein" lasse - Papa geht bei uns nachts nach wie vor GAR NICHT. Ich wollte halt, dass er lernt, dass ich ihn auch ohne Stillen trösten kann.
Durchschlafen "lernen" sie damit übrigens sowieso nicht, das ist eine Frage der Gehirnreife. Also wird sie uU weiterhin nachts aufwachen, Du kannst sie aber nicht mehr unbedingt so schnell und gut trösten, das sollte Dir bewusst sein.
Kann grad nicht mehr schreiben, aber es kommen bestimmt noch einige Antworten!
DAs mit dem Husten kenne ich auch, das geht wieder vorbei und ist bestimmt kein Grund zum Abstillen. Eher im Gegenteil, sie ist ja krank! Und ja, es ist vollkommen normal in dem Alter.
Ich finde 13 Monate zu jung - zudem war es mir auch immer sehr wichtig, dass ICH ihn dann nachts tröste und ihn nicht "allein" lasse - Papa geht bei uns nachts nach wie vor GAR NICHT. Ich wollte halt, dass er lernt, dass ich ihn auch ohne Stillen trösten kann.
Durchschlafen "lernen" sie damit übrigens sowieso nicht, das ist eine Frage der Gehirnreife. Also wird sie uU weiterhin nachts aufwachen, Du kannst sie aber nicht mehr unbedingt so schnell und gut trösten, das sollte Dir bewusst sein.
Kann grad nicht mehr schreiben, aber es kommen bestimmt noch einige Antworten!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
- Lino
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Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Meine Große hab ich mit 23 Monaten nachts abgestillt, da konnte ich ihr erklären, dass die Brust nachts schläft und wir erst wieder morgens stillen. Einfach war das dennoch nicht.
Meine Kleine ist auch 13 Monate alt und ich überlege auch schon, wie das wohl bei ihr wird. Ich habe gerade das Gefühl, sie trinkt immer öfter und lässt sich auch gar nicht mehr anders trösten nachts, das macht mir ein wenig "Sorgen". Manchmal find ich es eigentlich ganz ok, manchmal macht es mich aber schon ziemlich fertig. Und ich will nicht schon wieder warten, bis ich so richtig fertig bin...Andererseits finde ich 13 Monate schon noch ganz schön klein, v.a. weil man es eben noch nicht so richtig erklären kann. Deswegen denke ich, wäre es in diesem Alter einfacher und irgendwie "fairer", wenn der Papa das übernimmt. Ich stell es mir fies vor, wenn sie gar nicht verstehen können, dass Mama zwar da ist, aber ihr einfach nicht gibt, was sie braucht. Vor einem Monat war ich mal total fertig und überreizt nachts und wollte einfach nicht stillen, ich hab das eine ganze Weile durchgezogen, aber das war ziemlich furchtbar, sie konnte sich gar nicht beruhigen. Danach dachte ich, dass ich das so schnell nicht wieder mache...
Ach, ich weiß auch nicht, was ich Dir raten kann, wenn Du sicher bist, dass Du das willst, funktioniert es sicherlich am besten.
Und tagsüber kannst Du ihr ja trotzdem immer wieder das Stillen anbieten, ich denke, das kann man auf jeden Fall trennen.
Meine Kleine ist auch 13 Monate alt und ich überlege auch schon, wie das wohl bei ihr wird. Ich habe gerade das Gefühl, sie trinkt immer öfter und lässt sich auch gar nicht mehr anders trösten nachts, das macht mir ein wenig "Sorgen". Manchmal find ich es eigentlich ganz ok, manchmal macht es mich aber schon ziemlich fertig. Und ich will nicht schon wieder warten, bis ich so richtig fertig bin...Andererseits finde ich 13 Monate schon noch ganz schön klein, v.a. weil man es eben noch nicht so richtig erklären kann. Deswegen denke ich, wäre es in diesem Alter einfacher und irgendwie "fairer", wenn der Papa das übernimmt. Ich stell es mir fies vor, wenn sie gar nicht verstehen können, dass Mama zwar da ist, aber ihr einfach nicht gibt, was sie braucht. Vor einem Monat war ich mal total fertig und überreizt nachts und wollte einfach nicht stillen, ich hab das eine ganze Weile durchgezogen, aber das war ziemlich furchtbar, sie konnte sich gar nicht beruhigen. Danach dachte ich, dass ich das so schnell nicht wieder mache...
Ach, ich weiß auch nicht, was ich Dir raten kann, wenn Du sicher bist, dass Du das willst, funktioniert es sicherlich am besten.
Und tagsüber kannst Du ihr ja trotzdem immer wieder das Stillen anbieten, ich denke, das kann man auf jeden Fall trennen.
Das hab ich schon so oft gelesen, aber meine Erfahrung und die von einigen Freundinnen von mir war eben doch, dass die Kinder danach viel seltener aufwachen und doch die meisten nach dem nachts abstillen durchschliefen. Es kommt halt darauf an, was sie statt dem Stillen zum Wiedereinschlafen lernen. Zumindest haben sie doch gelernt, dass man auch anders wieder einschlafen kann als mit Stillen und häufig schaffen sie dann doch alleine weiterzuschlafen, bzw. es reicht ein beruhigendes Geräusch oder ein Handauflegen.Minchen hat geschrieben: Durchschlafen "lernen" sie damit übrigens sowieso nicht, das ist eine Frage der Gehirnreife. Also wird sie uU weiterhin nachts aufwachen, Du kannst sie aber nicht mehr unbedingt so schnell und gut trösten, das sollte Dir bewusst sein.
Liebe Grüße von mir (1977) mit großer Tochter (22.05.06) und kleiner Tochter (25.03.09) und kleinster Tochter (10.07.16)!
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pappe
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 12.10.2009, 11:52
Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Bei uns hat es so funktioniert (wir haben es fast genauso gemacht, also ich auf der Couch, Papa tröstet) - morgens gibts bei uns immer Milchbrei zu essen. Dadurch gibt es keine erste Stillmahlzeit die sich immer weiter nach vorne verschieben kann.
Liebe Grüße
pappe
Liebe Grüße
pappe
-
2-fachMama
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 105
- Registriert: 27.02.2010, 19:39
Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Hallo,
ich verstehe dich, mit 13 Monaten ist es auch keine Zumutung mehr für das Kind, Nachts abgestillt zu werden. Und es ist deine Entscheidung, lass dir da von niemandem reinquatschen. Du kennst dein Kind am besten. Manchmal tut es auch den Kindern gut, länger am Stück schlafen zu können. Außerdem tut es deiner Tochter ja auch nicht gut, wenn sie sich Nachts so quälen muss.Wenn es mit dem Papa schon Mal funktioniert hatte, würde ich das wiederholen. Sobald du dann auch wieder Nachts übernimmst, musst auch du konsequent sein und ihr nicht die Brust geben. Biete ihr eine andere Möglichkeit sich zu beruhigen ( in den Arm nehmen; Wasserfläschen) aber gib ihr nicht die Brust. Je eher du fest hinter deiner Entscheidung stehst, desto leichter wird deine Tochter diese Umstellung akzeptieren (nach anfänglichem Meckern natürlich). Sie wird nach einiger Zeit gewöhnt sein, die Brust erst Morgens zu bekommen. Ich denke, ab 5 Uhr Morgens ist es ok. Um diese Zeit bekommen viele Kinder schon hunger, da wäre hinhalten dann eher eine Qual für sie. Vielleicht sollte der Papa auf der Bettseite schlafen, an der ihr Gitterbett angebaut ist, dann hat deine Tochter nicht sofort deine Brust vor der Nase?
Liebe Grüße!
ich verstehe dich, mit 13 Monaten ist es auch keine Zumutung mehr für das Kind, Nachts abgestillt zu werden. Und es ist deine Entscheidung, lass dir da von niemandem reinquatschen. Du kennst dein Kind am besten. Manchmal tut es auch den Kindern gut, länger am Stück schlafen zu können. Außerdem tut es deiner Tochter ja auch nicht gut, wenn sie sich Nachts so quälen muss.Wenn es mit dem Papa schon Mal funktioniert hatte, würde ich das wiederholen. Sobald du dann auch wieder Nachts übernimmst, musst auch du konsequent sein und ihr nicht die Brust geben. Biete ihr eine andere Möglichkeit sich zu beruhigen ( in den Arm nehmen; Wasserfläschen) aber gib ihr nicht die Brust. Je eher du fest hinter deiner Entscheidung stehst, desto leichter wird deine Tochter diese Umstellung akzeptieren (nach anfänglichem Meckern natürlich). Sie wird nach einiger Zeit gewöhnt sein, die Brust erst Morgens zu bekommen. Ich denke, ab 5 Uhr Morgens ist es ok. Um diese Zeit bekommen viele Kinder schon hunger, da wäre hinhalten dann eher eine Qual für sie. Vielleicht sollte der Papa auf der Bettseite schlafen, an der ihr Gitterbett angebaut ist, dann hat deine Tochter nicht sofort deine Brust vor der Nase?
Liebe Grüße!
Mama mit Mausi (* Jan 05) und Wurschtl (* Jun 09)
-
ChristineMa
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 387
- Registriert: 07.01.2010, 10:10
Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Hallo!
Ich bin der Meinung, dass es unbedingt günstig ist, eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten gut ist. Dabei hab ich die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder, deren Eltern (Mütter) ihre Entscheidung getroffen haben, leichter tun mit abstillen als andere. Vielleicht gibt es für dich einen guten Kompromiss, von dem du ganz überzeugt bist (frühestens ab 4:00 stillen zB). Deine Maus wird sich damit leichter tun, wenn sie spürt dass du dir sicher bist.
Das mit dem Husten ist natürlich eine ganz doofe Geschichte. Ich denke der Frühling tut sein übriges, dass ihr ihn bald los werdet...
Noch etwas. In diesem Alter wird eure Kleine wahrscheinlich etwas brauchen um wieder einzuschlafen, wenn sie den Busen nicht mehr hat. Das "Etwas" kann ganz vielfältig sein. Manche brauchen ganz lange viel Körperkontakt, manche gewöhnen sich nach einer Zeit ans Kopfstreicheln, wieder anderen kann man ein "Übergangsobjekt" angewöhnen. Wie schnell das geht ist natürlich ganz unterschiedlich.
Generell bin ich der festen Überzeugung, je weniger das Kind gestillt wird desto mehr braucht es intensiven Körperkontakt. (So nach dem Motto: Wenn was verloren geht, muss es ersetzt werden) da ist es immer günstig ihnen das zuteil werden zu lassen.
Halt durch! Ich finds toll welche Gedanken du dir machst und auch dass du sie trotzdem abends und morgens weiter stillen wirst!
Ich bin der Meinung, dass es unbedingt günstig ist, eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten gut ist. Dabei hab ich die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder, deren Eltern (Mütter) ihre Entscheidung getroffen haben, leichter tun mit abstillen als andere. Vielleicht gibt es für dich einen guten Kompromiss, von dem du ganz überzeugt bist (frühestens ab 4:00 stillen zB). Deine Maus wird sich damit leichter tun, wenn sie spürt dass du dir sicher bist.
Das mit dem Husten ist natürlich eine ganz doofe Geschichte. Ich denke der Frühling tut sein übriges, dass ihr ihn bald los werdet...
Noch etwas. In diesem Alter wird eure Kleine wahrscheinlich etwas brauchen um wieder einzuschlafen, wenn sie den Busen nicht mehr hat. Das "Etwas" kann ganz vielfältig sein. Manche brauchen ganz lange viel Körperkontakt, manche gewöhnen sich nach einer Zeit ans Kopfstreicheln, wieder anderen kann man ein "Übergangsobjekt" angewöhnen. Wie schnell das geht ist natürlich ganz unterschiedlich.
Generell bin ich der festen Überzeugung, je weniger das Kind gestillt wird desto mehr braucht es intensiven Körperkontakt. (So nach dem Motto: Wenn was verloren geht, muss es ersetzt werden) da ist es immer günstig ihnen das zuteil werden zu lassen.
Ganz genau so sehe ich das auch und natürlich muss sie meckern-es ist ja auch sehr traurig für sie wenn das nicht mehr so funktioniert wie vorher2-fachMama hat geschrieben:Je eher du fest hinter deiner Entscheidung stehst, desto leichter wird deine Tochter diese Umstellung akzeptieren (nach anfänglichem Meckern natürlich)
Halt durch! Ich finds toll welche Gedanken du dir machst und auch dass du sie trotzdem abends und morgens weiter stillen wirst!
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fairy84
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- Registriert: 03.01.2010, 12:42
Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Also bei uns liefs folgendermaßen: Da er fast stündlich stillte waren die Nächte für mich eher anstrengen als erholsam. Ich hab dann den tollen Plan gefasst, dass er nur noch alle 3 Stunden gestillt wird und dazwischen halt getröstet usw. 3 Stunden deshalb, weil er abends solange ohne mich ausgehalten hat ohne aufzuwachen. Also hab ich beim Stillen auf die Uhr geschaut und mit ein Ziel gefasst (z.b allerfrühstens in 2,5h wird er gestillt) und mich auch daran gehalten. Ich wollte ursprünglich nicht abstillen, sondern nur, dass er länger schläft. Das hat soweit auch gut geklappt, nur irgendwann merkte ich, dass er wenn er aufwacht nicht weiß, ob es was gibt oder nicht. Da wir bei nur noch 2 Stillmahlzeiten in der Nacht waren, habe ich dann beschlossen, dass jetzt schluss ist. Es gab nur eine schlimmere Nacht in der er nach 2 stunden aufgwacht ist und eine halbe geweint hat. Aber danach war klar, Mama meint was sie sagt und zieht das durch.
Allerdings gab es bei uns schon vorher kein Frühstück im Bett. Allerdings hatten wir eine Zeitlang eine Spätmahlzeit. Also wenn wir noch nicht im Bett waren ist er so gegen 22 Uhr aufgewacht und wurde gestillt. Die hat er irgendwann verschlafen. Und er konnte schon unterscheiden zwischen: Es ist jetzt später Abend oder es ist mitten in der Nacht. Allerdings war da ja auch der Unterschied: Mama ist nicht da bzw. ich bin alleine und mitten in der Nacht wenn wir daneben lagen.
Allerdings gab es bei uns schon vorher kein Frühstück im Bett. Allerdings hatten wir eine Zeitlang eine Spätmahlzeit. Also wenn wir noch nicht im Bett waren ist er so gegen 22 Uhr aufgewacht und wurde gestillt. Die hat er irgendwann verschlafen. Und er konnte schon unterscheiden zwischen: Es ist jetzt später Abend oder es ist mitten in der Nacht. Allerdings war da ja auch der Unterschied: Mama ist nicht da bzw. ich bin alleine und mitten in der Nacht wenn wir daneben lagen.
mit kleinem Piraten (05/09)
- Elbenmama
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Re: Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Antworten! Wir sind tatsächlich schon ein ganzes Stückchen weiter, nach ein paar Nächten mit Papa an ihrer Seite (und mir auf der anderen Seite des Bettes) schläft sie jetzt eigentlich jede Nacht durch bis morgens um ca. fünf. Das finde ich schon mal ganz prima. :0)) Also, sie wird zwischendurch mal wach, lässt sich aber mit Kopf streicheln und Schnuller reichen sofort wieder beruhigen und schläft weiter. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die "Frühstücksmahlzeit" tatsächlich außerhalb des Bettes zu stillen, damit sie versteht, dass das Frühstück ist und eben erst erfolgt, wenn der Tag begonnen hat, nicht als "Nachtmahlzeit". Denn manchmal wird sie um 6 wach, manchmal um halb fünf... so oder so ist sie dann noch nicht ausgeschlafen, wenn ich sie dann um sechs im Bett stille, schläft sie danach meist noch mal ein, dauert aber ewig... wobei einmal morgens stillen echt okay ist, das heißt, das werde ich weiter so machen, denk ich. Husten ist auch deutlich besser geworden.
Ich glaube inzwischen auch, das Wichtigste ist, dass man selber hinter der Entscheidung steht. Ich hatte Zweifel, ob ich ihr damit was Wichtiges wegnehme nachts, aber wenn ich jetzt sehe, dass sie wirklich besser und länger schläft, und das Stillen tagsüber und abends vor dem Einschlafen nach wie vor sooo schön und innig ist, denke ich, wir sind auf dem richtigen Weg. Intensiven Körperkontakt haben wir übrigens so oder so, sie wird ja noch getragen und ist eine solche Schmusemaus, dass man sich dahingehend keine Gedanken machen muss
Danke für Eure Meinungen!
Liebe Grüße
Elbenmama
vielen Dank für Eure Antworten! Wir sind tatsächlich schon ein ganzes Stückchen weiter, nach ein paar Nächten mit Papa an ihrer Seite (und mir auf der anderen Seite des Bettes) schläft sie jetzt eigentlich jede Nacht durch bis morgens um ca. fünf. Das finde ich schon mal ganz prima. :0)) Also, sie wird zwischendurch mal wach, lässt sich aber mit Kopf streicheln und Schnuller reichen sofort wieder beruhigen und schläft weiter. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die "Frühstücksmahlzeit" tatsächlich außerhalb des Bettes zu stillen, damit sie versteht, dass das Frühstück ist und eben erst erfolgt, wenn der Tag begonnen hat, nicht als "Nachtmahlzeit". Denn manchmal wird sie um 6 wach, manchmal um halb fünf... so oder so ist sie dann noch nicht ausgeschlafen, wenn ich sie dann um sechs im Bett stille, schläft sie danach meist noch mal ein, dauert aber ewig... wobei einmal morgens stillen echt okay ist, das heißt, das werde ich weiter so machen, denk ich. Husten ist auch deutlich besser geworden.
Ich glaube inzwischen auch, das Wichtigste ist, dass man selber hinter der Entscheidung steht. Ich hatte Zweifel, ob ich ihr damit was Wichtiges wegnehme nachts, aber wenn ich jetzt sehe, dass sie wirklich besser und länger schläft, und das Stillen tagsüber und abends vor dem Einschlafen nach wie vor sooo schön und innig ist, denke ich, wir sind auf dem richtigen Weg. Intensiven Körperkontakt haben wir übrigens so oder so, sie wird ja noch getragen und ist eine solche Schmusemaus, dass man sich dahingehend keine Gedanken machen muss
Danke für Eure Meinungen!
Liebe Grüße
Elbenmama