Amber hat geschrieben:Seit fast einem Jahr war das Stillen vollkommen problemlos, aber jetzt raubt mein Kleiner Mann mir den letzten Nerv
Wir stillen nur noch früh nach dem Aufwachen und Abends zum Einschlafen. Er trinkt, und dann nuckelt er, nimmt mal wieder ein Schlückchen, nuckelt weiter und so fort. Beim Abdocken (ca. nach 20 min.) gibt es jeden Morgen Geschrei, er sträubt sich, dreht sich, so dass man ihn fast nicht mehr halten kann. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit (10 min?) haben wir wieder unser zufriedenes Kind wieder. Ohne Stillen geht früh gar nicht. Kommt der Papa in sein Zimmer wird sofort geschrien, bin ich dabei meckert er sobald er merkt, dass ich nicht die Brust auspacken will... Abends schläft er meistens nuckelnd an der Brust ein, wacht beim Abdocken fast jeden zweiten Abend aber auf, schreit und ist dann wieder hellwach. Nochmal Anlegen geht nicht, weil er dann gerne zubeisst. Bei mir beruhigt er sich also gar nicht, nur beim Papa. Und das kann dauern... Wenn er einmal eingeschlafen ist, schläft er die Nacht dann durch. Also kann er auch ohne Brust einschlafen (wenn er will...).
Wer weiß Rat? Ich stille ja gerne noch weiter, aber dieses Gezeter jedesmal macht einen ganz schön fertig...
Ich kenne ähnliche Probleme. Benjamin ist zwar ruhig, wenn ich sage "Die Brust ist leer", wenn er dann aber nicht die andere Seite bekommt, wird Zeter und Mordio geschrien. Wenn ich ihm sage "Du bekommst die andere Seite" ist wieder Ruhe und er wartet darauf, dass ich sie auspacke. Mein Mann darf abends auch gar nicht hingehen, weil immer Mama gefordert ist, egal ob mit oder ohne Brust.
Ich habe festgestellt, dass Benjamin beim abendlichen Abdocken richtig anfängt zu meckern, wenn nicht mehr genug Milch da war, er also immer noch auf etwas mehr Milch beim Nuckeln hofft. Wenn ich ihn vor dem Stillen richtig mit Brei satt gemacht habe, reicht es ihm auch beide Seiten leer zu trinken und ich darf ihn dann abdocken wenn er nicht sogar selber abdockt. Es ist bei ihm also abends ganz klar, dass er pappsatt sein muß nach dem Stillen, damit er die Brust freigibt.
Tagsüber habe ich leider das gleiche Problem wie Du, unabhängig von der Milchmenge, und auch noch keine Lösung gefunden. Aber vielleicht hat hier ja noch jemand anderes eine Idee.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11