Und zwar stille ich jetzt seid 4 wochen und seid 2 wochen tut es mir soo weh das stillen.
Ich stille richtig da es mir meine Hebamme gezeigt hat aber meine Brustwarzen werden und werden nicht besser
Weiss jemand was ich da machen kann??
Ich habe schon mit Stillhütchen, Extra Creme von Aphoteke gegen endzündung, Scharfwolle, Schwarzteeebeutel ausprobiert.
Aber nichts hilft *heul*
Hoffe es kann mir hier noch jemand tips geben.
Wir haben leider gerade mit einem Pilz zu kämpfen, der sich am Anfang bei mir auch angefühlt hat wie wunde Brustwarzen. Das Stillen damit ist auch sehr schmerzhaft.Und es wurde trotz 100%ig korrektem Anlegen nicht besser, sondern immer nur schlimmer.
Ich kopiere dir jetzt mal, was eine Freundin mir dazu geschrieben hatte:
"Pilz oder soor kannst du ausschließen? das kann nämlcih auch zu rötungen, schuppiger und rissiger haut führen?
Mögliche Symptome für eine Soorinfektion bei der Mutter sind:
* starke Schmerzen der Brustwarzen oder der Brust, die seit der Geburt auftreten,
* während der gesamten Stillmahlzeit anhalten und durch verbesserte Stillpositionen und Anlegetechniken nicht gelinder werden können,
* plötzlich einsetzende Schmerzen der Brustwarzen und/oder Brust nach Ablauf der Neugeborenenperiode,
* juckende oder brennende Brustwarzen, die rosa oder rot, glänzend und fleckig aussehen und/oder mit einem Ausschlag aus kleinen Bläschen bedeckt sind, offene Brustwarzen,
* stechende Schmerzen in der Brust während oder nach dem Stillen,
* schmerzende Brustwarzen und/oder Brüste bei korrektem Gebrauch einer elektrischen Milchpumpe,
* Infektionen der Scheide mit Hefepilzen.
Mögliche Symptome für eine Soorinfektion beim Baby sind:
* Windelausschlag,
* cremige, weiße Ablagerungen auf der Innenseite des Mundes,
* der Wangen oder der Zunge des Babys,
* das Baby wendet sich wiederholt von der Brust ab und macht ein klickendes Geräusch beim Stillen oder verweigert die Brust (weil es einen schmerzempfindlichen Mund hat),
* Blähungen und Unruhe, in seltenen Fällen kann Soor zu einer langsamen Gewichtszunahme beitragen.
Das Baby braucht keine sichtbaren Symptome zu haben. Nach einer Antibiotikabehandlung haben manche Mütter ein erhöhtes Risiko, eine Soorinfektion zu entwickeln. Nach einem Kaiserschnitt hat die Mutter eventuell ein Antibiotikum zur Infektionsverhütung über ihre Infusion erhalten, ohne sich dessen bewusst zu sein. Weitere Faktoren, die eine Mutter für eine Soorinfektion anfällig machen:
* Verletzungen der Brustwarze,
* die Verwendung von Stilleinlagen, durch die eine warme, feuchte Umgebung entsteht,
* ausgiebiger Genuss von Molkereiprodukten, stark gesüßten Speisen und künstlichen Süßstoffen,
* Mangel an Eisen, Folsäure und den Vitaminen A, B, C und K,
* Diabetes,
* eine mit Antibiotika behandelte Brustentzündung,
* dauernde Einnahme von Antibiotika über einen Zeitraum von mehr als einen Monat, selbst wenn diese längere Zeit zurückliegt,
* die Einnahme von östrogenhaltigen Antibabypillen,
* die Verwendung von Langzeitsteroiden, wie zum Beispiel bei Asthma."
Liebe Grüße
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
Ich würde eine Stillberaterin hinzu ziehen, damit sie mal nach der Anlegetechnik guckt und zum Dermatologen gehen.
Ich bin 8 Monate mit dermaßen kaputten BW rum gelaufen, dass das Abpumpen eine Qual war und mein Kind monatelang nur noch Erbeermilch getrunken hat.
Beim Dermatologen wurden dann 2 Bakterienarten und 1 Pilz festgestellt. Ich habe 2 Salben bekommen 1 gegen Bakterien 1 gegen Pilz und war nach 4 (!) Tagen beschwerdefrei!
Dein Posting hätte damals von mir sein können... Ich hatte auch drei/vier Wochen mit sehr schmerzhaften Brustwarzen zu kämpfen, habe alles versucht. Geholfen hat am besten Rotlicht - lass einfach etwas MuMi auf der Brustwarze, Rotlicht an und ca 15 Minuten die Brust damit trocknen.
Ansonsten würd ich Dir auch ne Stillberaterin ans Herz legen, wo wohnst Du denn? Bei uns gibts es zB eine vom Bezirk, die auch nach Hause kommt.
Ich wünsche Dir gaaaaanz viel Kraft und das nötige Durchhaltevermögen! Ich weiß wie schlimm das ist, wenn nichts hilft und man nicht die Hoffnung hat, das es jemals besser werden könnte. Aber gib nicht auf! Mir hat der Satz einer Freundin Kraft gegeben, die sagte: "Irgendwann wird es richtig schön!". Und sie hatte einfach nur recht. Ich stille nun seit über zwei Jahren, inzwischen zwei Kinder und es gibt seit damals keine schwerwiegenden Probleme mehr!
Alles Gute!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
es ging mir die ersten Wochen genauso wie Dir. Es tat einfach nur weh obwohl meine Maus richtig angelegt wurde. Hast Du eingerissene Brustwarzen? Dann kann ich Dir wärmstens ein Zinnhütchen empfehlen. Frag mal Deine Hebamme.
Ansonsten habe ich noch Lanonlin-Salbe benutzt (gibt's auch z.B. als Brustwarzencreme bei dm). Die macht die BW geschmeidiger.
Aber eigentlich hat mir nur die Aussicht geholfen, dass es irgendwann besser wird und meine BW abgehärtet sein werden. Das kam dann auch wirklich. Ich möchte Dir Mut machen, diese Zeit Dir und Deinem Kind zuliebe durchzuhalten. Es lohnt sich. Ich stille immer noch trotz anfänglicher Schmerzen, Milchstau und Brustabszess.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul) AP estab. 2009, 2011 & 2014
Ich hatte am Anfang auch wunde BWs und bei mir wurde es mit besserer Technik (aus Angst vor den Schmerzen hab ich mich nicht getraut, die Warze beherzt in seinen Mund zu stecken) und mit Johanniskrautöl aus der Apo besser. Ansonsten bin ich viel oben ohne zuhause rumgelaufen und nach einiger Zeit war es dann endlich alles gut.