Hallo ihr Lieben,
an alle, die noch kein Belegexemplar bekommen haben - bitte meldet Euch noch mal bei mir, wenn bis Samstag nichts da ist. Ja? Jede bekommt eins, versprochen.
Ansonsten war es gestern für mich ein tolles Gefühl, durch verschiedene Supermärkte zu gehen (nichte extra dafür, ich musste schon einkaufen

) und die Hefte im Regal stehen zu sehen. Ich darf mir gar nicht ausrechnen, wie viele Arbeitsstunden da drin stecken

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Hier war natürlich vor allem der Trage-Artikel Thema, insofern kann ich es gut verstehen, dass einige das Ganze sogar unter "Special Tragen" abgespeichert haben, und mit dieser Erwartung ist der Artikel natürlich nicht so lang und so ausführlich wie vielleicht erhofft. Trotzdem möchte ich in Hinblick darauf, dass es eben das Special "Mein Baby" ist, bei Alex unterschreiben: Der längste Artikel im Heft! Acht Seiten Tragen, vier Seiten Kinderwagen!
Ich freue mich, wenn Ihr nicht nur den Trage-Artikel, sondern das ganze Heft anguckt. Der Artikel gegen Schlaflernprogramme, den Mailwechsel zum Stillen und so weiter. Dahinter, dass auch Gitterbetten, Gläschen und Co vorkommen, stehe ich zu hundert Prozent. Ehrlich: Ich bin eine überzeugte Stillmama, aber ich fände es wirklich grundfalsch, wenn Fläschchen nicht einmal vorkämen. Ich finde es beknackt, Gitterbetten per se zu verteufelt - meine Kleine schläft abends auch in ihrem, nachts kommt sie dann zu uns, sie pennt im Moment so unruhig, dass ich sie im großen Bett schlicht nicht gesichert kriege, wenn sie da allein schläft. Und in dem Heft werden alle Babys liebevoll zu Bett gebracht, keines brüllt sich in den Schlaf. Bei Sophie klettern die Eltern ins Gitterbett und legen sich zu ihrer Tochter, bis sie pennt! Mareks Mutter sagt ausdrücklich, sie habe lernen müssen, keine Angst mehr vorm Verwöhnen zu haben und beim Einschlafen dabei zu bleiben.
Extremismus - auch in Sachen AP - kann und will ich nicht betreiben, das war nie mein Ziel. Deshalb habe ich mich beispielsweise auch in der Schnullergeschichte "geoutet", obwohl das natürlich nicht wirklich natural parenting-konform ist, aber darum ging es mir: Ideale sind manchmal das eine, und das Leben ist das andere. Und die Fragen Stillen oder Fläschchen, Gitterbett oder Beistellbett oder Familienbett und so weiter sind zweitrangig gegenüber der generellen Frage des liebe- und respektvollen Umgangs mit Babys und Kindern. Und für diesen plädiere ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln.
Dass aber zum Beispiel die Beikostempfehlungen so sind, wie sie sind, ist einfach eine Tatsache. Die kann und will ich nicht ignorieren. Dass ich sie in einigen Punkten kritisiere, steht auf einem anderen Blatt - und in meinem Statement zum Text. Aber das ist doch klar, dass ich das als meine Privatmeinung kennzeichnen muss und nicht einfach schreiben kann, füttert Euer Baby bitte so, wie ich es am besten finde.
Zu der Trage-Geschichte im Oktober-Heft, das am 15. September erscheint: Also so lang, wie einige hier vielleicht erwarten, ist sie auch nicht. Drei Seiten glaube ich. Textlastiger als die im Sonderheft, 12 Fragen und 12 Antworten, die sich in allererster Linie an Eltern richten, denen das Thema noch komplett fremd ist. Ich bin mit der Geschichte sehr zufrieden, aber Alex warnte mich bereits, dass sie nicht in allen Punkten dem SuT-Goldstandard entspreche ... damit kann ich aber leben

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Ich freue mich über weitere Diskussion und Feedback.
Liebe Grüße!
Nora