Chris-Cross hat geschrieben:
Der Mensch hat ja begonnen Auszugsmehl herzustellen, weil es edel war. Anfangs bekam das einfache Volk ja noch "normales" Getreide und nur die reicheren Menschen bekamen "reinen" weißen Reis, weißes Mehl...
Als dann über längere Zeit die Menschen nur weißen Reis aßen kamen Vitmain-B-Mangelerscheinungen wie die Krankheit Beri-Beri.
Das hab ich noch in Bio in der Klasse 7 gelernt
also weißes mehl gab es schon bei den inkas und den maya. so weit ich weiß sind die verarbeitungsprozesse für getreide genausoalt wie der getreideverzehr.
und zu Beri-beri hab ich ne andere information. das ist in wirklichkeit kein B1-mangel, wie damals angenommen und von den ernährungsberaterinnen noch heute propagiert, sondern es ist nachgewiesen dass es eine schimmelpilzvergiftung ist. reis, welcher falsch gelagert wurde wird giftig. und das ist wohl bei vollkornreis noch öfter der fall als bei dem weißen.
und der verlauf der beri-beri-entdeckung war nicht die umstellung auf weißen reis, sondern der reisverzehr auf schiffen. die soldaten wurden krank und als der reis gegen anderen nahrungsmittel (nicht gegen vollkornreis) ausgetauscht wurde, waren sie wieder gesund.
und dann hat ein forscher versuche mit hühnern gemacht. die wurden von gekochtem reis auch krank. das lag aber wohl daran dass hühner genrell von gekochtem krank werden. sie brauchen eben die ungekochten harten körner um sie in ihrem kropf und ihrem muskelmagen zu verdauen.
hinzu kommt dass erkrankte personen von b1-gaben nicht genesen.
da gibt es noch mehr ungereimtheiten...