BerlinerMammut hat geschrieben: 12.01.2025, 20:06
Ein bisschen kenne ich das Thema ^^
Ich bin die erste von drei Generationen die eine Hebamme hatte und die erste die stillen "konnte".
Meine Oma hat es damals noch sehr betrauert, sie hätte es sich bei ihren 4 Jungs sehr gewünscht. Meine Mutter hat die gesamte Stillzeit meiner ersten Tochter irgendwie ein Unbehagen gehabt. Und war irritiert über die Dauer (über 2 Jahre), die Art (nach Bedarf) und das wir die Krankenhausflasche (Spätes Frühchen, Trinkverweigerung) schnell wieder abgeschafft haben.
Bei ihr war auch viel "Sehnsucht" nach dem Oma-Enkelchen-Moment den sie quasi vom Flaschenfüttern kannte.
Aber ehrlich: das sind alles Erwachsene. Um deren Themen muss man sich nicht kümmern / die muss man nicht für sie lösen. Aber man darf natürlich wenn es einem selbst gut tut.
Hast du deinem Mann schon mal das Handy in die Hand gedrückt und ihn hier im Stillforum lesen lassen? Das dürfte Mut machen
Oh, habe deinen Beitrag irgendwie übersehen

Ja, du hast schon recht, man muss sich die Probleme oder Sorgen von anderen nicht anziehen. Man kann zuhören, aber sollte sich auch abgrenzen können. Das habe ich in den letzten Monaten immer wieder gemacht bzw gelernt.
Die Idee, meinem Mann mal das Handy in die Hand zu drücken, damit er hier im Stillforum lesen kann, ist gut =) Das werde ich mal im Hinterkopf behalten!
Wir sind jetzt schon mehrmals längere Autostrecken (ca 2,5 Stunden) gefahren und ich kann sagen, dass es mit vorherigem Stillen immer gut geklappt hat. Da ist auch mein Mann mittlerweile ganz entspannt.
Meine Schwiegermutter erzählt immer noch jedes Mal von der Flasche, die die Kleine dann bekommen soll, wenn sie in ein paar Monaten für ein paar Stunden bei ihnen ist. => "Wenn wir dann im Sommer mit ihr spazieren gehen, können wir ja dann noch für eine Stunde danach mit ihr zu uns hochgehen. Dann wäre es aber wichtig, dass sie ein Fläschchen dabei hat, falls sie Hunger bekommt."
(Sie gehen jetzt jede Woche für 1-1,5 Stunden mit ihr spazieren und kommen dann wieder zu uns. Das klappt bislang sehr gut und gefällt allen dreien.)
Ich bin da mittlerweile nicht mehr so angespannt wie am Anfang meines Threads^^ und nicke das erstmal alles ab. Was dann letztlich passiert, wird sich zeigen.
Ihr geht es nur darum, die Sicherheit haben zu können, etwas da zu haben, im Falle eines Falles. Das habe ich jetzt auch verstanden. Wobei sie auch schonmal auf die Kleine aufgepasst haben und ich Milch abgepumpt habe - die dann aber partout vom Baby verweigert wurde.
Mein Fazit: Alles etwas lockerer sehen und nicht gleich in den Panik-Modus verfallen. Letzen Endes entscheidet das Baby, ob es aus der Flasche trinken möchte oder ob es auf mich wartet. (Ich hoffe, daran erinnere ich mich auch noch, wenn meine EZ vorbei ist

)