So wurde ich als Baby auch gefüttert. Ich war immer ein recht zierliches Kind und ich kann mich erinnern, dass ich immer essen sollte, obwohl ich oft nicht wollte. So eine diffuse Angst von "sie verhungert ja fast" schwang da irgendwie immer mit. Selbst in der Schule wurde mein Banknachbar dazu verdonnert aufzupassen, dass ich mein Brot auch ja aufesse.FrauPferd hat geschrieben:Das mit den Händen festhalten wurde uns in der Ernährungsberatung gut Säuglinge vom Land BaWü sogar gezeigt. Man setzte das Baby auf den Schoß (zB. Links), klemmt dann Babys rechten Arm hinter den eigenen Rücken und hält mit der linken Hand Babys linken Arm. So wurde es von der netten Dame vom Gesundheitsamt gezeigt und von allen (außer mir [emoji57]) auch umgesetzt.
Ja früher gab es schlicht oft keine geeigneteren Lebensmittel und irgendwie mussten sie ins Kind. Sicher mit Sorgen und Ängsten und Liebe der Eltern. Traurig finde ich es erst, wenn man darüber nicht reden kann. Wenn es mit "hat ja nicht geschadet" abgetan wird und das heutige Vorgehen unreflektiert als falsch bezeichnet wird. Es ist halt ein sehr emotionales Thema - also so insgesamt der Umgang mit einem Baby.