Kommentare zum Stillen...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Antworten
Seiltänzerin
Profi-SuTler
Beiträge: 3297
Registriert: 13.10.2019, 20:56

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Seiltänzerin »

königsmadl hat geschrieben: 03.06.2022, 21:12
TuB hat geschrieben: 03.06.2022, 19:37 Ich habe auch gerade mal überschlagen. 5 Jahre a 500ml (so grob über den Daumen gepeilt, anfangs mehr, später weniger", macht Rund 900L. Die 1000L schaffe ich bestimmt noch bis zur Beikost bzw bis sie nennenswerte Mengen isst. Muss ich mir dann sorgen machen, dass die Kleine bald auf dem Trockenen sitzt? 😅
Dann musst du mal zum Podologen.
Die können anscheinend da unten irgendwie ablesen, wann die Milch alle ist 🤔🤭
Das sind die Reflexzonen :D
mit den drei Wirbelwinden (2015,2019,2021)
königsmadl
Dipl.-SuT
Beiträge: 5189
Registriert: 13.08.2015, 14:18
Wohnort: NRW

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von königsmadl »

Seiltänzerin hat geschrieben: 04.06.2022, 06:59
königsmadl hat geschrieben: 03.06.2022, 21:12
TuB hat geschrieben: 03.06.2022, 19:37 Ich habe auch gerade mal überschlagen. 5 Jahre a 500ml (so grob über den Daumen gepeilt, anfangs mehr, später weniger", macht Rund 900L. Die 1000L schaffe ich bestimmt noch bis zur Beikost bzw bis sie nennenswerte Mengen isst. Muss ich mir dann sorgen machen, dass die Kleine bald auf dem Trockenen sitzt? 😅
Dann musst du mal zum Podologen.
Die können anscheinend da unten irgendwie ablesen, wann die Milch alle ist 🤔🤭
Das sind die Reflexzonen :D
😂😂🤣🤣
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
Umgedacht
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1334
Registriert: 21.03.2022, 16:20

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Umgedacht »

Mir geht seit einer Woche nicht aus dem Kopf was eine meiner Freundinnen gesagt hatte. Es ging lose um das Thema Stillen und sie meinte, dass Frauen ja so unter Druck gesetzt werden zu stillen. Es war in einer größeren Runde mit 3 weiteren Freundinnen über Skype und ich wollte nicht darauf eingehen. Es geistert mir aber die ganze Zeit im Kopf herum. Sie hat keine Kinder und ich verstehe nicht wie sie darauf kommt. Es ist absolut das Gegenteil der Fall. Frauen bekommen nach schweren Geburten oder Klinikaufenthalt doch zu wenig Unterstützung. Und wie kann man Druck bekommen, sein Kind auf die einzig natürliche Art zu ernähren? Und wer genau übt denn diesen Druck aus? Ich halte diese Freundin für eine sehr kluge Frau, aber bei diesem Thema habe ich das Gefühl hat sie keine Ahnung.

Leider finde ich es sehr schwierig in dieser Gruppe über das Stillen zu sprechen. Eine andere Freundin hatte nur 3 Monate gestillt. Ich weiß noch, dass sie meinte zu wenig Milch gehabt zu haben. Ich kenne nicht die ganze Geschichte, aber sie hatte wohl eine schwere Geburt. Naja, ich vermute das übliche: Zugefüttert und keine Unterstützung die Milchproduktion anzukurbeln. Vielleicht auch kein Interesse oder keine Ahnung. Das weiß ich nicht. Ich will aber nicht rüberkommen als ob sie das hätte anders machen sollen. Gleichzeitig will ich einfach klarmachen, dass es anders geht. Eine weitere Freundin in der Gruppe ist schwanger und ich hoffe halt, dass sie nicht mit der Vorstellung verbleibt, dass Stillen immer problembehaftet ist.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
Benutzeravatar
GemeineEsche
Homo sapiens SuTtensis
Beiträge: 12463
Registriert: 30.07.2021, 15:38

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von GemeineEsche »

Umgedacht hat geschrieben: 04.06.2022, 23:14 Und wie kann man Druck bekommen, sein Kind auf die einzig natürliche Art zu ernähren?
Genau dieses Detail. Viele halten es schon für zu dogmatisch, das auszusprechen.
Niemand will als unnatürlich, künstlich, nicht optimal gelten. Und die Angst davor erzeugt Druck, sei sie auch noch so unbegründet.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Benutzeravatar
GemeineEsche
Homo sapiens SuTtensis
Beiträge: 12463
Registriert: 30.07.2021, 15:38

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von GemeineEsche »

Achja, ich denke um fürs Stillen zu werben würde ich einfach betonen, dass es ganz leicht und einfach super praktisch und dazu viel günstiger ist.
Probleme entstehen meist nur durch das falsche Umfeld und dagegen hilft es einfach sich ein bisschen einzulesen.
Jemanden der ungerne liest wird das natürlich nicht überzeugen, aber ich denke jede (zukünftige) Mutter die sich auch nur einen Babyratgeber kaufen will kann das alles easy recherchieren.
Also ich hab's geschafft, ohne jegliches Stillvorbild oder hilfreiche Tipps aus meinem Umfeld. Schädlich war mein Umfeld allerdings auch nicht besonders, es kann sicher schwieriger sein.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Benutzeravatar
IdieNubren
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 7407
Registriert: 01.10.2016, 15:22
Wohnort: Franken

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von IdieNubren »

GemeineEsche hat geschrieben: 04.06.2022, 23:30 Achja, ich denke um fürs Stillen zu werben würde ich einfach betonen, dass es ganz leicht und einfach super praktisch und dazu viel günstiger ist.
Praktisch, ja, günstig, ja, aber ganz leicht finde ich es jetzt nicht. Es klingt ein bisschen so als müsste man vorher nur das richtige Buch lesen und dann klappt das "ganz leicht" schon irgendwie - war bei mir nicht so und es gibt viele threads hier im forum die auch das Gegenteil beweisen.
Idie mit (06/16), (04/18) und (09/20)
Serafin
Miss SuTiversum
Beiträge: 22586
Registriert: 08.07.2014, 17:03

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Serafin »

Ich musste einmal in der Schwangerschaft vom großen die Nichten hüten und dabei der kleinen dann Pre machen. Kind wach, dann erst Wasser kochen, dann abkühlen... Eigentlich wurde sie auch gestillt, deswegen war auch keine Routine vorhanden. Das Kind ist dankbarerweise dann einfach irgendwann im Laufe der Prozedur wieder eingeschlafen.

Da hab ich mir geschworen: das machst nicht. Egal was kommt, du stillst. Ich kannte aber das Forum schon.

Ich habe tatsächlich über sechs Jahre völlig komplikationslos gestillt. Das einzige war Mal als der kleine ein Jahr war ein Milchbläschen. Kein Stau, keine wunden Brustwarzen, nix. Aber eine Freundin hat Lange gestillt, daher war es mir dann schon vertraut
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
Benutzeravatar
GemeineEsche
Homo sapiens SuTtensis
Beiträge: 12463
Registriert: 30.07.2021, 15:38

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von GemeineEsche »

IdieNubren hat geschrieben: 04.06.2022, 23:48
GemeineEsche hat geschrieben: 04.06.2022, 23:30 Achja, ich denke um fürs Stillen zu werben würde ich einfach betonen, dass es ganz leicht und einfach super praktisch und dazu viel günstiger ist.
Praktisch, ja, günstig, ja, aber ganz leicht finde ich es jetzt nicht. Es klingt ein bisschen so als müsste man vorher nur das richtige Buch lesen und dann klappt das "ganz leicht" schon irgendwie - war bei mir nicht so und es gibt viele threads hier im forum die auch das Gegenteil beweisen.
Ich sag ja, um dafür zu werben, wenn jemand nach Details fragt sollte man natürlich potentielle Schwierigkeiten und Problemchen erklären.
Aber eben, um im ersten Eindruck ein positives Bild vom Stillen zu haben.
Und mal ehrlich, ich glaube, die meisten Frauen, die erfolgreich zum Stillen gekommen sind, finden es letztendlich leicht. Und Erfahrungsberichte im Internet sind bekanntermaßen immer tendenziell negativer als in der Realität. Denn die, bei denen es klappt, beschweren sich ja nicht.
Einfach mal ein positives Bild malen. Damit die Person auch jemanden kennt, bei dem es klappt und nicht nur "Die Nachbarin hatte zu wenig Milch, die Schwester hatte Brustentzündung, die Kollegin musste Lippenbändchen schneiden lassen..."
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Waldbewohnerin
alter SuT-Hase
Beiträge: 2510
Registriert: 24.11.2020, 20:48

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Waldbewohnerin »

Den Satz hab ich tatsächlich auch vor kurzem erst von einer Bekannten Mutter gehört. Deswegen hat sie jetzt beim zweiten Kind gleich von Anfang an gesagt, dass sie nicht stillen will und es auch gar nicht probieren will. Damit dann im Krankenhaus nicht so ein Druck gemacht wird...

Ich möchte da auch immer gerne was zu sagen, vor allem wenn Ersteltern dabei sind, die durch sowas total eingeschüchtert werden, aber ich will dann nicht so besserwisserisch und missionarisch rüber kommen, also bin ich meistens still.

Ich glaube es wäre auch super wichtig da Personal im Krankenhaus und Hebammen zu schulen. Erst kürzlich hat hier im Forum doch jemand den Tipp bekommen mehr Abstand zwischen den Stillmahlzeiten zu lassen, damit die alte und neue Milch sich nicht vermischt. Ich war am Anfang auch echt verunsichert, dass das Kind 20 Stunden am Tag an der Brust hing bzw. alle 20 Minuten stillen wollte. Meine Mutter meinte dann auch immer, das geht doch nicht, dass der schon wieder Hunger hat, der kann doch nicht schon wieder Hunger haben. Aber ich hab dann mal mit meiner Cousine telefoniert, die 5 Kinder hat und die sagte nur klar ist das normal. Man macht doch am Anfang nichts anderes. Das Gespräch mit ihr hat mich da sehr beruhigt, meine Hebamme riet nämlich auch zum Schnuller.
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
Lösche Benutzer 28346

Re: Kommentare zum Stillen...

Beitrag von Lösche Benutzer 28346 »

Im Durchschnitt trinken Babys 8 mal am Tag :roll:
Allein dieser Satz sagt jeder stillenden deren Kind öfter trinken will das sie etwas falsch macht ....
Da ist das anfängliche Clustern schon ein "Problem" und leider fast logisch das der Gedanke nach zu wenig Milch kommt

Ich musste die ersten 2 Monate pumpen, mein kleiner wurde alle 3h über sonde ernährt .... von daher wusste ich wie viel Milch da ist ....
Dennoch habe ich von einer Freundin gesagt bekommen hast eben zu wenig Milch... kurz verunsichert hat es mich leider doch ....

Mittlerweile sind einige verwundert das wir immer noch stillen...
Antworten

Zurück zu „Stillforum“