"Hilfreiche" Beikosttipps

Was kommt nach dem Vollstillen?

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danat
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von danat »

Puh, ja das Bild ist heftig. Bist du das als Baby, Wendy?
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
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Masim
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von Masim »

Das Bild könnte aber auch von meinem Mann sein. Er war wohl als Baby so gierig beim Essen, dass er geweint hat, weil es nicht schnell genug ging. Also wurde wohl zwischen Löffel und Schnuller beim Füttern abgewechselt. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass meine Schwiegermama ihn damals richtig verstanden hat...


Den Spruch "Jetzt bekommt er endlich was Richtiges!" habe ich beim Großen auch zu hören bekommen. Für mich unverständlich, wenn ich mein Michelinmännchenbaby angeschaut habe, was nur durch Muttermilch so angesetzt hatte.
Mama zweier Sommerkinder (2011 & 2014)
Schokolinchen
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Re:

Beitrag von Schokolinchen »

Ich weiß zwar nicht, wie diesem Kind Brei eingeflöst wurde aber ich kenne ein 2-Jähriges Kind, was noch nicht alleine essen darf, "weil es noch nicht gelernt hat, dass man mit Essen nicht rumsaut".
Sehr traurig!

________________
stillend und einhändig vom Handy aus
Das hab ich auch erlebt. Wir waren ein paar Tage zu Gast bei Freunden, unser großer war 2 1/2 und die Tochter unserer Freunde fast 2. Wenn wir gegessen haben, war mein Sohn immer irritiert, weil für die Kinder von den Gastgebern kein Besteck hingelegt wurde. Bei jeder Mahlzeit gab es für das Mädchen nur einen minikleinen sab simplex Löffel - da ging ja nix drauf. Dienerinnen wollte dann auch selbst essen, weil unser Sohn natürlich allein gegessen hat, da meinte ihr Papa ganz fassungslos:" ja aber dann fällt ja alles unter den Tisch!" - ähm, dann muss man es halt später aufkehren...

Der Schmelzflocken-Tipp ist echt weit verbreitet. Vor Weihnachten war im Rossmann kundenheft ein plätzchenrezept, für das man Schmelzflocken braucht. Ich hab dann welche gekauft und hatte den Kleinen im Tuch. Mir war das fast unangenehm, als ob ich was verwerfliches kaufe. Am liebsten hätte ich zu einer Mama hinter mir in der Schlange gesagt, dass die nicht fürcdie Abendflasche sind :D
Schokolinchen
mit dem grossen Quatschkopf (07/11) und dem kleinen Knuddel (09/14)
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wendy
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von wendy »

danat hat geschrieben:Puh, ja das Bild ist heftig. Bist du das als Baby, Wendy?
Ja das bin ich. Anfang der Neunziger.
Ich hab auch mit meiner Oma darüber gesprochen, sie füttert mich da. Sie meinte, dass alle nur das Beste für mich wollten, da meine Mutter ja keine Milch mehr hatte.. der Klassiker halt - "Es wurde so empfohlen, man hat das damals so gemacht.". (Meine Oma findet aber das lange stillen meiner Cousine/Cousins plus meines Zwerges total toll und ist begeistert von BLW [emoji4] )
Und immerhin (!) lieg ich im Arm und nicht aufm Tisch oä.

So ich hab nun genug geschockt, obwohl es solche Bilder/Viedeos (heftig! ) wohl in fast jeder Familie geben wird ...

... mir wurde übrigens noch gesagt, dass ich mein Kind nicht mit süßen Saft ruhig stellen soll - es gab frisch gepressten O-Saft [emoji57] (so was ähnliches habe ich auch schon von anderen gelesen...)
03/2014 & 01/2016

Trageberaterin der Dresdner Trageschule - GK 01/18, AK 03/18
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Sarasu
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Re: AW: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von Sarasu »

danat hat geschrieben:Mhm, vielleicht gibts ein Ebook für kleine Zwangsjacken.
Ansonsten: Fesseln :mrgreen:
Jetzt weiß ich endlich wozu dieser Gurt ist, der beim Hochstuhl dabei war.
Sohn L. Juli 2010 und Tochter E. August 2014, Sommersternchen 2013

Bild

In der Weite des Meeres sieht man die gesegelte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt!
jusl
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von jusl »

19steph76 hat geschrieben:Das Bild ist echt heftig... :shock: :shock: :shock: *mal anmerk* :shock: :shock: :shock: ---Wie kann man sowas mit einem kleinen Kind machen??? :evil: :evil: :evil: Warum muß man ein kleines Kind zum essen zwingen? *kopfschüttel*
Weil die allermeisten Frauen in den 60er-80er Jahren "nicht stillen konnten", und die künstliche Säuglingsmilch war damals noch von relativ schlechterer Qualität als heute (fehlende Nährstoffe, schlechtere Verdaulichkeit usw.), so dass es wahrscheinlich vorteilhaft war, sehr früh mit Beikost zu beginnen anstatt mehrere Monate lang ausschließlich künstliche Säuglingsmilch zu füttern.

Natürlich wurde Beikost ebenfalls nicht besonders gut verwertet; entsprechend viel Beikost ist für junge Säuglinge dann nötig gewesen (man achte auf die riesige Schüssel auf dem Tisch - so viel ess ICH manchmal zu Mittag, und bin dann satt....).
Aber die meisten Familien haben die Notwendigkeit gesehen, sehr früh mit Beikost zu starten, und ich bin sicher, dass sie dies mit Liebe zum Kind getan haben, in bester Absicht, und in der aufrichtigen Überzeugung (die wahrscheinlich auch faktisch richtig war), das beste für Kind zu tun. Einen Kopfschüttel-Aufreger à la "Wie kann man sowas < schlimmes > nur mit seinem Kind machen?!?" finde ich da nicht angemessen. Und "Zwang" entsteht doch in erster Linie dadurch, dass ein Baby ja nun tatsächlich mit irgendetwas ernährt werden muss! Für junge Säuglinge, die nicht mehr oder niemals gestillt worden sind (und das waren damals beinahe alle), waren die Optionen da früher einfach mau.

LG
Julia
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deidamaus
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von deidamaus »

Danke Julia, du sprichst mir aus der Seele. Mein Onkel hat meinen Papa auch so gefüttert, da meine Oma und mein Opa damals gebaut haben und er sich um seinen Bruder kümmern musste. Er hat auch so einen Haferschleim gefüttert und zwar, indem er den Schnuller reingetaucht hat. Besser als verhungern. Es ging halt damals nicht anders.

Ich kenne aber auch ein Negativbeispiel einen Mutter, die ihr 2 jähriges Kind noch füttert, weil es so viel Sauerei macht und ihm dann auch die Hände festhält oder festbindet.

Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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FrauPferd
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von FrauPferd »

Das mit den Händen festhalten wurde uns in der Ernährungsberatung gut Säuglinge vom Land BaWü sogar gezeigt. Man setzte das Baby auf den Schoß (zB. Links), klemmt dann Babys rechten Arm hinter den eigenen Rücken und hält mit der linken Hand Babys linken Arm. So wurde es von der netten Dame vom Gesundheitsamt gezeigt und von allen (außer mir [emoji57]) auch umgesetzt.
FrauPferd *88 mit Räubersohn *01.2014 an der Hand und Prinzessin 07.2016 im Tuch
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soda
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von soda »

Abgesehen davon, dass vor dem Beikostbeginn hier ständig gedrängt wurde, wir müssten endlich mal damit anfangen, waren seeeehr wenige Kommentare zu verzeichnen. Zumeist waren es die Blicke ( :shock: ) wenn Mausi ROHE Erdbeeren gegessen hat. OMG !!!!

Was mich etwas irritiert, ist die Internetseite von Urbia. Wenn man sich die dortigen Tips zur Beikost anschaut, dann stellt man erstaunt fest, dass der Zungenstoßreflex ignoriert werden soll. Man soll es halt immer wieder probieren. Ebenso für ein Stirnrunzeln gut ist das folgende Experteninterview
http://m.urbia.de/magazin/baby/stillen- ... -antworten
mit T (2013) und T (2017)
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zierfisch
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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Beitrag von zierfisch »

Das mit dem Arme festhalten hat mir meine Schwester noch gezeigt. 2007. :?
Bärchen (09/08) & Mäuserich (04/11)
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