Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

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honigtopf2010
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Re: AW: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von honigtopf2010 »

Ach du gibst dir die Antwort doch selbst :lol: ... das wird schon noch mit deinem Mann. Eine Bekannte von mir hat ihren Facharzt Gyn zeitgleich mit erstem Kind gemacht. Nun ist das zweite da. Sie ist jetzt 30. Es ist und bleibt anstrengend. Klar! Aber ehrlich, das ist doch fast jeder Beruf. Soll ich als freie Journalistin mal anfangen ... Das ist die Berufsgruppe mit einem der schlechtesten Durchschnittsverdienste bundesweit und einer Geburtenrate unter der von Akademikerinnen :mrgreen:
Hier ist trotzdem Nummer zwei unterwegs :lol:
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MaareMum
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Re: AW: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von MaareMum »

Augenheilkunde ist halt ein medizinisches Fach von der Grösse eines Tischtennisballs, wie wir Anästhesisten immer gehässig sagen ;-)
Ich hab mir mein Fach auch nicht wegen der Familientauglichkeit ausgesucht, aber ich habe es durchaus als Pro/Contra-Punkt in die Überlegung mit einbezogen.
Uro und Gyn sind klasse, eben weil halboperativ. Aber die Geburtshilfe in der Gyn ist halt ein Brocken, wo man grad am Anfang eigentlich Vollzeit arbeiten muss.

Ich kenn einige Männer, die während dem Medizinstudium Papa wurden, für die war es eher leichter als für die Frauen.
Was ich noch vergessen habe: mit Kind im Studium ist ein Punkt, den du dann eher erstmal knicken wirst die Doktorarbeit. Die, die ich kenne, haben sie entweder vor der Geburt ganz schnell fertig gemacht oder mit der Geburt bis auf weiteres unterbrochen.

Ich finde auch, dass du dir die Antwort schon selber gibst. Du musst nur noch mit deinem Freund einig werden. Und mit Eltern vor der Tür ist doch genial!


Kurz und knapp vom Handy
Gruß, MaareMum
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Menschenkind
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Re: AW: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von Menschenkind »

MaareMum hat geschrieben:Was ich noch vergessen habe: mit Kind im Studium ist ein Punkt, den du dann eher erstmal knicken wirst die Doktorarbeit. Die, die ich kenne, haben sie entweder vor der Geburt ganz schnell fertig gemacht oder mit der Geburt bis auf weiteres unterbrochen.
Doktorarbeit ist nächste Woche fertig. Und fürs Tippen habe ich im Falle des Falles noch so 7-9 Monate Zeit. ;-)

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MaareMum
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Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von MaareMum »

Also bist du, wenn du jetzt Blockpraktikum hast und die Dr-Arbeit auch schon "fertig" ist (also Schreiben ist ein weitaus größerer Teil als man denkt, unterschätz das mal nicht, zumal du immer schön auf die Korrekturen warten darfst, u.U. monatelang), dann schätzungsweise jetzt so rund im 10. Semester? Also direkt vor dem PJ? Das fänd ich eigentlich nen guten Kinder-Zeitpunkt. Im PJ ist vermutlich ne regelmäßige Betreuung durch geregelte Arbeitszeiten besser zu organisieren als äwhrend nem normalen Semester, wo du zu den unmöglichsten Zeiten und völlig vertreut anwesenheitspflichtige Kurse hast. Ausserdem hast du im PJ eher Möglichkeiten, mal wegen krankem Kind freizunehmen/Urlaub zu nehmen, als bei nem Kurs, wo keine Fehlzeiten erlaubt sind.
Was du beim Job-Beginn dann auch nicht vergessen darfst: Probezeit und ggf. erstmal ein Zeitvertrag. Wenn der Befristungsgrund "Weiterbildung" ist, ist das kein Problem und du hast die Verlängerung praktisch in der Tasche bzw. darfst nach Babypause um die Zeit der Babypause verlängern. Wenn der Befristungsgrund erstmal aber "Schwangerschaftsvertretung" ist, dann halt leider nicht. Da kann also u.U. nen Babypause blöd sein. Ausserdem ist man dann erstmal im Beruf, alles neu, alles spannend, das will man dann erstmal ne Weile machen, man verdient endlich mal ordentlich Geld und muss nimmer jeden Cent dreimal umdrehen und will das erstmal genießen, dann kommen die Kollegen dazu, die man vielleicht nicht im Stich lassen möchte mit den Nachtdiensten und Wochenenden, der Chef, der einem irgendwelche tollen Fortbildungsmaßnahmen verspricht,.......... es gibt wie gesagt nie den richtigen Zeitpunkt für Kinder :-)

Übrigens find ich auch, dass du dir das Ziel "OA mit eigenem Team" durchaus erstmal vorstellen darfst. Ich finde nicht, dass man nur wegen Kindern und Familie solche Vorstellungen und Ziele nicht haben darf. Ich hab auch Vorstellungen über meine berufliche Zukunft, die sind zwar im Moment in weiter Ferne, aber ich muss ja auch noch ziemlich viele Jahre arbeiten :-)

Tut mir leid, dass ich so pro-Kind schreibe :-D ist ja nicht das, was du eigentlich im Ausgangspost hören wolltest :-D
Gruß, MaareMum
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Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von suri »

Ziele muss man definitiv haben! Und natürlich muss man sich auch das Fach auswählen, in dem man arbeiten möchte.

Man muss halt mit Kindern flexibel sein, was das Erreichen dieser Ziele angeht.

Wenn man keine Ziele hat, kann man es ja direkt lassen. Wie der Vater einer Schulkameradin, der sie im Medizinstudium nicht unterstützen wollte, weil sie doch eh irgendwann heiraten und Kinder bekommen wolle. Das geht natürlich nciht.

Ich war mir sicher, dass ich bestimmte Ziele auf jeden Fall erreichen wollte und bei anderen flexibel war. Mir war es klar, dass ich NICHT jahrlang Weiterbildungsassistentin bleiben wollte und ich wollte meine Weiterbildungszeit auch sicher nicht auf einer Teilzeitstelle ableisten, weil mir das, was ich lernen konnte, einfach zu wichtig war. Deshalb war MIR immer klar, dass ich meine Kinder frühestens am Ende der Facharztweiterbildung bekomme.


Aber das muss ja letztlich jeder für sich selbst abwägen. Und es geht ja nicht darum, Kinder auszureden, sondern nur die Vorstellungen ein bisschen an die Realität anzugleichen :wink:

Letztlich hat die TE ihre Entscheidung eh schon getroffen und ich wünsche dafür natürlich alles Beste, wie auch immer du und dein Partner sich nun entscheiden.

Anders kommen kann es eh immer.
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Menschenkind
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Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von Menschenkind »

Es ist ja nicht so, dass ich von Anfang an jetzt keine Kinder haben wollte, sondern einfach der Ansicht war (bin? war?), damit müsse ich mich halt noch ein paar Jahre gedulden. Insofern stört es mich gar nicht, dass die meisten hier pro-Kind schreiben wenn es ja denn doch der richtige Zeitpunkt sein sollte. Gut, der Threadtitel stimmt ja nun nicht mehr so wirklich, aber wer sich bis hierhin durchliest hat's auch verstanden. ^^
Ich möchte alles hören, was ihr zu geben habt. Zwingt mich ja auch keiner allem zuzustimmen. :D Also nur weiter her damit! Auch und sicherlich natürlich auch Gründe, warum ihr noch keine Kinder wollt und eure Wege, damit umzugehen. Es ist ja schliesslich nicht unwahrscheinlich, dass ich dank meines Freundes noch noch ein paar Jahre warten muss...
MaareMum hat geschrieben:Also bist du, wenn du jetzt Blockpraktikum hast und die Dr-Arbeit auch schon "fertig" ist (also Schreiben ist ein weitaus größerer Teil als man denkt, unterschätz das mal nicht, zumal du immer schön auf die Korrekturen warten darfst, u.U. monatelang), dann schätzungsweise jetzt so rund im 10. Semester? Also direkt vor dem PJ? Das fänd ich eigentlich nen guten Kinder-Zeitpunkt. Im PJ ist vermutlich ne regelmäßige Betreuung durch geregelte Arbeitszeiten besser zu organisieren als äwhrend nem normalen Semester, wo du zu den unmöglichsten Zeiten und völlig vertreut anwesenheitspflichtige Kurse hast. Ausserdem hast du im PJ eher Möglichkeiten, mal wegen krankem Kind freizunehmen/Urlaub zu nehmen, als bei nem Kurs, wo keine Fehlzeiten erlaubt sind.
Ich komme jetzt ins 9. Semester (Block), habe also noch ein Jahr bis zum PJ-Beginn. Was hier verwirren mag ist, dass der MSG Aachen regulär im 8. oder 9. Semester ein Freisemester einplant, in dem ich jetzt eben meine Doktorarbeit mache.
Ja, vom PJ hab ich schon einen großen Kinderansturm gehört. Es klingt wirklich verlocken...
MaareMum hat geschrieben:Was du beim Job-Beginn dann auch nicht vergessen darfst: Probezeit und ggf. erstmal ein Zeitvertrag. Wenn der Befristungsgrund "Weiterbildung" ist, ist das kein Problem und du hast die Verlängerung praktisch in der Tasche bzw. darfst nach Babypause um die Zeit der Babypause verlängern. Wenn der Befristungsgrund erstmal aber "Schwangerschaftsvertretung" ist, dann halt leider nicht. Da kann also u.U. nen Babypause blöd sein.
Das ist sehr gut zu wissen, ich werde es mir gleich hinter die Ohren schreiben! :idea: An sich habe ich wie von vielen hier dargelegt da keine sonderlichen Sorgen. Spätestens in der Uro dürfte sich eine Stelle finden.
MaareMum hat geschrieben:Ausserdem ist man dann erstmal im Beruf, alles neu, alles spannend, das will man dann erstmal ne Weile machen, man verdient endlich mal ordentlich Geld und muss nimmer jeden Cent dreimal umdrehen und will das erstmal genießen, dann kommen die Kollegen dazu, die man vielleicht nicht im Stich lassen möchte mit den Nachtdiensten und Wochenenden, der Chef, der einem irgendwelche tollen Fortbildungsmaßnahmen verspricht,.......... es gibt wie gesagt nie den richtigen Zeitpunkt für Kinder :-)
Wenn ich in Famulaturen bin gehe ich regelmäßig in der Station ganz auf, im positiven wie negativen Sinn. Ich genieße dann die Zeit dort durch und durch mache aber auch ohne mit der Wimper zu zucken 10-Stunden Tage. Wenn ich neben dem Studium im HiWi-Job eine Deadline habe auch gerne mehr. Ich liebe meine Arbeit aber merke dann auch, dass ich zu sehr drin versinke. Daher wäre es einerseits natürlich toll, die ersten Jahre unbekindert mich austoben zu können (=meine bisherige Argumentation) aber es würde mir wahrscheinlich mehr nutzen als schaden einen Grund zu haben auch mal nach Hause zu wollen (=immer mehr meine Argumentation). Zumal ich fürchte, den Absprung in die Babypause nicht zu schaffen, weil ich immer nur noch etwas länger voll arbeiten möchte. Das sähe mir ähnlich.
MaareMum hat geschrieben:Übrigens find ich auch, dass du dir das Ziel "OA mit eigenem Team" durchaus erstmal vorstellen darfst. Ich finde nicht, dass man nur wegen Kindern und Familie solche Vorstellungen und Ziele nicht haben darf. Ich hab auch Vorstellungen über meine berufliche Zukunft, die sind zwar im Moment in weiter Ferne, aber ich muss ja auch noch ziemlich viele Jahre arbeiten :-)
Danke, das tut gut zu hören. Mich hat da wie gesagt auch der von dir verlinkte Artikel sehr beeindruckt. Er dreht die konventionelle Haltung mit einem Ruck auf den Kopf und kommt dabei doch zu einem sehr verlockenden Schluss. Ich werd ihn auch mal zu geeigneter Zeit meinem Freund zeigen...

Ich muss nochmal sagen, wie gut es mir tut mich hier austauschen zu können. Zum einen, weil hier Menschen mit so unterschiedlichen Biographien von "Ich merkte, ich will viel mehr Zeit mit den Kindern verbringen, jetzt bin ich zu Hause und alles ist gut." bis "Ich wusste, was ich beruflich wollte und da mussten Kinder erstmal hinten anstehen. Jetzt habe ich Karriere und Kinder und alles ist gut." Beides sind nicht meine Wege, aber von allen Erfahrungen kann man sich vielleicht eine Ecke mitnehmen. :-) Zum anderen, weil hier wenigstens nicht mein geliebter Spruch kommt "Kind, genieß dein Leben und mach es dir nicht kaputt, für Nachwuchs ist noch so viel Zeit!" :evil:
suri hat geschrieben:Anders kommen kann es eh immer.
Das sowieso. Aber planen macht viel mehr Spaß! :D

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love123
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Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von love123 »

ganz ehrlich, ich weiß erst, seit ich ein kind hab, was es bedeutet, das leben zu genießen :D
und es ist nicht so, als hätte ich mich vorher nicht "exzessiv ausgelebt" (wenn man das so nennen mag. ich finde, das alles klingt immer so, als wäre das leben zu ende mit kind. ist es nicht! meins wurde tausendfach besser. (und ich mochte mein leben vorher wirklich gern).
die karriere hinten anstellen ist ein schwieriges thema find ich. wollte ich eigentlich gar nicht und dachte, nach 3 monaten arbeite ich eh wieder und der papa schaut auf die maus. im endeffekt hab ich nach 9 monaten wieder (geringfügig und von daheim aus) gearbeitet. meine diss (wollte ich während der elternzeit nebenbei schreiben *lach*) schreib ich auch erst seit kurzem ernsthaft und währenddessen wird die mini betreut. dazu muss ich sagen, dass ich seit der geburt - und das ist immer noch so - einen ganz anderen blickwinkel auf die welt bekommen hab. der wert von karriere und job hat sich neben dem tollsten, schönsten und großartigsten geschenk meines lebens schon ziemlich relativiert. (und andererseits glaube ich, dass es genau deshalb so schön ist, weil ich dazwischen arbeite, kopfarbeit mache und fachbücher lese (das braucht mein gehirn, sonst fehlt mir was)).
ich bin keine medizinerin (aber mein vater), deshalb denke ich, dass sich in dieser berufssparte kinder ohne abzüge schwerer vereinbaren lassen, als in meiner. aber mit hilfe des partners und einer guten aufteilung lässt sich viel machen!

worauf ich eigentlich hinaus wollte - was man wirklich will, kann sich nach einem kind stark ändern, das hätte ich mir vorher nicht gedacht.
und das leben ist NICHT vorbei, wenn man ein kind kriegt. diese allgemeine meinung und dazu das- leb dich doch aus, warte noch, erleb was,... finde ich mittlerweile schon befremdlich, das abenteuer ist bei mir mit kind erst richtig los gegangen :lol: (ich weiß schon, dass es hier auch darum geht, dass man mit kind nicht mehr so flexibel ist. aber das ist ja auch nicht soo lange wirklich dramatisch).
letztens hat ein bekannter spöttisch zu mir gesagt (abends bei einem konzert): na, hast du ausgang? und hatte echt mitleid ^^ ich hab mir das kommentar gespart...

wobei ich letztens auch mal kurz geschluckt hab. bin grad auf jobsuche für nächstes jahr und fand die ultimative stelle, was ich immer machen wollte und mich richtig interessieren würde. der hacken: kaum vereinbar mit einem kleinkind, wenn man es nicht 10std am tag fremdbetreut und das will ich jetzt noch nicht. da war ich schon kurz frustriert. andererseits wird alles so kommen, wie es gut ist, davon bin ich überzeugt.
große piratin mit großer-kleiner piratin (12/10), kleinem pirat (6/13) und baby piratin (5/17)
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Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von Wortgewitter »

Ich habe mein erstes Kind nach dem Abi und vor dem Studium bekommen. Und das war nicht geplant, oh nein. Das Studium lief so super und wir waren alle so glücklich, dass wir nun schon ein zweites Kind haben :wink: .. Momentan arbeitet mein Freud halbzeit (bzw. sucht er eine TZ-Stelle) und ich studiere ab Oktober. Wir haben dadurch nicht allzu viel Geld aber wir können gut davon leben.
Nie war mein Leben reicher als mit Kindern. Und auch wenn es hart ist, mit 23 zweifache Mutter zu sein und das Studium und arbeiten und Geldsorgen und viel Verantwortung und die Leute, die mich für asozial halten... Wir sind bin sehr glücklich damit. Und ich bin so dankbar, dass mein Sohn damals zu uns gekommen ist!
Wortgewitter mit Groß (5/09) und Klein (11/11) und Winzigklein (8/15)
und zwei **

ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)

Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein...
R.M. Rilke
honigtopf2010
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Re: AW: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von honigtopf2010 »

Und wer euch asozial schimpft ist doof! So.

Anbei dies:
http://m.spiegel.de/unispiegel/studium/a-857190.html
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
Simsam

Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?

Beitrag von Simsam »

Hallo1
Ich habe meinen Großen mit 21 bekommen, ohne Ausbildung, und mit der Gewissheit alleinerziehend zu sein. Habe dann auf dem 2. Bildungsweg das Abitur nachgeholt (das beste in der ganzen Großfamilie) und studiere jetzt auch Lehramt. Zwischendurch wurde ich wieder schwanger,m leider mit unglücklichem Ausgang kurz vor dem ET (Nabelschnurknoten). Kurz darauf kam Nummer drei, er ist jetz zwei Jahre alt, ich mache gaanz viele Urlaubsemester und bin einfach nur froh um die Zeit die ich mit meinen Kindern verbringen kann. Nachdem ich eines verloren habe ist mir klar geworden dass genau das das Wichtigste im meinem Leben ist. Studieren und Arbeiten kommt erst an zweiter Stelle. Auch wenn ich manche anstrengende Phasen hatte, ich würde nicht behaupten dass ich einen Fehler gemacht habe als ich mich für die unkonventionelle Reihenfolge entschieden habe. Das Leben ist unberechenbar, man sollte nicht alles auf eine ungewisse Zukunft verschieben - wer weiß ob er die überhaupt erlebt.
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