Ja ich glaube das hat mir der Unerfahrenheit der Eltern zu tun.bienesmama hat geschrieben:Bei meiner Freundin und mir ist es ebenso daß das erste Kind Probleme hat sich wieder auszupendeln. Ist das ein "erstes Kind"-Problem?Nuala hat geschrieben:Hihi, hier ähnlich.Sakura hat geschrieben:Meine Große kann sich kaum selbst regulieren, seit Geburt. Die Kleine kann das schon immer bewundernswert besser. Also Abo, ich schaue mir morgen das Buch mal an
Mit dem Handy unterwegs
Hat nun schon jemand das Buch und begonnen darin zu lesen?
Selbstregulation
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Ja, die lesen sich aber nicht neu, erst mit dem ganzen Hintergrundkonzept vom Buch sieht man sie im neuen Licht.Kate hat geschrieben:Ich lese nach wie vor die Seiten der Vorschau und warte auf mein Buch. Finde es jetzt aber schon unglaublich, was mich selbst überreizt oder was ich bei meinem Kind festgestellt habe, wo aber immer sofort eine innere Gegenstimme kam, dass das so nicht sein darf. [emoji15]
Mit dieser "Erlaubnis" aus dem Buch, dass auch Licht oder Lautstärke zu viel sein können, ist mir so einiges bewusst geworden, was mir gerade zu viel ist, kein Wunder, dass ich mich seit Tagen erschöpft fühle und ich mittlerweile "Kleinigkeiten" an die Decke gehen könnte. Und das trotz wenig Terminen usw., was man ja immer so liest.
Nuala, hast du schon Tipps gelesen, wie man seinem überreizten Kind runterhilft?
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Erstens Mal: wir sind mit den Menschen, die wir lieben emotional verbunden. Im Buch wird das "Gehirnbrücke" genannt und liest sich erst etwas esoterisch, aber dann immer logischer.
Dh. in Stresssituationen finden Gegenübertragungen statt. Logisch.
Dh. wenn ICH gestresst bin, stresse ich damit mein Kind. Wir alle kennen das: sie bekommen immer dann die heftigsten Anfälle, wenn wir schlechte Tage haben und an guten Tagen ist alles gut.
Jetzt ist mein Kind derart gestresst, dass es auszuckt. IdR bringt das die Eltern schnell an einen Punkt wo sie auch nimmer können.
Akutmaßnahme:
- bevorzugte Höchststressmaßnahme des Kindes identifizieren (Angriff, Flucht, Erstarrung)
- sich obigen Kreiskauf bewusst machen!
- sich selbst regulieren (kurz raus, atmen, Mantra, sagen, sich emotional abtrennen, jodeln... was immer geht)
- Kind beruhigen (Stressoren entfernen so möglich zB. Licht aus, sanfte Berührung...)
- NICHT REDEN!!!!!
- warten
Alles andere (erklären, besprechen, vorschlagen) kommt erst nachdem die Stresssituation aufgelöst ist, im Idealfall warten bis das Kind damit kommt (je mehr desto älter).
Langfristig:
- Stressoren identifizieren
- Strategien zum Wahrnehmen des Stresses mit Kind erarbeiten
- Strategien zum rechtzeitigen Runterregeln des Stresses (Selbstregulation) mit dem Kind entwickeln
- je kleiner es ist umso mehr Hilfe braucht es dabei - Kind nicht überfordern!
- wie geht das erarbeiten von Strategien: durch vorleben/sich selbst bewusst sein, durch reden, durch exakte Benennung (hilft dem Kind beim Lernen!) , Ankern durch Körperarbeit (berühren), und vieles mehr.
Das sind meine Ideen bis jetzt, bin bei der Hälfte vom Buch, weil ich lese und dann lange nachdenke und dann erst weiterlese wenn ich glaube es verstanden zu haben. Und ich hab ur viel zu tun grad.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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Re: Selbstregulation
Die meisten Eltern die ich kenne, inklusive mir selbst, machen folgende "Fehler" bei Anfällen:
1) sie fühlen sich selbst total schlecht und beachten das zu wenig
2) sie reden zu viel
Reden scheint wohl eine beliebte Beschwichtigungsmethode für Eltern zu sein, die Kinder können damit aber nichts anfangen und idR eskaliert es dann noch mehr.
Die langfristigen Maßnahmen erkläre ich später noch genauer, bei denen bin ich noch nicht im Buch,
1) sie fühlen sich selbst total schlecht und beachten das zu wenig
2) sie reden zu viel
Reden scheint wohl eine beliebte Beschwichtigungsmethode für Eltern zu sein, die Kinder können damit aber nichts anfangen und idR eskaliert es dann noch mehr.
Die langfristigen Maßnahmen erkläre ich später noch genauer, bei denen bin ich noch nicht im Buch,
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Feuerkind
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Re: Selbstregulation
Klingt sehr interessant,vor allem auch die Übertragung ist bei uns oft so. Ich kann mich sehr schlecht selbst regulieren und mein kind sich auch.
Kommt auf jeden fall auf meine zu lesen liste
Feuerkind mit kleiner Nachtdämonin (11/14)
Kommt auf jeden fall auf meine zu lesen liste
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...Bist so wunderschön und ich kann kaum ertragen wenn du weinst. Und es kann niemals eine Macht auf dieser Welt so stark wie diese Liebe sein... [ASP- Duett]
Feuerkind mit Nachtdämonin (11/14) und der Starken(6/19)
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- Kate
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Re: Selbstregulation
Wow, danke, Nuala, du hast das soo auf den Punkt gebracht, das hilft mir schon viel. Fangen wir erstmal mit nicht reden an .... .
Und nun bin ich gespannt, wie das im Zusammenhang ist; die Sache mit Licht und Lautstärke war mir ja eigentlich auch nicht neu.
Das mit der Verbindung kann ich auch gut begreifen, mittlerweile ist das Einssein schon psyikalisch erwiesen, meine ich.
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Und nun bin ich gespannt, wie das im Zusammenhang ist; die Sache mit Licht und Lautstärke war mir ja eigentlich auch nicht neu.
Das mit der Verbindung kann ich auch gut begreifen, mittlerweile ist das Einssein schon psyikalisch erwiesen, meine ich.
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„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
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Re: Selbstregulation
Oh weia, ja, reden... Das wird dann ne größere Baustelle bei mir. Ich kann zwar schon erst mal in den Arm nehmen oder so, aber das verschiebt mein Redebedürfnis nur ein wenig nach hinten, irgendwann kommt der Schwall... Mein armes Kind (Erstgeborene, scheint in der Tat ein Muster zu sein, bzw. waren wir mit ihr und ihren Ausrastern dann so beschäftigt, dass Nummer 2 offenbar relativ ungestört aufwachsen konnte
)
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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Re: Selbstregulation
Finde ich gar nicht. Bei mir sind kind a und b einfach fundamental unterschiedlich, seit der Geburt. Das hat nichts mit Unerfahrenheit oder zuviel reden zu tun.
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Naja, wir sprechen ja auch nur von Tendenzen, nicht verallgemeinernd.carolina hat geschrieben:Finde ich gar nicht. Bei mir sind kind a und b einfach fundamental unterschiedlich, seit der Geburt. Das hat nichts mit Unerfahrenheit oder zuviel reden zu tun.
Ich denke schon, dass die Erfahrung oder Nicht-Erfahrung eine Rolle spielen KANN. Aber nicht MUSS, eh klar.
Meine Kinder sind auch vollkommen verschieden und eigentlich kenne ich kaum jemanden, dessen Kinder sich extrem ähneln (aber auch das wird es oft genug geben).
Das zu-viel-reden ist ebenfalls EIN Punkt - von vielen. Kann zutreffen, kann nicht.
Alles was hier geschrieben ist, KANN nicht schwarz-weiß verstanden werden. Es sind Gedanken, Tipps, Beobachtungen, Ideen.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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Neuhier
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Re: Selbstregulation
Ich bestätige das. Mein erstes Kind ist die Entspanntheit in Person. Mein zweites Kind huiuiui.
Delivery 04/13 + 07/15
- Nuala
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Re: Selbstregulation
Der Charakter vom Kind macht VIEL aus. Und der ist nun mal angeboren (meine zumindest ist).
Die Umgebung verstärkt jetzt Wesenszüge oder schwächt sie ab - bewusst und unbewusst.
Stress und (Über/Unter)Reizung ist EIN Punkt von vielen der hier reinspielt.
Was das Phäonmen Erst- und Zweitgeborene in Kombination mit Stress betrifft (Charakter wird hier jetzt ignoriett) ist ZUM BEISPIEL und UNTER ANDEREM die Tatsache, dass Eltern auf ihre Elternschaft unterschiedlich reagieren. Manche haben mehr Stress beim ersten Kind (zB. durch die Unerfahrenheit, durch das Umfeld, etc.) und manche haben mehr Stress beim zweiten Kind (zB. durch Überlastung/Doppelbelastung, usw.). Manchmal treten beim zweiten Kind Probleme auf, die es beim ersten nicht gab (Krankheiten, Stillprobleme).
Ihr seht WIE VIEL da reinspielt.
Und das war jetzt nur EIN Aspekt - der Stressaspekt, um dem es hier im Thread nun mal geht.
Es gibt noch viele andere Aspekte, SO einfach KANN das nicht sein. Sonst gäbe es ja ein Rezept und null Redebedarf.
Die Umgebung verstärkt jetzt Wesenszüge oder schwächt sie ab - bewusst und unbewusst.
Stress und (Über/Unter)Reizung ist EIN Punkt von vielen der hier reinspielt.
Was das Phäonmen Erst- und Zweitgeborene in Kombination mit Stress betrifft (Charakter wird hier jetzt ignoriett) ist ZUM BEISPIEL und UNTER ANDEREM die Tatsache, dass Eltern auf ihre Elternschaft unterschiedlich reagieren. Manche haben mehr Stress beim ersten Kind (zB. durch die Unerfahrenheit, durch das Umfeld, etc.) und manche haben mehr Stress beim zweiten Kind (zB. durch Überlastung/Doppelbelastung, usw.). Manchmal treten beim zweiten Kind Probleme auf, die es beim ersten nicht gab (Krankheiten, Stillprobleme).
Ihr seht WIE VIEL da reinspielt.
Und das war jetzt nur EIN Aspekt - der Stressaspekt, um dem es hier im Thread nun mal geht.
Es gibt noch viele andere Aspekte, SO einfach KANN das nicht sein. Sonst gäbe es ja ein Rezept und null Redebedarf.
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